Wehwehchen 159 2.2JTS

  • So, nach einigen längeren Touren war heute mal wieder der Moment, wo das warme Auto ne knappe Stunde stand vor dem Wiederanlassen.

    Tadaa: Die rote Batterie ist wieder da. Ich könnte speien.

    Nun ist schon definitiv eine funktionierende LiMa drin und der Kübel motzt immer noch.

    Es war aber wieder der Moment, dass der Motor nur sehr untertourig angesprungen ist. Beim letzten Start des Tages (nochmal ca 1h Standzeit) habe ich mit angetipptem Gas gestartet, da blieb sie aus.


    Zumindest die Spannrolle hat wieder aufgehört zu jammern, die Neue liegt schon in der Garage. Zum Wechseln komme ich aber erst nächste Woche. Die 130km die Kinder zur Ex und zurück muss sie jetzt noch spielen.

    Hier wird Benzin noch mit Liebe verbrannt.

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  • Mach dir ne AGM Batterie rein. War bei meinem 159er die beste Entscheidung die ich getroffen hatte.

    Die Menschen die man liebt machen einen zu dem wer man ist.

    Sie bleiben immer ein Teil von einem. Hört man auf man selbst

    zu sein wird das letzte bisschen von Ihnen was noch in uns ist und

    uns aus macht auch sterben.

  • Dachte ich bei meiner Dicken auch. Aber seid da die AGM am Werkeln ist, springt die super an, Meckert nicht und man kann die Zündung länger als 5 Minuten an lassen

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  • So, war jetzt lange ruhig, bis auf einen immer sportlicher werdenden Auspuff. Nu habe ich herausgefunden, dass das Flexrohr gar nicht teuer ist und sich schein bar auch recht simpel wechseln lässt.

    Welche größe haben denn eigentlich die Schrauben? ich gehe davon aus, dass die Alten nach 20a nicht mehr aufgehen. ich würde da gern neue, evtl sogar Kupfermuttern nehmen wollen...


    Jetzt hat sich das Auto aber vorher was Neues ausgedacht: Ein nahezu konstant auftretendes Brummgeräusch ab ca 50, Raddrehzalsyncron in der Tonlage. Ändert sich nicht bei Auskuppeln oder Gangwechsel. Aber scheinbar bei Kurvenfahrten. Weist Richtung Radlager oder Differential. Der 5.+6. Gang vom M32 ist noch unauffällig. Trotz fast 170tkm.


    Ich habe jetzt schon aufgebockt und jedes Rad einzeln gedreht, bei keinem hat sich wackeln oder Mahlgeräusche ausmachen lassen. Also erst mal weiter fahren...


    Sobald das Öl da ist, werde ich dem Getriebe mal frisches Öl geben, hat es sich verdient. Und mal auf Späne prüfen. Die "Lebensdauerfüllungen" der Hersteller beziehen sich ja meist auf 100..150tkm.


    Ich habe jetzt mal etwas geschaut, was beim Radlagerwechsel auf mich zu kommt. Ist kein Hexenwerk. Aber: Für vorne gibt das E-Learn eine "wilde Prozedur" für die M24- Mutter an, welche mit 150Nm anfängt und mit 350Nm endet...

    Im Netz kursiert ein Video eines großen Teilehökers, wo die nur mit 110Nm angezogen wird.


    Watt denn nu?


    PS: Das Thema, dass die Kiste bei warmem Motor für die LiMa zu untertourig startet, ist immer noch. Es ist tatsächlich reproduzierbar, dass der Motor, wenn er betriebswarm wieder gestartet wird, zu wenig Gas gibt, dass der Bodycomputer nicht rechtzeitig registriert, dass die LiMa läuft. Starte ich mit dem Fuß auf dem Gas, kommt die rote Batterie nicht. Scheint die Leerlauf/Startregelung etwas zu vorsichtig zu sein...

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  • So, Getriebeölwechsel ist durch, raus kamen reichlich 2l in reichlich 1h. Auf keinen Fall waren das 2,1l oder gar mehr. Keine Ahnung, das fehlende Cocktailglas voll hin ist, in den letzten 20a. Das Getriebe war von außen absolut sauber und trocken.

    Ich habe während der Zeit mal die Befestigungspunkte für die Unterbodenverkleidung notdürftig repariert. Da das Differentialgehäuse beim Vorderachse aufbocken der tiefste Punkt am Getriebe ist, gehe ich davon ausl, dass wirklich alles raus war nach der Stunde. Schaltet sich jetzt wieder schön.


    Wie schädlich wäre es eigentlich, das alte Radlager per Abzieher (statt Hammer und Meissel) gegen die Antriebswelle als Druckpunkt abzuziehen?


    Es weist viel drauf hin, dass vorn rechts für das Brummen ursächlich ist. Die Feder kribbelt zwar noch nicht, wenn ich das Rad angehoben durchdrehe, aber es ist das lauteste Lager des ganzern Autos. Und in zügigen Rechtskurven scheint das Brummen leiser zu sein als in oder nach Linkskurven.


    Das Neue Radlager ist bestellt, ich lasse mich mal überraschen, wie sehr sich die M24-Mutter wehren wird. Ich habe nur 1/2" Werkteug da, werde morgen noch ein 1m Rohr besorgen um den Knebel zum Lösen zu verlängern. Wenn ich nicht völlig falsch liege, müssten 350Nm auf 1m Hebel 35kg Auflast sein. Der Makita Rattermann wird das eher nicht schaffen.


    ich hoffe mal dass das Neue bis Freitag da ist.


    Hat keiner eine belastbare Aussage, wie viele Nm für die Achsmutter jetzt richtig sind? Autodoc zieht die "nur" mit 110Nm an. Durch die Bördelstellen sollte die sich ja trotzdem nicht lösen.

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  • Ich versuche jetzt seit einer Woche vergeblich Kontakt zu Italia-ricambi zu bekommen...


    Ich habe keine Lust noch ewig mit dem brummenden Radlager rumzufahren.


    Weiß jemand weitere Quellen wo ich qualitativ sinnvolle Lager bekomme?

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  • Kann dir heute Abend die passenden raus suchen und dir ein Angebot machen. Kannst bei Bedarf entscheiden original oder Zubehör.

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  • Danke für die Mühe.

    Naja, die Bestellung bei Italia ricambi ist ja seit knapp 2Wochen offen und Stille im Wald. Die unterscheiden dort nicht.


    Ich hatte gestern abend ein febi (50707555) bei Autodoc bestellt, weil ich nach dem nächsten WE definitiv wechseln will. Ich fahre alle zwei Wochen knapp 400km für die Kiddies. Ich habe keinen Bock irgendwann mit nem festen Rad liegen zu bleiben. Und 80Ecken ist jetzt nicht so viel, dass ich mir sage: Falls es noch kommt, wird es ölfeucht eingelagert, wird nicht schlecht.


    Beim Kontrollsehen im Eper danach habe ich die verschiedenen Nummern entdeckt. Und dass es tatsächlich auch die anderen Nummern zu kaufen gibt.


    Eper schreibt was von 'Änderungen Bremse'.

    Das macht mich neugierig. Denn da es weder bei den Bremsscheiben noch eine Unterscheidung der Motorisierungen bei dem Lager zu geben scheint, ist das etwas mysteriös.


    PS:

    Ich denke, früher oder später wird noch jemand anderes vor dem Problem stehen. Daher wäre es durchaus cool, wenn zu den Teilenummern etwas Hintergrundinfos auffindbar sind.

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    Einmal editiert, zuletzt von Roland 0815 ()

  • Wie löst man eigentlich diese Sicherungsmutter? Schraubendreher, die klein genug sind um in die Nut zu passen, sind nicht stabil genug um die gebogenen Stücke wieder gerade zu biegen.

    Abflexen/abknipsen wird wohl auch schwierig...

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  • Die auf der Achswelle. Ich habe sie, bzw die eingeschlagenen Stellen abgedrehmelt. Der Rand des alten Lagers durfte ja kaputt gehen. Dann hat sogar mein Makita-Rattermann sie auf bekommen. Sogar schneller als letztens die Öl-Einfüllschraube am Getriebe...


    Ich hoffe mal, das einschlagen mit dem Meißel hat bei der Neuen gereicht. Und dem neuen Lager nicht gleich wieder einen mitgegeben...