Nach fast 185.000 km und ca. 10 Jahre in meinem Besitz, ohne irgendwelche Probleme, kam es jetzt zu einem größeren Problem.
Nach einer Autobahnfahrt und anschliesender Fahrt auf einer Landstraße, macht es unmittelbar vor einer Ortseinfahrt einfach "klack", Motor geht aus, alle Lampen gehen dafür an.
Dannach habe ich das Auto ausrollen lassen und am Straßenrand gestoppt. Neustart war nicht möglich.
Obwohl der Wechselintervall für den Zahnriemen noch im "orangen" Bereich war und bereits kurzfristig geplant war, kam mir recht schnell der Verdacht, das war der Zahnriemen.
Hätte, hätte Fahradkette, in diesem Fall: hätte, hätte Zahnriemen.
Mein Befürchtung hat sich dann bewahrheitet.
Das Auto steht jetzt bei Ps. H. Schulze zur Instandsetzung. Der Schaden ist, im Anbetracht der Ursache, noch "moderat". Im Wesentlichen ein neuer Zylinderkopf.
Die Schadenssumme ist nicht unerheblich. Trotzdem ich werde das Auto instandsetzen lassen. Das Auto ist ja unabhängig von diesem Schaden in einem sehr guten Zustand.
Im Anbetracht, das dieses Auto in den letzten 10 Jahren, außer dem Verbrauchsmaterial, kaum Werkstattkosten produziert hat, ist das auch in Ordnung und so kann ich diese Entscheidung auch vor mir selbst rechtfertigen.
Herr Schulze hat mir geraten, nach seiner Erfahrung, sollte man den Zahnriemen generell bei ca. 80.000 km wechseln lassen.
Man lernt nie aus, wieder eine Lebenserfahrung reicher. Und manchmal ist es auch einfach wider bessern wissen.