kann mich den Ausführungen vom Jürgen nur anschließen...
Besonders in den unteren und mittleren Drehzahlen ist der Staudruck wichtig, um die Frischgasverluste zu verhindern.
Die sogenannten "4-in-Nichts-Anlagen" sind meist kontraproduktiv. Yamaha hat seinerzeit schon das Problem erkannt und z.B. das sogenannte "EXUP-System" für die FZR 1000 entwickelt. Da wurde über ein Klappensystem der Staudruck im unteren Drehzahlbereich erhöht.
Das alles resultiert aus den Erkenntnissen, die man über Jahrzehnte mit den Renn-Zweitaktern gesammelt hat. Da geht die Technik allerdings noch deutlich weiter, indem die Steuerzeiten des Auslasskanals mit einem Walzensystem verändert wurden. (YVPS)
Warum haben es die anderen Hersteller nicht übernommen?? ganz einfach:
Yamaha hat diesbezüglich fast alles patentiert, bzw. es hat sich für die Serie als zu aufwendig und zu teuer entpuppt.
So ein 200-Zeller Racing-Kat ist nur dann richtig wirkungsvoll, wenn auch die Ansaugseite entsprechend angepasst wird.
...und dann sind wir schon beim echten Tuning...