Beiträge von damaha

    gute und zuverlässige Autos, aber mir irgendwie etwas zu "kühl"

    Ich halt die Augen immer offen nach einem S40 oder v50 mit dem 220/230PS-5-Zylinder... da ist nix mit "kühl". Das Design find ich zeitlos und das sind klare Wölfe im Schafspelz. Wenn ich da mal einen ordentlichen ergattere, dann werd ich vielleicht schwach und erweitere meinen Fuhrpark noch weiter.


    Ich hatte schon zwei V50 und einen V60. Waren feine Autos, eine Freude beim Hinkommen, Einsteigen und Fahren. Jedes mal wieder ...

    Gute und berechtigte Frage, aber die Giulia ist im Verhältnis deutlich teurer und wenn man hier so von den vielen Problemen liest, macht es das nicht unbedingt besser...

    Wenn Du eine Giulia nach der ersten technischen Überarbeitung nimmst und außerdem einen Benziner, dann hast aber die meisten Sorgen nimmer so wirklich. Außerdem bist wohl durch Deine Interesse an Alfas mehr in dem Thema, was deren Probleme betrifft. Arbeite Dich mal bei einer anderen Marke ein und dann kennst auch deren Probleme... Irgendwann bist in Bezug auf Autos so paranoid, dass Du nur mehr mit den Öffis fährst ;-)


    Wenn Du in dem Fahrzeug-Alter, bei der Karosserieform und etwa so einer Motorisierung suchst und eben kein Mainstream-Fahrzeug suchst, kann ich Dir eines aus dem Portfolio meiner "sekundär-Marken-Schwäche" empfehlen: den Volvo S60 - Wennst dann noch einen 5-Zylinder nimmst .... :saint::evil:

    Coole Sache und danke für die "Fotostory" - endlich sieht man mal gut, worum es bei dem Motor geht! :thumbup::thumbup:

    Woher hast Du denn die Anzugsmomente und ev. andere technische Infos, wenn ich fragen darf?

    So sieht bei mir die Ölleitung aus.

    Das ist schon die neue Version. Passt also - insofern fällt die Ölleitung als (wahrscheinliche) Ursache für den Turboschaden weg. War nämlich bei den ersten Baujahren zusammen mit den langen Ölwechselintervallen gern der Grund.
    WENN Du die Leitung wiederverwenden willst, den Durchgang prüfen und gut reinigen. Backofenreiniger und Druckluft in mehreren Durchgängen kann ich da empfehlen.
    Oft ist leider nicht die eigene Sparwilligkeit der Grund zur Wiederverwendung als eher die mangelnde Verfügbarkeit des neuen Ersatzteils X/

    Aufgrund gesundheitlicher (und "motivationstechnischer") Probleme komm ich erst jetzt dazu, wieder zusammenzubauen.


    Eine Frage stellt sich mir, die hatte ich auch schon beim Zerlegen:


    Wofür ist dieses Bauteil, das in die Halterung der Einspritzpumpe eingeschraubt ist?? Wie muss ich das Einstellen, wie weit einschrauben?


    55207720.jpeg


    Es befindet sich an folgender Stelle:


    emaps.jpg


    Beim Zerlegen hab ich mich schon gefragt, was das Ding eigentlich (und vor allem: an dieser Stelle) machen soll? Befestigt wird damit nichts, zentriert oder so wird damit auch nichts.


    Eper bezeichnet es nur lapidar als "55207720 BUECHSE"


    Das einzige, was mir irgendwie dazu einfallen würde: Stellt man damit den Winkel der Halterung und damit den "Geradeauslauf" des Zahnriemens ein? Oder bin ich da komplett auf dem Holzweg?

    Aber muss die Welle nicht eh raus wenn man die Pleuellager ersetzt ? Wie kommt man sonst an die obere Lagerschale des Pleuels ran ?


    Nicht zwingend: Oft kann man obere Lagerschale entlang der Lauffläche auf der KW "rausdrehen" bzw. radial raus- und wieder reinklopfen (Nitsches beachten) Oder man schiebt das Pleuel samt Kolben ein wenig nach oben und kommt dann besser dazu...

    Vielleicht hilft dir das ja bei deiner Entscheidung, ist aber nur meine Meinung.

    Am besten immer mehrere einholen, dann kannst du mit Gewissheit eine Entscheidung treffen.

    Super, danke Dir!


    Das deckt sich mit meiner "Hoffnung" in dem Fall.


    Wäre fein, wenn sich noch ein paar Leute mit Erfahrung in dem Bereich zu Wort melden würden :wink:

    Ein Bekannter von mir hat einen 2.2er Stelvio und einen "Motorschaden" laut Alfa-Werkstatt. BJ 21 und knapp 90t km. Wie sich der Schaden geäußert und/oder angekündigt hat ist leider nicht bekannt, da er das Auto über einen Zwischenhändler erworben hat.


    Wir haben die Ölwanne runtergenommen (eine "angenehme" Sache beim Q4) und die Lagerdeckel der Pleuel. Die Lager sind angerieben, die Laufflächen der KW aber OK. Das Ritzel ist noch fest, keine Teile zu sehen in Ölwanne, Ölfilter oder im Ansaugsieb. Laufbuchsen schauen schön aus. Motor von Hand drehbar. Also wirds wohl die Ölpumpe und /oder die Ansaugdichtung sein, nehm ich an.

    Meine Frage: Gehen bei mangelndem Öldruck üblicherweise "nur" die Pleuellager kaputt, oder die Hauptlager der Kurbelwelle auch? Hintergund der Frage ist: Sollen wir uns den Motorausbau antun um die Hauptlager zu checken, oder reicht es die Pleuellager neu zu geben, die Ölpumpe samt Ansaugung zu richten bzw. erneuern und der Motor ist wieder fit?


    Blöderweise kann man ja im eingebauten Zustand die Hauptlager nicht begutachten :(

    Was ist mit diesem Zentrifugalfilter?

    Der wird normalerweise bei jedem Zahnriemenwechsel mit getauscht. Außerdem ist der alte, "kritische" Filter nur in den ersten Baujahren verbaut und wurde dann ohnehin im Zuge der Zahnriemenwechsel auf die neue Version umgestellt - sollte zumindest so sein, wenn es eine ordentliche Alfa-Werkstatt gemacht hat

    Hier sieht man, wo die Schraube sitzt und was das Problem ist bzw. es verursacht.


    Außer dem Getriebe muss auch die Ölwanne runter, damit man von innen das Zwischenritzel samt Lager an seiner Stelle halten kann, während man die Schraube tauscht (es gibt eine revidierte, längere dafür) und einkleben kann. Manche bohren sie auch auf M8 auf und schneiden ein Linksgewinde rein und setzen die entspechende Schraube.

    Dein Grill sieht spitze aus !

    ... der ist aber so nicht original - den hat der Vorbesitzer "designed". Meiner war tatsächlich bei Maserati Wien im Einsatz, bevor er in den Handel ging. Meiner war ja in einigen Punkten "modifiziert" worden, bevor ich den zurückgebaut hab.


    Details siehe hier :(