Die E-Wende startet 2026 richtig durch

  • ach man, hast du dir deine Preise (erfreue dich an deinem Ruhestand) auch vom Kartellamt festlegen lassen ? Nein, 12 Uhr hauen sie ordentlich drauf und ab 13 Uhr sind sie dann alle irgendwie auf gleichem Niveau - ein Schelm wer böses dabei denkt. Und es ist Kapitalismus. Ich mache einen Preis und du kaufst oder lässt es - ich fahre mit dem Junior entspannt an allen Tanken vorbei , aber das ist einen andere Geschichte

    Die schönste Verbindung zwischen zwei Punkten ist ein Alfa Romeo.


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    Wir haben auch weniger das Problem mit dem Tanken

    1. Sind LPG Preise weniger sprunghaft

    2. Zahlt man nach vielen Jahren wieder weniger als die Hälfte zum Benzinpreis

    3. Durch die Nähe zu Polen tanken wir zur Zeit für 68-69 ct /L


    Trotzdem bin ich am überlegen nächstes Jahr ein E-Auto zu kaufen. Da wir ab März mehr Strom selbst erzeugen als wir verbrauchen.

  • Diesel 2,36€/l

    E5 2,29€/l


    Ich bin wirklich froh daß ich mit meinem 33er nur ab und zu am Wochenende rumgurke und für das Daily Driving meine E-Up habe.


    Strom dauerhaft günstig vom Dach für 6,63 ct/kWh (Entgangene Einspeisevergütung bei Selbstverbrauch)

  • Ich erlebe im Bekannten-, Freundes- und Verwandtenkreis schon einen gewissen Sinneswandel, bzgl. pro Elektromobilität.

    Auch auf meinem markenoffenem Oldtimerstammtisch werden es immer mehr, die als Daily oder zumindest Zweitwagen ein BEV haben, meist was kleines, oft gebrauchtes.

    Ich habe seit ein paar Wochen einen (alten) BMW i3s und der ist mit 184 PS und etwas über 1300 kg durchaus auch geeignet beim Fahren Spaß zu haben. Vom angenehmen Gefühl, wenn ich an meiner Tanke vorbei fahre mal ganz abgesehen.

  • Ich erlebe im Bekannten-, Freundes- und Verwandtenkreis schon einen gewissen Sinneswandel, bzgl. pro Elektromobilität.

    Auch auf meinem markenoffenem Oldtimerstammtisch werden es immer mehr, die als Daily oder zumindest Zweitwagen ein BEV haben, meist was kleines, oft gebrauchtes.

    Ich habe seit ein paar Wochen einen (alten) BMW i3s und der ist mit 184 PS und etwas über 1300 kg durchaus auch geeignet beim Fahren Spaß zu haben. Vom angenehmen Gefühl, wenn ich an meiner Tanke vorbei fahre mal ganz abgesehen.

    Ja, dass beim elektrisch fahren die reinen Treibstoffkosten aktuell deutlich billiger sind als beim Verbrenner ist klar. In der Gesamtkalkulation "abbezahltes Bestandsfahrzeug" gegen "angeschafftes Elektrofahrzeug" wird es deutlich diffiziler. Aktuell kostet mich der Kilometer 27ct (bei 2,30/l). Selbst wenn ich die letzten Anschaffungen für Werkzeug+Ersatzteile der letzten Aktionen rein rechne.

    Wenn ich jetzt die 33ct/kWh (das kostet der Strom hier tatsächlich) mit 17kWh/100km ansetze, dürfte ein angeschafftes Elektroauto nicht über 175Euro/Monat kosten. Abzahlung, Versicherung, Rückstellung für Wartung. Das wird aktuell noch ziemlich dünn.


    Für mich ist die Situation aktuell gleich mehrfach bitter: Das Auto brauche ich nur noch um meine Kinder alle zwei Wochen ein Wochenende zu sehen. (Für Ausflüge könnte ich mir auch ein Auto mieten oder borgen.)

    Das sind jeden Monat rd 800km oder eine Tankfüllung. Eine erhöhte Kilometerpauschale nutzt mir also nix. Als "Häftling der Düsseldorfer Tabelle" mit zwei Kindern bin ich nicht kreditwürdig. Kann mir also kein anderes Auto finanzieren. Spare ich mir 20k an, um mir ggf ein Auto zu kaufen, unterliegen die darauf anfallenden Kaptilaerträge ebenfalls der DDT. Kann also passieren, dass mich alleine das Ansparen mal so eben knapp 50Euro/Monat "kostet".

    Dass ich hier keinen Platz für zwei Autos habe, macht es nicht einfacher.


    Warten wir mal ab, wann der Fiskus die E-Autos für sich entdeckt. Die Engländer machen es vor. Auch ist es noch gar nicht lange her, dass der dt. Fiskus E85 und B100 abgewürgt hat.

    Hier wird Benzin noch mit Liebe verbrannt.

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  • Die Rechnung ist eigentlich, was kostet mich auf 8 Jahre (= Zeitraum der Akkugarantie) weniger.


    z.B. ein neuer ID.3 gegen einen Verbrenner-Golf (Mit Automatik und Standheizung)

    Oder ein Elektro Junior gegen einen Benzin Junior.


    Dann kommen noch individuelle Faktoren dazu, wie

    PV Vorhanden?

    Lademöglichkeit beim AG oder daheim?

    Jährliche Fahrleistung?

    Restwert der Fahrzeuge nach 8 Jahren


    Das muß sich jeder selbst ausrechnen.

    Für mich und meine 15-20.000km pro Jahr ist der E-Up unschlagbar, v.a. weil ich viel in die Innenstadt muß.


    Wer nur 9000 km im Jahr fährt, dem tun auch die Spritpreise nicht weh, wenn er mit seinem Busso V6 durch die Gegend gleitet.


    Was kommen wird, ist eine andere Besteuerung, wahrscheinlich nach km pro Jahr, kontrolliert und gemeldet vom TÜV und Konsorten an das Finanzamt.

    Dann wird man unabhängig von der Antriebsart einfach 2-3ct pro km und Jahr Straßenbenutzungsgebühr zahlen müssen.

    Wahrscheinlich dann auch ausländische Straßenbenutzer.

  • Bitte überschätzt die PV auf dem eigenen Dach nicht. Kleine Rechnung:

    bei 10 KW peak auf dem Dach kommen bei mir 3,5KW in den Speicher, der Rest von 2,5 KW ist Direktverbrauch. Effektiv pro Tag also maximal 6KW, die zur Verfügung stehen (nicht zwischen November und Februar, da ist's duster)

    Ein Batteriespeicher im Auto hat schnell 60KW.

    Der Ladestrom ist minimum 11KWh - das geht bei obiger Konstellation nur über einen geeigneten Batteriespeicher, da der Ladepeak vom Dach bei 5KWh liegt (von den Wolken zwischendurch mal abgesehen). Die Batterie daheim ist also nach einer halben Stunde leer.

    Der Rest muss also über das Stromnetz bezogen werden - und das sind rund 80%.

    Das Hauptproblem liegt in den Kapazitäten und Ladegeschwindigkeiten.

    Die PV auf dem Dach ist kostenmäßig ja auch nicht vom Himmel gefallen, sondern muss in die Kostenrechnung des E-Autos mit einbezogen werden.

    Eigenstrom billig - gar umsonst? Wohl eher nicht.

    Umsonst laden beim Arbeitgeber? Da reden die Personalabteilung und das Finanzamt mit.

    Träumt weiter.


  • Der Ladestrom ist minimum 11KWh - das geht bei obiger Konstellation nur über einen geeigneten Batteriespeicher, da der Ladepeak vom Dach bei 5KWh liegt (von den Wolken zwischendurch mal abgesehen). Die Batterie daheim ist also nach einer halben Stunde leer.


    Du kannst auch einphasig mit 10A laden, dann sinds nur 2,3kW. Manche laden sogar mit 6A einphasig also (1.380W) , je nachdem wie viel vom Dach kommt. Meiner kann sogar mit 5A zweiphasig laden, dann hält sich die Schieflast in Grenzen.


    Bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 35km pro Tag und 17km/100km, wird die Kiste auch im Herbst und Frühling am WE voll, im Sommer sowieso. Wer dann noch einen Homeoffice-Tag unter der Woche hat ist fein raus.


    Im Winter lade ich auch mit voller Leistung aber, das sind aber nur 3 von 12 Monaten und selbst da gibts mal sonnige Tage.


  • Umsonst laden beim Arbeitgeber? Da reden die Personalabteilung und das Finanzamt mit.

    Träumt weiter.

    Das kostenlose oder verbilligte Aufladen von Elektro- und Hybridfahrzeugen an einer festen Ladevorrichtung des Arbeitgebers ist lohnsteuerfrei (§ 3 Nr. 46 EStG).

  • Das kostenlose oder verbilligte Aufladen von Elektro- und Hybridfahrzeugen an einer festen Ladevorrichtung des Arbeitgebers ist lohnsteuerfrei (§ 3 Nr. 46 EStG).

    Steuerfreiheit kann von einem Tag auf den nächsten beendet werden.

    Der Arbeitgeber hat durch das Laden Kosten. Die wird er mir sicherlich als gehaltswerten Vorteil verrechnen. Für umme ist nix.

  • In Zeiten von Fachkräftemangel ist vieles möglich.


    Einer meiner ehemaligen Kunden hat eine große PV auf der Halle.

    Bei dem laden die MA für umme. Allerdings nur wenn PV-Überschuß vorhanden.

    Der hat 21 Schukosteckdosen mit Fernsteuerung ausstatten lassen und die MA stecken ihren Ladeziegel ein.


    Je nach Überschuß sind alle 21 freigeschaltet, manchmal aber auch nur 1 oder 2. Da wird dann stündlich durchgewechselt.

  • ....nur schlecht, wenn bei dem erträumten Fachkräftemangel langsam die Arbeitsplätze knapp werden.... ;)


    Stündlich Autos umparken, um die paar Ladestationen für Lau von X Mitarbeitern zu nutzen? :kopfkratz:

    Den Arbeitgeber möchte ich sehen.... :joint:

  • Grundsätzlich finde ich es gut, dass sich das Thema weitestgehend, von "BEV funktioniert gar" nicht und ist Schei..., zu sachlichen Diskussionen und nüchternem Durchrechnen für die eigene Situation weiterentwickelt hat.

    Und mir ist schon klar, dass ich in einer Situation bin, die elektrisches Fahren begünstigt.

    Ich fahre meinen i3s hier im Ballungsraum Nürnberg mit weniger als 14 kWh/100 km.

    Dank kleinem Akku (40kWh) und weil Zeit für mich kaum eine Rolle spielt, kann ich mit 6A aus der Schukosteckdose laden, bei Sonnenschein kommt dann mehr als die Hälfte des Strombedarfs vom Balkonkraftwerk.

    Ob ich noch mit Wallbox und großer PV nachrüste, entscheide ich nächstes Jahr.

  • Bitte überschätzt die PV auf dem eigenen Dach nicht. Kleine Rechnung:

    bei 10 KW peak auf dem Dach kommen bei mir 3,5KW in den Speicher, der Rest von 2,5 KW ist Direktverbrauch. Effektiv pro Tag also maximal 6KW, die zur Verfügung stehen (nicht zwischen November und Februar, da ist's duster)

    10kwp bedeutet aber nicht das nur 10KW am Tag vom Dach kommen. Das ist der theoretische beste Wert pro Stunde, der nie erreicht wird, schon klar.

    Bei unserer 15kwp Anlage kommen zwischen 60 und 100 kW pro Tag vom Dach, mit Ost/West Ausrichtung.

    Wenn man dann eine Wallbox nimmt die Überschuss laden kann mit Phasenumschaltung, fängt die bei ca. 1,5 kW PV Energie automatisch an zu laden.

    Je mehr Überschuss dann vom Dach kommt um so mehr läd sie dann auch.

  • ALSO

    1. wie schoben beschrieben Ab Oktober muß man mit bis zu 0(Null) KW aus der PV rechnen !! also zahlt man für den Strom im Haus sowieso an die Energiegesellschaft, hab seit 20 Jahren eine PV mit monatlichen Aufzeichnungen, ja selbst bei Nebeltagen produziert NULL!!

    2. Landen beim Arbeitgeber, ist genauso wie tanken beim Arbeitgeber, muß dieser Verrechnen zum Preis den er auch für die betriebseigenen Fahrzeuge ansetzen muß!!

    3. Wenn anst#ndiger speicher angeschafft wird liegen diese Kosten man zwischen 15-20.000 € !! inkl. Instalation.


    4. Die Versicherungen für E-Autos wurden bereits in Ö.erhöht

    5. in naher Zukunft soll wenn der E-Autoanteil auch auf den Strompreis bei den Ladestellen der gleiche Zuschlag wie bei Kraftstoff - nur pro KW aufgeschlagen werden!! ist ja klar im Moment erhalten die Straßen die Mineralölbetriebnen - außerdem sind die E-Autos noch wesentlich schwerer

    als Benziner oder Diesel.


    Somit sieht es nur jetzt im Sommer gut für eigenproduktion vom Strom aus - was in der "Winterzeit" auf alle zukommt?? und dann noch ab wann

    der Ladestrom entsprechen besteuert wie teuer wirklich wird!!????


    Noch dazu kommt, daß lt. div. Studien und Berechnungen, der "Endergiewende" wir mit normalen Mitteln den künftigen Strombedarf

    für Haushalt, Verkehr u. Wirtschaft nicht decken werden. eigentlich logisch wenn alles nur noch elektrisch sein soll + die "Neuen Rechenzentren"

    Außer dem hat es bereits der heurige sommer gezeigt, die Wasserkraft werden wir künftig auch nichtmehr in der bisherigen Mewnge nutzen können.


    Mal sehen wie es wirklich weiter geht!!

  • ....nur schlecht, wenn bei dem erträumten Fachkräftemangel langsam die Arbeitsplätze knapp werden.... ;)


    Stündlich Autos umparken, um die paar Ladestationen für Lau von X Mitarbeitern zu nutzen? :kopfkratz:

    Den Arbeitgeber möchte ich sehen.... :joint:

    Die Autos werden nicht stündlich umgeparkt,sondern wenn eine Steckdose für 1 Stunde freigeschaltet war, wird sie abgeschaltet und die nächste wird freigeschaltet. Bis jeder mal dran war. Meistens sind 2-3 gleichzeitig freigeschaltet (~6,9kW). Dann kommt in 8 Stunden Arbeitszeit jeder mal dran.


    War ein Fachinformatiker-Azubi-Abschlußprojekt, das ich betreuen durfte.