Beiträge von strados-

    Sodele,.... gestern ist der Batterie-Tester gekommen, heute morgen dann das ernüchternde Messergebnis: Batterie defekt.

    Beim Motorstart bricht die Spannung bis auf 9,01V ein :ueberzeug:

    DAS hatte ich zwar schon nach meinen Messungen per Universal Messgerät vermutet, aber nun habe ich die Bestätigung.

    Zum Glück hat die Messung auch eine einwandfreie LiMa Funktion bestätigt (Ladespannung an der Batterie: 13,83V) und damit auch ein evtl. Massekabel Problem ausgeschlossen.


    Hab mit heute direkt eine neue Batterie bestellt, aber NICHT wieder eine "EFB" und schon gar keine "AGM", sondern eine MOLL "XTRA", die lt. Hersteller speziell für ältere Autos entwickelt wurde. :like:

    Ich lese hier nur Batteriespannung.

    Hat sich jemand mal die Mühe gemacht den SoC (State of charge) der Batterie auszulesen bzw. Zu überwachen? Bei Giulia/Stelvio ist es ja so, dass ab SoC 65% und darunter HSH und SH abgeschaltet, sowie die Leistung der Sitzheizung reduziert, werden um die Batterie zu schonen. Über Ladezustand 65% funktionieren HSH und SH dann wieder.

    Dafür spricht ja bei dir, dass es nach Langstreckenfahrt eine zeitlang funktioniert hat. Schuld kann neben einer defekten Batterie auch ein fehlerhafter IBS sein.


    Gruß

    Ich leide wirklich mit Euch, .. aber

    WELCHER "Otto Normalverbraucher / Autofahrer" soll sich eigentlich über diesen ganzen Quark ständig den Kopf zerbrechen ???

    Der will a) fahren, b) bei Bedarf auf bestimmte Knöpfe drücken und dann hat das gefälligst zu funktionieren.

    Ende aus Mickymaus.

    Also wegen der einen Sache würde ich mir keinen Batterietester kaufen. Und schon gar nicht so ein fragwürdiges Ding.

    Nun jaaaa,.... es werden heute viele Dinge "indirekt" gemessen, da muss man nicht 700A durch eine Glühwendel jagen (das hat man sicher früher so gemacht).

    Und ein paar wichtige Sachen können auch mit (vergleichsweise) dünnen Kabeln genau gemessen werden, wie z.B. der Innenwiderstand der Batterie, der Spannungsabfall während des Motorstarts (ok, DEN könnte ich auch per normalem Digital-Voltmeter an den Polklemmen messen, aber,... auch dafür müsste man erst wieder Messkabel mit großen "Zangen" haben / kaufen).

    Ich habe das Teil mit 10,-€ Rabatt bekommen, d.h. die 59,-€ sind mir die Hilfe beim Eingrenzen des Fehlers schon wert

    12,93V ist etwas mau.

    Meinst Du echt ? Das war die Spannung an der ausgebauten Batterie gestern früh direkt nach dem Laden.

    HEUTE, also einen Tag später (Batterie ist immer noch ausgebaut) hat sie 12,64V, d.h. sie entlädt sich tatsächlich langsam selbst.


    Das hier habe ich gerade per gockel gefunden:

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    Eine voll geladene Autobatterie hat eine Leerlaufspannung von 12,8 bis 12,9 Volt. Nach dem Laden ist eine Spannung über 12,7 V ein gutes Zeichen, aber Werte zwischen 12,4 V und 12,7 V bedeuten, dass die Batterie noch nicht ganz voll ist und weiteres Laden sinnvoll sein kann. Eine Spannung unter 12,4 V deutet darauf hin, dass die Batterie teilweise oder stark entladen ist und definitiv geladen werden muss.


    Dieser Tester wird dir wahrscheinlich das gleiche sagen bzw eventuell auf eine defekte Lichtmaschine hinausgehen. Kannst das ja mal prüfen. Aber wenn die sagt Lima defekt, würde ich um ganz sicher zu gehen an die Lichtmaschine gehen. Bzw alternativ wenn du besser dran kommst den weg über das Anlasserkabel und Masse gehen um „direkt“ an die Lima zu kommen. Ist ja so gesehen „eine“ Leitung.

    Oh ja gute Idee. Ich weis dass das ganz dicke, rote Kabel vom Batteriekasten (hinter den Sitzen) nach vorne zum Anlasser und dann von dort ein zweites zu einem kleinen "Verteilerkasten" unter dem Ausgleichsbehälter geht. DA kommt man ohne Probleme gut dran.

    Vom Verteilerkasten geht dann ein rotes Kabel an die LiMa.


    Und,... ich werde natürlich das Massekabel Karosserie / Motorblock checken, evtl. auch direkt erneuern.

    12,93V ist etwas mau.

    Die Werkstatt sagte, die Batterie ist nicht das Problem, die ist OK.

    Na gut, bin dann mal auf die weiteren Messungen im eingebauten Zustand gespannt (nach Lieferung des Testers).

    An die LiMa kommt man beim 916 V6 von oben überhaupt nicht dran, sondern NUR von unten. Deshalb hoffe ich, dass ich dort nicht direkt messen muss.

    Von daher nutze ich die alten Batterietester die noch richtig mit Leistung prüfen. Aber nicht an jedem Fahrzeug im eingebauten Zustand durchführbar.

    Ich hab mir gerade ein Video über den Batterietester TOPDON BT200 angesehen und denke, dass ich mir das Teil kaufen sollte.

    In dem Video wird abschließend auch ein "Start-Test" mit eingebauter Batterie durchgeführt.

    Würdest Du den Tester auch empfehlen, oder besser was anderes ?


    P.S.: direkt nach dem Laden war die Leerlaufspannung heute morgen 12,93V (ausgebaute Batterie, also keinerlei Verbraucher dran). Hab die dann in eine Werkstatt bei mir gleich um die Ecke gebracht, damit die dort mal "getestet" wird.

    Auf das Ergebnis bin ich schon sehr gespannt.

    Neben schwächelnder Batterie könnte eine zu geringe Ladung der Batterie Ursache sein, also Fehler in der Laderegelung.

    Hmm, daran hab ich bisher überhaupt noch nicht gedacht, aber müsste dann nicht die Ladekontrollleuchte min. etwas "glimmen" ?

    (hoffentlich nicht, denn die LiMa im 916 V6 auszutauschen, soll auch eine sehr fummelige Sache sein).

    Morgen früh lass ich die (bereits ausgebaute) Batterie in einer Werkstatt hier um die Ecke mal "testen". Bis dahin wird sie heute nacht wieder aufgeladen. DA bin ich ja ober gespannt....

    Wenn natürlich mehrere Verbraucher an sind sieht die Rechnung anders aus. Ich gehe aber davon aus, dass strados- alle Verbraucher vor dem Abstellen ausschaltet.

    Aber auch eine drei Jahre alte Batterie kann schon mal einen Knacks (Zellenschluß) haben.

    Warum war überhaupt die Zündung an? Ist das vorgeschrieben beim Transport?

    Ich hatte die Zündung eingeschaltet gelassen, weil dann automatisch das Navi (fest eingebaut) weiterhin eingeschaltet bleibt und DAS war dann aber auch (neben dem Antennenverstärker) der einzige ein- / ausschaltbare Verbraucher, der während der 15 min Zugfahrt weiterhin Strom verbraucht hat. Noch nicht mal Radio hatten wir an.


    Ich habe gerade mal den Ruhestrom gemessen:

    Wenn keine erkennbaren Verbraucher eingeschaltet sind: 0,050A, also im zulässigen, grünen Bereich.

    Beim Auf- / Zuschließen der Türen springt der Strom ganz kurz auf 2,69, dann 0,140 und dann wieder zurück auf 0,050A.

    Beim Zuschließen das gleiche.

    Wenn man eine Tür öffnet und die Innenbeleuchtung an geht, springt der Strom auf 1,40A. Das sind die beiden Fußraum Lampen, die in den Türen (nach unten) und oben am Spiegel. DA sind bei mir überall LEDs eingebaut, deshalb nur 1,4.


    Wenn ich die Zündung einschalte (höre ich übrigens kurz die Benzinpumpe brummen) und der Strom bleibt konstant bei 2,45A. DAS ist natürlich schon was.


    Jetzt kommts aber: Ich hatte vor 3 oder 4 Tagen die Batterie über Nacht voll geladen. Das CTEK MXS 5.0 zeigte dann grünes Licht an, also alles OK.

    Vorhin wollte ich (eigentlich nur so aus Interesse), nach meiner "Mess Aktion" mal kurz den Motor starten und Pustekuchen, NIX geht mehr :ueberzeug:

    Obwohl die Batterie erst 3 Jahre alt ist und nicht irgend eine 08/15 "Ping Pong All Wech", sondern extra eine MOLL EFB Start / Stop mit 70Ah.


    Ich könnte ko......

    Das wäre höchst unwahrscheinlich. Die Benzinpumpe läuft beim Einschalten der Zündung für weniger Sekunden an und dann erst wieder sobald der Motor gestartet wird.

    Hm, ich hab mir gerade mal den Schaltplan (Kap-55-29B = Motor 3.0 V6; Motronic M3.7) zu Gemüte geführt.

    Und da sieht man, dass (über das Relais S12a) die Benzinpumpe mit dem Luftmengenmesser und der Lambda Sonde parallel geschaltet ist.

    Ich kann mir schlecht vorstellen, dass alle 3 erst im dem Moment eingeschaltet werden, wo der Motor angesprungen ist. denn zumindest der Luftmengenmesser muss ja auf ca. 120° beheizt werden, damit er funktioniert.

    Ich bin jetzt (gezwungenermaßen) erneut an dem Thema dran.

    Wir waren vorletzte Woche in der Schweiz und sind per Autozug durch den Lötschbergtunnel gefahren. Die Fahrt dauert 15 min.

    Während dieser Zeit hatte ich die Zündung eingeschaltet.

    Am Ziel angekommen ließ sich der Motor nicht mehr starten. War natürlich DER Knaller, weil alle hinter mir auch vom Zug fahren wollten / mussten.

    Zum Glück sprang er per Anschieben sofort an.

    Frage: kann es sein, dass die Benzinpumpe bei Zündung an durchgehend läuft ? Denn vorher, beim Losfahren am Hotel war von Batterieschwäche absolut nix zu bemerken. Die Batterie (MOLL EFB 82070 Start / Stop) ist jetzt 3 Jahre alt, kann also unmöglich an Altersschwäche leiden.

    Die Bella und Flatti verabschieden sich für diese Saison :wink: und wünschen allen im Winterschlaf befindlichen Bellas eine kurze Zeit :AlfaFahne: .

    Meine darf noch 6 Wochen (Saison-KZ 03-11). Mal sehen, ob es noch ein paarTage Sonne gibt

    Wir sind ja letztes WE erst aus Ita zurückgekommen, DA war noch richtig Sommer (22° und makellos blauer Himmel ) :zigarette:

    Erkenn ich ndas irgendwie von aussen, oder muß ich die Dinger erst ausbauen?

    Entweder mit einem "Stethoskop" oder (als elektronischer Ersatz) einem Kontaktmikrofon, das direkt auf die vermutete Stelle (z.B. das Domlager) gedrückt wird, währen man die Lenkung dreht (also das Knartzgeräusch erzeugt. Solche Mikros findet mal leicht via google, wenn man "kontaktmikrofon piezo" als Suche eingibt (s. Bild). Ich habe 8 Stück von dem roten (3. von links)


    Früher hat sich der Werkstattmeister das Ende des Griffs eines langen Schraubenziehers ans Ohr gedrückt, während die Spitze des Schraubenziehers auf die vermutete Gehäusestelle gedrückt wurde. (im Prinzip auch ein Stethoskop, nur mit anderen Mitteln).

    Bei der Mikrofon-Methode braucht man natürlich auch ein Aufnahmegerät. Oder einen USB-Adapter, um das ganze dann an der USB Buchse eines Handy anzuschließen und das Geräusch per App aufzunehmen. Wenn das an mehreren Stellen gemacht wird, kann man hinterher (oder direkt während der Aufnahme) erkennen, WO es am lautesten ist. DANN hat man die Quelle des Übels gefunden.

    Also, .... wenn man IM STAND die Räder einschlägt und auf einem glatten Boden steht (z.B. Garage), dann "knartzen" die Reifen natürlich deutlich hörbar auf dem Boden.

    Auf Asphalt (Straße) würde ich auch eher auf Teile des Fahrwerks tippen, und zwar zuerst Domlager. Alle anderen Gelenke bewegen sich ja im Stand so gut wie nicht (einzige Ausnahme: die Spurstangenköpfe)