Spider 916 Felgenabnahme / Einzelabnahme 18 Zoll

  • Hallo zusammen,


    ich möchte gerne auf meinen Alfa Spider 916 1.8TS folgende Felgen nutzen:


    Vorder: RH ZW3 8x18 ET65 + 30 Adapter ( Teilegutachten für den Wagen passt inkl. Bereifung und Motorisierung )

    Hinter: RH ZW3 9,5x18 ( Festigkeitsgutachten mit Impact und passender Bereifung vorhanden )


    Alles freigängig und es schleift nichts.


    Eine normal Abnahme scheint nicht machbar also versuche ich auf die Einzelabnahme zu gehen. Habt ihr damit Erfahrungen? Ich war bereits bei Dekra und TÜV und habe vorsichtig vorher mal nachgefragt, da viele Prüfer es nicht mögen wenn der Wagen schon umgebaut wurde und danach erst gefragt wird. Aber leider kommt keine vernünftige Aussage. Wieso auch immer.


    Bevor ich allerdings in den Termin der Abnahme gehe und Kosten verursache um dann eine Absage zu bekommen möchte ich gerne mal eine Einschätzung von euch haben.


    Aktuell ist der Wagen abgemeldet und die Räder wurden nur zur Probe montiert.


    Wie schätzt ihr die Chancen diese Kombi eingetragen zu bekommen. Mit welchem Kostenpunkt sollte ich rechnen für die Einzelabnahme der Felgen.


    Danke euch für euer Feedback.

  • Ich hab vom Vorbesitzer (Eintragung 2001) ZW3 vorne 8,5x17 mit 215/40 und hinten 10x17 mit 245/35 eingetragen und es gab vor einigen Jahren hier eine EU Neureglung was für eine Reifenbreite als minimum für Felgenbreiten vorgeschreiben wird. Damit die Reifen nicht zu extrem gezogen werden, bekommt man von Reifenherstellern nur als Beispiel bei einem 245er nur noch eine Reifenfreigabe die man zwingend für eine Eintragung benötigt, für eine 9,5er Felge. Laut deinem Foto fährst du auch hinten einen 225 Reifen auf einer 9,5x18, ich wäre mir da ziemlich sicher dass das Rechtlich schon an einer Reifenfreigabe für eine Einzelabnahme scheitern kann/wird, da dies laut EU nicht mehr zulässig ist.


    Das Gutachten zur Bereifungsgröße wird wohl so alt wie die Felgen sein und daher wird dies vermutlich problematisch sein.


    Keiner wird dir hier daher eine verlässliche Aussage geben können, da hilft nur ein seriöser Prüfer.

  • Danke für den Hinweis. Erstmal kann ich ja die angegebene Bereifung im Festigkeitsgutachten nicht missachten. Auch wenn es nicht mehr EU Standard ist. Denn ein neueres Gutachten gibt es nunmal nicht. Das Schlimmste was daher passiert ist, dass der Prüfer sagt, es müssen 245er Reifen drauf. Dann bekommt er eben 2 neue hintere Reifen und der Einzelabnahme dürfte dann weniger im Wege stehen oder?

  • Ich schließe mich da der Meinung von Chris an, auf der 9,5er wird der Prüfer sicher einen 245er vorschreiben.

    Aber wenn die Radabdeckung passt und er beim Verschränken überall den vorgegebenen Abstand hat, sollte einer Abnahme nichts im Wege stehen.

    Keine wirklich komplizierte Angelegenheit, wenn dein Prüfer offen ist für sowas und Bock drauf hat.


    VG Udo

  • Sorry für die späte Rückmeldung. Der Reifenhersteller Kumho hat mir sogar eine Freigabe geschickt, dass der montierte Reifen 225/40 auf eine 9,5 Felge montiert werden darf. Daher sollte eigentlich nichts im Wege stehen, da Festigkeitsgutachten, Reifenfreigabe und keinem schleifen oder?

  • Wollte euch abschließend ein Feedback geben.


    Die Einzelabnahme hat ohne Probleme geklappt.


    Hatte sowohl Teilegutachten vorn plus Festigkeitsgutachten hinten inkl. Reifenfreigabe vom Hersteller.


    Kostenpunkt: 160€

  • Das freut mich 👍 Wenn man an einen willigen Prüfer gerät und die passenden Unterlagen hat, sollte das auch kein Problem sein...leider haben viele Prüfer keinen Bock auf eine Einzelabnahme, sondern machen lieber die Standard HU 🙄

    LG

    Daniel