Neuigkeiten und Berichte für Alfa Romeo und andere Marken aus dem Hause Stellantis - Part II

    • Offizieller Beitrag

    Die heutige Pressemitteilung :


    • Weltpremiere auf der Brüssel Motor Show: Alfa Romeo präsentiert die Giulia Quadrifoglio Luna Rossa auf der Messe in Belgien.
    • Weltweit auf nur zehn Exemplare limitiert: Entstanden durch das Projekt Bottegafuoriserie ist diese Giulia Quadrifoglio die extremste aller Zeiten.
    • Zwei italienische Sportikonen kombinieren ihre Expertise: Alfa Romeo und das America’s Cup-Team Luna Rossa kooperieren bei High-Performance-Limousine.
    • Knowhow aus dem Rennsport: Aerodynamik-Komponenten aus Kohlefaser erhöhen den Abtrieb gegenüber dem Serienmodell um das Fünffache.
    • Maritime Inspiration: Die Armaturentafel der High-Performance-Limousine basiert auf dem Segelstoff der „Luna Rossa“, die Sitze erinnern an ihre Rettungswesten.


    Rüsselsheim, 9. Januar 2026 –


    Vor wenigen Wochen haben Alfa Romeo und Maserati das Projekt Bottegafuoriserie gestartet. Die gemeinsame Initiative vereint die Kernkompetenzen beider Marken in den Bereichen Design, Entwicklung und Fertigung. Die Aufgaben des hochspezialisierten Teams der Bottegafuoriserie umfassen die Entwicklung exklusiver Kleinserien und Individualisierungsprogramme, die Restaurierung klassischer Fahrzeuge sowie Aktivitäten im Motorsport.

    Auf der Brüssel Motor Show (9. bis 16. Januar 2026) präsentiert sich nun das Projekt zum ersten Mal dem Publikum. Besucherinnen und Besucher der Automobilmesse in der belgischen Hauptstadt können die Weltpremiere der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa* erleben. Die auf weltweit nur zehn Exemplare limitierte High-Performance-Limousine ist das Ergebnis der Partnerschaft mit dem italienischen America’s Cup-Team Luna Rossa, das 2027 im Mittelmeer vor Neapel um die berühmteste Trophäe im Segelsport kämpfen will. Zu den Highlights der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa zählen ein mit Motorsport-Knowhow entwickeltes Aerodynamik-Kit sowie von der Rennyacht inspirierte Details im Innenraum.

    Das Sondermodell wird von den Experten des Projektes Bottegafuoriserie in Handarbeit auf Basis einer serienmäßigen Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio* gefertigt, die im Werk Cassino südlich von Rom vom Band rollt. Die spezifischen Komponenten der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa werden durchweg von italienischen Zulieferern produziert, die auf höchste Qualität und innovative Verarbeitung spezialisiert sind. Mit dieser extremsten Variante der Alfa Romeo Giulia ist ein echtes Meisterwerk „Made in Italy“ entstanden, das an der Spitze der Sonderserien der Marke steht.

    Alle zehn Fahrzeuge sind bereits verkauft.

    Extreme Aerodynamik

    Technologisches Highlight der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa ist ein neu entwickeltes Aerodynamikpaket. Zahlreiche Karosserie-Komponenten aus Kohlefaser erzeugen mehr Abtrieb, ohne die Höchstgeschwindigkeit zu beeinträchtigen. Die Anbauteile leiten die Luft noch präziser um das Fahrzeug herum und reduzieren Turbulenzen. Andererseits wird die Luftströmung genutzt, um Richtungsstabilität und Effizienz zu erhöhen. Seitliche Leitprofile rechts und links an der Frontschürze erhöhen den Anpressdruck auf der Vorderachse. Allein 40 Prozent des Abtriebs entstehen hier. Zwei zusätzliche Elemente am Unterboden beschleunigen die Luft unter dem Fahrzeug, Seitenschweller aus Kohlefaser dichten diesen Bereich nach außen ab. Durch dieses im Rennsport Ground Effect genannte Phänomen wird das Fahrzeug förmlich auf die Straße gesaugt.

    Am Heck verbessert ein aufwändig gestalteter Flügel die Luftführung. Sein Profil mit zwei getrennten Elementen ist von den Tragflächen der „Luna Rossa“ inspiriert. Bei der Rennyacht hat diese spezielle Form der Tragflächen (Foils) die Aufgabe, den Rumpf aus dem Wasser zu heben und so den hydrodynamischen Widerstand zu reduzieren. Um den entgegengesetzten Effekt zu erreichen, sind diese Profile bei der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa um 180 Grad gedreht: So erzeugen sie aerodynamischen Abtrieb, der das Fahrzeugheck auf den Asphalt drückt.

    Das spezifische Design des Doppel-Heckflügels vereint formale Eleganz mit effizienter Technik, womit die Luftströmungen in diesem Bereich optimal genutzt werden. Das Ergebnis ist beeindruckend: Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa erreicht 300 km/h. Bei Höchsttempo erzeugen die Aerodynamik-Komponenten insgesamt rund 140 Kilogramm Abtrieb – etwa fünfmal so viel wie beim Quadrifoglio-Serienmodell.

    Die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa verkörpert die perfekte Synthese aus Aerodynamik, Technologie und italienischem Stil. Als Antrieb dient der bewährte V6-Twin-Turbo-Benziner, der aus einem Hubraum von 2,9 Litern eine Leistung von 382 kW (520 PS) produziert. Ein mechanisches Sperrdifferenzial in der Hinterachse optimiert die Drehmomentübertragung und erhöht die Fahrstabilität, die Agilität sowie die erreichbare Kurvengeschwindigkeit.

    Der Stil der „Luna Rossa“: Exklusive Materialien und rotes Alfa Romeo Logo

    Die Karosseriefarbe der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa ist vom Design der namensgebenden Rennyacht inspiriert, die am zurückliegenden America's Cup 2024 in Barcelona teilgenommen hat. Der von Hand aufgetragene Lack imitiert den Metalleffekt von Stahl. Der Karosseriekörper ist in edlem Grau gehalten. Bei einigen Fahrzeugen sind Motorhaube, Dach und Heckklappe in Schwarz ausgeführt. Rote Seitenstreifen und der Schriftzug „Luna Rossa” sorgen für Kontraste. Die Markenlogos von Alfa Romeo an Fahrzeugfront und Heck wurden speziell für das Sondermodell modifiziert und weisen erstmals einen roten Hintergrund auf. Die 19-Zoll-Leichtmetallräder sind ebenfalls rot lackiert. Das Dach, das Markenemblem an der Fahrzeugfront und die Spiegelkappen sind aus sichtbarer Kohlefaser gefertigt.

    Die stilistischen Anleihen an der „Luna Rossa“ setzen sich im Innenraum fort. Zu den exklusiven Details gehören unter anderem die spezifischen Bezüge der Sportsitze von Sparco. Ihr Design erinnert bei Materialien und Grafiken an die Rettungswesten der Besatzung der Rennyacht. In die Verkleidung der Armaturentafel ist zudem eine hauchdünne Folie integriert, die einer Schicht aus dem Segel der „Luna Rossa“ entspricht. Das Team hat dieses Material speziell für diesen Zweck zur Verfügung gestellt, um ein Stück Authentizität der Rennyacht ins Cockpit der High-Performance-Limousine zu transferieren. Darüber hinaus sind zahlreiche Komponenten der Innenraumverkleidung aus Kohlefaser hergestellt. Optische Highlights sind Luna Rossa-Logos auf dem Mitteltunnel und den Sitzschalen.

    Alfa Romeo und das Projekt Bottegafuoriserie auf der Brüssel Motor Show

    Die Weltpremiere der Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Luna Rossa ist nur ein Highlight der Brüssel Motor Show. Die italienische Traditionsmarke präsentiert auf der Messe (Halle 5) außerdem zwei weitere auf jeweils 63 Exemplare limitierte und bereits ausverkaufte Sondermodelle: Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio Collezione* und Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio Collezione* ehren das vierblättrige Kleeblatt als traditionellen Glücksbringer von Alfa Romeo im Motorsport1. Besucherinnen und Besucher der Brüssel Motor Show können sich außerdem ausführlich über den neuen Alfa Romeo Tonale2 und das besonders attraktive Sondermodell Alfa Romeo Junior Sport Speciale3 informieren.

    Das Projekt Bottegafuoriserie4 ist auf der Messe in Brüssel mit einer eigenen Präsentation vertreten (Halle 5). Gezeigt werden die vier Tätigkeitsbereiche dieser einzigartigen Kooperation von Alfa Romeo und Maserati. Abgerundet wird die Ausstellung durch Fahrsimulatoren, die den sportlichen Charakter der Alfa Romeo Giulia erlebbar machen, sowie einer Präsentation der Marke Alcantara®. Der italienische Hersteller von ebenso sportlichen wie eleganten Sitzbezügen ist ein historischer Partner von Alfa Romeo.

    Alfa Romeo und Luna Rossa beim 38. America's Cup

    Alfa Romeo und Luna Rossa sind die beiden Protagonisten eines neuen Kapitels im internationalen Segelsport: Beide Marken gehen gemeinsam beim 38. America's Cup an den Start. Der prestigeträchtigste Segelwettbewerb der Welt wird 2027 zum ersten Mal in Italien ausgetragen. Die Regatten finden auf dem Mittelmeer vor Neapel statt. Einen ersten Eindruck von der einzigartigen Partnerschaft zwischen zwei Ikonen des „Made in Italy“ vermittelt ein emotionales Video (Link).

    Gewissermaßen zum Aufwärmen bestritten Crewmitglieder der „Luna Rossa“ im Mai vergangenen Jahres die Oldtimerrallye Mille Miglia auf Einladung von Alfa Romeo. Die Segler nahmen die legendäre Strecke von Brescia nach Rom und zurück mit einem Alfa Romeo 1900 Super Sprint aus dem Jahr 1956 in Angriff. Das elegante Coupé ist normalerweise im Werksmuseum der Marke in Arese ausgestellt.


    Quelle: Stellantis Media

    • Offizieller Beitrag

    Alfa Romeo auf der Brüssel Motor Show

    Vom 9. bis 18. Januar 2026 präsentiert Alfa Romeo in der belgischen Hauptstadt sein gesamtes Modellportfolio.

    Dann reicht ja ein 30m² Messe-Stand :joint:

    ich denke auch, da ist das Büro vom Messestanddienst das größte vom ganzen Platz :joint::joint::joint:

    ... und bitte :


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  • da stehen ja nur die gleichen Kisten... nur andere Farben.... ich sehe nur SUV`s fürchterlich


    aaaooohhh dahinter 1 Giulia versteckt und der Stradale...


    man kann sich auch alles schön reden, schön malen...

  • da stehen ja nur die gleichen Kisten... nur andere Farben.... ich sehe nur SUV`s fürchterlich


    aaaooohhh dahinter 1 Giulia versteckt und der Stradale...


    man kann sich auch alles schön reden, schön malen...

    Was hast du denn erwartet ? Ein 159 oder 164 ?

    Oh Mann Holger. So eine negative und ablehnende Einstellung habe ich schon lange nicht mehr erlebt.

    Ich wundere mich wirklich, warum du dir das noch antust und dich durch die Foren klickst wenn alles soooooo Grotten schlecht ist was von Alfa kommt.

    Das kann nicht gut sein für die Gesundheit 😉

    Keep calm and love Alfa Romeo

  • Die heutige Pressemitteilung :


    • Weltpremiere auf der Brüssel Motor Show: Alfa Romeo präsentiert die Giulia Quadrifoglio Luna Rossa auf der Messe in Belgien.
    • Weltweit auf nur zehn Exemplare limitiert: Entstanden durch das Projekt Bottegafuoriserie ist diese Giulia Quadrifoglio die extremste aller Zeiten.
    • Zwei italienische Sportikonen kombinieren ihre Expertise: Alfa Romeo und das America’s Cup-Team Luna Rossa kooperieren bei High-Performance-Limousine.
    • Knowhow aus dem Rennsport: Aerodynamik-Komponenten aus Kohlefaser erhöhen den Abtrieb gegenüber dem Serienmodell um das Fünffache.
    • Maritime Inspiration: Die Armaturentafel der High-Performance-Limousine basiert auf dem Segelstoff der „Luna Rossa“, die Sitze erinnern an ihre Rettungswesten.



    Schon wieder etwas, was keinen erfreuen wird, kein nutzen für den Kunden hat. Einfach nur eine "Null" in der Hand.

    So langsam langsam wird Alfa Romeo auch so einen Hardcore-Alfista wie mich verlieren. Nichts, was jemanden so richtig erfreuen kann.

    Entwerde müsste unsere Giulietta uns noch sehr lange erhalten bleiben oder wir werden Alfa Romeo "Tschüss" sagen müssen, was mich wohlmöglich ziemlich rühren wird. Einfach nur schade.



    Serkan Çıkış

    IIIII IIIII IIIII


  • ... und bitte :


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    Das ist allerdings der Stand vom letzten Jahr. ;-) Hier was von heute:


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  • Tributo.... kannst Du lesen?


    es geht um das, was STÜMPERLANTIS hier anstellt... nicht um Alfa Romeo...


    nur DIE können es einfach nicht, auch nicht mehr lange


    so denken und schreiben nicht nur ich...

  • Ok, der geteilte Heckflügel ist schon sehr geil, gebe ich als ausgesprochener Spoiler-hater offen zu.


    Finde das mit dem "nur" 10 stück garnicht so schlimm, Automarken im Luxussegment mögen limited runs um Exklusivität zu generieren, ein bisschen wie die Ferrari-Idee wenn 1000 Leute ein Auto wollen nur eben 999 davon zu bauen. Das kurbelt das Gespräch an, hält die Nachfrage oben, bringt eine gewisse Mystique die die Marke interessanter wirken lässt.

  • Andererseits muss man sich mal vorstellen, wie viel Geld und Ressourcen so ein Projekt bündelt. Das wäre an anderer Stelle wahrscheinlich doch besser untergebracht...

    Auch noch im Fuhrpark: BMW 530xd Touring donington grey, Alfa Junior Veloce, Lancia Fulvia bianco/bordeaux :joint:

  • Ok, der geteilte Heckflügel ist schon sehr geil, gebe ich als ausgesprochener Spoiler-hater offen zu.


    Finde das mit dem "nur" 10 stück garnicht so schlimm, Automarken im Luxussegment mögen limited runs um Exklusivität zu generieren, ein bisschen wie die Ferrari-Idee wenn 1000 Leute ein Auto wollen nur eben 999 davon zu bauen. Das kurbelt das Gespräch an, hält die Nachfrage oben, bringt eine gewisse Mystique die die Marke interessanter wirken lässt.

    So etwas wie;


    - "Guten Tag Herr/Frau Verkaufsberaterin! Ich möchte eine Giulia Luna Rossa haben.

    - ...

    - Alle schon ausverkauft? Ist ja toll! Dann packen sie bitte einen Junior ein. Den nehm ich gleich mit."


    :):):):)  :)


    PS: Ist natürlich ironisch gemeint.



    Serkan Çıkış

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    • Offizieller Beitrag

    Hier noch ein paar bewegte Bilder zur Segel Q :



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    Zitat

    Alfa Romeo bringt mit der Giulia Quadrifoglio Luna Rossa ein Sondermodell auf die Straße, das in Design und Technik Maßstäbe setzt. Limitiert auf nur 10 Exemplare, vereint es Motorsport-Gene mit Segel-Hightech aus dem America's Cup. Die Giulia Quadrifoglio Luna Rossa wurde in Zusammenarbeit mit dem Segelteam Luna Rossa entwickelt und feierte auf der Brüssel Motor Show ihre Premiere. Ausgestattet mit einem 2,9-Liter-V6-Biturbo, 520 PS und einem umfangreichen Carbon-Aerodynamikpaket, erreicht sie 300 km/h und liefert 140 kg Abtrieb. Auch im Innenraum setzt Alfa auf Exklusivität mit Materialien aus dem Segelsport und vielen Details aus Kohlefaser.


  • Ja aber da ist eine prise Realität dabei.
    Ich kann jedem mal empfehlen, egal ob man drauf steht oder nicht, in einen Rolexladen zu gehen und einfach zu sagen: Ich hätte gerne die Sky Dweller die vorne im Schaukasten steht.
    Unter Garantie wird die nicht an jemanden verkauft, der damit seine erste Rolex erstehen möchte.

    Aber! Für ein bestimmtes Klientel ist das eine magische Anziehung. "Nene, die Luna Rosso gibts nicht einfach so, wie viele Alfas haben Sie denn schon?" Dann bekommt die Frau einen Stelvio, die Tochter einen E-Junior, man selbst genehmigt sich eine "normale" giulia qv für den Alltag. Ich garantiere von den 10 Modellen sind 9 in den USA schon verkauft. Ferrari fuhr damit jahrzehntelang die höchsten gewinnmargen pro verkauftem Auto ein, Porsche macht es aktuell liebend gern bei allen ihren vielen dutzend dummen sondermodellen, Rolex hat's erfunden mit ihren Uhren.

    Für Normalverdiener und Menschen die auch einfach so aus Sinnhaftigkeit aufs geld schauen ist das natürlich Humbug, aber es spricht eine Schicht an Kunden an, denen geld einfach _egal_ ist. Einer von denen ist 10 von uns wert, weil die kaufen was ihnen jetzt direkt im Moment gefällt, die denken nicht drüber nach ob der Hobel dann in 10 Jahren noch ihr geschmack trifft oder wie lange die Gewährleistungsperiode ist.

  • Zur Bewertung des im Luna Rossa generierten Abtriebs von 140kg bei 300km/h:


    Wenn man annimmt, dass das Serienmodell eher Auftrieb bei 300km/h produziert, darf man annehmen, dass beim Durchfahren von Kurven die Normalkraft (die Komponente senkrecht zur Fahrbahn) maximal um 10% durch die aerodynamischen Änderungen vergrößert wird (bei 300km/h !). Die Zentripetalkraft ist proportional zum Massenäquivalent der Normalkraft und zum Quadrat der Geschwindigkeit und umgekehrt proportional zum Kurvenradius.

    Demnach erhöht sich die mögliche Kurvengeschwindigkeit bei gegebenem Radius bei 300km/h um maximal 5%, d.h. erstaunliche 15km/h auf 315km/.

    Leider kann das Fahrzeug gegen den durch die Abtriebserhöhung erhöhten Luftwiderstand diese höhere Geschwindigkeit nicht erreichen, ohne das der Luftwiderstandsbeiwert durch andere Maßnahmen herabgesetzt wird.


    Höher spezialisierte Rennwagen können schon bei geringeren Geschwindigkeiten Abtrieb in der Größenordnung von 50% der Fahrzeugmasse erzeugen.

  • Andererseits muss man sich mal vorstellen, wie viel Geld und Ressourcen so ein Projekt bündelt. Das wäre an anderer Stelle wahrscheinlich doch besser untergebracht...

    Ist das so? Wurde technisch großartig was verändert oder handelt es sich primär um optisches Tuning - das man individueller und ggf. auch günstiger sonstwo bekommen kann?

  • Ja aber da ist eine prise Realität dabei.
    Ich kann jedem mal empfehlen, egal ob man drauf steht oder nicht, in einen Rolexladen zu gehen und einfach zu sagen: Ich hätte gerne die Sky Dweller die vorne im Schaukasten steht.
    Unter Garantie wird die nicht an jemanden verkauft, der damit seine erste Rolex erstehen möchte.

    Aber! Für ein bestimmtes Klientel ist das eine magische Anziehung. "Nene, die Luna Rosso gibts nicht einfach so, wie viele Alfas haben Sie denn schon?" Dann bekommt die Frau einen Stelvio, die Tochter einen E-Junior, man selbst genehmigt sich eine "normale" giulia qv für den Alltag. Ich garantiere von den 10 Modellen sind 9 in den USA schon verkauft. Ferrari fuhr damit jahrzehntelang die höchsten gewinnmargen pro verkauftem Auto ein, Porsche macht es aktuell liebend gern bei allen ihren vielen dutzend dummen sondermodellen, Rolex hat's erfunden mit ihren Uhren.

    Für Normalverdiener und Menschen die auch einfach so aus Sinnhaftigkeit aufs geld schauen ist das natürlich Humbug, aber es spricht eine Schicht an Kunden an, denen geld einfach _egal_ ist. Einer von denen ist 10 von uns wert, weil die kaufen was ihnen jetzt direkt im Moment gefällt, die denken nicht drüber nach ob der Hobel dann in 10 Jahren noch ihr geschmack trifft oder wie lange die Gewährleistungsperiode ist.

    Ja, diese Realität kenn ich schon und deshalb hatte ich das Beispiel gegeben.

    Solche "Über" Sondermodelle (muss nicht das teuerste, stärkste, grösste oder kleinste usw sein) haben nun mal seinen Reiz und es werden dann die Kunden angezogen die sich dann nach dem Ausverkauf des bestimmten Sondermodell etwas anderes holen (egal ob Auto oder wie bei dem anderen einer Rolex Armbanduhr).

    Purer Luxus hat eine andere Realität die sogar so weit gehen kann, was für "normale" Menschen wie zB ich, eigentlich ein grosser "Unsinn" sein kann aber letztendlich kann ich auch diese Menschen verstehen. Ob es unbedingt so sein muss kann man bestreiten, denn ich kenne ein paar Leute die sehr (sehr sehr) reich sind aber nicht so aufdringlich sind.



    Serkan Çıkış

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  • Die Sache hängt an einer Stelle: Meine Rolex kaufe ich sicher nicht beim Konzessionär, um dann, damit ich auf die Warteliste komme, noch irgendeinen Ladenhüter kaufen zu müssen. Nein, danke, da gehe ich zum freien Händler und darf mein Objekt der Begierde direkt mitnehmen.


    Und um die Kurve zum Auto wieder zu kriegen: Mir ist der Konzern und seine ganzen Strukturen komplett egal. Ich finde es schade, den Händler und die Werkstatt meines Vertrauens, bei denen wir mit der kompletten Familie seit Mitte der 90er Jahre Kunden waren, aufgrund von Lücken in der Modellpalette nicht mehr so unterstützen zu können, wie ich es gern würde. Beide Marken führen gerade nichts, das mich anspricht, also sind nur noch meine Hobbys dort zur jährlichen Wartung. Die letzten fünf Neufahrzeuge musste ich woanders kaufen.

  • Ja, diese Realität kenn ich schon und deshalb hatte ich das Beispiel gegeben.

    Solche "Über" Sondermodelle (muss nicht das teuerste, stärkste, grösste oder kleinste usw sein) haben nun mal seinen Reiz und es werden dann die Kunden angezogen die sich dann nach dem Ausverkauf des bestimmten Sondermodell etwas anderes holen (egal ob Auto oder wie bei dem anderen einer Rolex Armbanduhr).

    Purer Luxus hat eine andere Realität die sogar so weit gehen kann, was für "normale" Menschen wie zB ich, eigentlich ein grosser "Unsinn" sein kann aber letztendlich kann ich auch diese Menschen verstehen. Ob es unbedingt so sein muss kann man bestreiten, denn ich kenne ein paar Leute die sehr (sehr sehr) reich sind aber nicht so aufdringlich sind.

    Natürlich, aus unserer Sicht ist diese Denke Humbug, aber in Zeiten in denen man von einer Einkommensungleichheit, oder genauer einer Vermögensungleichheit, sprechen kann wie wir Sie aktuell haben, ist das "Große Geld" eben nichtmehr in der Breite der Bevölkerung zu suchen, sondern anderswo.


    Aber da wird es jetzt schnell philosophisch und wirtschaftspsychologisch, das sprengt dann doch den Rahmen der Diskussion um eine Need for Speed würdige Giulia :D

  • Mit solchen Nischenprojekten wie dem Stradale oder jetzt der Luna Rossa Edition rettet man halt leider die Marke nicht, und so exklusiv ist AR bei Sammlern - im speziellen bei Neufahrzeugen - dann halt leider auch nicht. Mehr Wert sind die Dinger auch möglicherweise erst irgendwann ...

    Betreffend der Produktionskosten für die Editionen Luna Rossa, bin ich der Meinung das sich das in Grenzen zu den Standardmodellen handelt, ist ja mehr oder weniger alles im Regal und Prada hat da sicher das eine oder andere Werbebudget einfließen lassen ...

    Bewundere die Schönheit der Idee, und lerne mit der Mittelmäßigkeit der Ausführung zu leben ... :AlfaFahne:

    Einmal editiert, zuletzt von SquadraSportiva ()

    • Offizieller Beitrag

    Mit dem Stradale oder den ganzen Giulia Sondermodellen ( NRG, GTA, GTam und Co) wird bestimmt nichts gerettet, aber man bleibt im Gespräch und in den Medien. Dadurch wird ein Haufen mediale Aufmerksamkeit kreiert.


    Der Stradale war doch schon ausverkauft, bevor wir „Sterblichen“ überhaupt erfahren haben das es den gibt.


    Selbst die limitierten Giulias GTA und GTam sind alle verkauft. Da gibt es zwar schon wieder einige auf dem Markt, aber verkauft und verbucht sind sie seitens Alfa.


    Wäre an der Zeit das wieder gescheite Brot und Butter Autos kommen und das vielleicht nicht erst 6 Jahre, nachdem das letzte Model vom Band lief.