- Beide Nockenwellen sind blockiert
- Das linke NW-Rad bleibt festgeschraubt
- Das rechte NW-Rad wird gelöst und nach links gedreht
- ZR auflegen - NW links - NW rechts - Kurbelwelle und weiter
- NW-Rad wieder festziehen
- Beide Nockenwellen sind blockiert
- Das linke NW-Rad bleibt festgeschraubt
- Das rechte NW-Rad wird gelöst und nach links gedreht
- ZR auflegen - NW links - NW rechts - Kurbelwelle und weiter
- NW-Rad wieder festziehen
Das war jetzt ein Scherz hoffe ich?
Nee.
Ich löse immer beide Zahnräder
Der Kolben muss halt 100prozentig auf OT stehen (ich blockiere die Kurbelwelle dann zur Sicherheit noch mit einer Schraubzwinge mit weichen Backen) und die Nockenwellen müssen blockiert sein.
Beim Spannen des Riemens verdrehen sich die Zahnräder dann ohne Verspannung dahin wo sie stehen müssen. und der Zahnriemen ist auch zwischen den Zahnrädern sauber gespannt.
Anzugsmoment der Schrauben penibel beachten und ggf. etwas flüssige Schraubensicherung verwenden. (muss aber nicht)
So habe bereits 4 x Zahnriemen gewechselt und unsere beiden Alfas laufen wie Uhrwerke.
Ich bezog das auf "Rad abschrauben und versetzt wieder aufsetzen"...
Ansonsten hast Du ja völlig recht, die Räder müssen sich beim Spannen mitdrehen können. Was natürlich nur geht, wenn sie sich frei nach links, also gegen den Uhrzeigersinn drehen können.
Übrigens gibts ein Blockierwerkzeug für Kurbelwelle/Schwungrad.
Ich bezog das auf "Rad abschrauben und versetzt wieder aufsetzen"...
Ansonsten hast Du ja völlig recht, die Räder müssen sich beim Spannen mitdrehen können. Was natürlich nur geht, wenn sie sich frei nach links, also gegen den Uhrzeigersinn drehen können.
Übrigens gibts ein Blockierwerkzeug für Kurbelwelle/Schwungrad.
Versuch' mal zu lesen und zu überlegen ...
Die Räder werden nach links, gegen den Uhrzeiger, gedreht. Dann der Riemen aufgelegt.
Die Räder können sich denn nach rechts drehen.
Versuch' mal zu lesen und zu überlegen ...
Die Räder werden nach links, gegen den Uhrzeiger, gedreht. Dann der Riemen aufgelegt.
Die Räder können sich denn nach rechts drehen.
Der Riemen wird beim Spannen nach links gezogen. Da dreht nichts nach rechts.
Die Langlöcher im Einlasszahnrad haben bei mir einmal nicht ausgereicht um die Schrauben wieder reinzudrehen.
Also die Gewinde waren dann geringfügig abgedeckt.
Ich habe dann das Rad um ca. einen Zahn verdreht und es passte wieder.
Und du hast recht. Wenn sich beim Spannen was nach rechts dreht, dreht sich die Kurbelwelle vom OT weg.
Kannst mir nen link senden wo ich das Blockierwerkzeug für die Kurbelwelle beziehen kann?
Kurbelwelle wird festgestellt. ![]()
Ich bezog das auf "Rad abschrauben und versetzt wieder aufsetzen"...
Ansonsten hast Du ja völlig recht, die Räder müssen sich beim Spannen mitdrehen können. Was natürlich nur geht, wenn sie sich frei nach links, also gegen den Uhrzeigersinn drehen können.
Übrigens gibts ein Blockierwerkzeug für Kurbelwelle/Schwungrad.
Is aber totaler Quatsch, die KW festzustellen, nachdem man den OT-Punkt gesucht hat.
Es geht viel einfacher und schneller, die KW auf Markierung, die NW-Räder lose auf Mittelstellung, den Riemen auflegen, spannen und dann den OT-Punkt an der Uhr zu suchen um anschließend die NW-Räder wieder fest zu schrauben.
Die OT-Uhr braucht man eh' und muss sie in den 1.Topf schrauben. Da kann man die auch benutzen, wie es im Handbuch zum Auto beschrieben ist...
Stimmt,
mich hat nur genervt, dass beim umständlichen hochziehen des Riemens ich manchmal die Kurbelwelle etwas verdreht habe.
Und ich wollte die Kurbelwelle dann nicht rückwärts wieder auf OT bringen.
Deshalb für die Montageerleichterung des Riemens das Ding mit der Schraubzwinge.
...Und ich wollte die Kurbelwelle dann nicht rückwärts wieder auf OT bringen.
...
Warum nicht? Wenn du der nicht verräts, dass du sie gerade rückwärts drehst, merkt die das gar nicht.
Da im Handbuch zwischen all den Hinweisen und Warnungen nix davon stand, dass man die KW nicht rückwärts drehen darf, habe ich mich darum nie geschert. Und wegen den 20 Hundertstel, was die Kolben sich dabei bewegen gleich gar nicht...
Bastler ... ![]()
Bastler ...
Beim (privaten) Zahnriemenwechsel ist alles erlaubt,
solange ich die Ventile nicht krumm haue
die WaPu mit wechsle
die Vorspannung am Ende stimmt
und vor allem die Steuerzeiten stimmen.
![]()

Wenn man den Riemen brav alle 5 Jahre/60tkm macht, braucht man die WaPu nur jedes 2. Mal mit machen. Die ist für 120tkm ausgelegt, wie das ursprünglich geplante Wechselintervall des ZR. Und das hält sie auch locker durch.
Wenn man den Riemen brav alle 5 Jahre/60tkm macht, braucht man die WaPu nur jedes 2. Mal mit machen. Die ist für 120tkm ausgelegt, wie das ursprünglich geplante Wechselintervall des ZR. Und das hält sie auch locker durch.
Das ist deine persönliche Erfahrung, meine ist anders.
Ich hatte schon festgegangene Wasserpumpen, aber noch keinen gerissenen Zahnriemen, selbst als die WaPu fest war, der Riemen ist dann über gesprungen, aber nicht gerissen.
An die WaPu komme ich bestens rann, wenn ich den ZR wechsle, und auf die paar Euro für eine WaPu kommt es auch nicht an
Immer die WaPu mit erneuern.. nur allein deshalb, weil man dann idR nicht zwischendurch mal ein Problem bekommt und wieder an den Riemen muss. Da ich wenig fahre, kommen kaum KM in 5 Jahren zusammen. Schon wegen des guten Gefühls mache ich alle 3 Riemen, WaPu und notwendige Rollen neu nach 5 Jahren.
Bitteschön:
Hallo zusammen,
hat einer von Euch diese zwei PDF-Dateien vielleicht noch irgendwo liegen und könnte sie nochmal hochladen?
Edit:
Siehe Post 2.
Ohne den Inhalt jener PDF zu kennen, stelle ich mal mir vorliegendes und für nützlich befundenes Material zum Thema ZR_Wechsel bereit:
Anbei einige Dokumente.
Weiterhin informativ dieses Video:
Und das ist meine pers. Kurz-Zusammenfassung daraus:
1. Kurbelwelle mit Messuhr auf OT drehen,
2. Blockierwerkzeuge auf die Nockenwellen setzen,
3. Nockenwellenräder aufsetzen, die Verschraubung zunächst nur leicht anziehen. Die Nockenwellenräder sitzen zwar formschlüssig auf den Nockenwellen, haben jedoch etwas Spiel und lassen sich dadurch um etwa eine halbe Zahnbreite bewegen,
4. Zahnriemen aufsetzen (Markierungen beachten - optional),
5. Zahnriemen maximal spannen, dabei verstellen sich die Nockenwellenräder etwas, da sie noch nicht endgültig angezogen sind. Die Stellung der Kurbelwelle darf sich nicht verändern (während des Spannens mit der Messuhr prüfen)
6. Nockenwellenräder mit Gegenhalter blockieren und die Verschraubung endgültig anziehen,
7. Blockierwerkzeuge entfernen und Nockenwellenlagerböcke aufsetzen,
8. Motor zweimal durchdrehen,
9. Zahnriemenspanner auf Normalspannung zurückdrehen,
10. Kurbelwelle mit Messuhr auf OT drehen,
11. Blockierwerkzeuge auf die Nockenwellen setzen und Steuerzeiten ein weiteres Mal überprüfen,
11. Blockierwerkzeuge entfernen und Nockenwellenlagerböcke aufsetzen.
Wow, super. Vielen Dank!
Mir fehlten die Anzugsmomente. Ich werde mir die Infos durchlesen und ggf. noch mal nachfragen. Den Zahnriemenwechsel mache ich dann im Sommer. ![]()
. Nockenwellenräder aufsetzen, die Verschraubung zunächst nur leicht anziehen. Die Nockenwellenräder sitzen zwar formschlüssig auf den Nockenwellen, haben jedoch etwas Spiel und lassen sich dadurch um etwa eine halbe Zahnbreite bewegen,
Bei meinem sitzt da garnix formschlüssig.
Sobald die losgeschraubt sind, kann ich eins komplett frei bewegen, das andere hat zwar Langlöcher lässt sich aber auch um mehrere Zahnabstände verdrehen.
P.S. Ich schaue nachher mal ob ich die Drehmomenaufstellung irgendwo finde.
...Bei meinem sitzt da garnix formschlüssig.
Sobald die losgeschraubt sind, kann ich eins komplett frei bewegen, das andere hat zwar Langlöcher lässt sich aber auch um mehrere Zahnabstände verdrehen...
na dann lassen wir eben die Begriffe "formschlüssig" (was hier letztlich nur bedeuten soll, dass das Zahnrad plan auf der Auflagefläche liegt) und die exakte Anzahl der Zähne weg.
Bleibt: Einlassseitig Bewegung durch Langlöcher + Schrauben begrenzt. Auslassseitig ist das Zahnrad über Nut/Feder in Bewegung begrenzt - hier minimales Spiel über minmal größere Nut. Beides gilt natürlich nur, solange Zahnräder auf Welle positioniert und wenn Schrauben leicht angezogen.
Es soll vorkommen, dass bei auslasseitigem Zahnrad die rückseitige Feder ausgebrochen ist - dann dreht es sich natürlich frei auf der Welle. (siehe Video bei 23:15) Gehalten wird es am Ende trotzdem durch den Anzugsmoment, keinesfalls durch die Feder.
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Auch den Teil mit dem Überspannen des Riemens finde ich sehr fragwürdig. Im Handbuch zum 930 stand nichts von solchen Übungen.
Mach ich aber auch so.
Nach dem zweimaligen Durchdrehen und nochmaliger Prüfung mit den Nockenblockierern gibt's dann die richtige Spannung.
5:35
Hersteller des Riemens sollte es schon wissen...