Fahrradfahrer unter euch?

  • Lass von Dir hören! :wink:

    Bin wieder aktiv unterwegs, aber nur noch auf dem MTB und macht mir richtig Spaß, habe inzwischen knapp 7000 km auf der Uhr und es geht weiter, zwar nicht mehr so viel, aber es läuft.


    Mit dem MTB fahre ich vorne nobby nic 2,35 und hinten rocket ron 2,0 auf dem Renner habe ich ausschließlich Grand Prix 4000 II 23mm gefahren.

  • Hallo an die Radfahrbegeisterten.


    ich wollte mich mal wieder zu Wort melden und den Thread auch hinsichtlich des Technischen fortführen.


    Ich hatte ja ein gebrauchtes Rad gekauft und damit jetzt bestimmt 4300km mit einem Höhenschlag unterwegs war, Nun möchte ich den Laufradsatz tauschen. Gerade wenn ich hier mal ne 14% Bergab Strecke runterknall, 70 Klamotten drauf kriege, ist das alles andere als "schön". Eher noch viel gefährlicher und riskant. Ich war letztes Jahr daher schon bei einem Fahrradladen, der sich auf Rennräder spezialisierte. Der ist leider jetzt weiter weg gezogen. Er meinte, das Carbongedöns (Felgenbremse) ist eig. nur für schön. Die Dinger haben wie gesagt, Höhenschlag. Das Carbon verbeult, weil der Vorbesitzer meinte, die Aufkleber mit nem Heißluftfön zu lösen . Ich hab derzeit einen Mavic Cosmic Carbon Laufradsatz (Alu Felge mit Carbon Horn) drauf.


    Heute war ich dann bei einem anderen Fahrradmann im Ort. Er hat mir einen DT Swiss Laufradsatz geboten, der preislich unter dem liegt, was ich im Netz gesehen habe. Optisch hat das bei der Carbon-Karre natürlich seine Nachteile. Er meinte, dass DT Swiss einer der Marktführer dafür ist. Wie sich das mit der Starre verhält, weiß ich nicht. Da bin ich ein absoluter Laie.


    Wie denkt Ihr darüber? Nen Ersatz von den Mavic Cosmic felgen kostet allein 800 Euro. Ein DT Swiss Laufradsatz kostet 280 Euro. Ich hab ne TriTime Karre.. die ich nie für Triathlons einsetzen würde. Mir gehts eigentlich um die Funktionalität. Das muss aushalten und gut laufen. Gewichtsmäßig wären die DT Swiss auch leichter, aber das wäre relativ.


    LG

    Marc

  • Die Laufräder einem Spezialisten vorstellen, evtl. per Versand.

    Oder nur noch bergauf radeln.

    Wer so schnoddrig mit seiner Maschine („gebrauchte Karre“) umgeht, ist - so fürchte ich - nicht für ordentliches Material und sorgfältige Wartung zu haben.

  • Hallo Marc, lasst Euch nur nicht immer vom Fachhandel und irgendwelchem Markennamen verwirren!

    Ich bin nun wirklich viele viele Jahre Rennrad gefahren und auch sehr viele Rennen! Ich war immer ein Gegner von viel Geld ausgeben für Laufräder, aber tatsächlich geht es erst bei 700 € los..

    Wer sich auch ein wenig im Profisport umsieht, weiß dass Vollcarbon Laufräder auch dort auf dem Rückzug sind, weil festgestellt worden ist, dass die Fahrer bei schnellen Abfahrten langsamer sind als die mit Alu oder Kombi- Laufräder, also Alu-Carbon. Liegt aber wohl nicht am Material, sondern eher am Bewusstsein der Fahrer, weil diese dem Carbon einfach nicht über dem Weg trauen, der Sicherheit wegen! So, bei mir war es dann soweit, ich wollte mir neue Laufräder kaufen. Ich hatte vor einigen Jahren ein gebrauchtes Rennrad für Trainings zwecke gekauft, an diesem waren Campa Zonda Laufräder verbaut, nach ein paar Trainingsfahrten, war ich sowas von begeistert von diesen Rädern unglaublich, die sind super steif beim Antritt am Berg und laufen wie verrückt bei der Abfahrt. Dazu bin ich noch einigen mit viel teureren Rädern weg gerollt. Dann bin ich mit meinem besten Freund der einen Fahrradfachhandel hat, nach Malle zu Testfahrten geflogen. Dort habe ich ein Felt AR mit Fulcrum Quattro gefahren, meine Begeisterung von Fulcrum Laufrädern hat sich weiter fortgesetzt, obwohl diese noch preislich unter den Zonda liegen. So also, habe ich mir nun die Fulcrum Racing Zero für ca 800 € gekauft. Diese haben sogar Keramiklager die in Carbonnaben laufen! Die Laufräder haben alle meine Erwartungen übertroffen, einfach der Wahnsinn!!! Selbst mein Freund, fährt jetzt an einigen Rädern diese Räder.

    Das einzige was zu sagen ist, die sehen am Rad natürlich unscheinbar aus, kann man mit Hochprofilrädern nicht vergleich. Ist aber ein super Rad bei dem Gewicht und Preisleistung passt!

  • VEF16SJ014001_1659.jpg

    Hier am 01.05.2016 in Frankfurt gefahren, dass erste Rennen und natürlich gestürzt mit den schönen neuen Rädern. Beim dem Sturz ist ein weiterer Fahrer direkt über mein hinteres Laufrad gefahren, dass war dann natürlich krumm, aber wir haben es neu zentriert, die Beulen vorsichtig raus gemacht und was soll ich sagen lief wieder, nur beim bremsen war dann noch ein leichtes ruckeln zu spüren. Mit einem Carbonrad wäre das nicht möglich gewesen!

  • Also mal folgendes. Ich fuhr und fahre mit Alu-Felgen und habe in der Zeit keine schlechten Erfahrungen gemacht. In meiner aktiven Zeit und nun im Breitensport hatte ich damit keine Probleme. Bei langen Bergabfahrten mußtest du immer darauf achten, dass die Felge Zeit zur Abkühlung hatte damit nicht bei Schlauchreifen ein "wandern" des Reifens sich einstellen konnte. Auch bei Drahtreifen ist auf ein "vernünftiges"bremsen zu berücksichtigen. Die Felgen die ich führ waren Campa Felgen im mittleren Preissegment, damals nur Felgen 32 oder 36 Speichen, Laufradsätze in der jetztigen Form sind erst seit reltiv kurzer Zeit am Markt, nun fahre ich Campa bzw. Fulcrum Laufräder und bin damit sehr zufrieden. Sie haben eine gute Steifigkeit und für die Kraft die ich nun noch ins Tretlager einbringen kann reichen sie völlig aus. Von Carbon Dinger halte ich nicht viel, da sie für den normalen Benutzer überflüssig sind. Sie sind teuer und in der Summe anfällig. DT Swiss Laufräder sind völlig in Ordnung und haben einen sehr guten Ruf. Bei einem Höhenschlag kannst du die Laufräder in die sogenannte Tonne treten. Den bekommst du so gut wie gar nicht raus, anders verhält es sich beim Seitenschlag. Für einen ambitionierten Freizeitsportler reichen Laufräder wie Fulcrum 3 oder Campa Scirocco


    Grundsätzlich zu den Rädern:

    Natürlich hatte ich damals nur Stahlrahmen, es gab nichts anderes. Nun habe ich im Winter meinen letzten Stahlrahmen der ist robust, hat die Stürze überlebt und reicht völlig aus. Die anderen beiden Treter sind Alurahmen (Carrera) und Alu/Carbon (Alan). Die sind leicht und im Tretlager/Lenkkopflager ausreichend stabil. Carbonrahmen sind bzw. waren für mich überflüssig, den Casati den ich hier mal eingestellt habe, ist ein Traum wenn die Wolke aufgeht und ich von den Millionen erschlagen werde, werde ich mir das Ding wohl holen. Aber wenn ich mir bei den Veranstaltungen die ich nun in all den Jahren absolviert habe und die Stürze an mir vorbeiziehen lasse, eigene und fremde, dann sag ich nur, Gott sei Dank ist der Run auf Carbonrahmen an mir vorbeigezogen!

    :bäh:Gruß Christof :uw1:

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  • Die Laufräder einem Spezialisten vorstellen, evtl. per Versand.

    Oder nur noch bergauf radeln.

    Wer so schnoddrig mit seiner Maschine („gebrauchte Karre“) umgeht, ist - so fürchte ich - nicht für ordentliches Material und sorgfältige Wartung zu haben.


    Ja, erzähl das mal dem Vorbesitzer (wo ich immer dachte , es sei ein guter Freund / guter ehemaliger Arbeitskollege / Sportsfreund). Kontakt ist seitdem fast gen Null). Ich habe es für wenig Geld gekauft. Hab es dann erstmal ordentlich sauber gemacht, Klebereste entfernt, poliert usw. Der eine Fahrradmann kannte auch den Vorbesitzer. Er meinte, der müsste mal ordentlich mit seinem Zeug umgehen (wo ich zu einer Inspektion war). Da ich mich nicht so auskannte , hab ich mich auch etwas blenden lassen. Die Sachen an dem Fahrrad sind im gesamten hochwertig. Das mit den Rädern hat er mir verschwiegen bzw. wo ich es merkte, hat er sich dann rausgeredet (würde an den Ventilen liegen.. ). Da es einen Privatkauf war, kann ich auch nichts daran ändern und ich habe auch wirklich keine Lust, nochmal belogen zu werden. Deswegen frage ich ihn auch nicht mehr wegen eines Rates. Bisher hat er mir nur Müll erzählt... So kann man sich in Sportsfreunden auch täuschen.. Kontakt besteht kaum noch..


    Hallo Marc, lasst Euch nur nicht immer vom Fachhandel und irgendwelchem Markennamen verwirren!

    Ich bin nun wirklich viele viele Jahre Rennrad gefahren und auch sehr viele Rennen! Ich war immer ein Gegner von viel Geld ausgeben für Laufräder, aber tatsächlich geht es erst bei 700 € los..

    Wer sich auch ein wenig im Profisport umsieht, weiß dass Vollcarbon Laufräder auch dort auf dem Rückzug sind, weil festgestellt worden ist, dass die Fahrer bei schnellen Abfahrten langsamer sind als die mit Alu oder Kombi- Laufräder, also Alu-Carbon. Liegt aber wohl nicht am Material, sondern eher am Bewusstsein der Fahrer, weil diese dem Carbon einfach nicht über dem Weg trauen, der Sicherheit wegen! So, bei mir war es dann soweit, ich wollte mir neue Laufräder kaufen. Ich hatte vor einigen Jahren ein gebrauchtes Rennrad für Trainings zwecke gekauft, an diesem waren Campa Zonda Laufräder verbaut, nach ein paar Trainingsfahrten, war ich sowas von begeistert von diesen Rädern unglaublich, die sind super steif beim Antritt am Berg und laufen wie verrückt bei der Abfahrt. Dazu bin ich noch einigen mit viel teureren Rädern weg gerollt. Dann bin ich mit meinem besten Freund der einen Fahrradfachhandel hat, nach Malle zu Testfahrten geflogen. Dort habe ich ein Felt AR mit Fulcrum Quattro gefahren, meine Begeisterung von Fulcrum Laufrädern hat sich weiter fortgesetzt, obwohl diese noch preislich unter den Zonda liegen. So also, habe ich mir nun die Fulcrum Racing Zero für ca 800 € gekauft. Diese haben sogar Keramiklager die in Carbonnaben laufen! Die Laufräder haben alle meine Erwartungen übertroffen, einfach der Wahnsinn!!! Selbst mein Freund, fährt jetzt an einigen Rädern diese Räder.

    Das einzige was zu sagen ist, die sehen am Rad natürlich unscheinbar aus, kann man mit Hochprofilrädern nicht vergleich. Ist aber ein super Rad bei dem Gewicht und Preisleistung passt!

    Ich danke Dir für deinen Beitrag und für deinen Rat. Ich dachte auch zuerst , vielleicht ersetzt man den Satz 1:1, damit es genauso dann original aussieht wie vorher. Mittlerweile (Nacht drüber geschlafen), denke ich ein wenig anders. Man muss sich die Frage stellen, was man möchte. Mir geht's im gesamten ja auch nur darum, dass ich einen optimalen Ersatz für die Gegend hier habe. Ich werde keine Rennen fahren (wofür das Rad eigentlich ausgelegt ist) und optisch kann ich mich auch damit anfreunden, dass das dann ein Carbon Fahrzeug ist mit normalen Alus ist. Das die Alus dem Rad zum Vorteil werden könnten, meinte auch der Fahrradhändler gestern. Ich werde ihn morgen einfach auf die Fulcrum Zero / Campa Zonda ansprechen. Ich muss aber sagen, dass es für ein Rad, was Bj. 2011-2012 ist, 600 Euro kostete, mir dann vielleicht einfach zu viel ist.


    Schöne Aufnahme übrigens! Oh ja, das ist auch bei dem Mavic Cosmic Satz ein Problem. Der Alu-Carbonkram ist zusammen verpresst / verklebt. Ein Kompaktprodukt. Ist das Krumm, kannst Du das wegschmeißen.


    Also mal folgendes. Ich fuhr und fahre mit Alu-Felgen und habe in der Zeit keine schlechten Erfahrungen gemacht. In meiner aktiven Zeit und nun im Breitensport hatte ich damit keine Probleme. Bei langen Bergabfahrten mußtest du immer darauf achten, dass die Felge Zeit zur Abkühlung hatte damit nicht bei Schlauchreifen ein "wandern" des Reifens sich einstellen konnte. Auch bei Drahtreifen ist auf ein "vernünftiges"bremsen zu berücksichtigen. Die Felgen die ich führ waren Campa Felgen im mittleren Preissegment, damals nur Felgen 32 oder 36 Speichen, Laufradsätze in der jetztigen Form sind erst seit reltiv kurzer Zeit am Markt, nun fahre ich Campa bzw. Fulcrum Laufräder und bin damit sehr zufrieden. Sie haben eine gute Steifigkeit und für die Kraft die ich nun noch ins Tretlager einbringen kann reichen sie völlig aus. Von Carbon Dinger halte ich nicht viel, da sie für den normalen Benutzer überflüssig sind. Sie sind teuer und in der Summe anfällig. DT Swiss Laufräder sind völlig in Ordnung und haben einen sehr guten Ruf. Bei einem Höhenschlag kannst du die Laufräder in die sogenannte Tonne treten. Den bekommst du so gut wie gar nicht raus, anders verhält es sich beim Seitenschlag. Für einen ambitionierten Freizeitsportler reichen Laufräder wie Fulcrum 3 oder Campa Scirocco


    Grundsätzlich zu den Rädern:

    Natürlich hatte ich damals nur Stahlrahmen, es gab nichts anderes. Nun habe ich im Winter meinen letzten Stahlrahmen der ist robust, hat die Stürze überlebt und reicht völlig aus. Die anderen beiden Treter sind Alurahmen (Carrera) und Alu/Carbon (Alan). Die sind leicht und im Tretlager/Lenkkopflager ausreichend stabil. Carbonrahmen sind bzw. waren für mich überflüssig, den Casati den ich hier mal eingestellt habe, ist ein Traum wenn die Wolke aufgeht und ich von den Millionen erschlagen werde, werde ich mir das Ding wohl holen. Aber wenn ich mir bei den Veranstaltungen die ich nun in all den Jahren absolviert habe und die Stürze an mir vorbeiziehen lasse, eigene und fremde, dann sag ich nur, Gott sei Dank ist der Run auf Carbonrahmen an mir vorbeigezogen!


    Danke auch Dir für deinen Rat! Wenn die DT Swiss völlig ausreichend sind, für meine Fahrweise (Berge, Moselstrecke) denke ich werde ich auch diesen Satz wählen. Mich hat das Carbon Rad com Vorbesitzer halt damals sehr fasziniert, da ich vorher nur einen normalen Alu-Rahmen, ein sog. Einsteiger Rennrad (NP 500 Euro) hatte. Da liegen dann natürlich Welten dazwischen. Das merke ich gerade daran, dass der Rahmen besonders starr wirkt, die Kraft beim treten auch da landet wo sie hin soll. Da das Rad u.a. auch relativ andere teure und hochwertige Komponenten verbaut hat.


    Es soll für mich ja ein Freizeitsport bleiben. Ich bin auch Laie, was die einzelnen Eigenschaften angeht. Die Bremse krieg ich eingestellt, die Gänge auch, aber das wars dann auch schon. Der Rahmen und alles daran soll auch so bleiben wie es ist... Vielleicht steht ja irgendwann mal ein neues an.

    Zu den Bergabfahrten: Das wandern der Reifen z.B. in Kurven verhält sich ja ähnlich wie bei einem Auto. Habe letztes Jahr eine unliebsame Erfahrung damit gemacht, wo ich einen angeblich neuen Michelin aufzog. Ich hatte wohl schon irgendwo einen Vorschaden (Porös, Alt). Ich fuhr eine Bergabfahrt (1. Testfahrt) und genau hierbei hat die Flanke direkt nachgegeben. Der Reifen wanderte wohl, an der porösen/ beschädigten Stelle trat Schlauch heraus und "Peng". Plattfuss.

    In Bergabfahrten dosiere ich auch und geh nicht dauerhaft auf den Anker.


    Abschließend noch ein Bild com Rad von vorletzter Woche.. Eine meiner ersten Touren dieses Jahr ;)



    Danke euch nochmal vielmals für eure Beiträge! !

  • Da habe ich Dir ja vorschnell Unrecht getan, was den Umgang mit dem sicherheitsrelevanten Material angeht. Tut mir leid.

    Ich kann mich den Empfehlungen der Kollegen hier anschließen, habe selbst mit gebrauchten Laufradsätzen bisher nur in einem (noch preiswerten) Fall schlechte Erfahrungen gemacht.

    Ich kann darüber hinaus die Campa Nucleon empfehlen.


    Gruß

    Ado

  • schöner Thread.

    leider kann ich da mit meinem melatensilber nicht ganz mithalten.

    Als lehrling bin ich in HH jeden tag den Gott werden ließ, bei Wind und Wetter,

    Regen oder Schnee, massiven Gegenwind

    12,5 KM zur Arbeit gefahren. Mit dem Rad.

    War damals wenn ich mich so zurückerinnere eine richtig schwehre Karre.

    Kam ich in der Firma an war ich manchmal bis auf die Knochen durchgeweicht. vom regen.


    Heute setzze ich mich nur noch von Mo bis Do aufs rad. Just for fun.

    bei sonnenschein.

    und ohen Autos. die Fußganger am wochenende reichen mir.

    das muß ich nicht haben. da sagt der papa schon mal zu seinem filius

    bleib stehen der kerl muß absteigen.

    obwohl der typ auffem fahrradweg unterwegs is.

    Vor unserem haus gibts einen super duper fahrradweg:

    Wo fährt die familie? samt kind und kegel?

    Auf der Strasse. dahinter 3 bis 6 suv der größten Spezies.

    In unserem stafdteil fähren alle suv.

    eine blonde frau, ein kind auf dem weg zur schule, kindergarten und zurück.

    Ein Chaos ohne gleichen. bis hin zur schlägerrei.

    weil die jungs dann übern fahrradweg bretter in ihre wut.

    dann kommen die bullen - machen aber nix.

    und tgl. grüßt das murmeltier.

    alzeit gute fahrt wünscht

    HuSiVi

  • Hallo an die Radfahrer unter euch Alfistis,


    ich habe nun den Laufradsatz gewechselt / wechseln lassen. Den alten, auch wenn es ein Carbon / Alu Satz von Mavic war, direkt beim Händler gelassen. Der war quasi für die Tonne. Es hatte ja Höhenschlag und das Alu korridierte. Der Händler bot mir den neuen Satz zu Internetfähigen Preisen an, Montage für einen Freundschaftspreis von 20 Euro (Schaltung und Bremsen einstellen inkl).


    Danach konnt ich es nicht abwarten, damit eine Runde zu drehen. Es waren einige Boen auf den Bergen, es hatte nur 8 Grad, aber es hat wahnsinnig laune bereitet. Ob man damit nun schneller ist, kann ich gar nicht so beurteilen, weils halt windig war. Aber eines ist mir direkt aufgefallen. Das Rad war leichter, der Radsatz hatte beim fahren die Ruhe weg. Es kam auch ein weiterer Schwalbe 1 Pro Reifen dazu. Vorne ist es jetzt halt der alte als "Slick", hinten eher ein Semi, wobei die Lauffläche auch glatt ist. Ich bin echt begeistert vom neuem Fahrgefühl :)


    PS: Die Routenaufzeichnung erfolgte mit einer Tomtom-Uhr. Bei diesen Temperaturen kann sie den Puls nicht richtig berechnen. Die brauch wärme. Es liegt da am Fahrtwind. Es ist eher ne Laufuhr. Höhenmeter gesamt könnten aber hinhauen. Der heutige höchste Punkt lag bei 475m n.N. (Start war ungefähr 90m oder so).


    LG

    Marc

  • Sehr schöne Runde hast Du da heute gedreht.

    Ich kenne die Runde gut, sind die immer gefahren, wenn wir einmal im Jahr ein langes Wochenende in Ernst zum Motorradfahren waren.


    Die Eifelseite über Büchel, Alflen und Bad Bertrich war auch immer schön.


    70km und 1400hm in knapp 3h sind aber schon recht ordentlich.

    Kann man natürlich mit meiner MTBlerei nicht vergleichen, aber ich sehe nur Dein winziges Ritzelpaket...

    Bei mir thront hinten seit diesem Winter eine Kassette mit 10-50 Zähnen...

    Ach komm, geh weg.


  • Ich fahre jeden Morgen mit den Rad zu Arbeit, aber ich hab keine 12,5km wie du früher, sondern nur 1.2km. (Kann sich ändern, wenn ich umziehen sollte). Diese Fahrradweg-Situation kenne ich. Hier in der Mosel (Ein Radfahrerparadies) fahren frühe Renter gerne mit Ihrem E-Bike-Shopper auf dem Radweg durch die Gegend. Es bietet sich ja auch an, jedoch meide ich mittlerweile die Moselstrecke, da ich im Sommer alle zwei Minuten als Rennradfahrer abbremsen muss, weil diese ein entgegenkommendes Rad zu spät erkennen (es muss ja Nebeneinander gefahren werden) oder mich von hinten mit meiner Klingel einfach nicht hören. Fahre ich außerhalb dann auf der Straße werde ich manchmal so gefährlich überholt, dass ich nur ausklicken müsste um den Fuß in die Türe zu setzen. Am schönsten sind dann die netten Hinweise auf den Radweg. (ich finde dann, wenn ich Sport machen möchte, und eigentlich nicht störe, keinen wirklichen Kompromiss, darum gehts dann eher in die Berge)


    Auch hier gibt es Leute, besonders in Cochem, die Partout den Radfahrweg nicht benutzen. Die Leute fahren dann lieber im Stadtgebiet auf der Straße. Gut, hier sind die Radwege auch irgendwie etwas komisch ausgeschildert. Da fährste im Stadtgebiet als Radfahrer auf den Radweg direkt auf die Anlegestellen zu. Haste Pech, steht der Weg voller Leute.

    Wenn ich "Sport" Jetzt im Winter sind die Radwege leider sehr voll mit Streugut / Dreck. Die Straßen sind wenig befahren. Da geht es ganz gut ;)

  • Danke Dir! Ja das ist eine der schönsten Strecken, die es hier gibt.. nicht nur mit dem Motorrad, sondern auch mit dem Bike..Ja die Strecke ist sehr wellig und hat Ihre Hm. Man kann sie auch über den Zeller Berg o. Merler Berg ausbauen. Der Merler Berg ist übrigens einmal im Jahr eine Rallye Strecke :) Die andere Ecke, die Du ansprichst, kenne ich auch sehr gut.. Über Bad Bertrich kann ich aber nur durch den Ort fahren, für Radfahrer ist der Tunnel gesperrt. Ansonsten fahre ich gerne auch am Bremmerberg hoch. Nähe des Calmonts. Eine wunderschöne Serpentinenstrecke und recht einfach hochzustrampeln. Wenn Du mit dem Motorrad mal wieder ne Ideale Route suchst, kannst Du mich wohl fragen. Ich kenne das Straßennetz mittlerweile sehr gut hier.


    Ja Rennrad kannste glaube mit dem MTB nicht vergleichen. Eine ganz andere Übersetzung

  • Guten Abend.


    Ich führe den Thread einfach mal fort.


    Die DT Swiss 1800 haben sich als echte Bereicherung erwiesen. Ich bin am Mittwoch nach Feierabend bei gefühlten 12-14 Grad mal komplett Straße und echter Windruhe im Durchschnitt bei 33.5km/h auf 63km gefahren. Man merkt dabei enorm, dass die Laufräder echt was ausmachen. Gewichtstechnisch hatte das Fahhrad vorher 10-11 kg, jetzt nur noch 8,5kg. Also weniger wie ein sechser Wasserträger mit 6 PET Flaschen. Wobei ich denke, dass es nicht das Gewicht ausmacht, sondern die Laufruhe. Endgeschwindigkeiten bei Bergab sind ähnlich bzw. etwas schlechter... aber auf den geraden ein Traum !!! ;) Von daher bin ich ganz froh mit dem Laufradsatz =) Man bedenke auch.. der alte war bestimmt 6 Jahre alt und fertig.

  • 2kg gespart durch zwei neue Laufräder? :kopfkratz:


    Hast Du die getauschten Teile mal einzeln auf ner Küchenwaage gewogen?


    Ich hab so ne günstige Kofferwaage, da kann ich je nach Winkel, wie ich die halte, das Gewicht meines Rades zwischen 13...15kg „einstellen“.

    Ach komm, geh weg.

  • ...passend zum Tages-Körpergewicht *duckundwech*

  • Was das Gewicht betrifft vermute ich einmal, dass das an anderen Komponenten liegt die da eventuell eine Rolle spielen. Nur durch Laufräder 1,5 oder mehr KG Gewicht einzusparen ist sehr optimistisch. Aber ich muß fairerweise sagen, dass mir Dein Rad unbekannt ist, von daher ........ :joint:

    :bäh:Gruß Christof :uw1: