Neuigkeiten und Berichte für Alfa Romeo und andere Marken aus dem Hause Stellantis - Part II

  • Auch der Wertverlust hält sich stark in Grenzen (Boden vielleicht bei 40k). Sogar mit der Tendenz, dass eine gut erhaltene QV in 10 Jahren im Wert wieder steigen wird.

    Kannst du das bitte mal meiner Frau verklickern / sagen 😂

    Keep calm and love Alfa Romeo

  • Naja, zeigt doch deiner Holden die Preise für ja jetzt schon fast 10 Jahre QV's aus der ersten Serie. Die haben kaum über 80k gekostet, mit ein wenig Nachlass kaum über 75k. Man zahlt für eine 1. Hand, scheckheftgepflegt mit max. 60000km mindestens 55k. Das ist doch ein Wort!


    Die hier wäre mein Favorit, wäre meine nicht da. Richtung 70k müsste man sie noch bewegen:


    https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=431255802&dam=false&fe=FULL_SERVICE_HISTORY&fr=2016%3A&isSearchRequest=true&ml=%3A60000&ms=900%3B16%3B%3B&od=up&pvo=2&pw=368%3A&ref=srp&refId=9dddb911-45a0-453b-75b3-884155210508&s=Car&sb=p&searchId=9dddb911-45a0-453b-75b3-884155210508&vc=Car

    Auch noch im Fuhrpark: BMW 530xd Touring donington grey, Alfa Junior Veloce, Lancia Fulvia bianco/bordeaux :joint:

  • Alfa alleine ist eine komplette Illusion, wie bereits beschrieben. Stellantis kann erwiesenermaßen keine Markenführung, das zusammengekaufte Fehlkonstrukt basierte von Anfang an nur auf Skaleneffekten in Entwicklung und Produktion. Und so sehen die Produkte auch aus. Beim Verkauf hat nur die Marke an sich einen Wert, der Rest nicht. Aber wohin?


    Zum Chinesen? Kann gut gehen, wie bei Volvo, oder (aus meiner Sicht wahrscheinlicher) enden wie MG oder Lotus.


    Der VW Konzern hat dafür weder Geld, noch Lust. Zwischen den Marken ist auch kein Platz mehr.


    BMW/Mercedes haben dafür keine Verwendung.


    Tata hat LR super und Jaguar todezonal gemacht. Jaguar war übrigens in ähnlicher Lage wie AR, nur größer. Jetzt wird es wohl Selbstmord aus Angst vor dem Tod.


    Ford hat mit der PAG schon desaströse Erfahrungen gemacht. Toyota kommt gut klar, Nissan nicht mehr, die anderen sind zu klein.


    Es bleibt die große Sackgasse, die noch einigen anderen Marken bevorsteht.

  • Holger, noch ein Account war wirklich nicht nötig, oder bist du der Zwillingsbruder? :wink::joint:

    Auch noch im Fuhrpark: BMW 530xd Touring donington grey, Alfa Junior Veloce, Lancia Fulvia bianco/bordeaux :joint:

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    Ich hatte noch nie eine einzige Fiat Akte in meinem Portfolio und Stellantis erst recht nicht.

    Mit Aktien von Autokonzernen konnte man früher mal Geld verdienen. Um heutzutage sichere Rendite zu erwirtschaften sind Aktien vor europäischen Automobilherstellern und Zulieferern nicht gerade empfehlenswert. Selbst mit den chinesischen Herstellern fährt man nicht immer in seichten Gewässern. ;)


    Ist nur meine bescheidene Meinung.


    So ein Zickzack Kurs wird von den Anlegern halt bestraft, ist auch kein Wunder.

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    Ein paar Fakten zu dem heutigen Kurssprung :


    "Autokonzern muss 22 Milliarden auf Elektrogeschäft abschreiben. Der Autokonzern zieht die Notbremse bei Elektroautos und reagiert auf hohe Kosten und mangelnde Nachfrage. Anleger reagieren schockiert auf die Nachricht.


    Stellantis bremst seine Elektroambitionen deutlich und schreibt rund 22 Milliarden Euro ab. Das teilte der Konzern am Freitag mit. Hintergrund ist ein Kurswechsel wegen hoher Kosten und schwacher Verkaufszahlen bei Elektrofahrzeugen.Knapp 15 Milliarden davon gehen drauf für die Umkehr bei Elektroautos auf dem wichtigen US-Markt. Infolge der von US-Präsident Donald Trump gestrichenen Elektroautoförderung und geänderter Abgasrichtlinien streicht Stellantis Modelle und wird mit den technischen Plattformen künftig wohl weniger Geld verdienen.Hinzu kommen Barzahlungen von etwa 6,5 Milliarden Euro, die voraussichtlich über die kommenden vier Jahre geleistet werden sollen.Dieses Jahr will das Management daher keine Dividende an die Aktionäre ausschütten. Zudem will sich das Unternehmen frisches Geld in Höhe von bis zu 5 Milliarden Euro über die Ausgabe neuer Anleihen besorgen."


    Quelle : Handelsblatt

  • Das ist schon sehr hart, aber immerhin ein ehrliches Eingeständnis, so gesehen ist Stellantis ein First Mover... Mal sehen, was noch kommt, vor allem bei den anderen Herstellern. Mich wundert, dass die anderen nicht mal indirekt einen Kursverlust erlitten haben.

  • Stellantis: 15 Milliarden Dollar Verlust durch Abkehr von E-Mobilität in den USA
    Stellantis ist 2025 durch einen teuren Umbau weg von seinem US-Elektroautokurs tief in die Verlustzone gerutscht und will keine Dividende zahlen.
    www.heise.de

    Stellantis: 15 Milliarden Dollar Verlust durch Abkehr von E-Mobilität in den USA

    Stellantis ist 2025 durch einen teuren Umbau weg von seinem US-Elektroautokurs tief in die Verlustzone gerutscht und will keine Dividende zahlen.


    Der Markenverbund Stellantis, zu dem Marken wie Jeep, Chrysler, Opel und Peugeot gehören, muss für das vergangene Jahr einen hohen Verlust verbuchen. Ein Grund dafür ist die Neuausrichtung der Elektromobilität auf dem US-Markt. Dort fiel die Entscheidung, Budgets für Entwicklung und Vermarktung von Elektroautos zurückzufahren und Lagerbestände über hohe Nachlässe zu reduzieren.

    Das Zurücksetzen der E-Autos-Strategie gehe einher mit einer Abschreibung von insgesamt fast 22 Milliarden Euro, schreibt Stellantis. Knapp 15 Milliarden davon gehen drauf für die Umkehr bei Elektroautos auf dem US-Markt, weil der Konzern in Folge der von US-Präsident Donald Trump gestrichenen Elektroautoförderung und geänderter Abgasrichtlinien Modelle streicht und mit den technischen Plattformen künftig wohl weniger Geld verdienen wird.


    Teures Gegensteuern

    Die Neuordnung der Strategie kommt für den Vielmarkenkonzern mit seinem starken US-Standbein nicht überraschend. US-Rivalen wie Ford und General Motors hatten ihrerseits bereits Milliarden wegen des von der US-Regierung geänderten Elektroautokurses abgeschrieben. Stellantis trifft das in einer kritischen Phase: Der Konzern war in den USA in einen Strudel aus schwachen Verkäufen und sinkenden Preisen geraten und musste teuer gegensteuern. Ex-Chef Carlos Tavares verlor darüber seinen Job. In Nordamerika hat das Unternehmen in aller Regel den Löwenanteil seines Gewinns erzielt.

    Der neue Chef Antonio Filosa sieht erste Anzeichen der Besserung: Im zweiten Halbjahr 2025 seien die Verkäufe im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 2,8 Millionen Fahrzeuge gestiegen. Umsatz und der freie Mittelzufluss hätten wie angestrebt über den Werten aus dem ersten Halbjahr gelegen. Auch die berichteten Qualitätsprobleme bei den Autos seien in Nordamerika und Europa gesunken. Gleichwohl sei die operative Marge wegen Sonderproblemen schwächer ausgefallen als mit dem niedrigen einstelligen Prozentsatz im zweiten Halbjahr angestrebt. 2026 sollen die wesentlichen Kennzahlen ansteigen.



    Keine Dividende

    Für die Kehrtwende werden über die kommenden Jahre auch Auszahlungen von Finanzmitteln in Höhe von 6,5 Milliarden Euro bei Stellantis fällig. Dieses Jahr will das Management daher keine Dividende an die Aktionäre ausschütten. Zudem will sich das Unternehmen frisches Geld in Höhe von bis zu 5 Milliarden Euro über die Ausgabe neuer Anleihen besorgen, um die Bilanz zu stärken.


    Nach dem Handelsauftakt verlor die Aktie von Stellantis in Paris zuletzt knapp ein Fünftel und fiel zeitweise auf ein Rekordtief. Bereits am Vortag hatte der Kurs fast sechs Prozent eingebüßt. Auf Sicht von einem Jahr hat die Aktie rund die Hälfte an Wert verloren.

  • dad erklärt auch den heutigen Einbruch des ohnehin seit Monaten kränkelnden Aktien Kurses um teils über 25%

    Tiefster stand seit über 5 Jahren... eigentlich der Moment die Kollegen ins depot zu packen...

    Wozu rasen? 230km/h reichen doch!



    bisher:

    Stelvio Sport 2.2 JTD (MY19), rosso, 70.000km

    Giulia Veloce TI 2.0 (MY21), perla lunare, 47.500km

    Giulia Quadrifoglio (MY22), nero, 2.500km


    aktuell:

    Giulia Quadrifoglio (MY22), rosso, 20.050km

  • Hatte mich schon gewundert wie lange es dauert bis ein gewisser Herr das hier Postet 😂


    Die Abschreibungen betreffen ebenfalls Ford (19,5 Mrd) und GM (7,1 Mrd), welche das Ende letzten Jahres bereits taten. Scheint also kein Einzelfall.

    Keep calm and love Alfa Romeo

  • ..., so gesehen ist Stellantis ein First Mover...


    ...Mich wundert, dass die anderen nicht mal indirekt einen Kursverlust erlitten haben.

    Was träumst Du denn nachts ??

    Die anderen .... Toyota z.B. (und auch BMW) haben sich von Anfang an NICHT wie die Lämmige benommen, sondern konsequent ihre "sowohl als auch" Strategie beibehalten. DESHALB tut denen jetzt auch nichts richtig weh ;):zigarette: