• sicher .... Für viele VWs und Opel der 80er gabs / gibt es dafür sogar Reparaturbleche, die waren früher schon nach 7...8 Jahren durchgegammelt.

    Es ist ein Unterschied, ob man da Reparaturbleche einschweißt oder "drum herum Bleche anbrät"


    Beim Golf 1 von meiner Schwester war das damals das Todesurteil, weil der auch an der Achsaufnahme hinten durchgerostet war, so wie Marios 164, schön drum herum durchgeknuspert.

  • Die hab ich vom Alfisti net shop bzw. Squadra Sportiva


    http://shop.alfisti.net/Tuning…64/Fahrwerk:::1_7_58.html


    Was ich nur nicht ganz raffe, ist die Tatsache das es nur die Buchsen vom Längslenker und die vom Achsschenkel unten gibt aus PU. Warum zum fick gibt es die Querlenker nicht? Lass mal PU machen, aber nur die hälfe vom Fahrwerk...hä :fail: Normale zu finden ist extrem schwer irgendwie. Für oben genannte kein Problem, aber die Querlenker scheint es nur komplett zu geben.


    "Es ist ein Unterschied, ob man da Reparaturbleche einschweißt oder drum herum Bleche anbrät"


    Das ist ein Riesen Thema und darüber gibt es zig Meinungen und Ansichten. Ich kann lediglich über das berichten was ich in meiner Ausbildung zum Karosseriebauer gelernt habe und aus den bisherigen praktischen Erfahrungen und gesundem Menschenverstand . Das ist wie mit Öl. Darüber gibt es so viele Meinungen das es schon nicht mehr feierlich ist. Ich kann nur sagen, das wenn ich so schweißen würde, wie der TÜV es will, ich das Auto in 2 Jahren dann in die Presse schieben kann, weil er durchgerostet ist. Warum? Die einzigsten Stellen wo ich laut TÜV durchschweißen darf ist der Unterboden, that´s it. Grundlegend ist es verboten, laut TÜV, alle tragenden Teile durchzuschweißen. Argumentiert wird damit, das Blech in der nähe wo durchgeschweißt wurde, nur ca. 2/3 der Festigkeit gegeben ist. Ebenfall´s ist es verboten auf oder in der Nähe von Kanten zu schweißen. Stattdessen sieht es so aus, das man überlappend Punktschweißen soll. Das sieht nicht nur beschissen aus, sondern ist auch extrem schlecht vor Korossion zu schützen. Herstellervorschriften sind auch nur teilweise zu gebrauchen. Bei einem Seitenteil Z.b. steht drin, wo zu schneiden ist, mit welchem Schweiß oder Lötverfahren, wo, wie und wie viel geschweißt/gelötet wird, wo evtl. Kleber eingesetzt wird etc. Das Problem ist aber, das sich diese Anleitungen Prinzipiell fast nur um klassische Unfallreparaturen handeln Z.b. ein Seitenteil ersetzen oder Schweller teilersatz. Um Rost geht es da nie. Deshalb sind Herstellervorgaben bei Restarautionen kaum zu gebrauchen. Rost hält sich bekanntermaßen nicht an Anleitungen oder greift nur ein Bauteil an. Wenn´s richtig dumm kommt, wie bei meinem 164, sind gleich 5 Baugruppen (Batteriekasten) angerostet. Da hilft mir auch kein TÜV oder Hersteller mehr. Selber nachdenken und handeln ist gefragt. Ich geh nicht her und brat halt mal was rein, was vielleicht manche hier denken. Es braucht einfach nur ein gesunden Zwischenmaß aus beiden Welten.


    Am Ende vom Tag wird das sowiso alles verschliffen, lackiert, Konserviert etc. Keine Sau kann einem Nachweisen wie was geschweißt wurde. Ich kann auch alles mit GFK zuballern und Unterboden drauf spritzen. Für den TÜV ist das Loch zu und fest. Das rafft keiner von denen. Wenn aber was passiert, geht das auf deine eigene Kappe, das sollte man ebenfall´s wissen. Weil Theoretisch musst du Reparaturen ohne zu lackieren oder zu verschleifen erst mal so beim TÜV vorführen und dir "Abnehmen" lassen. Aber wer macht das? Deshalb: Selber sauber, mit Hirn und mit gutem Gewissen arbeiten, dann hat man selber weniger Stress und braucht auch keinen zu bescheißen.


    Abseit´s davon sind die Längslenker und Subframe Aufnahmen stabil und nicht von Rost befallen. Das spielt sich alles außenrum ab.

  • Ich habe es weder gedacht, noch geschrieben, dass du da anbraten willst.

    Ich sagte lediglich, dass man es nicht darf.

    Gibts da keine Repableche für?

    Die darf man auch einsetzen, weil man ja großflächig neues Blech einsetzt.

    Geht ja auch um die Stabilität, da hängt schließlich die Hinterachse dran und der V6 ist auch nicht gerade langsam ;)

  • Ich habe es weder gedacht, noch geschrieben, dass du da anbraten willst.

    Ich sagte lediglich, dass man es nicht darf.

    Gibts da keine Repableche für?

    Die darf man auch einsetzen, weil man ja großflächig neues Blech einsetzt.

    Geht ja auch um die Stabilität, da hängt schließlich die Hinterachse dran und der V6 ist auch nicht gerade langsam ;)

    Nö, ich meinte ja nur so Allgemein :Geheimnis:


    Wie schon gesagt, die Aufnahmen sind noch sehr stabil. Auf den hinteren steht der Bock übrigens ja auf Rollbrettern seit ein paar Tagen. Und die etlichen Tage wo er auf der Bühne war hat nix geknackt, nachgegeben etc. In erster Linie ist dort echt nur der Unterboden betroffen.


    Schön wärs wenn´s da was geben würde :joint: Würde mir nen Haufen Zeit ersparen. Aber du weißt ja selber wie es mit er Ersatzteilpolitik bei Alfa bestellt ist. Gibt ab und an noch rare NOS parts. Das wars. Glaube nicht das irgendeine Alfa Bude auch nur irgendeinen Brocken von der Kiste wo hat. Beim GT 937 und 159 gibt teilweise ja schon die ersten Teile die out of stock sind. Lächerlich, echt lächerlich. Und dann wundern warum man keinen Fuß fassen kann und Alfisti zu was anderem wechseln wo es nach 5 Jahren noch Ersatzteile gibt.


    Für das unten brauch ich aber ehrlich gesagt nicht wirklich eins. Batteriekasten wäre hilfreich gewesen, aber das unten ist nur paar mal Abkanten und bisschen biegen. Nicht wirklich schwer.

  • Ist ja dein Job, solltest du also auch drauf haben :like:


    Ich fand die Karrosseriedengelei immer am geilsten in der Ausbildung.

    War schon ein cooles Gefühl, wenn man sonen Hobel mit Unfallschaden repariert hatte und der danach wieder so aussah, als ob nie was gewesen wäre :wink:


    Kleiner Tipp am Rande, Bohrlochentferner taugt nur als Paste wat, dat flüssige Zeugs kannste vergessen :joint:

  • Gibts da keine Repableche für?

    Die darf man auch einsetzen, weil man ja großflächig neues Blech einsetzt.

    Geht ja auch um die Stabilität....

    Und genau da kommt mir wieder das Golf1 Reparaturblech in den Sinn....

    die gammelten früher oberhalb der Achsaufnahme durch . Dafür gab es einen großen Überzieher...

    Achse ab, Blech drüber , rundum angepunktet und der Tüv war glücklich.

    der eigentliche Rost war aber innen im 2mm dicken Rahmen , der gammelte und drückte das Blech aussen auf.

    Der dünne Reparaturschuh wurde aber nur an 0.7er Blech der Bodenwanne verschweißt ... das war ein Witz, weil der wirklich tragende Teil innen im Rahmen sitzt und weiter gammelt . Das waren reine Show- Reparaturen und Imho lebensgefährlich.... den Rahmen zu öffnen und das innenleben mit Winkeleisen etc wieder herzustellen war 20* aufwändiger ..

    Einmal dachte ich ich hätte unrecht, aber ich hatte mich geirrt .....

  • Scheiße... vorhin festgestellt das die Dämpfer hinten beide komplett tot sind. Beide dicht, also kein Öl irgendwo rausgesifft, aber wenn ich die Dämpferstange reindrücke kommt die nie wieder alleine hoch. Erklärt auch warum ich die Feder ohne Spanner ausbauen konnte X/


    Die Federn sind nicht stock, sondern H&R Federn. Eingetragen übrigens. Bisschen Flugrost, aber sonst OK. Hab beide mit Drahtbürste sauber gemacht und Rost weggeballert und mit Steinschlagschutz Schwarz lackiert. Die Nummern natürlich abgeklebt. So wie es aussieht ist das momentan das einzigste Bauteil was ich wieder verwenden kann. Bump stop´s beide halber aufgelöst, Manschette ebenfall´s. Domlager Bolzen fast alle verbogen. Mehrere Schrauben abgerissen. Bleibt nicht mehr viel über. Fuck... naja, vielleicht auch besser so. Nicht das ich in paar Monaten wieder anfange die Scheiße auszubauen.