Beiträge von OliBo

    Das Lagerfett ist von Molykote.

    Aber das sollte keine Rolle spielen.


    Mit Keramikpaste hab ich mal eher schlechte Erfahrung mit gemacht: Nach einem Jahr war nur noch weißes Pulver vorhanden, aber nichts mehr, was schmieren oder vor Korrision schützen würde.

    Ich werde künftig mal nach 1000-1500km (etwa 1x jährlich) die Kette und das Kettenblatt tauschen und hoffen, dass ich das Ritzelpaket damit über die Zeit bringe...

    Ich nehme für die Montage von Kurbeln, Vorbauten, Sattelstützen, Pedale, Steckachsen etc. einfaches Wälzlagerfett.
    Hab da ne Kartusche mit Pinselchen.


    Ich würde Dir Evtl. noch empfehlen die Kette zu erneuern. Je nachdem wie viel Du schon gefahren bist. Dann ist einmal alles neu.


    Die GX-Kette vom Kumpel hat keine 1000km gehalten.

    Stimmt schon.

    Die Industrie redet einem aber jedes Jahr ein, dass man nur mit der aktuellen Ware überhaupt arbeiten kann.

    Egal wo.

    Da fragt man sich, wie man all die letzten Jahre überhaupt

    - fotografieren

    - telefonieren

    - Radfahren

    - Fernsehen

    - Autofahren

    - ...

    konnte.

    Tauscht Du die Kassette und den Freilauf nur, um von 11z auf 10z zu kommen?


    Gut, dass es jetzt wieder klappt. Fahrrad ist echt kein Hexenwerk.

    Das einzige, wo ich jemals kapituliert habe, waren meine alten Avid Elixir 5 Bremsen. Das war ein Krampf zu entlüften.

    Das hatte dann auch mein Händler bei der ersten Inspektion gemacht. Danach hab ich die verkauft.


    Wir haben jetzt bei zwei GX-Kassetten im 7. oder 8. Gang ein Rattern gehabt (bei jeder Radumdrehung einmal).

    Das lag an einem Zahn, der einen Hauch zu stark verschränkt war. Leicht zurück gebogen, da war Ruhe.

    2500km ist echt nicht viel.

    Die alte Schaltgruppe (2x10) hat immer etwa ein Jahr gehalten, das waren so um 1500 km.


    Damit ist die neue schon besser...

    Aber irgendwas zwischen 5...8 Euro Verschleiß je Tour ist schon .... heftig.

    Fast wie tanken.

    Mist, warum hab ich das bloß ausgerechnet. :fail:

    Ja eigentlich schon ;)

    Jaja, hab’s verstanden ;-)


    Ich setze mich später mal dran und gucke, was ich machen kann.


    Allerdings sehe ich beim Papageienbild keinen Gelbstich, die Wüste ist nunmal überwiegend gelb.
    Bei der Echse hat die Kamera das Kunstlicht seltsam verwurstet, das sehe ich ja ein.

    Die Kunststoffschraube beim jtdm ist hohlgebohrt und hat einen Kopf wie eine Flügelschraube.


    Die reißt spätestens beim Versuch sie zu öffnen ab - früher oder später aber auch einfach so. Dann ist das Kühlsystem offen, verliert Flüssigkeit und der Motor überhitzt.


    Das ist für den jtdm aber schon hier irgendwo beschrieben. Hier geht’s ja um den tbi.

    Wenn Du den kleinen Riemen schonmal gemacht hast, weißt Du ja, wo der Kompressor sitzt.

    Nimmst Du die Front dafür ab?

    Der Trockner sitzt nämlich hochkant stehend neben dem Verflüssiger (der vorderste Wärmetauscher des Kühlerpaketes). Den siehst Du auch, wenn Du von vorn durch das Kühlgitter schaust.


    Informiere Dich, ob der neue Kompressor mit Öl gefüllt ist oder nicht. Falls nicht, muss der Klimamann das beim befüllen wissen.

    Oh stimmt, der arme Waldboden, wie kann ich nur :fail:


    Wir müssen jedes Mal Baumstämme aus dem Weg unserer "Trails“...

    Und ich weiß gerade nicht, wie man das oben zitierte in Verbindung mit der beschleunigten Erosion anders verstehen sollte...


    Das schreit förmlich nach einer neuen Runde „Selbsthilfegruppe“ bei alkfreiem Weizen und Riesenpizza ;-)


    :wink:

    Darüber habe ich gestern noch mit nem Kumpel gesprochen, er meint, die natürliche Errosion wird eben etwas beschleunigt.

    Er sagt aber auch, dass es nicht gut für die Bäume ist, wenn deren Wurzeln frei gelegt werden dadurch.

    Er ist Garten & Landschaftsbauer, kennt sich mit sowas also aus.

    Tut mir echt leid, aber das ist genau die „LMAA“-Haltung, die mich an vielen Zeitgenossen einfach nur ankotzt und 100%-ig kurz- bis mittelfristig zu etlichen Verboten führen wird.


    Das Freizeitverhalten ändert sich, viele führen sich auf, als gehöre ihnen der Wald oder die Natur, fahren, als ginge es um 1/10 Sekunden, nehmen nicht die angelegten Stufen auf Wanderwegen sondern ziehen neue Gräben (weil ihnen die Technik fehlt) usw.


    Ich halte es mit dem Wald so wie mit den Toiletten: Ich versuche, ihn für den nächsten so zu hinterlassen, wie ich ihn vorgefunden habe.


    Viele sehen das leider anders. Das stellt man auch immer wieder an den hinterlassenen Müllbergen fest. Chipstüten, Bierflaschen und Kippenschachteln und Stummel scheinen nach dem Verzehr umgekehrt proportional schwerer zu werden.

    Als Verpackungsmaterial in den Wald tragen geht noch, aber hinterher wieder mitnehmen ist unmöglich.


    Genau wegen solcher Hinterlassenschaften hat jetzt hier kürzlich wieder ein Privatbesitzer einen eingetragenen Wanderweg dicht gemacht.


    Wenn’s so weiter geht, dürfen wir irgendwann nur noch in irgendwelchen Drecklöchern (alte Tagebauten z.B.) für Eintritt fahren, wo eh alles kaputt ist.


    Und zum Spruch vom GaLa-Bauer:

    Ich trete Dir jetzt jedes Mal eine Beule ins Auto, wenn ich dran vorbeigehe.

    Da wird die natürliche Alterung eben etwas beschleunigt.
    Nach dem ersten Mal drückst Du mir dafür aber eine Beule ins Gesicht, weil es Dein Auto ist.


    Wem „gehört“ eigentlich der Wald?

    Oh stimmt, der arme Waldboden, wie kann ich nur :fail:


    Wir müssen jedes Mal Baumstämme aus dem Weg unserer "Trails" räumen und wenn wir wieder kommen, liegen da wieder neue. :dislike:

    Das was eure Lokalblätter schreiben, geht hier auch rum, die MTBs machen die Natur kaputt :wand:

    ...

    Ich war letztens in Essen in einem Wald oberhalb vom Baldeneysee unterwegs.

    Dort haben die vergangenen Stürme ordentlich Verwüstung hinterlassen und eigentlich ist der gesamte Wald gesperrt.


    "Eigentlich" heißt aber, dass sowohl Wanderer und Biker dort unterwegs sind.

    Die Wege, die die Biker dort reingezogen haben sind allerdings echt heftig im Eimer.

    Ein Kumpel und ich wollten dort (wie immer) kontrolliert und sauber runter basteln, da kamen von oben Jugendliche ohne jegliche Technik mit blockiertem Hinterrad den Berg runter gerutscht und fanden sich dabei noch toll. Ein paar Meter weiter flog der erste dann aus der Kurve (nix passiert).

    Wenn man die Wege dort sieht, wie sie min. einen halben Meter tiefer liegen, als das übrige Gelände, kann man die Lokalblätter schon verstehen.


    Kürzlich mussten zwei Wanderer dort ins Gebüsch springen (lt. Zeitung schwer verletzt), nach dem sie mitten im Trail rumstanden und ein Biker von oben kommend sie angebrüllt hat.

    Beide haben dort streng genommen nichts verloren, aber wer bekommt wohl in dem Fall die Schuld zugesteckt?

    Das war bestimmt mal ein richtig geiles Rad - damals.

    Was willst Du damit?
    Der Nostalgie frönen? Dann nimm’s.

    Wenn Du im Wald Spaß haben willst, würd ich was halbwegs aktuelles nehmen.

    Hinterradblockade macht aber den Waldboden kaputt...

    Hier rufen jetzt die ersten Lokalblätter auf, die (jaja, unerlaubt angelegten) MTB-Wege zu blockieren.
    MTBler zerstören den Wald, heißt es da...


    Wir verhalten uns ordentlich, grüßen, bedanken uns, und trotzdem kann man es manch (ur -)alten Zeitgenossen nicht Recht machen. Trotz lautem Freilauf und Grüßen usw. regen sie sich auf, weil Du keine Klingel am Lenker hast.

    Hier mal eine schöne Studie von heute:

    ...

    Meins steht unbepackt auf 25% vorne und hinten.

    Wo hast du deins stehen unbepackt?

    Hatte gelesen, zwischen 20 -30% soll es stehen, wenn man drauf sitzt.

    ...

    Mit gefülltem Trink-Rucksack etc. vorn 20% und hinten 25%.


    Ohne Gepäck dann entsprechend weniger, vielleicht 15/20.

    Das ist aber alles andere als nach Lehrbuch. Ich nutze auch keine 100% Federweg, vielleicht 60-70%.

    Den Rest lasse ich mir als Reserve.


    Ich habe mal ne Zeit lang so wenig Luft gefahren, dass ich annähernd den gesamten Federweg nutze.

    Das ist mir aber für meine steilen Bastelabfahrten zu weich. Wenn man eh schon fast vorn überschlägt, dann soll es nicht auch vorne noch extrem eintauchen.

    Ebenso finde ich es angenehmer beim langsamen Stufen abwärts fahren, wenn die Fuhre nicht tief eintaucht.

    Die erzählen viel, wenn der Tag lang ist, das ist in der Fahrradbranche nicht anders als bei vier Rädern.


    Ernsthaft:

    Wenn ich bepackt auf dem Rad sitze, ist es zu etwa 25% eingefedert (SAG).


    Wenn ich etwas Luft aus dem Dämpfer ablasse kann ich das Rad genau so eingefedert hinstellen oder sogar im Montageständer aufhängen. Dazu hab ich einen alten aufgeschnittenen Schlauch, den ich dann passend zwischen Hinterbau und Sattelrohr schlinge.

    Da kann ich dann in aller Seelenruhe einstellen.