Beiträge von Desmo

    Hallo zusammen,


    heute muss ich euch mal nerven, weil mein Dicker (Alfa 159 2.4 Jtdm, Bj. 2006, knapp 350.000 km) rumzickt.


    Eigentlich ist das Teil ja recht zuverlässig und ich fahre den jetzt schon seit fast 17 Jahren ziemlich problemlos. Aber jetzt hat er sich was "eingefangen".


    Vor einer Woche kam nach dem Starten gleich die Meldung "Motor kontrolliern lassen" mit der gelben Lampe. Soweit kein großes Problem, ich war an meinem Wohort nur knapp 2 km von dahei entfernt und innerorts ist er zunächst ganz unauffällig gefahren. An einer Ampel hat er dann bei Losfahren nicht mehr richtig angezogen und ich bin die letzten paar Meter dann so heimgezuckelt. Ladedruck war komplett weg und er hat auch nicht mehr richtig Gas angenommen.


    Zwei Tage später in die Werkstatt gefahren, kein Ladedruck aber Gasannanhme (oder Dieselannahme :wink: ) waren wieder normal. Ich musste ja nur knapp 300 m fahren. Ich dachte erst, der Turbo wäre defekt oder ein Schlauch abgegangen oder sowas aber die Werke hat nichts dergleichen gefunden, sondern nur eine defekte 15 Ampère Sicherung. Die wurde erneuert und ich bin heimgefahren (Hinweis von der Werke: Man weiß nicht, was genau da soviel Strom gezogen hat, dass die Sicherung durchgebrannt ist, Probefahrt war ok, ich soll mal schauen ob es das war oder ob man da doch nocht tiefer einsteigen muss). Nun, da ich hier schreibe, ahnt ihr woh schon, dass es nicht so einfach vorbei ist. Beim nächsten Motorstart kam nach ein paar Sekunden wieder die Motorkontrolleuchte.


    Ich habe momentan wieder eine neue Sicherung reingesteckt aber das kann ja keine Dauerlösung sein :kopfkratz: . Es handelt sich um die 15 Ampère Sicherung auf dem Steckplatz F11 im Motorraum. Laut Bedienungsanleitung ist die zuständig für "verschiedene sekundäre Dienste der elektronischen Einspritzung". Ich muss übernächste Woche eh zur Inspektion, da kann die Werkstatt sich dann nochmal dran austoben.


    Falls jemand sowas auch schon mal gehabt hat und mir evtl. sagen kann, wo man mit der Suche anfängt bzw. was das damals war, könnte das evtl. Arbeit und damit meine Kohle sparen. Ich hab letztes Jahr noch einiges an Geld in die Kiste für den Zahnriemenwechsel und ein paar verrostete Fahrwerksteile reingesteckt und will den Alfa eigentlich noch zwei, drei Jahre fahren, bis ich mich nach was Neuem umsehe. Ist ja irgendwie nix für mich auf dem Markt, aber das ist jetzt ein anderes Problem. :kopfkratz:


    Danke schon mal an alle, die sich die Mühe machen, mein Geschreibsel durchzulesen und vielleicht sogar was Hilfreiches beitragen können. :like:

    In Italien gibt es den schon vereinzelt. Ok, sehr vereinzelt, ich habe das Zeug unlängst an einer einzigen Tankstelle gesehen. Hab gar nicht gewusst, was das sein soll, ich musste erst nach dem Urlaub hier nachlesen.


    Getestet hab ich das natürlich nicht, weil erstens der Bauer nix tankt, was er nicht kennt und ich zweitens nicht mit dem Alfa dort war, sondern mit den 124. Der bevorzugt handelsübliches Super. :wink:


    Wenn ich das richtig im Kopf habe, dann war der Paraffin-Diesel sogar etwas billiger als der normale.

    Wenn man beim 2.4 das AGR rausprogrammiert, sollten auch Kurzstrecken nicht das Riesenproblem sein. Meiner hat jetzt nach gut 16 Jahren 340.000 km drauf und funktioniert immer noch. Mein Fahrprofil ist eher gemischt, in den letzten Jahren nicht mehr so viel Langstrecke wie früher.


    Die Vorgeschichte ist halt nicht ganz unwichtig. Meiner ist optisch schon eher mitgenommen, aber technisch wurde immer alles Notwendige gemacht. Da hab ich wenig Bedenken, auch wenn ich mir bewusst bin, dass immer was sein kann, was ihm den Garaus macht. 120 PS wären mir persönlich für den Dicken etwas zu wenig. Ich bin zwar, glaub ich, kein Raser, aber Überholen muss man schon mal können.

    Mein Dicker hat jetzt 340.000 km drauf und fährt immer noch. Ich bin zuversichtlich, dass er noch ein bisschen durchhält. Bei 180.000 km wurde (viel zu spät, nachträglich gesehen, aber ich war halt feig) das AGR rausprogrammiert und die Anfahrschwäche bzw. das kleine Turboloch am Anfang rausgenommen. Seitdem ist das zeitweilige Geruckel weg und der Verbrauch ist eine halben Liter niedriger auf 100 km.


    Die Ladedruckschwankungen beim Beschleunigen von unten in höheren Gängen, die hier ja auch schon ab und zu thematisiert wurden, hat er auch aber ich habe mich schon dran gewöhnt. Vermutlich wird uns eher der Rost trennen als der Motor, aber wer weiß. Jedenfalls werde ich den Alfa nicht so schnell ersetzten, wenn ich nicht muss. Ob er es mal zum Oldtimer schafft, ist aber fraglich. Als reines Draußenauto mit Winterbetrieb ist er natürlich schon etwas mitgenommen. Für eine richtige Restauration ist er leider nicht wertvoll genug. Wäre ich Multimillionär, würde ich ihm die aber gönnen...

    Herzlich willkommen!


    In Ingolstadt war ich früher mal 12 Monate "im Krieg". Naja, ist auch schon wieder fast 35 Jahre her und von der Pionierkaserne ist wohl auch nicht mehr allzuviel übrig.


    Angenehmer sind mit die Wochenenden in zwei oder drei Discos in Ingolstadt erinnerlich, die ich zuvor schon als "noch" Schüler hinter mich gebracht habe. Als damaliger Nichtalkoholiker durfte ich seinerzeit oft fahren, allerdings keinen Alfa...


    Egal, hier geht es ja um Alfa und nicht um ein paar senitmentale Erinnerungen von einem alten Sack...

    Wenn mein Arzt bei mir Lungenkrebs diagnostiziert, dann überlege ich nicht, ob HB, Marborough oder Camel die Ursache ist.


    Ich kann auch aufhören zu rauchen ... Das schindet vielleicht ein paar Tage mehr.

    Der Vergleich hinkt, denn da geht es nicht um Camel oder Marlboro, sondern ums Rauchen, bei dem sich die Medizin hinsichtlich der Schädlichkeit tatsächlich ziemlich einig ist. Das rauchen aufzuhören schadet mit Sicherheit auch nicht.


    Falsche Politik im Namen des sog. Klimaschutzes hat in jedem Fall negative Folgen. Deshalb sind Überlegungen zu Ursachen und Auswirkungen m. E. absolut notwendig. Das was bei uns abläuft hat viele negative Folgen bei äußerst fraglichem Nutzen. Selbst wenn das, war wir gerade machen, tatsächlich einen positiven Einfluss (was auch immer das sein mag) auf da Klima haben sollte, wird uns auf diesem Weg Niemand folgen, der die Auswirkungen der Klimapolitik bei uns sieht.


    Aber mir ist das relativ egal. Ich habe die drohende Eiszeit, die in meiner Kindheit an die Wand gemalt wurde, überlebt, genauso das Waldsterben und sonstige Apokalypsen der letzten Jahrzehnte. Die paar Jährchen, die mir vielleicht noch bleiben, krieg ich auch noch herum. Und falls irgendwann mal ein E-Auto zu mir passen sollte, bewege ich mich halt damit fort. Momentan fahre ich aber noch Alfa.

    Dann geh mal in die ZDF Mediathek und guck dir die Folge von Leschs Komsos an, da wurde es erklärt.

    Wenn man das gesehen hat, wurde einem klar, das hält eh niemand mehr auf.

    Ich habe es mir mal angesehen. Trotzdem bleiben da noch einige Fragen offen.


    Z. B. Wie verifiziert ist die Aussage, dass die Erde ohne Atmosphäre eine Temperatur von -18°? Es gibt genug Wissenschaftler, die das bezweifeln, da sich dieser Wert wohl aus dem Stefan-Bolzmann-Gesetz ergibt, die Erde dafür aber ein schwarzer Strahler sein müsste, was sie aber nicht wirklich ist. Aber da sollen sich die Physiker streiten.


    Lesch behauptet, dass das CO2 Wärme abgibt, die z. T. aus der Atmosphäre auf die Erde zurückstrahlt. Er erklärt natürlich aber nicht, wie genau das funktionieren soll. "Da oben" ist die Temperatur schließlich deutlich kälter, als auf der Erdoberfläche. Nach meinen bescheidenen Physikkenntnissen fließt die Energie ohne zusätzliche Einflüsse bzw. Arbeit von ernergiereich zu energiearm bzw. von warm nach kalt. Wie kann also eine Atmosphäre, in der es -20° oder noch kälter ist, Wärme zur Erdoberfläche mit durchschnittlich 15° abgeben? Wenn ich im Winter das Fenster aufmache, um der kalten Winterluft Wärme zu entziehen und mein Zimmer aufzuheizen funktioniert das seltsamerweise nie.


    Letztendlich liefert der Lesch wieder einmal eine "Erklärung", die ich nicht wirklich nachvollziehen kann.


    Und da auch das IPCC zugibt, das langfristige Vorhersagen des Klimas gar nicht möglich sind, stehe ich allen Versuchen, das Klima gezielt beeinflussen zu wollen nach wie vor skeptisch gegenüber. Dass wir das Optimalklima auch nicht definieren können oder wollen, habe ich ja schon geschrieben.

    Da hatte doch letztens noch jemand eine Grafik gepostet, wo die Anteile von CO2 aufgeshclüsselt waren.

    Die Industrie hat da einen Anteilk von 44% gehabt (meine ich), der Verkehr nur 12%

    Wichtiger wäre es, zu wissen, wie hoch der Anteil bzw. die Auswirkung des CO2 an allen Faktoren, die sich auf den Klimawandel auswirken, sind, ist. Wenn das tatsächlich ein wesentlicher Faktor sein sollte, dann kann man auch darüber nachdenken, ob es einen Sinn ergibt, an diesem Punkt anzusetzen. Bisher konnte mir aber noch nicht mal jemand nachvollziehbar erklären, wie das CO2 den immer postulierten Treibhauseffekt verursacht...


    Nebenbei gab es noch nie ein statisches Klima und kein Mensch kann sagen, wie eigentlich ein "optimales" Klima aussehen würde. Was will man also mit welchen Mitteln und in welche Richtung beeinflussen?


    Ich bin durchaus für Umweltschutz und Naturschutz (auch wenn sich da einzelne Maßnahmen bisweilen widersprechen), aber Klimaschutz ist in meinen Augen einfach nur ein Geschäftsmodell. Ich bin kein Naturwissenschaftler, aber nach ein paar Silvester BWL und anderem Kram, weiß ich, dass jeder Euro, der für irgendeinen Unsinn (auch mit bester Absicht) ausgegeben wird, erst mal weg ist und für sinnvollere Dinge nicht mehr zur Verfügung steht. Gut, wenn der, der den Euro kassiert hat, was Gescheites damit macht, ist es vielleicht nicht ganz so schlimm. Aber wenn Steuergelder sinnlos verballert werden, ärgert mich das einfach.


    Außerdem kenne ich aus der Uni die Form von Wissenschaft nicht, bei der es nur eine richtige Meinung gibt und alle anders Denkenden nur Deppen und Leugner sind. Das gibt es nur in zwei Bereichen und beide Bereiche bedeuten für mich Einschränkungen und Geldabfluss...


    Egal, für mein Profil passt ein E-Auto nicht, muss ich halt die vorhandenen Verbrenner hegen und pflegen.

    Herzlich willkommen! Dass Alfa und Fahrer altersbedingt ein paar Macken bekommen, ist völlig normal, Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.


    Unterfranken ist auch nicht die hässlichste Ecke. Da würde ich es auch aushalten. :wink:

    Was mich am 159 stört, ist das die Klimaautomatik grundsätzlich anders funktioniert als ich das gerne hätte. Da muss ich immer manuell gegenregeln, was der Sinn einer Automatik ja nicht unbedingt ist. Die Reaktionen kommen auch oft erst recht verspätet, was das regeln noch schwerer macht. War das früher schön. Schieber von warm nach kalt, Klima ein oder aus. Stärke des Luftsroms in mehreren Stufen, die man am Schalter einstellen und die Wirkung sofort merken kann.


    Das zweite ist die Durchsage von Verkehrsmeldungen beim CD-hören. Das habe ich wegen der nicht einstellbaren Lautstärke (volle Pulle) als erstes deaktiviert und nie wieder eingeschaltet. Da reißt es einem ja die Ohren weg...


    Die Giulietta ist halt eine Geldvernichtungsmaschine, da muss ich halt durch.

    Ich habe auch schon einiges ausprobiert, aber als Grobmotoriker merke ich da keine großartigen Unterschied. Im Winter kommt ein Zusatzmittelchen von ERC rein, das die Fließfähigkeit des Diesels bei Kälte verbessern soll und nebenbei als Cetan Booster wirken soll. Gibt es auch für den Sommer, da muss man es nicht so "hoch" dosieren.


    Zweitaktöl habe ich auch im Auto, das benutze ich meistens im Sommer. Man kann sich einbilden, dass der Motor etwas ruhiger läuft. Mit den Wundermittelchen oder Ultimate bemerke ich auch die Ladedruckschwankungen (um die ich mich einfach nicht kümmern will) gefühlt etwas deutlicher, also vielleicht bringt es ja doch was. Außerdem haben die Abgase mit dem "300 PS Zusatz" einen schönen Veilchengeruch.


    Mit mittlerweile fast 320.000 km auf der Uhr werde ich langsam etwas gelassener, was den Gedanken an ein etwaiges Ableben des Dicken angeht. Noch läuft er aber ohne Probleme und nichts scheppert oder knarzt. Er will sich anscheinend doch nochmal einen neuen Zahnriemen verdienen. :like:

    Ich kann leider keine Motoren empfehlen, weil ich selbst nur den 2.4 Diesel fahre und keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Den finde ich allerdings recht gut, besonders wenn das AGR deaktiviert ist. Zahnriemenwechsel ist allerdings happig, wenn er in der Alfa-Werke nach Werksvorgaben abgerechnet wird. Ist aber nur alle paar Jahre mal fällig und daher einigermaßen verschmerzbar.

    Herzlich willkommen,


    ich bestärke dich schon mal beim Schielen nach einem 159er. Die sind qualitativ nicht so schlecht, wie man es den italienischen Autos gerne andichtet. Natürlich haben die ihren Verschleiß und der Rost ist nach einigen Jahren Winterbetrieb auch nicht immer ganz ohne, aber im Großen und Ganzen halten die schon was aus.


    Ich habe das selbst in einem Langzeittest mit genau einem Alfa 159 seit nun über 14 Jahren und fast 320.000 km ausprobiert. Ist statistisch vielleicht nicht repräsentativ, aber ich bin eigentlich ganz zufrieden mit dem Dicken.

    Den absoluten E-Mobilität-Verweigerern auf unserem Oldtimer-Stammtisch erzähle ich immer, dass sie, wenn sie vor 120 Jahren gelebt hätten, das Auto abgelehnt hätten und lieber weiter mit Pferd und Kutsche unterwegs gewesen wären :)

    Der Vergleich hinkt aber gewaltig.


    Erstens hatte die Masse der Menschen hierzulande damals weder Pferd noch Auto, sondern war auf Schusters Rappen und auf Langstrecken vielleicht noch nit der Bahn unterwegs. Autos waren Spielzeuge für Reiche und Pferde ebenso, außer wenn sie für die Landwirtschaft und fürs Milität genutzt wurden. Und selbat da hatten sie noch viele Jahre ihre Existenzberechtigung.


    Zweitens hat heute bei unsnahezu jeder, der ein Auto benötigt und will ein Auto daheim. Und das funktioniert vom Gebrauchswert her nun mal deutlich besser mit Verbrenner als mit Elektromotor, jedenfalls bei der derzeitigen Infrastruktur und für viele Nutzerprofile.


    Das Problem sind m. E. nicht unbedingt die Reichweiten, sondern die Energiezufuhr. Mit dem Spider oder dem Oldie habe ich auch nur Reichweiten von gut 400 km, mit den Motorrädern noch weniger. Aber die sind quasi an jeder Ecke wieder in 5 Minuten aufgetankt und dann geht es weiter. Das kann mir eine fahrende Telefonzelle derzeit nicht bieten. Und der schöne Gedanke, die Teile nachts ans Ladekabel zu hängen und dann tagsüber spazierenzufahren muss sich an der Realität messen. Viel zu wenig Ladestationen, viel zu wenig ausreichend dimensionierte Kabel, um ausreichend Ladestationen zu bauen und eine Energiewende, die auf Solar- und Windstrom setzt, welche ja besonders nachts bekanntlich im Überfluss vorhanden sind.


    Kurz und gut. Das Elektroauto ist zur Massenmotorisierung derzeit einfach nicht tauglich. Und tut sich somit schwer, ein bewährtes Mittel zu ersetzen. Ich bin nun nicht für alle der Maßstab, aber ich könnte ein Elektrovehikel bestenfalls als Zusatzgefährt nutzen. Wir brauchen aber nicht noch ein Auto im Haushalt.

    85 PS Unterschied können entscheidend sein. Bei meiner Giulietta würden schon 80 PS weniger sowas wie Tretkurbeln oder ein Loch im Boden für den Fred Feuerstein Antrieb bedeuten.

    Vermutlich hätte ich vor 20 Jahren länger studieren sollen und das Studium nicht schon nach 2 Jahren erfolgreich beenden sollen anstatt nach 4-5 Jahren. Dann wäre ich vielleicht schlauer.

    Oh je, nur zwei Jahre? Dass kann sicherlich kein gesellschaftlich so richtig wertvolles Laberstudium gewesen sein. :joint:


    Sorry fürs offtopic. :wink: