Beiträge von Hasspastor

    Möchte nochmal nachfragen (evtl. ist meine Frage im Text "untergegangen".....)

    Ich bin absolut kein Experte, aber mir hat man mal gesagt, dass solche Dichtungen (Papier, Pappe, kork, stoff, etc) vor dem Einbau in sehr dünnem Öl einzuweichen seien, da die Dichtungen aufquellen müssen um eben zu dichten.


    Alternativ sind die beiden Flächen auf denen die Dichtung mal aufliegen soll zu ölen, die Dichtung dann "ins öl" zu legen und alles zu montieren.


    Bisher hab ich aber noch nicht mit solchen Dichtungen gearbeitet, was ich dir also hier sage sind Erfahrungen dritter, und vor allem aus dem Motorradbereich (Mein Vater war leidenschaftlicher Motorradfahrer, er meinte, die Papierdichtungen und die montageflächen mit öl einschmieren).

    Puh, in die Debatte um Wertanlagen in Form von Konsum- und Gebrauchsgegenständen will ich mich einfach frech einmischen, auch wenn ich dafür 1. zu jung, 2. zu doof und 3. (und wichtigstens) schlicht und ergreifend zu arm dafür bin. Eine Meinung maße ich mir trotzdem an:


    Warum muss alles eine (monetäre) Wertanlage sein? Und nein, es wird mich hier niemand überzeugen können, dass er ja mit "Wertanlage" den "Emotionalen und Spaßwert des Gegenstandes" meint. Es geht ums Geld. Aber warum? Was bringt dir ein Disco Volante by Touring, wenn er in der Car Bubble im bewachten, klimatisierten Lagerhaus auf Böcken steht? Dort fährt er nicht. Dort siehst du Ihn nicht, dort sehen Ihn deine Freunde nicht. Du kannst sagen: Jahaha, ich hab aber das Dickeklötenmobil 5000 daheim!" aber das ist so wie Kinder auf dem Schulhof: Daheim haben Sie alle Ufos, Panzer und Zeppeline.


    Mit der Spekulation auf eine Wertanlage, nicht einmal mit der Gewissheit dass x, y oder z in 40 Jahren was wert sein wird, sondern unter der Annahme dass, sperrt man sich aus dem Hier und Jetzt aus, es ist in gewisser Weise nicht viel anders wie die krankhaften Sparer die man in Hundertschaften drüben auf Reddit unter r/finanzen bewundern kann, wie Sie beim Arbeitgeber Leitungswasser klauen, im Winter nicht Heizen oder die Ketchup mit Wasser runterverdünnen: Ich bin jetzt arm damit ich in Zukunft reich sein kann. Wo wir wieder bei den 40 Jahren sind. Wenn ich mir heute einen Alfa 4c in feinem Rosso Alfa mit wunderbar gelecktem Innenraum und allem was das Auto ab Werk an tollen Sachen haben konnte ins Bankschließfach stecke, dann muss ich, gesetzt der Annahme es dauert nur 40 Jahre und der Wagen ist dann auch wirklich was wert, 71 Jahre alt werden, um ... Wie viel Rendite zu bekommen? God knows, vielleicht habe ich 40 Jahre Lagerkosten in den Sand gesetzt, und, noch viel schlimmer, ich habe mich 40 Jahre lang selbst um den Spaß eines schönen Wagens auf einer schönen Straße beraubt!


    Ich bin leidenschaftlicher Whiskytrinker, sammler und richte hier und da auch tastings aus, habe also einen gewissen Draht zum Fass, bin dabei mitglied in der Ardross Single Cask Society zu werden, bla bla bla, kurzgesagt: Ich saufe gern abgestandenen Schnaps aus Holzfässern, der teurer ist als er sein sollte. Aber warum ist er das? Weil Whisky eine wahnsinnig große Wertanlage ist. Manche Destillen produzieren bestimmte casks oder abfüllungen effektiv nur noch für in den Tresor! Werden diese Flaschen je getrunken, oder werden Sie eingetütet weil man denkt meine Enkel können die dann für teuer verkaufen; Aber an wen? Jemanden der 15.000€ für eine Flasche whisky ausgibt um sie zu trinken? Halte ich für unwahrscheinlich, der kauft die auch nur als Anlage.


    Und dann müssen wir uns fragen: Wenn der Wert durch den potenziellen Genuss am Gut bestimmt wird, aber der Genuss den Geldwert vernichtet, dann ist nach diesem Zirkelschluss der beste Nutzen eines solchen Wertes genau das: Die Nutzung.


    Fahrt euer Traumauto, trinkt euren besten Whisky, esst vom Sonntagsgeschirr, tragt die teure Uhr. Wer anlegen will, der ist mit ETF oder Gold auf dem Speicher besser beraten, damit betrügt er sich nicht selbst um Lebensfreude.


    Ok, das ist vielleicht bisschen deep, aber das musste ma raus, grade weil mich dieses kaufen nur weils vielleicht mal ne Geldwertsteigerung erfährt aktuell in der Whiskywelt total abf*ckt, einen ganz besch*ssenen Blaseneffekt erzeugt, Marktwerte verzerrt in die Unkenntlichkeit (Manche Whisky Blender werden gehandelt wie Fußballsternchen vom Personalwert, wenn die neue Destille aufmachen ist teils schon auf 15 Jahre jede Abfüllung vorverkauft) und es auch ganz ehrlich dem Spaß am Leben im Weg steht.


    Bearbeitet: Ich will damit nicht sagen, dass es nicht "wertig" ist, Ein Jahrzehnt an einem Auto zu arbeiten, ehr im Gegenteil. Es ist nicht in geld aufzuwiegen was es an Freude bringt, was es an Erfahrung bringt und, dass es auch, paradoxerweise, trotz spritverbrennen und all diesem, nachhaltig ist. Das aber zu machen aus der Geldmotivation, das halte ich für den falschen Weg.

    Das stimmt, ich will damit ja nur sagen, dass man irgendwann sein eigenes Auto wie die Westentasche kennt, weis was es kann, was es macht und wie man damit umzugehen hat. Aber auch hier: Regelmäßiger Herstellerservice ist mehr als viele ihren Autos antun. Hatte vor ein paar Tagen besuch von einer Bekannten mit ihrem VW Caddy, da war ich am schrauben an den Bremsen am Brera. Ob ich denn mal schauen könnte warum ihr Auto so probleme macht. Was für Probleme, frage ich, weil Probleme kann alles sein. Ja es macht halt Probleme, geht manchmal wärend dem Fahren aus. Ob Sie denn mal bei der Werkstatt war, die haben OBD leser und kennen sich mit VW besser aus als ich. Nö, weil der fährt ja. Halt außer wenn er ausgeht.

    Was ich beim laienhaften durchsehen durch diesen Wagen entdeckt habe, da wird einem dann doch anders, mit wem man so die Straße teilt. Dieses Forum hier ist das oberste Perzentil der Autobesitzer, alleine schon dass wir uns in einem Forum befinden in dem wir uns über Schwachstellen, Reparaturen und Upgrades (der 3.2 Motorraum sieht aus wie geleckt, mega!) austauschen ist SO Viel mehr als die Mehrheit da draußen macht. Was du als Mindestmaß siehst is für andere schon krasse Fürsorge.

    Hi Max,

    ähnliches hatte ich in der Tat auch bei meinen Besichtigungen der Benziner...da war so viel Schrott dabei, z.B. ein schwarzer mit angeblich makelloser Karosserie, vor Ort dann direkt den Rost am Schweller gesehen...war schon erschreckend und vermutlich nach weiteren sechs Jahren nach meinem Kauf wird das allgemein auch nicht besser...

    Hi Daniel!
    Das haltbarste Auto ist immer das, welches man selbst gepflegt hat :)

    Max(imilian, die meisten nennen mich Max :) )


    Den ersten 2.4er den ich gefahren bin, im schönen Münstertal im Schwarzwald, den hat es dann auch gekostet bei der Probefahrt :D Katastrophe das ding, rostlaube ohne Ende, bin dann aus Höflichkeit ne Runde damit gedreht, dann ist er ausgegangen und wollte nicht wieder anspringen.

    Du bist aber auch 1 verantwortungsvoller Besitzer. Gehe nicht davon aus, dass du deinen Wagen trittst wien Polnischer Handwerkerbus, Ölwechsel sind bei dir vermutlich früher als Vorgabe, er wird warm gefahren, er wird gewaschen und gesaugt. Was einem selbst oft nicht auffällt sind die ganzen "Kleinigkeiten" Hier mal ein Relais, da mal ne Sicherung, dort mal eine Birne, vielleicht auch mal n Schlauch hier oder dort, mal neue Zünd/Glühkerzen, Klimaservice, Ketten/Riemenspanner, hier mal ein bisschen Owatrol, dort mal ein bisschen WD40 und Kupferpaste. Das hast du garnicht bewusst auf dem Schirm, wie man sich tatsächlich kümmert, weil mans halt einfach so als good practice macht. Natürlich hält dein Auto ohne große Pannen. Du gehst ja auch pfleglich damit um.


    Meine Vorbesitzer sind mit dem Dingen von Koblenz nach Kroatien geschrubbt mit gebrochenen Hinterachsfedern und Durchschnittlich 190 auf dem Tacho ab der ersten Meile. Ölwechsel war auch mehr son Vorschlag, irgendwann hatte mal jemand nach schon mindestens 100k km das AGR abgeplattet, ansaugung trotzdem zugerußt wie Helmut Kohl. "Das auto war wunderbar ich musste nie was machen" bedeutet bei solchen Leuten halt WIRKLICH nix machen. Der typ von dem ichs gekauft hatte wusste nicht, dass der Kofferraum auch über den Knopf in der Mittelkonsole aufgeht, oder dass unter dem Tankstutzen in der Mulde ein Ablaufrohr ist dass man ab und an mal saubermachen muss, der hat da 2 Jahre lang Wasser drin stehen lassen. Gottseidank nirgends rostig.


    Kein vergleich zu einem WIRKLICH gepflegten Fahrzeug.

    Ich war heute mit dem GTA bei Aldo und habe dort bei den hinteren Türen die Dooboard modifiziert.

    Vorne hatte ich ja schon gemacht.

    Was soll ich sagen, funzt wie gewollt, endlich flattern die Türfolien nicht mehr mit dem Bass mit :like:

    Scheinwerfer haben wir auch nochmal neu eingestellt.

    Druckspeicher und Alarmanlage machen wir nächste Woche.

    Andere würden für die extra Basspower geld bezahlen :D

    Tja, Problem waren halt die Benzinmotoren, die gerne überproportional saufen und die Leistung dafür im Vergleich nicht ganz so toll ist. Trotzdem reichte mir mein erster 159iger als 2,4JTDM mit vielen Zimperlein und wenn ich das so bei unserem Hasspastor lese, bin ich froh, lieber etwas mehr Benzin zu verbrauchen und mit meinen 2,2 JTS'ern sonst keine Probleme zu haben. Steuerkette kommt halt zwischen 80-120tkm mal, quasi wie ein Zahnriemenwechsel...ist blöd, aber nicht zu ändern und bei anderen Herstellern leider auch so. Der 1,8er TBI soll ja dann mehr Dampf haben, aber auch aus meiner Sicht anfälliger als der 2,2 JTS.

    Hey, der Wagen läuft ja :D Ich habe hier nur das Werk von fehlender Liebe der Vorbesitzer aufzuholen, das Auto springt immer an, fährt genau so wie man es sich vorstellt, es wurde halt eine zeit lang vor meinem Besitz eeeecht nicht gepflegt. Und das fällt ALLEN Motoren/Autos irgendwann mal auf die Füße. Will mich über den 2.4er garnicht beschweren. Immer dran denken, 2008 ist 17 Jahre her ;-) An meinem Brera war noch fast alles fabrikneu (alt). Die jahre ziehen ohne Wartung nicht spurlos an einem Gebrauchsgegenstand vorüber.

    TREKKER FAHRN !


    Ne spaß, gute Frage? Deutsche fahren nach meinem Dafürhalten überdurchschnittlich gerne und oft Dieselfahrzeuge, fein für Langstrecken, Diesel kost zwar bisschen mehr Steuer aber weniger im Spritverbrauch (Historisch gesehen jedenfalls) und an sonsten gehen mir auch bisschen die Ideen aus. Ich fahre seitdem ich den Führerschein habe als Daily Diesel. Weis auch nicht warum ich irgendwie auf Diesel kleben geblieben bin.

    Neuer Tag neue Fehler, heute Morgen, es war nur etwa 12°C draußen, vermeldete mir mein Schätzchen nach dem starten, was alles wunderbar geklappt hat, angesprungen wie er sollte: Vorglühanlage nicht verfügbar! Inklusive kurzzeitig blinkendem Spulenlämpchen. Angesprungen ist er wie er sollte, gelaufen ist er wie er sollte, nach ~5-7 Sekunden hat das Blinken der Vorglühlampe aufgehört und auch die Meldung im Digital Dash war weg. OBD auslesen ergab keine Fehler.


    Jetzt beim Heimfahren alles prima klima in lima, keine Fehler, keine blinkenden Lämpelis, keine Warnhinweise. Nun habe ich den Herrn Google bemüht, Glühkerzen oder Steuergerät. Beides gottseidank nicht sonderlich teuer, zumal die Glühkerzen auch meines Wissens nach noch die Originalen sind.


    S is halt immer was.

    Gestern Fensterheber hinten rechts getauscht ging Recht zackig. Danach fein säuberlich abgedichtet, der untere Teil war schon vergammelt und nicht mehr 100% dicht.

    Das steht bei meinem Brera auch noch an, wobei die Hauptaufgabe dort vermutlich Türfolie wird.

    Wo wir bei Fensterhebern sind, gab es nicht ein Fensterhebergestänge (aftermarket natürlich) bei dem die ganzen Plastezahnräder durch Metallene ersetzt wurden? Weis da jemand was? Also passend für Brera und Spider, nicht nur für den 159er.

    Heute mal 350km zur Burg Eltz und zurück abgezogen, Beinchen ausstrecken, DPF Freiblasen, Motor warm- und kaltfahren. Mein Kühlwasserproblem war der alte Deckel vom Ausgleichsbehälter, jetze ist alles fein.


    Aber: Wenn Ihr, warum auch immer Ihr darüber nachdenken solltet, euch dazu entschließt, vom Alfistishop die Ventilkappen zu kaufen, dann 1. Gute Wahl, die sind wahnsinnig hochwertig verarbeitet und sehen wirklich gut aus, aber 2. lasst eure Reifen danach feinwuchten. Zwischen 120 und 130 führen die zu Vibrationen, ja es SIND wie Ventilkappen und sonst nichts, ich habs heute ausprobiert.


    Hmja, Die Felgen müssen sowieso mal zur Aufbereitung, die ganzen Vorbesitzer haben die schööööön vermackt :shisha: #


    Ach ja, Burg Eltz, toll, schön aber 14€ Eintritt für nen Erwachsenen, 7 für Studenten, haben die Crack geraucht oder leb ich noch in den 90ern?