Darüber habe ich gestern noch mit nem Kumpel gesprochen, er meint, die natürliche Errosion wird eben etwas beschleunigt.
Er sagt aber auch, dass es nicht gut für die Bäume ist, wenn deren Wurzeln frei gelegt werden dadurch.
Er ist Garten & Landschaftsbauer, kennt sich mit sowas also aus.
Tut mir echt leid, aber das ist genau die „LMAA“-Haltung, die mich an vielen Zeitgenossen einfach nur ankotzt und 100%-ig kurz- bis mittelfristig zu etlichen Verboten führen wird.
Das Freizeitverhalten ändert sich, viele führen sich auf, als gehöre ihnen der Wald oder die Natur, fahren, als ginge es um 1/10 Sekunden, nehmen nicht die angelegten Stufen auf Wanderwegen sondern ziehen neue Gräben (weil ihnen die Technik fehlt) usw.
Ich halte es mit dem Wald so wie mit den Toiletten: Ich versuche, ihn für den nächsten so zu hinterlassen, wie ich ihn vorgefunden habe.
Viele sehen das leider anders. Das stellt man auch immer wieder an den hinterlassenen Müllbergen fest. Chipstüten, Bierflaschen und Kippenschachteln und Stummel scheinen nach dem Verzehr umgekehrt proportional schwerer zu werden.
Als Verpackungsmaterial in den Wald tragen geht noch, aber hinterher wieder mitnehmen ist unmöglich.
Genau wegen solcher Hinterlassenschaften hat jetzt hier kürzlich wieder ein Privatbesitzer einen eingetragenen Wanderweg dicht gemacht.
Wenn’s so weiter geht, dürfen wir irgendwann nur noch in irgendwelchen Drecklöchern (alte Tagebauten z.B.) für Eintritt fahren, wo eh alles kaputt ist.
Und zum Spruch vom GaLa-Bauer:
Ich trete Dir jetzt jedes Mal eine Beule ins Auto, wenn ich dran vorbeigehe.
Da wird die natürliche Alterung eben etwas beschleunigt.
Nach dem ersten Mal drückst Du mir dafür aber eine Beule ins Gesicht, weil es Dein Auto ist.
Wem „gehört“ eigentlich der Wald?