Beiträge von alfistiforever

    Eine Anleihe aus einer Oldtimer-Rallye die ich mit Micha gefahren bin...


    Fahren einer Strecke unter Vorgabe bestimmter Auflagen. D.h. es gibt einen Kartenausschnitt auf dem Markierungen sind, die aufgrund der Auflagen nur in einer festen Reihenfolge "überfahren" werden können. Auf diesem fest vorgegebenen Streckenabschnitt sind Markierungen (z.B. Zahlen) die notiert werden müssen und nur die richtige Reihenfolge der Zahlen bestätigt, dass das Team die Strecke unter Beachtung der Auflagen korrekt gefahren ist.


    Hier mal ein Beispiel, welches ich auf die schnelle im Netz gefunden habe.


    old_loesung_2016.pdf

    Die App ist eine feine Sache und hat im Rahmen der ARP Rallye auch gut funktioniert. Zumindest hatte ich mit meinem Handy (Galaxy S20) keine Probleme.

    Lediglich der direkte Zugriff von der App aus auf die Kamera war nicht möglich, da die App immer direkt in die Galerie sprang. Das war hinsichtlich der Bedienung aber nicht weiter tragisch.


    Als Verbesserung schlage ich vor, bei den Fragen nochmal eine zusätzlich Abfrage wie z.B. "Bist Du sicher?" und zwei zusätzlichen Eingabefelder "Ja" und "Nein" zu integrieren.


    Warum das Ganze?

    Da es mir passiert ist, dass ich den Sperrbildschirm mit Doppelklick aufs Display entsperren wollte, aber aufgrund der Sonneneinstrahlung zu blöde war zu erkennen, dass das Display nur im Stromsparmodus (stark abgedunkelt) war, wurde der erste Tastendruck natürlich als Antwort gewertet. War natürlich falsch :fail: . Aber bei einer Chance von 1:4 war ja klar, dass das in die Hose geht...sorry Steve :joint: .


    Ansonsten tolle App, auch in Verbindung mit der nachgeschobenen Auswertung :like: .


    P.S.: Die Koordinaten der letzten beiden Stationen lagen etwas weit vom eigentlichen Ziel entfernt. Aber das hat vermutlich nichts direkt mit der App bzw. deren Programmierung zu tun.

    Hallo zusammen danke vielmals für eure Tipps, ich hab jetzt mal gemessen, ich habe 12 volt auf Roten und 12 volt auf gelbem stecker, was bedeutet das ich Dauerstrom auf beiden habe!!

    Was Du gemessen hast ist die Spannung (Volt). Die sagt allein nichts aus. Du musst den (Ruhe)Strom (Ampere) messen, damit Du eine Aussage darüber bekommst, ob und wenn ja wie viel Strom nach dem Ausschalten des Radios "fließt" und somit die Batterie langsam leersaugt.

    Ein tolles Wochenende neigt sich dem Ende und das ARP Jahrestreffen ist nun leider schon wieder vorbei. Die Bella ist super gelaufen und mit halb offenem Fenster über die Landstraßen cruisen ist immer wieder ein akustischer Genuss. Zwischendurch gab es auch noch einen kurzen Formationsflug mit Michas Giulia über die A19 :joint: .


    20260605_203940.jpg


    Zusammen mit Steve als Copilot hat das Team Flatti feat. Knochentrocken auch noch erfolgreich an der ARP Rallye teilgenommen.


    20260606_203937.jpg


    Im Zuge dessen gab es auch noch Zuwachs, welcher das Team bei den zukünftigen Events tatkräftig verstärken wird.


    neues Teammitglied.jpg



    Da die Bella aufgrund des Ausrutschers ins Kiesbett beim Trackday in Oschersleben ein paar Lackschäden davongetragen hatte, wurde - pünktlich zu ihrem Geburtstag - das Makeup wieder aufgebessert. Jetzt kann das nächste Event kommen. Und dieses steht schon in drei Wochen vor der Tür...Zandvoort wir kommen :AlfaFahne: .

    Ich vermute, dass es beim Spider untenrum genauso aussieht wie beim GTV. Hier zwei Bilder von den Teilen des GTV (Bild 1, oben) bzw. des 145 (Bild 1, unten).


    Getriebetunnel_04.jpg


    Getriebetunnel_30.jpg


    Wenn das der von Dir besagte Träger sein sollte, wirst Du um den Ausbau wohl nicht herumkommen. Wobei es meines Wissens ausreicht diesen von hinten beginnend zu lösen und hinten abzusenken. Denn vorne ist der Träger mit dem Hilfsrahmen verschraubt. Hier kann es aber auch Unterschiede geben. Je nach Ausführung kann der Träger ober- oder unterhalb des Hilfsrahmens befestigt sein. Sollte der Träger unterhalb des Hilfsrahmens befestigt sein, könnte dieser auch von vorne beginnend abgesenkt werden. Könnte dann in etwa so aussehen.


    145 3.0 V6 - Getriebetunnel_02.jpg


    Viel Erfolg :schrauber: !

    Hallo Steven,

    das Experiment würde ich nicht eingehen. Das Ändern ist beim 145 zwingend mit einem mechanischen Eingriff in die Platine des Kombiinstrumentes verbunden. Also Leiterbahnen und Kontakte an den Chips unterbrechen, Brücken setzen und anschließend wieder verbinden. Des Weiteren brauchst Du passende Software dazu.

    Das Prozedere hatte ich bei meinem auch vor und die "Experten" einer berliner Tachobude, die auf ihrer Internetseite sogar den 145 beworben hatten, sind daran gescheitert. Am Ende hatte ich einen defekten Tacho mit Totalausfall und musste mir einen "neuen" beschaffen.

    Falls Du es dennoch wagen möchtest, lass es erstmal an einem Testtacho probieren. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, ob es sich um ein VFL oder FL Tacho handelt.

    Operation Motorausbau die Zweite....uuuuund Action!


    Kurzen Überblick verschaffen...


    155 Q4 '92 - Motorausbau_1.jpg


    ...Freiraum schaffen um näher ans Geschehen zu kommen...


    155 Q4 '92 - Motorausbau_2.jpg


    ...dann alles was im Wege ist ab- und ausbauen...


    ...wie Motorkühler...


    155 Q4 '92 - Motorausbau_3.jpg


    ...und Turbo...


    155 Q4 '92 - Motorausbau_4.jpg


    ...und zum Schluss dann laaaangsam ablassen, besser gesagt die Bühne hochfahren.


    155 Q4 '92 - Motorausbau_5.jpg


    Nachdem nun beide Motoren ausgebaut wurden, ging es mit dem "Zerlegen" weiter. Wobei sich das "Zerlegen" auf das Entfernen aller Anbauteile und überzähliger Komponenten beschränkte. Das endgültige Zerlegen und Instandsetzen überlasse ich den Profis. Wenn alles nach Plan läuft gehen beide Motoren samt Getriebe in gut einer Woche zum Motoren- und Getriebeinstandsetzer.


    '92er Motor.jpg


    '94er Motor.jpg


    Noch ein paar Facts am Rande:


    Im Zuge des Ausbaus beider Motoren sind mir drei Besonderheiten aufgefallen.


    1.

    Der '92 Q4 hat im Gegensatz zum '94er Q4 keine Klimaanlage obwohl ein identisches Klimabedienteil im Innenraum verbaut ist. Fand ich seltsam. Durch das Fehl des Klimakompressor ist auch die Position der Servopumpe anders. D.h. hier werde ich zu einem späteren Zeitpunkt versuchen die Klimakomponenten vom '94er Q4 in den '92 Q4 zu bringen.


    '92er Q4 (ohne Klimakompressor)

    Motorvergleich_1.jpg


    '94er Q4 (mit Klimakompressor, unten links)

    Motorvergleich_2.jpg


    2.

    Die angeflanschten Getriebe - obwohl beide ein C503 sind - unterscheiden sich hinsichtlich der Rückwärtsgangsperre. Der '94er Q4 ist mit einer manuellen Rückwärtsgangsperre ausgestattet die durch ziehen eines Ringes unterhalb des Schaltknaufs zu lösen ist. Beim '92 Q4 reicht es aus, den Schaltknüppel in der Schaltkulisse nach rechts unten zu befördern. Die Änderung kam wie ich erfahren habe mit der Serie 2 (Wide-Body) des 155. Der '94er Q4 scheint wohl einer der letzten der Serie 1 gewesen zu sein und da hat Luigi anscheinend schonmal in das Getrieberegal der Serie 2 gegriffen. Vielleicht war auch kein Getriebe der Serie 1 mehr am Lager, wer weiß :kopfkratz: .


    3.

    Was bisher nur eine Vermutung war, wurde durch den Ausbau des Motors bestätigt. Der '92er Q4 ist im Gegensatz zum '94er Q4 mit einer Wassereinspritzung für den Ladeluftkühler ausgestattet. Bin mal gespannt, ob ich das System wieder reaktivieren kann.


    Kleine Einspritzdüse oben auf dem Ansaugkanal des Ladeluftkühlers

    Ladeluftkühler.jpg


    Fortsetzung folgt... :popcorn:

    Statt Bollerwagen, Bier und 'nem Stück Fleisch vom Grill gab es dieses Jahr zum Herrentag ein bisschen Autotetris und ordentlich Schweiß. Die über 1,4 Tonnen des '92 Q4 im Alleingang zu manövrieren war schon sportlich. Für den letzten Schwung auf die Hebebühne stand der Nachbar dankenswerterweise fix zur Verfügung. Der nahezu leergeräumte '94er Q4 war im direkten Vergleich ein Kinderspiel.


    Tetris_01.jpg


    Zwischenzeitlich musste auf die Terrasse ausgewichen werden.


    Tetris_02.jpg


    Tetris_03.jpg


    Nun folgt wie bereits geschrieben der Ausbau des Motors. Vorher gab es noch eine kleine Bestandsaufnahme des Unterbodens und weiterer Komponenten, die ich bisher nur teilweise oder garnicht in Augenschein nehmen konnte. Hier ein paar "Bilder des Grauens". Wobei die Grundsubstanz wie Karosserie und Schweller - mit Ausnahme des Heckabschlussbleches - nach gut 34 Jahren, soweit ich das aktuell beurteilen kann, noch gut aussieht. Mal sehen was die restliche Substanz zu Tage fördert, wenn der Motor raus ist und ich mal einen Blick hinter die Verkleidungen im Radkasten oder unter den Teppich im Innenraum werfe.

    Die Komponenten der Achsen, des Fahrwerks, der Brems- und Abgasanlage etc. kommen neu bzw. werden aufgearbeitet. Aus meiner Sicht aktuell alles noch machbar :schrauber: .


    Die Abgasanlage sieht bis auf den Mittel- und Endschalldämpfer noch ganz gut aus.


    Q4 '92_Abgasanlage_01.jpg


    Q4 '92_Abgasanlage_02.jpg


    Q4 '92_Abgasanlage_03.jpg


    Das Heckabschlussblech und auch die Traverse vom Motorkühler haben ihre besten Zeiten hinter sich.


    Q4 '92_Heckabschlussblech.jpg


    Q4 '92_Kühlertraverse.jpg


    Achskörper, Fahrwerk und Bremsanlage schreien förmlich nach einer Sanierung.


    Q4 '92_Achse.jpg


    Q4 '92_VA_01.jpg


    Q4 '92_VA_02.jpg


    Da ist der Kupplungsnehmerzylinder wohl eine der kleineren Baustellen.


    Q4 '92_Kupplungsnehmerzylinder.jpg


    Morgen geht's dann weiter mit dem Ausbau des Motors.


    Fortsetzung folgt... :popcorn:

    Ist der Q4 nicht eigentlich Integrale-Technik?

    Warum hat man dann nicht gleich die Hinterachse vom Integrale übernommen? Würde die passen?

    Grundsätzlich ja, nur eben unter einem anderen Kleid. Es gibt schon noch einige Unterschiede im Detail wobei ich noch nicht alle relevanten erkundet habe. Ob das auf die Hinterachse auch zutrifft kann ich aktuell nicht beantworten. Da die Kardanwelle anders ist, könnte es sein, dass das hintere Diff und somit auch die Achse anders ausfällt. Ist aber nur Spekulation meinerseits.

    Sind nur die Leitungen aus Kunifer oder auch die Überwurfmuttern zum Verschrauben? Kann man auch bisher vewendete Überwurfmuttern nutzen oder werden die auf Dauer aufgrund der unterschiedlichen Materialien dann eine feste Verbindung eingehen? Gibt es da schon "Langzeiterfahrungen"?

    Wie fit bist Du im Umgang mit Schaltplänen und 'nem Multimeter?

    Nach meiner ersten Einschätzung klingt das für mich nach einem Problem mit der Elektrik. Konkret würde ich die Relais, Schaltkontakte, Sicherungen, Widerstände und den Thermokontakt am Motorkühler durchmessen.

    Im Downloadbereich gibt es die Handbücher für die 916er. Im Kapitel 26 solltest Du fündig werden.



    Das der Motor auch bei gebrückter Lüfterstufe überhitzt, könnte - wie Du schon erwähnt hast - auf ein "mechanisches" Problem (z.B. Wasserpumpe) hindeuten. Ich würde mich aber erstmal auf die Elektrik konzentrieren und vor allem mal prüfen, ob die Lüfterräder in die richtige Richtung drehen.

    Da mich ein nicht näher genanntes Portalmitglied mit dem Kringelvirus infiziert hat – Namen werden hier keine genannt, aber wir wissen wer Schuld ist :joint: – und mein 145 V6 grundsätzlich nicht für den Track konzipiert ist, geistert nun ein neues Projekt in meinem Kopf herum. Diesmal soll es eine deutlich kompromislosere Ausrichtung auf Rundkurs geben. Dennoch soll am Ende auch hier eine Straßenzulassung erfolgen.


    Als Eckdaten – aus der Erfahrung mit dem V6 – habe ich mir für das neue Projekt folgende Anforderungen an das Tracktool vorgestellt...Vierzylinder, Allrad und Turbo. Die Fahrzeugwahl fiel direkt auf den 155 Q4. Ausserdem war der 155 Ende der 90er für mich ein kleiner Traum nur finanziell leider unerreichbar. Also jetzt zwei Fliegen mit einer Klappe oder so ähnlich.


    Bereits Anfang letzten Jahres hatte ich meine Fühler nach einem entsprechenden Kandidaten ausgestreckt. Wie der Zufall es so wollte, hatte ich zwei der raren Exemplare ausfindig machen können. Nach der Devise „haben ist besser als brauchen“ zogen mit einigen Monaten Abstand dann doch beide Q4 (Baujahr '94 und '92) im heimischen Quhstall ein. Ursprünglich vor dem Hintergrund einen von beiden als Ersatzteilspender zu nutzen, entpuppte sich der '92er Q4 allerdings als zu gut für einen Teilespender. Statt dessen werde ich versuchen diesen im Originalzustand zu belassen und Stück für Stück restaurieren.


    Als Basis für das Tracktool wird nun der '94er Q4 zum Einsatz kommen. Bevor es aber soweit ist werden noch etliche Monde vergehen, viele Flüche gesprochen und viel Blut, Schweiß und Rostlöser fließen.


    Die Basis kurz nach der Anlieferung.


    Anlieferung_01.jpg


    Anlieferung_02.jpg


    Anlieferung_03.jpg


    Anlieferung_04.jpg


    Anlieferung_05.jpg


    Da es ein Tracktool werden soll, habe ich mich entschieden im Innenraum eine Einschweißzelle einbauen zu lassen. Damit das realisiert werden kann, muss erstmal alles raus. Ausserdem erfolgt in diesem Atemzug auch eine Bestandsaufnahme der Karosserie und die erforderliche Reparatur durch einen Karosseriebauer.


    Also...los geht’s! :schrauber:


    Der erste Schritt war der Ausbau der Sitze, der Teppiche und sämtlicher Verkleidungen. Dabei habe ich mich vom Kofferraum beginnend nach vorne durchgearbeitet. Parallel dazu wurden alle Kabelbäume und die entsprechenden elektrischen Komponenten ausgebaut.


    Innenraum_01.jpg


    Innenraum_02.jpg


    Innenraum_03.jpg


    Nun ist der Innenraum so gut wie leer.


    Innenraum_04.jpg


    Zweiter Schritt war die Demontage der Stoßfänger, der Seitenscheiben und einiger Teile aus dem Motorraum.

    Um die Sache einfacher zu gestalten zog dann zwischenzeitlich eine zweite Hebebühne im Quhstall ein und der Q4 musste umziehen.


    Hebebühne.jpg


    Damit war es jetzt möglich alle Komponenten der Unterseite wie Abgasanlage, Antriebsstrang und Tank sowie den Motor auszubauen.


    Tankausbau.jpg


    Hinterachse.jpg


    Motorausbau.jpg


    Nachdem der Motor raus war, konnten weitere Komponenten – insbesondere die Kabelbäume – dem Motorraum entnommen werden.


    Motorraum.jpg


    Ein großer Teil des Zerlegens ist geschafft. Jetzt geht es erstmal mit dem '92er Q4 weiter, denn da soll als erstes der Motor raus, damit beide Motoren zeitgleich zum Motoreninstandsetzer gehen können.


    Fortsetzung folgt... :popcorn: