Beiträge von strados-

    Im Youtube Kanal "Alfaspiderschwein" von Thorsten Runge ist der Ausbau des Armaturenbrettes in einem Video gut beschrieben, auch zu den anderen Verkleidungen inkl, Sitzen hat er Videos! lG Thomas

    Ich halte von dem Herrn absolut NIX. Habe mir vor einiger Zeit mal ein Video zum Ausbau der 916er Fensterheber und auch zum Ausbau der Benzinpumpe / Tankgeber angesehen. Da ist mir fast schlecht geworden, wie der mit den Teilen umgeht, nur um schnell fertig zu werden.

    Deshalb kaufe ich bei dem auch NIE WIEDR was.


    Ich hatte hier schon mal geschrieben, dass er mir vor ein paar Jahren die schrottigsten Scheinwerfer geschickt hat, die ich je gesehen habe.

    Das Größte war aber, dass er mir vor dem Kauf mehrmals zugesagt hat, extra gute herauszusuchen. Gewitter

    Ok, sorry für das Off Topic.... aber wenn ich den Namen lese, schwillt mir der Kamm.

    Verstehe ich jetzt nicht ganz.

    Der Schalter ist also noch vorhanden ?

    Aber der Vorbesitzer hat die Kabel des Steckers einfach abgeschnitten, oder wie ???


    Zusätzlich ist in der Schalterplatte ja (separat) eine Fassung mit einer roten LED eingebaut. Ist die noch vorhanden + angeschlossen ?

    In den Spalt passt doch mindestens ein Finger?

    Ja, oben. Unten sieht es eigentlich korrekt aus. Erklärt also nicht, dass der Verdeckkastendeckel beim Öffnen / Schließen am hochgeklappten Verdeck kratzt. Da scheint dann doch der 5. Bogen nicht weit genug nach oben gefahren zu sein.


    Zum Spalt: Entweder die Scheibe ist nicht richtig justiert, oder die B-Säule ist zu weit nach hinten gekippt.

    Lässt sich aber leicht überprüfen, indem man das mit der rechten Seite vergleicht.

    => Verdeckkante und Scheibenkante sollten absolut parallel verlaufen und dazwischen ein max. 3 - 4mm Spalt sein.


    Und zum Gestänge: Bei mir ist der Hebel auch "von innen" angeschraubt. Da scheint jemand beim Zusammenbauen des Verdeckgestänges einen Fehler gemacht zu haben.

    Und wie man auf dem Bild von Thomas erkennen kann, verhindert das, dass der 5.Bogen bis ganz nach oben gefahren werden kann. Der steht dann nämlich fast senkrecht, damit der Verdeckkastendeckel ohne Kratzen daran vorbei kommt.

    Und wo du finde ich den "Pin B7 des N82"?

    Auf der Seite 4 des Ausschnitts aus dem WHB siehst Du, WO das Steuergerät eingebaut ist, also oberhalb dem großen Sicherungskasten links der Lenksäule. Wahrscheinlich kommt man da noch einfacher / besser von oben dran, indem man das KI ausbaut (2 Inbusschrauben lösen und 2 Stecker abziehen) und evtl. auch noch den links davon sitzenden Schalter Einsatz (beim 99er glaube ich Regler Scheinwerferhöhe + Taste Helligkeit der Instrumentenbeleuchtung) heraushebelt und die Kabel abzieht. Welches dann der Stecker B ist, kann ich Dir nicht auswendig sagen, aber in dem Schaltplan sind auch die Kabelfarben und Pin-Nummern angegeben. Da muss man dann einfach mal etwas die Stecker + Kabel vergleichen...

    P.S.: wobei so ein Tachosensor sicher weitaus kostengünstiger erneuert werden kann, als das komplette ABS-Steuergerät.


    Und da "chemiker" im Alfisti.net (dem einen oder anderen sicher auch hier bekannt) freundlicherweise den Hinweis auf einen weiteren Sensor (vom 155, aber angeblich baugleich) gegeben hat, habe ich den auch vorgestern bestellt.

    Angeboten über "Ovoko", (eine Handelsplattform aus Litauen), aber vom Händler Pollini&Söhne in Bedizzole (in der Mitte zwischen Brescia und Desenzano) bin ich mal sehr gespannt.

    Da bin ich leider überfragt, habe mich noch nie damit beschäftigen müssen. Ich hatte nur die starke Vermutung, dass eine Zeitbegrenzung vorhanden sein muss (was sich ja bestätigt hat) und mir das im WHB rausgesucht (und dieses Kapitel für euch rauskopiert).


    Wie die Zeitregelung überprüft werden kann/soll, ist unter "Versuch B" genau beschrieben.


    P.S.: welches BJ ist Dein GTV ?

    Gibt`s da ein Zeitglied oder Relais das man austauschen kann, damit der Strom länger fließt?

    Ja, gibt es. "Steuergerät Integrierte Betriebe" N82. Von da aus wird das Relais I2 gesteuert, das die eigentlichen Heizungen (Heckscheibe + Spiegel) mit Strom versorgt.

    Die Logik der Zeitregelung ist im Handbuch beschrieben (max. 20min, aber nach 10min. bereits abschalten, wenn die Spannung zu niedrig ist.)

    Diese Zeitdauer kann bei euch natürlich drastisch verkürzt sein, da elektronische Bauteile ja nun mal "altern" und sich dadurch die ursprüngliche Zeitdauer im Laufe der Jahre verändert hat..

    Hi,


    ich bin der Meinung es wird von Corseart Carparts ein Repro V6 12V Nachbau des Tachogebers für ~190€ angeboten, hab ich zuletzt vor wenigen Tagen nochmals gesehen, schau mal bei Kleinanzeigen nach, das wäre eher eine Option als ein ~30 Jahre Altteil für 250€

    Genau den habe ich gestern bestellt (ist übrigens von Magneti Marelli und wird auch in UK und CH verkauft), weil der Sensor von Brademann doch die Version für den 2.0 TS ist. Hatte mich ehrlich gesagt auch gewundert, woher der denn 7 Stück hergezaubert haben kann (3 bereits verkauft (incl. meinem, der gerade zurück geht) und 4 noch verfügbar).

    Habe jetzt folgendes recherchiert:

    JAEGER 46430576 ( = Alfa 71748474) ist für den 2.0 TS

    JAEGER 46412961 ( = Alfa 71748473) ist für den 3.0 V6 12V und 2.0 V6 TB


    Beide sehen äußerlich völlig identisch aus, allerdings hat der für den 2.0 TS ein deutlich längeres Kabel.

    Ich meine nicht die Fehlersuche bis zum Sensor (das hab ich bereits mehrmals gemacht), sondern die Reparatur der Sensorplatine, die Du oben erwähnt hast.

    Feuchte, in Verbind mit Restsalzen von der LP-Herstellung, verursacht Migration von Zinkionen aus den Lötstellen heraus, die letztendlich instabile Kurzschlussbrücken verursachen kann. Hauptsächlich sind davon Spannungsversorgungspunkte, Massepunkte und statische IC-Eingänge betroffen, da dort die Potentiale an höchsten sind.

    Diese fragilen Brücken brechen kurzzeitig wieder weg, und erzeugen dann das Bild eines sporadischen Fehlers (geht / geht nicht), so wie bei Dir.


    Keine Ahnung ob die LP mit einem Schutzlack überzogen wurde und wie die Lötstellen ausgelegt sind, ich bin gespannt wie man sie instand setzen kann. Daher die bitte nach Details. :wink:

    Falls die Platine so sehr in Mitleidenschaft gezogen ist, dass die Leiterbahnen nicht mehr restauriert werden können, erstelle ich einfach eine neue LP. Das Schaltbild ist ja zum Glück vergleichsweise einfach.

    Bitte die Reparatur unbedingt hier beschreiben.

    Ich bin sehr an Details interessiert, weil die Möglichkeit einer Reparatur für diesen Sensor nirgendwo erwähnt bzw. beschrieben wird.

    Na klar, mache ich. Da der Schaltplan im WHB abgebildet ist, ist das auch keine Hexerei (natürlich muss man sich mit Elektronik schon etwas auskennen).

    Hi,


    ich bin der Meinung es wird von Corseart Carparts ein Repro V6 12V Nachbau des Tachogebers für ~190€ angeboten, hab ich zuletzt vor wenigen Tagen nochmals gesehen, schau mal bei Kleinanzeigen nach, das wäre eher eine Option als ein ~30 Jahre Altteil für 250€

    Ja ich weis. Allerdings hat der ein genauso kurzes Kabel wie der Sensor für den 2.0 TS. Und DA bin ich dann doch etwas skeptisch, ob das wirklich der für die 5 Gang Getriebe 3.0 V6 und 2.0 V6 Turbo ist.

    Den jetzt bestellten (gebrauchten) werde ich vorm Einbau natürlich aufmachen und die Platine auf evtl. Korrossion kontrollieren (und ggfls. nachlöten).

    Und... das gleiche mache ich dann auch mit meinem ausgebauten. Wenn er nach der Überholung wieder funktioniert, verkaufe ich ihn.

    Für min. 200,- bekomme ich den auf jeden Fall weg. D.h. die Aktion hat mich dann 50,-€ gekostet.

    Leider zu früh gefreut.

    Seit gestern nachmittag wieder totaler Ausfall.

    Habe dann heute die 3 Kabel vom grünen Stecker des KI bis in den 3poligen am Tachosensor durchgemessen, Alle drei 4,6, 4,7, 4,5 Ohm Das sind absolut gute Werte. Und mir auch nochmal das KI von dem Bekannten ausgeliehen, auch damit Null Anzeige, obwohl (nochmals) den grünen Stecker am Pin 1, 3, 7 mit Kontaktspray behandelt. Alles ohne Erfolg.

    Bleibt also wohl doch nur noch der Sensor selbst.


    Hab gerade (zähneknirschend) den passenden original JAEGER Sensor bei unserer Apotheke (Brademann) für 250,-€ bestellt.

    ...., aber nur Selbstabholung in Radstadt (Salzburg, Österreich)

    Also für Karosserieteile etc. verstehe ich das ja,

    Aber z.B. Türdichtungen (vroom, Post#3), sämtliche Sensoren, Einspritzventile etc, etc. in einen 30 x 30 Kanton zu legen und dann zur Post zu bringen, wäre doch wohl absolut nicht zu viel verlangt (zumal der Käufer das ja ohnehin bezahlt).

    => Falls er von einem 5-Gang Getriebe stammt, wäre ich z.B. auch sehr an dem Tachosignal-Geber interessiert. (an den kommt man allerdings ohne Stress nur dran, wenn Motor/Getriebe schon ausgebaut ist).

    Werde jetzt also meine Idee von gestern in die Tat umsetzen und 2 Kabel an der Platine des KI anlöten (Masse und das Tachosignal).

    Die Kabel verbinde ich mit einem analogen Voltmeter (also mit großem Zeiger), das irgendwie oben am Armaturenbrett befestigt werden muss.


    Und dann werde ich solange fahren, bis wieder was passiert.

    So, ... offensichtlich (so sieht es zumindest aus) habe ich den Fehlerteufel gefunden.

    Bin in der ersten Runde (mit angeschlossenen 2 (!) Messinstrumenten = Versorgungsspannung des Tachosensors + Tachosignal) insgesamt 37 km gefahren. Und zwar mehrmals langsam (bis Stillstand vor Ampeln) und auch Landstraße bis 100 km/h.

    Die ersten 25km schien alles super, doch plötzlich, bei langsamer Fahrt vor einer Ampel, zuckte der Tacho wieder und die angezeigte Spannung des Tachosignals brach von vorher konstanten 5,4 V auf 2,9, 1,7, 3,4, ..... und dann komplett auf 0 zusammen. Tacho natürlich ebenfalls auf NULL.

    (Anm.: 5,4V ist genau der Durchschnitt, also die Hälfte der eigentlichen Spannung von knapp 11V, die aber ja als "Rechteck" ständig ein- und ausgeschaltet wird).

    Zurück in der Garage habe ich den Stecker (oder besser gesagt die Buchse) des grünen Steckers am KI kräftig mit Kontaktspray eingesprüht. Dabei läuft die Suppe ja auch in die Crimp-Quetschung, wo das Kabel drin liegt. Die Kontaktflächen selbst sahen nämlich eigentlich blank aus, weshalb ich diese Prozedur bis dahin noch nicht durchgeführt hatte.


    KI wieder eingebaut und zur nächsten Testfahrt gestartet. Das waren dann knappe 50km und heute abend nochmal 25, also insg. 75km.

    Und dabei gab es keinen einzigen Aussetzer !!!


    D.h. der Tachosensor arbeitet (zum Glück) nach wie vor einwandfrei.

    So, jetzt habe ich gedacht, ich hätte den Fehler gefunden (hab ich gedacht)....

    11,47V liegen in dem 3poligen Stecker des Sensors an (das muss nicht exakte die Bordspannung sein, da es eine extra für den Sensor stabilisierte Spannung ist).

    Die Signalleitung zum KI hat einen Widerstand von ca. 26 Ohm. Finde ich für ein max. 1,2 m langes Kabel mit Steckern an beiden Enden, deren Kontakte schön blank sind, eigentlich ungewöhnlich viel. Aber ok, mitten im Kabel gibt es noch eine "Abzweigung", da das Signal auch zum Motorsteuergerät geführt wird. Vielleicht ist dort ja etwas Oberflächenkorrosion reingekrochen, wer weis.

    Also alles wieder eingebaut und angeschlossen, um nochmals eine Probefahrt zu machen.

    Was soll ich sagten,... Der Tacho funktionierte von Beginn an einwandfrei.

    Leider aber nicht auf Dauer. Nach 17,1km fiel der Tacho wieder auf null, ABER der km Zähler zählte weiter :kopfkratz:


    Da habe ich sofort gedacht, HA, jetzt hab ich dich. Ein Kontaktproblem innerhalb des KI. Die eigentlichen Instrumente (Tacho + DZM) sind nämlich mit jeweils 4 "Steckkontakten" in die Platine hineingesteckt. Und DIE Kontakte sehen in der Tat verdächtig grau aus.


    Zweiter Gedanke war dann aber, kann doch nicht sein, da in 2 Bordtafeln (eine hatte ich mir ja gestern ausgeliehen) 2 gleiche Fehler vorhanden sind.

    Also Gedanke wieder verworfen.


    Was ich dabei aber nach wie vor nicht verstehe ist, WIE kann der km Zähler weiterlaufen, und der Tacho auf null fallen ???

    Während der Rückfahrt (Autobahn) zuckte der Tacho dann mehrmals unregelmäßig, bliebt kurz auf ca. 70 stehen (während ich aber 100 fuhr), zuckte dann noch 3 - 4 mal, um dann bis zum Ende der Fahrt wieder auf null zu bleiben.


    Jetzt bin ich wieder genauso schlau wie vorher.


    Werde jetzt also meine Idee von gestern in die Tat umsetzen und 2 Kabel an der Platine des KI anlöten (Masse und das Tachosignal).

    Die Kabel verbinde ich mit einem analogen Voltmeter (also mit großem Zeiger), das irgendwie oben am Armaturenbrett befestigt werden muss.


    Und dann werde ich solange fahren, bis wieder was passiert.

    Wenn beide Zeiger (Tacho und Voltmeter) auf null fallen, liegt der Fehler außerhalb, wenn nur der Tacho aus geht, die Spannungsanzeige aber weiterhin den gleichen Wert anzeigt, liegt der Fehler doch im KI. oooder .... es kommt ein "unregelmäßiges" Rechtecksignal an das der km Zähler noch irgendwie verarbeiten kann, der Tacho aber nicht....


    oh man .... ist das ein Schei.....

    Der TE (Schubiduu) hat mir freundlicherweise die 4 Bilder zugeschickt, die in Post# 4 nicht mehr zu sehen sind.

    Darin sieht man, dass die Elektronik Platine im Geber sehr angegriffen (vergammelt) sein kann. Sein 916er hatte 97.000 km auf der Uhr, als er das festgestellte. Meiner hat jetzt 92.000, könnte also ähnlich aussehen.

    Und er hat ja den super Trick beschrieben, dass man auch einen Sensor vom 2.0 TS nehmen kann, indem man die Antriebswelle und das längere Kabel vom defekten V6 Sensor in den Ersatz einbaut (was für einigermaßen handwerklich begabte kein Problem wäre).


    Für alle weiteren "Betroffenen" stelle ich hier die 4 Bilder nochmal ein (in der Hoffnung, dass "Schubiduu" nichts dagegen hat).

    Ich hatte mir heute vormittag einen Tacho (also das komplette KI) bei einem Bekannten ausgeliehen und damit erneut den Fahrtest gemacht.

    Kein Unterschied, auch damit zeigt der Tacho null Reaktion.

    D.h. der Fehler muss außerhalb liegen.

    Bleibt also nur noch das Kabel zum Sensor oder der Sensor selbst.

    Ich werde jetzt also erstmal das Kabel durchmessen incl. Check, ob in dem 3poligen Sensorstecker (bzw. der Buchse am Kabelbaum) die Versorgungsspannung ankommt.