Beiträge von maad

    Ich hatte sowas schonmal für Audi gemacht.

    Da habe ich online auf der Audi Website das Kontaktformular ausgefüllt und erklärt, dass ich für die Felge (mit Angabe der Teilenummer, Durchmesser, Breite, ET, und Lochkreis) eine Bescheinigung der Traglast benötige.

    Eine Antwort per Mail hatte ich darauf auch nie erhalten.


    Ein paar Tage später kam jedoch ein Brief per Post reingeflattert, auf dem ich die Traglast explizit zur meiner Anfrage bescheinigt bekommen habe und diese somit beim TÜV vorlegen konnte.


    Vielleicht ist es bei Alfa ja ähnlich und du muss dich noch ein paar Tage gedulden.

    Ich könnte mir nur leider vorstellen, dass es den äußerst tollen Kundensupport von Stellantis nicht interessiert.

    Offiziell ist das mit den Lagerschalen von BMW natürlich nicht.

    Es ist nur über die Jahre bekannt geworden, dass diese besonders bei den V8 Motoren übermäßig stark verschleißen.

    Manche Betriebe haben sich z.B. auf sowas spezialisiert: Klick mich!


    Aber jetzt genug von BMW, wir sind hier ja woanders

    man kann die untere Lagerschale entnehmen, dann einen kleinen Stift in das offene Loch der Ölbohrung der Kurbelwelle stecken, die Kurbelwelle drehen und damit dann das obere Lager herausdrücken.

    Die Pleuellagerschalen gehen verhältnismäßig eher kaputt, als die Hauptlagerschalen, da die des Pleuels höheren und vielseitigereren Kräften ausgesetzt sind.
    Die Pleuellager müssen ja Drücke der Verbrennung, Zugkräfte durch die Masse aus Kolben + Pleuel und auch Biegekräften durch den Winkel von Pleuel und Kurbelzapfen aushalten. Dabei ist die Kraftrichtung beim Pleuel immer unterschiedlich und von mehreren Seiten auf das Lager.


    Im Gegensatz dazu muss das Kurbelwellenhauptlager "nur" die konstante, radiale Richtungskraft der Kurbelwelle aushalten, was aber auch über die komplette Länge der Kurbelwelle verteilt wird.


    Also kann das Hauptlager theoretisch mehr "verzeihen" als das Pleuellager.


    Ich nehme an der Schaden wird durch zu geringen Öldruck entstanden sein, da wäre natürlich gut zu wissen, wie lange mit zu wenig Öldruck gefahren wurde.

    Wenn der Öldruck über einen längeren Zeitraum schon vorhanden war und nichts unternommen wurde, überlebt das natürlich auch keine Hauptlagerschale mehr.

    Ich würde es versuchen am Schaden des Pleuellagers abzuwägen.

    Wenn es, wie du schreibst, nur angerieben ist, du also keine tiefen Riefen hast (mal mit dem Fingernagel drüberfahren) könnten die Hauptlager noch in Ordnung sein.

    Aber das ist natürlich keine ordentliche Diagnose, sondern nur eine Schätzung.

    Du könntest das Lagerspiel der Pleuellager noch mit PlastiGauge überprüfen. Wenn das nicht größer als Serie geworden ist, könnte das auch nochmal Sicherheit bezüglich der Hauptlager geben.


    Als kleine Randnotiz noch:

    Bei den BMW V8 Motoren (S54.S65) wird empfohlen bei ca. 90 - 100tkm die Lagerschalen der Pleuel vorbeugend zu ersetzen, da diese ehöhten Belastungen ausgesetzt sind. Die Hauptlagerschalen werden aber meistens gelassen.


    Vielleicht hilft dir das ja bei deiner Entscheidung, ist aber nur meine Meinung.

    Am besten immer mehrere einholen, dann kannst du mit Gewissheit eine Entscheidung treffen.

    Zwecks der Partikel und AGR OFF, da ändert sich ja nichts dran, solange der DPF drin bleibt.


    Bei den Partikeln gebe ich dir Recht, da ändert sich wenig, wenn der DPF noch aktiv bleibt.

    Bezüglich AdBlue ist aber der NOx Gehalt im Abgas von Bedeutung und der erhöht sich laut meinem Verständnis schon, wenn ich das AGR deaktiviere.


    Ohne AGR werden ja mehr NOx über das Abgas abgeführt, was auch der NOx Sensor vor dem SCR Kat bemerkt.

    Das AdBlue wird durch die Hitze und die daraus folgende Thermolyse zu Ammoniak (NH3).

    Im SCR Kat wird dann aus den Stickoxiden (NO + NO2, also Teile von NOx) im Abgas zusammen mit Ammoniak (NH3) -> Stickstoff (N2) und Wasser gebildet, wodurch die NOx (speziell NO und NO2) neutralisiert werden.


    Wenn jetzt durch das Deaktivieren des AGR mehr Stickoxide im Abgas vorhanden sind, versucht das System diese natürlich durch mehr Einspritzung von AdBlue (also Ammoniak) zu neutralisieren, um die vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten.


    Also würde aus der technischen Sicht auf jeden Fall der AdBlue Verbrauch steigen, wenn man das AGR deaktivieren sollte.

    Korrigiert mich aber bitte, falls jemand da anderer Meinung ist.

    Erfahrungswerte kann ich zu den neuen 2.2D leider keine geben. Ich kann nur sagen, dass sich die Teilenummern verändert haben. Ob das jetzt besser oder schlechter ist, wird sich zeigen.

    Bezüglich der Schraube kenne ich auch leider nur die neue Teilenummer, aber in der Hand hatte ich die leider auch noch nicht.

    Laut mehreren Informationen aus anderen englischen und italienischen Foren soll die Schraube nun länger sein, deswegen auch die andere Teilenummer.

    Sind natürlich alles nur Informationen von anderen Leuten, mit 100% Gewissheit kann ich eben nur die Teilenummern nennen.

    Also ich würde auf jeden Fall

    - die Ölpumpe neu machen bzw. bearbeiten, inklusive den Schrauben des Ölpumpendeckels.

    Also einmal die Schrauben raus und mit Schraubensicherung befestigen.

    Besonders in deinem Fall mit Allrad würde ich da kein Risiko eingehen, da kurz danach nochmal ran zu müssen wäre extrem ärgerlich.


    - die Ölpumpendichtung gegen den Aluminium Flansch ersetzen

    - die Schraube vom Zwischenrad der Ausgleichswellen raus, gegen die Neue Version ersetzen und ebenfalls mit Schraubensicherung einkleben

    - Schwallblech würde ich mir überlegen, soll ja angeblich nur bei starken Beschleunigen/Bremsen/Kurvenfahrt helfen

    andererseits kommt es dann auf die 60€ auch nicht mehr an


    - Zentrifugalfilter wie damaha schon geschrieben hat, sollte beim letzten Zahnriemenwechsel erledigt worden sein, wenn nicht kannst du es ja noch schnell kontrollieren


    Wenn du kein Öl im Ansaugfilter hast, würde ich da auch erstmal nichts weiter unternehmen

    JTD bietet zwar zusätzlich noch ein Catch Tank Kit an, dieses passt aber auch nur bei den Dieseln ohne Niederdruck-AGR.


    AGR dicht würde ich davon abhängig machen, ob du schon AdBlue hast oder nicht.

    Ich meine schon von einem Thread im Forum gelesen zu haben, wo sich jemand über einen extrem hohen AdBlue Verbrauch nach AGR off beschwert hat.

    Würde laut meinem Verständnis aber auch Sinn ergeben, da durch das Abschalten des AGR Systems der NOx Ausstoß steigt und der NOx Sensor das bemerkt.

    Das Steuergerät versucht dann durch mehr Einspritzung von AdBlue den erhöhten NOx Ausstoß zu kompensieren.

    Würde also bedeuten wenn AGR off -> auch AdBlue off

    Und ich weiß nicht, wie das mittlerweile beim den netten Herren alle 2 Jahre aussieht, ob die da bei den neueren Fahrzeugen was bemerken, besonders bzgl. Partikelmessung bei der AU.

    Vielleicht kann Andre zu dem Thema mehr sagen.

    Nur noch als Ergänzung.

    Alfa scheint das Probem auf jeden Fall bekannt zu sein und es wurde auch daran gearbeitet.

    Laut Teilekatalog hat sich die Lagerung der Ausgleichswellen verändert.

    Hier einmal zum Vergleich:

    Vorfacelift.PNGFacelift MY23.PNG

    Links: Giulia Vorfacelift

    Rechts: Giulia ab MY23


    Einerseits hat sich die Teilenummer der Schraube des Zwischenrads von "55284450" auf "46347621" geändert (Position 2)
    Andererseits sind aber auch noch Position "13" und "14" ab MY23 hinzugekommen.

    Position 13 nennt sich "kleine Unterlegscheibe auf der Schwungradseite"

    und Position 14 nennt sich "große Unterlegscheibe auf der Verteilerseite".


    Leider finde ich zu allen 3 Positionen keine Bilder im Internet, ich denke das hätte das Ganze ein wenig verständlicher gemacht.

    Vielleicht helfen die Unterlegsscheiben ja gegen das Herausdrehen der besagten Schraube, aber wie genau ist mir bis jetzt noch nicht eingefallen.


    Falls aber jemand eine Idee oder Theorie hat immer her damit ;)

    Also Partslink sagt bei deiner VIN: Motor mit der Teilenummer 73504068.

    Der hat sich aber ersetzt und jetzt sollst du den mit der Nummer „73504069„ nehmen.


    Da sollen die Motoren auch ca. 11000€ kosten, da ist Alfa ja sogar günstiger ;)


    An deiner Stelle würde ich mir überlegen den hier zu kaufen: B-Parts


    Ich habe da mal eine Stoßstange bestellt und das hat einbahnfrei funktioniert. Und der Motor sieht so gut wie neu aus und preislich unschlagbar.


    Bitte kontrolliere nur vorher, ob der auch genauso aussieht wie deiner, besonders bezüglich Ölwanne bei Allrad und den Punkten seitlich zur Befestigung der Motorhalter. Bei mir sind die Verschraubungen mittig des Blocks (190 PS, Heckantrieb), bei dir müssten sie wahrscheinlich weiter Getriebeseitig sein.


    Edit: und schau beim Turbo drüber, ob deiner auch wassergekühlt ist. Zur Not kann man den aber umschrauben.

    Jetzt wieder eine Frage: Wie bekomme ich die Kardanwelle vom Getriebe zum Vorderachsdifferential getrennt?

    Hier in dem Video sieht man es zwar nicht ganz so gut, aber er nimmt das Vorderachsdifferential mit Kardanwelle vom Getriebe ab.

    Dabei scheint die Kardanwelle nur mit den Schrauben fest zu sein, diesmal aber auch nicht mehr gesteckt.

    Video: Video bei 8:59 min.

    Hoffe das hilft dir weiter

    zum einen bekommt man das Getriebe im eingebauten Zustand nicht gelöst

    Warum bekommt man das Getriebe im eingebauten Zustand nicht gelöst? :kopfkratz:

    Ich meine ich hätte bei den Italienern mal ein Video von einem Stelvio zu der Thematik gesehen, da hing im Hintergrund der Stelvio auf der Bühne, zwar ohne Motor, aber das Getriebe hing noch drin.

    Die hatten den Motor aber durch die Bühne nach unten rausgeholt, nach oben hin sieht es wirklich schwierig aus.


    Getriebe habe ich bei der Giulia/Stelvio selbst noch nicht ausgebaut, aber die neuen Getriebe haben eigentlich alle keine Schaltseile mehr o.ä.

    Laut den Bildern, die ich online finden konnte ist bei den ausgebauten Getrieben auch immer nur ein Kabelstrang mit Stecker und die Ölkühlerleitungen dran, sonst nichts.


    Eine Frage habe ich noch zur Kardanwelle: Ich habe alle 6 schrauben getriebeseitig entfernt und hoffe, dass die Kardanwelle sich löst, wenn man das Getriebe nach vorne bewegt oder muss ich da noch etwas beachten? (Ja, ich weiß, Dehnschrauben, unbedingt austauschen ;-) )

    So wie ich das sehe, sollte sich die Kardanwelle vom Getriebe "abziehen" lassen, sobald die Schrauben weg sind.

    Oder man zieht das Getriebe von der Kardanwelle ab, geht auch.

    Getriebe_hinten.jpg

    So siehts zumindest ohne Kardanwelle aus und außer den oben beschriebenen Anschlüssen ist da sonst nix dran.


    Halte uns auf jeden Fall auf dem laufenden.

    Ich hab für Meine leider die nächsten paar Wochen keine Zeit und so lange ich keine Zeit habe, besorge ich auch noch keine Teile, bevor ich die im schlimmsten Fall nicht mehr zurückgeben darf.


    Die Suche von Austauschmotoren ist auf jeden Fall nicht ohne und die einzelnen Diesel unterscheiden sich leider doch mehr als erhofft.

    Sorry für OT, aber ich dachte die Benziner sind baugleich?! Was hast du hierzu für Infos?

    Ich hatte dazu nur mal was im amerikanischen Forum gelesen.

    Ich weiß natürlich nicht wieviel davon auf den europäischen Markt zutrifft, aber da wurden Unterschiede genannt wie zusätzliche Kühlleitung am Turbo (bei 280 PS), kein AGR-Modul (ab Ende 2017 200 PS Version) oder andere Getriebeübersetzungen.

    end reduction-1.pdf


    Aber wie gesagt alles Daten aus dem amerikanischem Forum, je nach dem mit Vorsicht zu genießen.


    Wenns dich interessiert kannst du dir ja mal den ganzen Thread durchlesen: 200 vs 280 hp Giulia

    Aufhängungen bzw. Aufnahen dafür. Allradmodelle sind noch mit besonderer Vorsicht zu genießen (Ölwanne,...).

    Die Erfahrung hat wohl der Mann mit der Anzeige auf Kleinanzeigen machen müssen: Klick

    Ich war zuerst auch der Meinung, dass der Unterschied zwischen Allrad und Hinterradantrieb nur die Ölwanne wäre, aber scheinbar steckt da wohl doch mehr dahinter.


    Danke auf jeden Fall für deine Tipps. :like:


    Ich werde dem Händler auf jeden Fall mal schreiben und dann mal weiterschauen.

    Ich bin ja momentan noch auf der Suche nach einem Austauschmotor und habe da aber noch so ein paar Baustellen.

    Da wollte ich mal fragen, ob hier vielleicht schonmal jemand nach einem 2.2 JTD gesucht hat und seine Erfahrungen mir vielleicht weiterhelfen.


    Es gibt ja 6 verschiedene Leistungstufen vom 2.2 Diesel: 136PS, 150PS, 160PS, 180PS, 190PS und die 210PS Version

    Jetzt gibt es im Internet viele verschiedene Motoren mit verschiedenen Codes, wobei ich jedoch nur bei meinem eigenen zu 100% sagen kann, welcher Motor hinter dem Code steckt.

    Bei mir steht auf dem Aufkleber der B-Säule an der Fahrertür "46335975" und ich habe den 190PS Motor mit AdBlue Bj 2020 mit Garrett Turbolader.


    Nun finde ich im Internet Anzeigen zu meinem Motorcode, wo oft aber auch ein weiterer Code angegeben wird, wie z.B. "55275156".

    Dabei soll der "55275156"-Motor 160PS haben von Bj 2019. Dieser hat aber zum Beispiel laut den Bildern einen Honeywell Turbolader.


    Ich habe irgendwo mal gelesen, korrigiert mich bitte wenn ich falsch liege, aber theoretisch sollen die Diesel nur durch Software eine andere Leistung haben, außer die 210PS, die hat wohl andere Hauptlagerschalen. Also ähnlich wie bei den 2.0 Benzinern. Sind die Garrett und Honeywell Turbolader dann die Gleichen?


    Des Weiteren habe ich eine Anzeige im Internet gefunden, wo jemand seinen 2.2 Jtd *Q4* Motor verkauft, da er diesen fälschlicherweise gekauft hat.

    Laut Ihm passt der Motor wegen anderer Aufhängung nicht in seine Giulia mit Heckantrieb.


    Würde also schonmal bedeuten 2.2 RWD und 2.2 Q4 sind schonmal unterschiedlich.


    Der Markt an 190PS Motoren mit AdBlue ist leider sehr überschaubar, daher war ich schon ein paar Mal am Zögern einen Motor mit einer anderen Leistungsstufe zu kaufen.

    Aber irgendwie ist es mir dann doch zu riskant.


    Würde mich freuen, wenn jemand vielleicht ein paar mehr Informationen zu den 2.2 Dieseln hat.

    Wie wird denn die Ölpumpe angetrieben?

    Die Ölpumpe wird direkt über die KW ohne Zwischenrad oder Ähnliches angetrieben.


    Oil-pump-secured_v0.jpg     Pumpe_offen.PNG   Pumpe_Stelvio.PNG


    Die ganze Pumpe wird von Vorne Zahnriemenseitig auf die KW geschoben und wird durch die "quadratische" Form in der Mitte angetrieben.


    Die einzige Idee zur Öldruckwarnung bei mir ist, dass das Zwischenrad schon so zermahlen wurde, dass die Spähne das ganze Sieb der Ölansaugung zugesetzt haben und somit zu wenig Öl angesaugt werden konnte.


    Die Stirnräder an und auf der KW sind nur für die 2 Ausgleichswellen wenn ich das richtig verstanden habe.

    Ich häng mich auch mal an den Thread dran.


    Meine Giulia hats letzte Woche auf der Autobahn getroffen.

    Ich war auf dem Heimweg und habe bei einer Steigung zwei bis dreimal einen ganz sanftes Rucken vernehmen können, vergleichbar mit starken Windstößen von vorne. Hab dann schon ein mulmiges Gefühl gehabt und den Blick direkt auf den Öldruck geworfen, dieser war aber Normal mit ca 5 bar.

    Als es dann den Abhang hinunterging habe ich bemerkt, wie der Öldruck langsam immer weiter sank.

    Zuerst dachte ich der Low Pressure Mode der Ölpumpe wäre aktiv, da ich die Giulia nur Rollen ließ.

    Als ich dann aber wieder Gas gegeben hatte, um den High Pressure Mode zu testen, stieg der Öldruck höchstens um 0,5 bar und es war ein leichtes Rasseln aus dem Motorraum hörbar, gefolgt von MKL und "Öldruck ungenügend".

    Ich also versucht so schnell wie möglich rechts ran und Motor aus.


    Da habe ich dann nochmal den Ölstand kontrolliert, hätte ja sein können, aber der war natürlich i.O.

    Anschließend noch einmal versucht zu starten, dabei kam dann das hier bei rum:


    WhatsApp Video 2026-01-17 at 20.58.24.mp4

    Dann hab ich das Auto nach Hause schleppen lassen und heute die Ölwanne abgemacht.

    Vermutung ging dahin, dass sich die Ölpumpe irgendwie zerlegt hat.

    Öldruck war bis dahin eigentlich nie auffällig beim Auto, außer vor ca 1 Jahr. Da war der Dichtflansch zwischen Ölsaugrohr und Pumpe undicht. Hat sich aber nur durch die Öldruckmeldung im Kaltstart geäußert. Diesen habe ich aber durch die modifizierte Version von JTD Performance ersetzt.


    Ergebnis nach ein paar Stunden Arbeit sah dann so aus:


    IMG_0041.jpegIMG_0042.jpegIMG_0043.jpeg


    Wie Serge81 schon mit dem Thread aus dem englischen Forum gezeigt hat, ist wohl das Zwischenrad von der Ausgleichswelle und der Kurbelwelle in den Motor geflogen und dieser hat einen Smoothie draus gemacht.


    Dafür, dass der Schaden so groß ist, hat es mich eigentlich gewundert das der Motor noch lief.

    Das Einzige was mich nur grübeln lässt ist das dieses Zwischenrad ja eigentlich nichts mit dem Öldruck zu tun hat.


    Bin erstmal ein bisschen sprachlos, weiß auch noch nicht was ich jetzt mit dem Auto anstellen soll.

    Hatte eigentlich immer gehofft, dass mich sowas nie erwischt aber scheinbar ist das Problem selbst mit Baujahr 2020 noch nicht behoben.

    Echt Schade so einen Motor durch so eine Kleinigkeit so zu zerstören.


    Bin auf jeden Fall mal auf eure Meinungen und Reaktionen gespannt.


    Bis dahin :AlfaFahne:

    Ja ich werde mir das Gelenk mal bei Gelegenheit anschauen. Habe nur leider keine direkte Möglichkeit auf eine Hebebühne zu kommen.

    Der Lösungsvorschlag aus dem englischen Forum ist eben nicht ganz günstig.

    Garantie ist bei mir leider schon abgelaufen und die Lenksäule allein kostet ca. 750€.

    Bevor ich das Geld investiere wollte ich nur mal nachhören, ob es nicht schonmal den gleichen Fall gab mit vielleicht sogar dem gleichen Lösungsweg.

    Würde mir etwas mehr Sicherheit geben.

    Ich habe schon seit Längerem gewisse Probleme mit der elektrischen Lenkunterstützung in meiner Giulia (2.2d, Bj 2020).

    Anfangs war das Problem selten vorhanden, doch jetzt tritt es häufiger auf und da wollte ich mal fragen ob jemand schonmal ähnliche Probleme hat/hatte oder ob es dafür bei Alfa sogar Service News gibt.


    Das Problem äußert sich meistens bei Kurvenfahrten, Geschwindigkeitsunabhängig.

    Es fühlt sich an, als würde die Lenkunterstützung ausfallen, wenn ich die Lenkung bis zu einem gewissen Einschlag bewege.

    Dabei ist egal ob nach links ode rechts.

    Es ist wie als wenn eine "Wand" beim Einlenken wäre.

    Sobald man diese "Wand" mit mehr Kraftaufwand überwunden hat, greift die Lenkunterstützung wieder.


    Außerdem passiert es manchmal am Kurvenende, wenn man die Hände leicht vom Lenkrad löst und das Lenkrad normalerweise durch die Achsgeometrie wieder von alleine in Geradeausstellung dreht.

    Dabei bleibt das Lenkrad aber in der Stellung stehen, wie man es losgelassen hat.


    Bis jetzt sind weder Fehlermeldungen erschienen, noch waren welche im Fehlerspeicher gespeichert.


    Den einzigen Fall, den ich selbst dazu im Internet finden konnte war im englischen Stelvio Forum (hier) (Lösung bei Beitrag #29).

    Dabei wird das Problem ähnlich wie bei mir beschrieben.

    Die Lösung war bei ihm wohl, dass die komplette Lenksäule getauscht wurde, da wohl das Gelenk von der Lenksäule zum Lenkgetriebe stark korrodiert war.

    Dies führte dazu, dass der Lenkwinkelsensor die Lenkwinkelveränderung nicht direkt erkannt hat und so den Befehl zur Unterstützung erst später wahrgenommen hat.


    Für mich klingt es recht plausibel und ich wollte mal hören, ob so Fälle hier auch schon bekannt sind.