Beiträge von alfistiforever

    Wie fit bist Du im Umgang mit Schaltplänen und 'nem Multimeter?

    Nach meiner ersten Einschätzung klingt das für mich nach einem Problem mit der Elektrik. Konkret würde ich die Relais, Schaltkontakte, Sicherungen, Widerstände und den Thermokontakt am Motorkühler durchmessen.

    Im Downloadbereich gibt es die Handbücher für die 916er. Im Kapitel 26 solltest Du fündig werden.



    Das der Motor auch bei gebrückter Lüfterstufe überhitzt, könnte - wie Du schon erwähnt hast - auf ein "mechanisches" Problem (z.B. Wasserpumpe) hindeuten. Ich würde mich aber erstmal auf die Elektrik konzentrieren und vor allem mal prüfen, ob die Lüfterräder in die richtige Richtung drehen.

    Da mich ein nicht näher genanntes Portalmitglied mit dem Kringelvirus infiziert hat – Namen werden hier keine genannt, aber wir wissen wer Schuld ist :joint: – und mein 145 V6 grundsätzlich nicht für den Track konzipiert ist, geistert nun ein neues Projekt in meinem Kopf herum. Diesmal soll es eine deutlich kompromislosere Ausrichtung auf Rundkurs geben. Dennoch soll am Ende auch hier eine Straßenzulassung erfolgen.


    Als Eckdaten – aus der Erfahrung mit dem V6 – habe ich mir für das neue Projekt folgende Anforderungen an das Tracktool vorgestellt...Vierzylinder, Allrad und Turbo. Die Fahrzeugwahl fiel direkt auf den 155 Q4. Ausserdem war der 155 Ende der 90er für mich ein kleiner Traum nur finanziell leider unerreichbar. Also jetzt zwei Fliegen mit einer Klappe oder so ähnlich.


    Bereits Anfang letzten Jahres hatte ich meine Fühler nach einem entsprechenden Kandidaten ausgestreckt. Wie der Zufall es so wollte, hatte ich zwei der raren Exemplare ausfindig machen können. Nach der Devise „haben ist besser als brauchen“ zogen mit einigen Monaten Abstand dann doch beide Q4 (Baujahr '94 und '92) im heimischen Quhstall ein. Ursprünglich vor dem Hintergrund einen von beiden als Ersatzteilspender zu nutzen, entpuppte sich der '92er Q4 allerdings als zu gut für einen Teilespender. Statt dessen werde ich versuchen diesen im Originalzustand zu belassen und Stück für Stück restaurieren.


    Als Basis für das Tracktool wird nun der '94er Q4 zum Einsatz kommen. Bevor es aber soweit ist werden noch etliche Monde vergehen, viele Flüche gesprochen und viel Blut, Schweiß und Rostlöser fließen.


    Die Basis kurz nach der Anlieferung.


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    Da es ein Tracktool werden soll, habe ich mich entschieden im Innenraum eine Einschweißzelle einbauen zu lassen. Damit das realisiert werden kann, muss erstmal alles raus. Ausserdem erfolgt in diesem Atemzug auch eine Bestandsaufnahme der Karosserie und die erforderliche Reparatur durch einen Karosseriebauer.


    Also...los geht’s! :schrauber:


    Der erste Schritt war der Ausbau der Sitze, der Teppiche und sämtlicher Verkleidungen. Dabei habe ich mich vom Kofferraum beginnend nach vorne durchgearbeitet. Parallel dazu wurden alle Kabelbäume und die entsprechenden elektrischen Komponenten ausgebaut.


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    Nun ist der Innenraum so gut wie leer.


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    Zweiter Schritt war die Demontage der Stoßfänger, der Seitenscheiben und einiger Teile aus dem Motorraum.

    Um die Sache einfacher zu gestalten zog dann zwischenzeitlich eine zweite Hebebühne im Quhstall ein und der Q4 musste umziehen.


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    Damit war es jetzt möglich alle Komponenten der Unterseite wie Abgasanlage, Antriebsstrang und Tank sowie den Motor auszubauen.


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    Nachdem der Motor raus war, konnten weitere Komponenten – insbesondere die Kabelbäume – dem Motorraum entnommen werden.


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    Ein großer Teil des Zerlegens ist geschafft. Jetzt geht es erstmal mit dem '92er Q4 weiter, denn da soll als erstes der Motor raus, damit beide Motoren zeitgleich zum Motoreninstandsetzer gehen können.


    Fortsetzung folgt... :popcorn:

    Wie doch die Zeit vergeht. In diesem Monat wird die Bella "zwei" Jahre und die Hauptuntersuchung ist fällig.

    Also am Freitag die Zeit genutzt und direkt an einem Prüfstützpunkt rangebremst. Nachdem alle Prüfpunkte ohne Mängel abgehakt wurden, konnten wir mit frischer Plakette vom Hof rollern.

    Jetzt ist erstmal wieder für zwei Jahre Ruhe.


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    Zur Feier des Tages gab es dann auch noch eine kleine Verschönerung für den Innenraum.

    Da die Aluteile - Schaltknauf, Schaltkulisse, Handbremsgriff und Abdeckung der Spiegelverstellung - aufgrund des Alters (fasr zehn Jahre im Einsatz) schon etwas verkratzt waren, habe ich diese mit Glasperlen strahlen llassen.


    vorher...

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    Das Ergebnis ist jetzt ein schönes, gleichmäßiges und mattes Finish. Die Kratzer sind Geschichte und auch das Schaltschema auf dem Schaltknauf sieht jetzt wie ich finde perfekt aus.


    nachher...

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    Früher konnte man CD Inhalte mit einem Programm (Daemon Tools) emulieren. Gibt es vermutlich auch für die aktuellen Betriebssysteme.

    Quasi ein CD Laufwerk simulieren, die CD Dateien dort hineinkopieren und dann von dort die Installation starten.

    Ich hatte die Scheibe für meinen V6 12V Spider gekauft, da passt sie aber leider nicht.

    Du hast Recht (12V). Ich habe nämlich gerade den KW-Sensor bei mir erneuert und meine Kurbelwellenriemenscheibe sieht exakt so aus wie diese hier.

    Gab es denn da Unterschiede im Spider hinsichtlich des V6? Gab es vielleicht eine Variante ohne Klimakompressor, sodass der zweite Rippenriemen obsolet wäre?

    Mich wundert, dass die Riemenscheibe bei AlfandiV6 nicht passt und bei strados- die optisch deckungsgleiche passt.

    Hab auch noch 2 Bilder von früher auf denen man die Scheibe sehen kann. 1994er 164 Q4 3.0 24V 231PS

    Danke für die Bilder und die Info. Es scheint wohl auch 24V Modelle gegeben zu haben (164er), die den Kurbelwellensensor an der Riemenscheibe haben. Allerdings würde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit behaupten, dass dies auf den GTV/Spider 24V nicht zutrifft. Wobei es den Spider meines Wissens auch nicht im Original mit 24V Motor sondern "nur" mit 12V Motor gab.


    Auch beim 166er würde ich behaupten, dass der Kurbelwellensensor eher am Schwungrad statt an der Riemenscheibe sitzt. Würde mich hier aber nicht so weit aus dem Fenster lehnen wie beim GTV.


    Die Kurbelwellenriemenscheibe auf den Fotos sieht auch so aus, als ob dort nur ein Rippenriemen angetrieben wird. D.h. diese würde auch nicht mit der aus #1 genannten deckungsgleich sein. Also wohl auch nicht für den 164 24V.


    Einfacher wäre es mit einer Teilenummer, die ja leider fehlt.

    Liste der Mitbringsel

    • Andre: Pavillion, Flaggen, Banner, Holzkohle
    • Marco und Antje:Holzkohle ganz viel 😀, 4 Campingstühle, 1 Pavillon, Plastikteller,
    • Steffi & Janko: 2 Pavillons 3x3m , 1 Bierzeltgarnitur , 2 Stühle und Beleuchtung.
    • Alex: Kabeltrommel + Verlängerungskabel

    Nicht das das Zeug weich wird und der Kleber schmilzt und das ganze langsam Richtung Zahnriemen runter wandert (Horror im Kopf :D).

    Das Alubutyl wird ja nicht klassich mit Kleber angeklebt. Das Zeug ist selbstklebend. Ausserdem sind die Matten auf der Motorseite und nicht auf der Zahnriemenseite. Durch das Anschrauben der Verkleidungen werden die Matten zwischen Verkleidung und Motor zusätzlich "eingeklemmt". Also wenn das Zeug nicht flüssig wird ^^ , bleibt das an Ort und Stelle.

    Weiß jemand ob diese Hitzeschutz Klebefolie oder was das mal war wirklich nötig ist und ob man die Nachkaufen kann bzw. es eine adäquate Ersatzlösung gibt?

    Im Zuge des Zahnriemenwechsels an meiner Bella habe ich die betreffenden Abdeckungen neu pulvern lassen und im Anschluss auch den Hitzeschutz erneuert.

    Als Hitzeschutz habe ich Alubutyl verwendet. Ich hatte mir einen ausgesucht, der in etwa die gleiche Oberflächenstruktur auf der Aluseite aufweist. Vorher für beide Abdeckungen jeweils eine Schablone aus Pappe angefertigt und dann auf die Alubutylmatte übertragen. Dann alles ausgeschnitten und "aufgeklebt". Hält und hat die Kringelfahrt überstanden.


    Zahnriemenabdeckung_03.jpg Zahnriemenabdeckung_04.jpg


    Zahnriemenabdeckung_05.jpg Zahnriemenabdeckung_06.jpg


    Zahnriemenabdeckung_08.jpg

    WO bekommt man die jeweils passenden Stecker + Buchsen her ?

    Entweder man fragt mal im Forum an ;) oder man googelt mal (z.B. mit google lens) was man für Stecker/Buchsen benötigt und landet dann vielleicht bei folgendem Shop.


    Kabelschuhe-Shop
    Hochwertige Kabelschuhe aus dem Kalishop - alles rund ums Kabel!
    www.kabelschuhe-shop.de


    Da es sich im konkreten Falle des KW Sensors bzw. dessen Stecker/Buchse um einen AMP JPT Stecker handelt reicht meist ein Griff in die Kiste mit den "Kabelbaumresten", da diese Art Stecker mehrfach in den Alfas verbaut worden sind (z.B. auch an Hauptscheinwerfern). Oder man klickert sich bei besagtem Shop weiter.


    AMP JPT Sets & Gehäuse
    AMP JPT Sets & Gehäuse: AMP 1-0967059-1 JPT Buchsengehäuse 4 polig Kodierung A - AMP 1-0962581-1 JPT Flachsteckergehäuse 3-polig - AMP 0-0282191-1 JPT Buchs
    www.kabelschuhe-shop.de


    Und wenn alle Stricke reißen und der alte Sensor eh in den Müll gehen soll, hätte man zumindest schon mal ein Teil des Adapters wenn man den Stecker bzw. die Buchse vom Sensor abknipst. Dann könnte man zur Überbrückung auch einfach ein paar Buchsen- oder Steckerkontakte zu testzwecken anlöten und anstecken.


    Könnte dann in etwa so aussehen...


    GTV 3.0 V6 - S31 (Kurbelwellen- und Drehzahlsensor)_05.jpg GTV 3.0 V6 - S31 (Kurbelwellen- und Drehzahlsensor)_10.jpg

    und wüsste ich b) auch nicht, wo ich die Kontakte (bei angeschlossenem Sensor) abgreifen könnte.

    Für solche Aktionen kann man sich - sofern Stecker u. Buchse vorhanden sind - einen Adapter mit entsprechender Anzahl an Abgängen basteln. Dann braucht man nicht die Adern bzw. deren Isolierung beschädigen um die Signale abzugreifen.

    Wenn der Motor im kalten Zustand startet und auch sonst kein Spritgeruch wahrnehmbar ist, würde ich die Benzinpumpe und Kraftstofffördereinheit erstmal aussen vor lassen und andere Fehlerquellen in Betracht ziehen.

    Vielleicht kannst Du im betriebswamen Zustand mal prüfen/messen wie viel Sprit beim Startvorgang im Vergleich zum kalten Zustand vorne an der Rail ankommt.

    Nach meiner Bewertung ist die Kraftstofffördereinheit auf dem oberen Bild in #1 nicht die mit der Teilenummer 60655432. Denn die Kraftstofffördereinheit mit der Teilenummer 60655432 (neuere Variante) müsste einen vierpoligen Anschlussstecker auf der Oberseite haben, da sowohl die Benzinpumpe als auch der Tankgeber zusammen in der Einheit sitzen. Auf dem Bild in #1 ist nur die Pumpe zu sehen. Der Tankgeber sollte - wie Chrisd79 bereits richtig erwähnt hat - als extra Einheit im Tank sitzen.

    Was genau ist denn an Deiner Einheit defekt? Nur die Benzinpumpe oder ist am Gehäuse der Kraftstofffördereinheit irgendwo ein Riß bzw. eine Undichtigkeit?

    Sollte nur die Pumpe defekt sein, kannst Du diese problemlos tauschen.

    Die braucht nur einmal Strom zum anspringen, danach läuft Sie ja mit Benzin

    Grundsätzlich richtig was die Standheizung an sich angeht. Das Gesamtsystem nutzt aber den Innenraumlüfter um die erwärmte Luft in den Innenraum zu bringen. Und das frisst Strom. Deshalb gilt die goldene Regel: Doppelt so lange fahren wie die Standheizung lief. Dann sollte es mit der Batterie keine Probleme geben. Zumindest nichts was auf die Verwendung der Standheizung zurückzuführen ist. Gerade bei den moderneren Fahrzeugen ist es wichtig nach der Nutzung der Standheizung die Möglichkeit zu schaffen die Batterie zu laden, da diese durch die "modernen Verbraucher" meist eh schon an der Belastungsgrenze ist. Das habe ich im letzten Winter bei einem aktuellen A5 leider erfahren müssen.