Das ist leider in unserer "kurzsichtigen" Zeit auf fast allen Gebieten so.
Ein Problem tritt auf und wird so lange ignoriert, wie es eben geht, dann kommt der blinde Aktionismus. Eine schnelle "Lösung" muss her, wobei die Betonung auf "schnell" liegt, und ein paar Jahre / Jahrzehnte später hat man das nächste Problem am Hacken. Der H.o.m.o ( von sapiens weigere ich mich zu reden ) ist halt wenig komplex in seiner Denkweise strukturiert und da meistens ja noch das Geldgiergen dazu kommt, gehen die Schnellschüsse i-wann nach hinten los.
Das ist leider eine globale Entwicklung in der Gesellschaft, kann man so feststellen.
Der Wandel von der "Wissensgesellschaft" zur "Glaubensgesellschaft" ist im Gange.
Und man muss glauben, da der Beweis selten wirklich geführt wird, weil man ihn nicht mehr führen kann.
Wer nicht weiß muss oder kann nur noch glauben.
Man ist ein Opfer der vielen kleinen digitalen Helferlein, die bei genauer Hinsicht nicht die EIGENE Lösungsfindung
unterstützen als Werkzeug, sondern eine (Fremd) Lösung präsentieren.
Ich nutze in meinem Beruf die Hardware und Software als reines Werkzeug für meine Idee, meine Lösung,
die Generation nach mir, welche schon im Beruf ist kann das nicht mehr.
Die müssen eingeben und zwar jede Schraube bis in Detail, weil man nicht mehr weiß ob diese Schraube wichtig oder
unwichtig ist.
Jetzt kommt noch die KI = künstliche Intelligenz in Spiel, von der träumt man ja im Moment.
Mit diesen Dingen fängt es an...............es entstehen Abhängigkeiten, man wird unselbstständig.