Interessanter Artikel zum Thema Diesel, Benziner, Feinstaub usw.

  • Exclusiv im Ersten: Das Diesel-Disaster läuft gerade im Ersten-Programm.

    Unbedingt in der Mediathek anschauen!!!

    Ich habe die Sendung gesehen, es ist einfach nur unglaublich.

    Hier sieht man sehr schön den Unterschied zwischen Wissenschaft / Realität / Technik im Gegensatz zu Lobby / Politik / Verwaltung.

    Wissenschaft gegen einen bornierten Populismus welcher der Wissenschaft einfach die Kompetenz abspricht.

    In anderen Bereichen wird es ähnlich sein.

    Es wundert einen das diese Sendung überhaupt gesendet wurde.

    Vertrauensbildung beim Bürger sieht anders aus, hier überkommt einen schon etwas das Gefühl einer "Ohnmacht".

  • Der Lungenfacharzt und Klinikleiter einer Lungenklinik könnte mit seiner Aussage recht behalten, es wird einen zweiten "Dieselskandal"

    geben (dem Sinne nach) wenn der erste Dieselskandal "auffliegt".

  • Danke Andreas für Deinen Hinweis!

    Es ist wie auch auf anderen Gebieten, hier ist es der Diesel, in denen der Populismus wütet und dem mit nüchternen und stichhaltigen Argumenten nicht beizukommen ist. Wenn sich der Irrsinn oder das verfestige Meinungsbild so tief in den Gedankengängen eingenistet hat, ist es teilweise unmöglich eine sachliche bzw. vernunftorientierte Diskussion zu führen. Denn dazu gehört es sich, sich den anderen Überzeugungen wenigstens ansatzweise zu stellen bzw. zuzuhören und die Reflektion der eignen Überzeugung. Besserwisserei ist ist der Sargnagel aller Diskussionen.

    :bäh:Gruß Christof :uw1:

  • Exclusiv im Ersten: Das Diesel-Disaster läuft gerade im Ersten-Programm.

    Unbedingt in der Mediathek anschauen!!!

    sehr sauber gemacht.

    Hätte aber noch etwas plastischer und pointierter sein können.

    aber man kann ja nicht alles haben.


    Das unsere Regierung sich die Schlinge selbst um den Hals gelegt hat ..................


    aber es kommt ja noch dicker - wg. Feinstaub soll ja auch die Silvester Knallerei verboten werden.


    Die Amis wollten Deutschland zuzm Agrarstaat machen - ich glaube wir schaffen das jetzt selbst.

  • Die Amis wollten Deutschland zuzm Agrarstaat machen - ich glaube wir schaffen das jetzt selbst.

    Und die dafür notwendige High-Tech Firmen mit entsprechneden Produkten haben wir sogar im eigenen Lande :joint:

  • Es ist wie auch auf anderen Gebieten, hier ist es der Diesel, in denen der Populismus wütet und dem mit nüchternen und stichhaltigen Argumenten nicht beizukommen ist. Wenn sich der Irrsinn oder das verfestige Meinungsbild so tief in den Gedankengängen eingenistet hat, ist es teilweise unmöglich eine sachliche bzw. vernunftorientierte Diskussion zu führen. Denn dazu gehört es sich, sich den anderen Überzeugungen wenigstens ansatzweise zu stellen bzw. zuzuhören und die Reflektion der eignen Überzeugung. Besserwisserei ist ist der Sargnagel aller Diskussionen.

    Dieser Beitrag in der ARD konnte es doch gut aufzeigen.

    Auf der einen Seite zwei Klinikleiter von Lungenfachkliniken (einer aus Stuttgart = die Mutter aller Dieselproblem, der andere Chef einer Lungenfachklink welche überwiegend Bergmänner behandelt). Beide Fachärzte und Professoren auf diesem Gebiet. Inofern darf man fachliche Eignung erwarten.

    Übereinstimmende Erkenntnis, es gibt KEINE wissenschaftliche Grundlage für diese Grenzwerte. Es ist keine systemische Erkrankung und es sind keine Todesfälle nachweisbar. Es gibt keine Zusammenhänge Diesel/Stickoxid und Krankheit, wie es gerne gesehen wird, festzustellen.


    Dazu das Frauenhofer Institut, welches die Messorte und Messergebnisse am Beispiel Stuttgart kritisch geprüft und bemängelt hat. Ergebnis die Messorte sind so aufgestellt, dass man eine Überschreitung leicht feststellen kann, oder besser will. Eine Extrapolation von einem so „exponierten“ Standort auf ganze Stadtgebiete ist nicht wissenschaftlich und genügt nicht. So die Auffassung die in diesem Bericht durch mehrere Vergleichsmessungen belegt wurde.


    Wem stehen diese Fachleute gegenüber?


    Einem grünen Verkehrsminister aus Baden Würtemberg, welcher von seiner Ausbildung Gymnasiallehrer ist und zuletzt den Bereich Gesundheit einer Volkshochschule geleitet hat. Seine These, Bewertung erschöpft sich vollumfänglich darin, dass es nach seiner Aussage Experten gibt die „keine Ahnung“ von der Materie haben. Das war es dann. Mit dieser Haltung wird jegliche weitere fachliche Diskussion negiert und verhindert.


    Was willst Du da noch machen?


    Die Einen sind mit großer Wahrscheinlichkeit, durch Studium, Leistung, Ergebnisse, Erfolge, in der Summe = Kompetenz in ihre Positionen gekommen, der Andere wurde gewählt ohne den Nachweis einer Eignung.


    Ich habe die Befürchtung, dass es in anderen Bereichen ähnlich läuft und diese Thematik eigentlich nur ein Synonym für viele Entwicklungen ist, die eigentlich nur auf der Sachebene zu disktutieren sind. Gesinnungsethik und ein Mangel an Verhältnismäßigkeit?

  • Dieser Beitrag in der ARD konnte es doch gut aufzeigen

    Oh ja, hab gestern selbst die Reportage gesehen. Kurz und knapp: alles pure und blanke Polemik gegen die Autofahrer und mal wieder ein Beweis dafür, dass Handlungen/Erlasse keine wissenschaftliche Grundlage bedürfen. Und dann diese politische und umweltnarzisstische Propaganda. Wem nützt es ausschließlich? Der Autoindustrie, wenn man sieht was bei Kiessow in HH da alles auf den Autoschrott landet. Oh man....

    Steffen liebt Autos mit Seele....Alfa Romeo

  • Oh ja, hab gestern selbst die Reportage gesehen. Kurz und knapp: alles pure und blanke Polemik gegen die Autofahrer und mal wieder ein Beweis dafür, dass Handlungen/Erlasse keine wissenschaftliche Grundlage bedürfen. Und dann diese politische und umweltnarzisstische Propaganda. Wem nützt es ausschließlich? Der Autoindustrie, wenn man sieht was bei Kiessow in HH da alles auf den Autoschrott landet. Oh man....

    Dieser Bericht in Verbindung mit dem Bericht oben Frontal 21 zeigt doch wohin es gehen soll.

    Diese Berichte ergänzen sich.

  • ........ seiner Aussage Experten gibt die „keine Ahnung“ von der Materie haben. Das war es dann.

    Genau, das ist es. Bei dieser Aussage habe ich nur gedacht, Christof, es gibt gute Witze und schlechte, Das aber ist kein Witz, die Aussage ist eine Zumutung. :cry: Wenn ich von etwas keine Ahnung habe, das ist nicht verwerflich, man kann nicht von allem Ahnung haben, dann halte ich mich zurück und mache ich mich sachkundig und lasse mich beraten etc. Danach treffe ich eine Äußerung, Dieser Weg zur Findung einer eigenen Meinung ist leider in Verruf geraten, da zu mühsam, dafür hat man dann seine Berater und verfestigte Überzeugungen.

    :bäh:Gruß Christof :uw1:

  • Wem nützt es ausschließlich? Der Autoindustrie, wenn man sieht was bei Kiessow in HH da alles auf den Autoschrott landet

    Hat man doch auch in dem Bericht gesehen, wie viele Autos da auf dem Schrottplatz standen, die locker noch viele Jahre fahren könnten.

    Zumal die Umweltbilanz eines gebrauchten Autos viel besser ist, als die eines Neuwagens, Spritverbrauch hin oder her.

    Einem grünen Verkehrsminister aus Baden Würtemberg,

    Das sagt ja schon alles :fail:

    "You can't be a true petrolhead until you've owned an Alfa Romeo"

    Jeremy Clarkson

  • Es mag ja sein, dass die Grenzwerte viel zu niedrig angesetzt sind.


    Aber, es gibt diese Grenzwerte und es gibt die entsprechenden Abgasnormen, mit denen diese Grenzwerte einzuhalten wären.


    Diese Abgasnormen hat die Politik verabschiedet und die Autoindustrie hat sich zumeist damit gebrüstet schon vor Eintreten der Norm die entsprechenden Abgaswerte einzuhalten. Es war eine Win-Win-Situation. Die Politik hat was für die Luft gemacht und die Autoindustrie konnte neue saubere Autos verkaufen


    Und der Konsument konnte alle Versprechungen leichtfertig glauben, denn die Abgase seines neuen Autos sind ja fast schon sauberer als die Ansaugluft und wenn man nicht ab und zu mal Gas gibt, dann produziert der Motor ja schon Diesel und der Tank läuft über.


    Natürlich ist keiner ist auf die Idee gekommen, dass die Abgaswerte vielleicht nicht immer eingehalten werden.

    Es war ja nicht so, dass die Diesel alle nach Stickoxiden gestunken haben und die Benziner haben auch nicht angefettet wenn man mal ordentlich drauf getreten hat.


    Vor dem Dieselskandal konnten ALLE sehr gut mit der Lüge in die eigene Tasche leben. Und danach sind die blöden Politiker schuld.

    Klar haben die eine Mitschuld, aber ganz so einfach ist es meiner Meinung nach nicht.

  • Es mag ja sein, dass die Grenzwerte viel zu niedrig angesetzt sind.


    Aber, es gibt diese Grenzwerte und es gibt die entsprechenden Abgasnormen, mit denen diese Grenzwerte einzuhalten wären.

    Es gibt zwei Dinge, die hier absolut schief laufen:

    1. Ein von der WHO gewürfelter Grenzwert, der ohne jegliche belegte Erkenntnisse angegeben wurde

    2. "Fehler", die die Automobilhersteller gegangen haben, wurden zu einem absichtlich fortgesetzten Betrug aus dem genau diese Autobauer noch weiteren Profit schlagen wollen. Mit Unterstützung unserer Regierung.


    Es hat mich positiv überrascht, dass dieser Beitrag im Ersten ausgestrahlt wurde.

    Gruß Andreas


    Da ich kein Romeo bin, fahr' ich eben ALFA. Spritmonitor.de


  • Aber dass Du jetzt dem Konsumenten / Autokäufer eine Mitschuld andichten willst, hab ich doch sicher falsch verstanden, oder?

    Naja, ein Suff ist gegenüber eines normalen Autos mal schnell +- 200Kg schwerer. Dazu noch noch breitere Reifen, schlechterer CW Wert ..usw.

    Physikalisch muss ich das doch nicht ernsthaft weiter ausführen ;)

  • Naja, ein Suff ist gegenüber eines normalen Autos mal schnell +- 200Kg schwerer. Dazu noch noch breitere Reifen, schlechterer CW Wert ..usw.

    Physikalisch muss ich das doch nicht ernsthaft weiter ausführen ;)

    Die DieselNummer war aber kein SUV-Problem.

    Der weitaus größere Teil der Betrugsmotoren ist wohl als 2-Liter Variante in Familienkutschen wie Touran und Golf gelandet.

    Ach komm, geh weg.

  • Es gibt zwei Dinge, die hier absolut schief laufen:

    1. Ein von der WHO gewürfelter Grenzwert, der ohne jegliche belegte Erkenntnisse angegeben wurde

    2. "Fehler", die die Automobilhersteller gegangen haben, wurden zu einem absichtlich fortgesetzten Betrug aus dem genau diese Autobauer noch weiteren Profit schlagen wollen. Mit Unterstützung unserer Regierung.


    Es hat mich positiv überrascht, dass dieser Beitrag im Ersten ausgestrahlt wurde.

    Zu 1. muss ich mal folgendes loswerden.


    Es ist doch inzwischen scheiß egal, wie diese Werte entstanden sind! Fakt ist, dass es ist nich erst seit gestern technisch machbar ist diese Werte einzuhalten! Siehe bei den LKW's.


    Guckt euch mal diesen Bericht von 1981 an -->


    Auto 2000 von 1981

  • Die DieselNummer war aber kein SUV-Problem.

    Der weitaus größere Teil der Betrugsmotoren ist wohl als 2-Liter Variante in Familienkutschen wie Touran und Golf gelandet.

    Schweres Auto = höhere Motorlast = mehr Verbrauch = mehr Abgase = höhere gemessene Konzentration an CO2, Nox usw.

    Es ist ein Teil des Problems, neben den diversen anderen.