Öl im Zündkerzenschacht

  • Hallo,

    Ich mache gerade eine Inspektion an meinem 1,8 TS SW für den Winter.

    Als ich die Zündkerzen wechseln wollte, habe ich festgestellt, dass der Schacht der kleinen Kerze vom 2. Zylinder voll Öl steht.

    Hat das schon mal jemand gehabt?

    Für heute habe ich keine Lust mehr, morgen mache ich den Ventildeckel runter.

    Ich vermute, dass da die Dichtung kaputt ist oder der Kunststoff.

  • Öl versuppt schließe ich eigentlich aus.

    Morgen nehme ich den Ventildeckel runter, dann weiß ich mehr.


    Ist immer das gleiche:

    Eine Arbeit, für die man 1 h eingerechnet hat, dauert einen halben Tag.

    Aber ich habe ja Zeit. ;-):)

  • Danke,

    Sitze gerade noch beim Frühstück.

    Nachher mache ich den Ventildeckel runter, dann sehe ich weiter.


    Ich habe noch einen Deckel von einem 1,6 eco liegen.

    Ist der eigentlich gleich?

    Kann ich aber nachher auch selbst prüfen.

  • Bei den TS 16V Motoren empfielt es sich vorne in den Ecken bei den Nockenwellen etwas Dichtmasse zu benutzen, dann bleibt die Ventildeckeldichtung auch dicht.

    Das hatte ich so nach dem ersten ZR Wechsel von oller Zicke gemacht und Aldo bei den zwei danach auch immer ;)

    "You can't be a true petrolhead until you've owned an Alfa Romeo"

    Jeremy Clarkson

  • So, der Deckel ist runter, der war unglaublich fest gebacken.

    Einen wirklichen Defekt habe ich nicht gefunden.

    Alte Zündkerzen sehen gleichmäßig abgebrannt und eigentlich noch ganz gut aus.

    Die undichte Stelle bzw. der Schacht mit Öl ist direkt an der mittleren Verschraubung des Ventildeckels.

    Möglicherweise tut man da nichts Gutes, wenn man die Schraube zu sehr anknallt.

    Ich werde jetzt doch mit etwas Dichtmittel arbeiten, obwohl ich das Zeug eigentlich nicht mag.


    Deckel vom 1,6 (eco) und 1,8 sind übrigens identisch.

    BOSCH-Nr.: 0 280 620 526

    • Offizieller Beitrag

    Bei den TS 16V Motoren empfielt es sich vorne in den Ecken bei den Nockenwellen etwas Dichtmasse zu benutzen, dann bleibt die Ventildeckeldichtung auch dicht.

    Das hatte ich so nach dem ersten ZR Wechsel von oller Zicke gemacht und Aldo bei den zwei danach auch immer ;)

    Das habe ich immer schon so gemacht , trotzdem war mein Deckel am TS Motor undicht :Geheimnis:

  • Wenn´s nicht zu arg suppt, merke ich es erst beim nächsten Zündkerzenwechsel. ;-)

    Und da rafft es vorher vermutlich den Rest des Autos dahin. :(

  • Dirko grau.

    Habe jetzt leider fest gestellt, dass die Tube eingetrocknet ist.

    Muss ich Neues kaufen.

    Ich denke gerade über eine Zeitwert gerechte Reparatur mir Badewannensilikon nach, da hätte ich noch welches da. :/ :D

  • Hylomar ist eher für Wasserpumpen usw, nicht unbedingt für Öl. Würde das gleiche Dichtmittel nutzen, womit man auch die Ölwanne abdichtet.


    Wenn du die Anlageflächen vernünftig sauber machst, vllt mit Schleifvlies rüber gehst und den Ventildeckel von Mittte nach außen spiralförmig anziehst mit maximal 7 NM, dann sollte es dicht sein. Nur nicht zu fest anziehen, dann quetscht du die Dichtung und es wird nicht dicht.

  • Problem mit Dichtungsresten von Dirko oder anderen Dichtmitteln hatte ich nie. Vorsichtig abschaben, den Rest mit Schleifvließ entfernen. oder mit Klebstoffentferner.

  • Dirko nehm ich auch, seitdem fast staubtrockene motoren. Aber das Phänomen mit dem verölten Kerzenschacht hab ich trotzdem bei allen Twin Sparks. Verschüttetes Öl ist das nicht...

  • Dirko nehm ich auch, seitdem fast staubtrockene motoren. Aber das Phänomen mit dem verölten Kerzenschacht hab ich trotzdem bei allen Twin Sparks. Verschüttetes Öl ist das nicht...

    Hab das auch schon bei anderen Motoren gesehen, eigentlich an allen, die ne Gummidichtung haben.


    Hab 2 1.6er TS Motoren, beide waren undicht zum Kerzenschacht hin und zum Krümmer. Bei beiden Grat spürbar am Zylinderkopf. Hab den Grat mit Schleifvlies entfernt, die Dichtfläche richtig sauber gemacht und entfettet, Dichtung neu gemacht (vorher Ventildeckel gereinigt, vor allem dort, wo die Dichtung eingesetzt wird) und von innen nach außen schneckenförmig angezogen mit Drehmoment (glaube 7Nm). Seitdem dicht.


    Undichtigkeiten nach ersetzen der Ventildeckeldichtung ist immer ein Einbaufehler.

  • Ich vermute mal:

    Neben der einwandfreien Beschaffenheit der Dichtflächen und neuen Dichtungen werden vermutlich oft die Schrauben zu fest angezogen.

    7 Nm ist schon recht wenig und da braucht man einen "kleinen" Drehmomentschlüssel.

  • Ja, oft wird auch zu fest angezogen, dann wird die Dichtung gequetscht und ist undicht. Ein kleiner Drehmomentschlüssel ist eigentlich ein Muss beim Wechsel der Ventildeckeldichtung, auch das spiralförmige Anziehen von innen nach außen.

    Ich vermute mal:

    Neben der einwandfreien Beschaffenheit der Dichtflächen und neuen Dichtungen werden vermutlich oft die Schrauben zu fest angezogen.

    7 Nm ist schon recht wenig und da braucht man einen "kleinen" Drehmomentschlüssel.