Gute Entscheidung.
Man traut dem Bürger doch noch etwas Eigenverantwortung zu :-).
Gute Entscheidung.
Man traut dem Bürger doch noch etwas Eigenverantwortung zu :-).
Naja, wenn die Mehrheit oder wie oft geschrieben wird "Alle" für ein Tempolimt wären, dann gibt es eigentlich keinen Grund für ein Tempolimit,
denn dann müsste die Mehrheit ja freiwillig 130 km/h fahren.
Der Rest welcher nicht freiwillig 130 km/h fährt, lässt sich auch nicht durch ein Tempolimit beeindrucken.
Siehe Tempolimit 100 km/h auf den Landstraßen, welche nachweislich zu den gefährlichsten
Straßen in D. zählen. Weiteres Beispiel Autorennen in der Stadt usw. .
Im Gegensatz zu der Landstraße fühle ich mich persönlich auf der BAB sehr sicher, mit einer Ausnahme der
ruhende Verkehr am Stauende + LKW. Da schaut man dann doch oft in den Rückspiegel.
Die Vermutung , dass dieses Tempolimit mehr dem autonomen Fahren und der E-Mobilität dienen soll,
wurde ja schon öfters geäußert. Hier sollen anscheinend Wettbewerbsnachteile beseitigt werden.
Bin gespannt wie es ausgeht.
Kooperation FCA / Tesla.
Wie man lesen konnte, hat am 09.01.2020 der Landtag in Brandenburg dem Kaufvertrag für das Tesla-Fabrikgelände zugestimmt.
Wenn man den Meldungen der Automobilwoche vom 10.01.2020 glauben darf, wird diese Fabrik praktisch von der FCA bezahlt.
Wie groß das Engagement der FCA sein wird ist nicht näher bekannt, es wird spekuliert die Investitionssumme könnte 1,8 Milliarden Euro
betragen. Der Fabrikbau beträgt nach Angaben ca. 2,0 Milliarden Euro.
Hintergrund für dieses Geschäft ist der Co2-Pool, damit die FCA ihren Flottendurchschnitt auf 95 C02 g/km drücken kann.
Diese Kooperation über einen C02-Pool ist gesetzlich legitim.
Diese Verbindung FCA / Tesla über einen C02 Pool wurde bereits mehrfach im letzten Jahr dargestellt.
Dann gibt es anscheinend nur Gewinner ?!
Brandenburg hofft auf Investitionen und Arbeitsplätze
Tesla bekommt eine sehr sportliche Finanzierung, egal ob es sich irgendwann mal rechnet.
FCA erreicht damit eine Senkung des Flottendurchschnitts und vermeidet Strafzahlungen an die EU und gewinnt Zeit.
Man darf gespannt wie es weiter geht.
Alles anzeigenWer ist denn schon so blöd und kauft sich privat ein Auto neu?
Gerade bei dem Wertverlust, den die Gurken haben?
Würde ich niemals machen.
Beispiel Giulia QV, die gabs oder gibts noch als Tageszulassung für 30k€ unter Listenpreis.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, man kauft ein Auto und einen Tag nach der Zulassung sind 30K€ "verbrannt"
Nennt man diese Entwicklung Deflation?
Vielleicht muss man die Situation etwas globaler sehen und es ist eigentlich kein Problem von AR sondern eine allgemeine Entwicklung.
Ich hatte zwischen den Jahren etwas Zeit und habe mir bei einem Händler eine Giulia angesehen. Dieser Händler war ursprünglich ein reiner (kleiner) VW Händler. In der Zwischenzeit hat er sich zum Mehrmarkenhändler gewandelt und bietet auch Produkte von AR an. Auf seiner Wiese stehen, wenn ich es noch richtig weiß, ca. 530!! Kfz zu verkaufen. Davon waren 15 AR. Wenn ich 10 km weiter fahre, komme ich zu einem reinen VW-Audi Händler da stehen ca. 200 Kfz zum Verkauf.
Vielleicht liegt das Problem nicht nur bei den Marken, sondern in erster Linie auch an der Kaufkraft des Verbrauchers. Wenn ich richtig informiert bin, liegt nach KBA das durchschnittliche Alter der Kfz bei ca. 9,60 Jahren, das hat eine Ursache.
Vielleicht von Interesse?
Hinter dem Begriff "FCM - Fuel Consumtion Monitoring" verbirgt sich eine neue
EU-Verordnung die im Jahre 2020 in Kraft tritt.
Ab dem Jahre 2020 wird der Realverbrauch einer jeden Neuentwicklung im Automobilbau
aufgezeichnet.
Ab dem Jahre 2021, Ende der Übergangszeit, wird der Realverbrauch jeder Neuzulassung
(muss keine Neuentwicklung sein) aufgezeichnet.
Das bedeutet der individuelle Verbrauch eines JEDEN Autofahrers wird dokumentiert und gespeichert.
Offen ist noch wie die Datenübertragung erfolgt, entweder im Rahmen der Hauptuntersuchung per OBD-Schnittstelle
oder per Funk "just in Time".
Hintergrund für diese Verordnung soll sein, den Verbraucher vor nicht zutreffenden Verbrauchswerten der Autobauer zu schützen.
Vermutet wird, dass hier die Basis für eine Art Klimamaut anstelle der PKW Maut oder einer Co2-Steuer gelegt wird.
Jeder km könnte dann "bepreist" und abgerechnet werden.
E-Autos sind von dieser Verordnung nicht ausgenommen, hier wird der Stromverbrauch dokumentiert und gespeichert.
Also man darf sich nichts vormachen es wird auch das E-Mobil nicht zum Nulltarif hinsichtlich einer Abgabe oder Steuer geben.
In diesem Zusammenhang mal ganz interessant, Quelle Handelsblatt 2018:
Das Automobil hat in der EU-15 (also ohne die Osterweiterung) ca. 413 Milliarden Euro an
Steuern und Abgaben gebracht. Deutschland trägt hier ca. 90 Milliarden Euro also fast ein Viertel alleine.
Ca. 42 Milliarden entfallen auf die Mineralölsteuer, ca. 30 Milliarden auf Umsatzsteuer (durch Fahrzeugverkauf, Wartung, Reparaturen)
Die KFZ-Steuer welche nach dem Co2-Ausstoß bemessen wird noch einmal ca. 9 Milliarden Euro.
Wenn man diese Steuern und Abgaben kompensieren oder sogar ausweiten möchte, stellt sich die Frage wer hier am meisten in Pflicht genommen
wird.
Man wird es sehen und ich bin gespannt, die Voraussetzungen hat man offensichtlich mit der neuen Verordnung geschaffen.
Ps. Interessant wird auch sein, WIE oder OB der Bestand (also keine Neuzulassung oder Neuentwicklung) behandelt wird?
Im Falle einer Abgabe oder Steuer müsste ja hier auch gegebenenfalls eine Bewertung erfolgen.
Zitat:
"die paar PS der QV wollen halt sorgsam behandelt werden..."
Besonders bei regenasser Straße.
Da noch Zeugen gesucht werden, ist man über die Ursache anscheinend noch nicht klar.
Ich kenne diesen BAB Abschnitt sehr gut, ab dem Gießener-Südkreuz kann man richtig "Druck" machen, wenig Verkehr usw..
Voraussetzung trockene Straße, bei Regen kann es in Passagen gefährlich werden.
Aus diesem Grund wird auch aktuell auf dieser BAB, seit über einem Jahr, anschnittsweise der Belag erneuert.
Nach Angabe beträgt der Sachschaden ca. 90.000 €, das ist hier aufgrund der Tragödie ohne Bedeutung.
Das schlimme Unglück hat sich direkt auf einem Autobahnabschnitt auf der Höhe meines Heimatortes zugetragen.
Nach Angaben kam der rote Alfa Romeo auf regennasser Straße nach rechts ab und prallte gegen einen Baum.
Im Moment werden noch Unfallzeugen gesucht.
Es geht nicht um die Luft bei uns, es geht ums Klima!
Klima und Wetter sind zwei Paar Schuh, nur leider rafft das niemand!
Klima und Wetter sind zwei paar Schuhe, diese Aussage ist aber anscheinend nur bis ca. 25 ° gültig
.
Ab 25 ° aufwärts ist dann Wetter = Klimawandel
.
Was soll bewiesen werden?
Welches Klima möchte man retten? Es gibt 5 Klimazonen auf dieser Erde.
Der Deutsche Wetterdienst hat auf seiner Webseite einen recht guten Aufsatz zu der Qualität
der aktuellen Klimamodelle. Dieser Beitrag relativiert dann wieder etwas.
Diskutieren wir über AUCH über das Klima weil................... die Absatzzahlen genau so sind, wie sie sind ?
Es gab die Version LE 500, diese war auf 500 Qv limitiert.
Erkennen kann man diese Version an dem Typenschildchen im Bereich der Mittelkonsole.
Dort ist dann auch die jeweilige Nummer z.B. 32/500 eingeprägt.
Ansonsten ist mir neben der bereits genannten Maserati-Version keine limitierte Version im Bereich der Qv bekannt.
Dann gibt es noch die "persönlichen Versionen" die sind dann ja auch irgendwie "limitiert", haben aber oft nicht mehr
viel mit einer originalen Version zu tun :-). Die unterliegen nur dem persönlichen Geschmack und der ist bekannt
individuell und manchmal sehr speziell :-).
Bei uns in der Nähe bietet jetzt neuerderdings ein langjähriger VW-Skoda Vertragshändler FIAT, Alfa, Jeep an.
Wird sogar bei Alfa als Werkstatt und Händler geführt.
Als ich das gelesen habe, konnte ich es nicht glauben.
Mich wundert, das VW nicht auf eine Exklusivität besteht und so was jetzt möglich ist.
Ein paar km weiter das Gleiche mit einem BMW Händler welcher jetzt die gleiche Palette anbietet.
Es ist ohne Zweifel richtig, dass es eine klimatische Veränderung gibt. Diese Veränderungen sind seit dem Bestehen der Erde in immer wiederkehrenden Intervallen festzustellen, da reicht ein Blick in die Geschichtsbücher. Der Unterschied, dieser ist allerdings gravierend, besteht darin, dass in der Gegenwart durch technische und mediale Entwicklungen diese Szenarien einem breiten Publikum unterbreitet werden können und so ein Horrorszenario vermittelt wird. Das fängt, wie aktuell zu sehen ist, mit der Warnung des Weltuntergangs an und endet mit der dann daraus resultierenden Vorschlagsreihe mit dem Titel: "Sind Paare mit Kindern noch verantwortungsvoll?". Diese These vertritt sinnigerweise eine Lehrerin aus, ich glaube, Regensburg.
Gutes Beispiel für Schwarz-Weiß-Denken.
Darf man das aus politischer Korrektheit noch sagen?
Politisch Korrekt heißt es jetzt wohl, Alles oder Nichts denken.
Aber sie bleibt sich wenigstens selbst treu und ein Buch möchte man
auch verkaufen.
Wie oft fehlt auch hier die Verhältnismäßigkeit, die umfassende Betrachtung.
Betreffen die Grenzwerte nicht die komplette Flotte der jeweiligen Hersteller? Ich meine so etwas mal gelesen zu haben.
Das ist richtig, ab einem gewissen Grenzwert wird es auch für die Flotte ambitioniert. Wenn ich richtig informiert bin, bedeutet dieser Grenzwert einen Verbrauch von ca. 2.5 Liter Kraftstoff pro 100 km. Da dieser Verbrauch mit einem Verbrennungsmotor kaum zu erreichen sein wird, müssten ca. 40 % z.B. der Flotte mit E-Autos abgedeckt werden. Damit diese dann nicht nur auf dem Papier stehen müssen diese auch gekauft werden. Dazu muss der Verbrennungsmotor unattraktiv gemacht werden. Z.B durch Fahrverbote, zusätzliche Abgaben. Der E-Motor hingegen wird attraktiv gemacht. Siehe hier z.B. den Vorschlag von unserem Bundesverkehrsminister, private Ladestationen durch Subventionen (Steuergelder) zu fördern.
Die EU hat am vergangenen Mittwoch in einem Parlamentsbeschluss neue Grenzwerte für den CO2 Ausstoß von Autos festgelegt.
Dieser Beschluss wurde medial wenig beachtet.
Bis zum Jahre 2021 liegt der Grenzwert für den C02 Ausstoß bei 95 Gramm pro gefahrenem Kilometer.
In der Folgezeit werden keine absoluten Grenzen mehr definiert, es wird eine prozentuale
Verminderung der Abgaswerte festgelegt.
Nach dem Parlamentsbeschluss vom Mittwoch muss für Neuwagen bis zum Jahre 2030
der CO2 Ausstoß um 37,50 % gegenüber dem Wert von 2021 vermindert werden.
Da bedeutet in Zahlen: 95 – 0,95*37,5 = 59,40 Gramm CO2 pro gefahrenem Km.
Wenn ich richtig informiert bin, beträgt der durchschnittliche C02 Ausstoß aller PKW
in Europa aktuell ca. 120 Gramm pro Km.
Diese neu festgelegte Grenze dürfte von einem Verbrennungsmotor kaum zu
erreichen sein.
Daher vermutet man, dass mit dieser Festlegung das Ende des Verbrennungsmotors
endgültig gekommen ist.
Mich erinnert dieser sehr "einseitige Klimaschutz, selektive Klimaschutz"
an eine geschichtliche Begebenheit.
Zwischen dem Anfang des 15. Jahrhunderts und bis in das 18. Jahrhundert gab
eine kleine Eiszeit. Diese ist in der Zwischenzeit weltweit wissenschaftlich nachweisbar.
Geprägt war diese Zeit von sehr kurzen feuchten Sommern und sehr langen kalten
Wintern.
In der Folge dieses Klimawechsels kam es zu einer Agrarkrise durch Missernten,
daraus resultierten Hunger, Not, soziale Spannungen und Verfolgung von Minderheiten.
Autofahrer gab es zu dieser Zeit nicht, aber es gab vermeintliche Hexen.
Diese Zeit war der Beginn der Hexenverfolgung. Einer muss ja "schuld" sein.
Diese Zusammenhänge sind geschichtlich belegt.
Daher frage ich mich warum wird, z.B. nicht der Flugverkehr kritisch betrachtet ?
Hier ist man über jede Wachstumsrate, Anstieg der Flugpassagiere, Starts- und Landungen
usw. sehr erfreut. Ist eben Wachstum.
Und Menschen wie Langstrecken-Luisa geben Freitags bei "Fridays for Future" ihr Bestes.
Es ist eigentlich sehr durchsichtig und daher kann man sich auch vorstellen was kommen wird.
Was auf die Industrie zukommen wird können wir jetzt konkret abschätzen.
Gespannt darf man sein, was bis 2030 dem Halter eines Bestands-PKW abverlangt wird.
Vielleicht eine CO2 Steuer, eine CO2 Abgabe?
Die Frage, WEM NÜTZT ES, ist heute wichtiger denn je.
Fridays for Future
halt. Die Industrie soll ruhig ein bißchen Druck aufbauen.. Wobei ich denke, dass der Bürger auch langsam genervt ist und den Konsum etwas verweigert. Oder andere Prioritäten setzen muss, wer denkt schon über ein Auto nach, wenn ein Großteil des Einkommens für den Lebensunterhalt benötigt wird. Mal gespannt was die Refrom der Grundsteuer im Ergebnis bringt. Bei uns wurden sehr viele Bürger mit Strassenbaugebühren belastet. Die brauchen die nächsten Jahre nicht mehr über einen Neuwagen nachdenken.
BMW meldet heute einen Gewinneinbruch von ca. 17 %. Ford meldet heute in D. einen Stellenabbau von 5000 Arbeitsplätzen. Es ist kein Alfa Problem es ist ein allgemeines Problem.
Ich hasse es auch, dass die Stabilitätskontrolle nicht abschaltbar ist. Das möchte ich keinesfalls verteidigen.
Der Grund dafür sieht für mich folgendermaßen aus:
- Schlechtere Bewertung bei den Crashtests, wenn diese Funktionen abschaltbar sind.
- Marketing zu Beginn als: sicherstes Auto seiner Klasse
Die Erbsenzähler haben viel zu viel Mitspracherecht. Die Ingenieure die das Fahrwerk entwickelt haben, werden von der Entscheidung auch alles andere als begeistert gewesen sein...
Mal umgekehrt, was spricht denn rein sachlich GEGEN diese Helferlein?
Ist jeder welcher sich so ein Auto leisten kann auch geeignet so ein Auto zu bewegen?
Anspruch und Wirklichkeit?
Wie bereits dargestellt früher hatten wir ein höheres Leistungsgewicht.
Ist es nicht auch etwas konträr, auf der einen Seite wünscht man sich jeglichen (nutzlosen?) Schnickschnack im
Auto und argumentiert mit Fortschritt und auf der Seite der Sicherheit will man "Nostalgie" betreiben?
Man kann sich auch mal die Frage stellen, warum man in der F1 bis zum Verbot eine Traktionskontrolle konstruiert und verbaut hatte.
Weil man auf das Können der Fahrer vertraut hat oder weil man sich einen Vorteil im Wettbewerb versprochen hat.
Unabhängig davon, lassen sich bei der Q im R-Modus diese Dinge ja vermindern.
Wie gesagt halte ich es für eine interessante Frage wie man eine Verteilung 50/50 erreicht hat. Unmöglich ist es nicht. Beim 911 z.B ist man ja den umgekehrten Weg gegangen. Heck/Heck mit einer Verteilung von Heck/Front 60/40. Wenn ich richtig infomiert bin hat man dann im Bereich der Front bei einer Modellreihe zusätzliche Gewichte angebracht. Was sicher ist, dass man auch hier zusätzliche Maßnahmen brauchte, welche man dann eventuell durch ein Carbondach und eine Carbonhaube wieder etwas kompensiert hat.
Letzendlich kommt es bei dem Fahrverhalten auch auf das subjetktive eigene Empfinden an. Da ist es wie so oft die Einen sagen so, die Anderen sagen so. Man kann sich nur selbst überzeugen und entweder passt es oder nicht.
Weiß ich nicht, ich bin nur Statiker der sich jeden Tag mit diesen Dingen (Gleichgewicht usw.) beruflich beschäftigt. 50/50 ist schon eine Ansage.
Man müsste es einfach rechnen...........
Für Sonn- und Feiertage steht ja noch ein ehrlicher Sauger mit V8 4,7L und 426 Pferdchen im Stall...
Das hört sich gut und vernünftig an.
Also das mit dem Leistungsgewicht könnte ich schon einordnen, das war es definitiv nicht....allerdings tue ich mich auch sehr schwer damit, die 1449kg und die angeblichen 50/50 Gewichtsverteilung zu glauben....sind wohl italienische kg ;
Wenn diese Gewichtsverteilung 50/50 im Raum steht, ist das eine berechtigte Frage.
Wie will man das realisieren? Der Motor sitzt im Bereich der Vorderachse und dort wirkt dann diese Last.
Ich weiß das man bei der Q die Motorhaube aus Carbon gefertigt hat, aber das wird nicht soviel bewirken.
Aus diesem Grund sind die "Spezialisten" auch der Auffassung, wenn Heckantrieb, dann muss der Motor auch im
Heck sitzen oder zumindest ein Mittelmotor vorhanden sein.
Denn die Kraftübertragung durch Reibung zwischen Rad und Straße braucht eben eine Normalkraft zur
Reibungsfläche = der bereits angesprochene mechanische Gripp.
Ich kann es aber nur aus der Ferne der reinen Mechanik betrachten, bin nur mal eine Giulia mit 200 PS gefahren,
die ging eigentlich ganz gut aber um mir ein richtiges Urteil bilden zu können, hätte ich den Wagen länger fahren müssen.
Ich bin mit meiner Giulietta sehr zufrieden und werde dieses Auto behalten.
Mein erster Eindruck ist ein Anderer:
Die Giulia ist von der Fahrwerkseinstellung auf deutlich weniger mechanischen Gripp ausgelegt, als vergleichbare Mitbewerber und die Vormodelle.
Man steuert das gesamte Fahrverhalten über die verschiedenen Modi mit den elektronischen Helferlein.
Gefällt mir persönlich nicht, kann man aber sicherlich bis zu einem gewissen Punkt über die mechanischen Fahrwerkseinstellungen beeinflussen.
Das könnte sein.
Wobei der "mechanische Gripp" auch mit dem Leistungsgewicht zusammenhängen dürfte.
Beispiel:
Alfa SZ 210 PS; 1.256 kg (war schon ein sehr leichtes Fahrzeug)
Leistungsgewicht: 1256 kg / 210 Ps = 5,98 kg/Ps
Giulia Q; 510 Ps; 1.449 kg
Leistungsgewicht: 1449 kg / 510 Ps = 2,84 kg/Ps !!
Da wurde das Leistungsgewicht mehr als halbiert.
Das ist auch ein Hinweis dafür, warum einige Hersteller in dieser Leistungsklasse auf Allrad setzen.
Gut bei den "normalen" Modellen sieht es hier "humaner" aus.
Was das nicht abschaltbare ESP & ASR angeht, tja, sit halt so, wenn die Fahrzeuge kein "Cuore sportivo" mehr sind..
Denn, genau das waren die vorherigen Modelle...und das "Gen" fehlt den neuen..
Daher auch so wenige Verkäufe...
Da muss man differenzieren.
Die "vorherigen Modelle" hatten aber nicht diese Leistung (z.B. 510 hp) auf der Hinterachse.
Alles anzeigenGanz einfach....für ~ 50 (Buchhalter) bis 90.tsd € (QF) fehlen so Kleinigkeiten wie :
- voll abschaltbares ESP & ASR
- LED Scheinwerfer (von Laser gar zu schwiegen, wie beim M4, oder RS4..
)
- Head-Up Display
- Assi-Sytesteme wie "Park-Assi", etc.
- Hochauflösendes Media-Geraffel und nicht das aktuell pixelige
- Mit Funkschlüssel kombinierbare Sitz-Spiegel & Lenkradeinstellungen
- Intervalschaltung Heckwischer
- bei eingeschalteten Frontwischer beim einlegen des R, sollte Heckwischer angehen..
- hochwertige Innenraqum, wie z.b. beim 159er, wo Alu auch Alu war..etc.+
noch mehr Beispiele ?
Das alles und noch mehr biteten die "Mitbewerber"...an denen sich Alfa ja gerne anlehnt...
Da ist der Tonale, wenn der wirklich so kommt, vor allem mit dem Klasse "Media-Gedöns", um Welten vor Giulia / Stelvio..
Ich verstehe es einfach nicht, dass die aktueleln Alfa's, technisch und Ausstattungsbedingt, so hinter der Konkurrenz hinter her hinken..
Dabei ist doch alles bei FCA vor allem bei Jeep & Dodge vorhanden....udn das seit 2014..hätten es also locker in die beiden neuen
einbauen können tun..
Naja, schaun wir mal, was am Ende vom Tonale Studie über beibt..
Genau das sind die Ausstattungsmerkmale welche die Wettbewerber in den Medien täglich in den Vordergrund stellen.
Alfa hat aber etwas ganz anderes in den Vordergrund gestellt.
Wenn ich mich richtig erinnere wurde bei der Gulia und dem Stelvio die Q-Version zuerst präsentiert.
Wie wurde die Werbung aufgebaut?
Es wurde mit Leistung geworben und einem Auto "was man nicht braucht".
Im Werbespot ist ein Auto über den Bildschirm geflimmert mit der Aussage „ein Auto welches man nicht braucht“
und dann hat man mit dem Motorengeräusch Werbung gemacht und gezeigt wie das Auto um die Kurve „geflogen“ ist.
Mehr war es nicht.
Vielleicht wollte/will man eine ganz andere Käuferschicht ansprechen als die Masse.
Aufgrund der Zulassungszahlen war Alfa Romeo noch nie ein Massenprodukt in Deutschland.
Das weiß man doch.
Jetzt kann man sich nur eine „Nische“ suchen die von der Masse nicht besetzt wird.
Und vielleicht muss man sich mit dieser Ausrichtung von dem einen und anderen Liebhaber trennen.
Zwischen 1 Million Golf und einem z.B. McLaren liegt ja noch etwas.
Das Alfa von der Optik richtig liegen dürfte zeigen die Erfolge bei der Leserwahl.
Man hat mit den Q-Modellen bei vielen potentiellen Käufern eine Emotion über das Design und die Leistung aufgebaut,
welche sich aber aufgrund der Preise nur wenige real erfüllen können und die haben dann die Möglichkeit ein oder zwei Nummern kleiner einzusteigen.
So what?
Ich kann eine Strategie erkennen und durchaus verstehen, die ist vielleicht nicht unbedingt konform
mit den Wünschen und der Haltung einiger Bestandskunden.
Zumindest in meinen Augen viel besser als der „Einheitsbrei“ welchen ich täglich in der Werbung angeboten bekomme.
Noch zum:
„bei eingeschalteten Frontwischer beim einlegen des R, sollte Heckwischer angehen“
Geht bei meiner Giulietta und die ist 5 Jahre alt.
- voll abschaltbares ESP & ASR
Für was?
Die meisten haben doch schon Schwierigkeiten ohne diese Helfer irgendwie auf der Straße zu bleiben (siehe die schweren Unfälle mit der Q,
kein Einzelfall) .
Hier liegt das Wunschdenken oft über den realen Fähigkeiten.
Zumal ja ALLE Fahrzeuge in der Zwischenzeit untersteuernd ausgelegt sind.
Für mich ist die Strategie schlüssig und ich würde ihr folgen.
Dürfte schwierig werden. Die wissen ja selbst nichtmal, was sie tun
Ist das so?
Ich weiß es nicht, vielleicht versucht man auch einfach in einem extrem schwierigen Industriezweig zu überleben.
Wo ist der Unterschied wenn ich genau das Gleiche anbiete, was 10 Andere schon im Programm haben?
Damit gebe ich mit mich dem "gleichen, ähnlichen" Produkt in einen Wettbewerb.
Vielleicht will ich genau eine andere Käuferschicht ansprechen.
Man wird es sehen, wer übrig bleibt.