ALFA 75 vom Schlosser

  • schönes Teil .... ich mag Autos mit Ecken und Kanten :uw1:


    Da kommen Erinnerungen auf , der Auf/Umbau meines 1ers dauerte auch gut 6 Jahre....


    ich hoffe am kommenden 164 ist nicht ganz so viel zu tun :prost1:

    Suche für 164 EZ 94 einen 16" Felgensatz

  • Mai 2018


    Der Wagen fuhr eigentlich ganz gut und die ersten Kilometer waren abgespult.

    Jedoch sobalt ich den Motor auf über 3500 U/min brachte, traten starke Vibrationen auf.

    Erster Verdacht war das der Antriebsstrang vespannt war und dadurch die Kardanwalle etwas unrund lief.


    Also den Hobel auf die Bühne alle gelockert was zum Antriebsstrang gehört und in der schwebe einmal alle Gänge durchgeschaltet.

    Danach alles wieder festgeschraubt und back on the Road.

    Leider ohne Erfolg, die Vibrationen waren noch immer Present.

    Abermals auf die Bühne diesmal auch den Motor gelockert alles kräftig duchgeschüttelt und nochmal die Gänge durch geschaltet und dann machtes, plong, kling schepper...

    Den Wagen ausgemacht und einen Blick ich richtung Getrieb geworfen, dann das Malheur gesehen und die Werkstatt für eine Woche zugemacht.X/


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    Eine Woche später das Getriebe ausgebaut und auf Fehlersuche gegangen.


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    Ich hatte damals die Kardanwelle in einem Stück samt Hardyscheiben ausgebaut und da die Hardyscheiben noch gut waren habe ich Sie beseite gepackt und so wieder eingebaut wie sie entnomme wurde, im guten Wissen das hier alles ok ist.

    Leider stellte sich das als eine fataler Fehler herraus.

    Irgendwer hat beim Vorbeseitzer eine Hardyscheibe für die Mitte am hinteren Ender der Kardanwelle geschraubt.

    Da hierdurch die direkte Verbindung zum Getriebeflansch aber fehlt, konnte die Hardyscheibe die hohe Drehzahlen nicht ordnungsgemäß übertragen und so kam es zur Unwucht und dem zerströren der Kupplungsglocke.


    Die falsche Scheieb für hinten

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    Die richtige Scheibe für hinten

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    Zum Glück war ja noch das Gtriebe vom Schlachtwagen vorhanden.

    Also das wieder hübsch gemacht und knapp 2 Liter Öl nachgefüllt.

    Die Richtige Hardyscheibe hinten eingebaut, alles wieder unterm Fahrzeug verstaut und Probefahrt gemacht.

    Vibrationen weg und dreht sauber bis 6500 U/min :evil:


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    Einziger Wehmutstropfen, das Getriebe fängt in den höheren Gängen zu heulen.

    Was auf Landstrassen bei Tempo 100 doch ziemlich ätzend ist.....


    Ursache sind warscheinlich verschlissen Schulterlager im Differtial. Den Rest der Saison bliebt das aber so.





    Januar 2019.

    Da mir das gejaule doch ziemlich auf den Sack ging habe ich das gefekte Getrieb zerlegt und und auf der Drehbank überprüft ob die Hauptwelle durch den Knall einen Schlag bekommen hat.


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    Die Hauptwelle war bis auf eine minimale Unwucht am Zapfer der Kupplungsseite in Ordnung,

    Na Betrachtung des Nadellagers in der Kupplungsglocke konnte ich fest stellen das dieses total trocke gelaufen war.

    Warscheinlich kommt die Unwucht im Zapfen daher und man sieht auch starke Verchleisspuren am Zapfen.


    Also hab ich vom heulenden Getriebe die vordere Gehäuseseite umgebaut und nu n sitzt das alte nicht jaulende Getriebe wieder unterm Fahrzeugboden.

    Etwas Restrisiko bleibt aber:/


    Test steht noch aus.


    Derzeit habe ich den Motor beim Wickel.


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    Das der Motor stark an Inkontinenz leidet, werde ich beide Kurbelsimmeringe tauschen, sowie Stirndeckeldichtung und Ölwanne.

    Im Zuge dessen gleich nochmal das Ventielspiel einstellen.



    So nun bin ich wieder auf den aktuellen Stand.:wink:


    Gruß Steve