Beiträge von Christopher

    Beim Spider ist die "Ölwanne" ziemlich komplex.

    Die hat ein Lagerauge für die rechte Antriebswelle.

    Flammrohre müssen weg

    Eine Schraube ist wegen der Befestigung der Getriebeglocke ist ein Fall für den "Frauenarzt" :(


    Ergänzung:

    Eigentlich muss es heißen:

    Bei den 4-Zylinder TS-Motoren

    Am Spider, zumindest an meinem, hat die Ölablassschraube einen Innensechskant.

    Ein richtig dicker Linksausdreher, der in den vernudelten Sechskant der Schraube gesetzt wird, könnte was bringen.

    Ich bin allerdings skeptisch, da der normale Innensechskant das nötige Lösemoment ja auch nicht übertragen konnte.


    Der Innensechskant bietet übrigens eine gute Zentrierung, wenn ausgebohrt werden muss

    Unbedingt einen wirklich guten Bohrer nehmen, am besten einen VHM-Bohrer, obwohl die wegen ihrer Härte eine gewisse Bruchempfindlich haben.

    Ich weiß nicht wie handwerklich bewandert und wie gut ausgerüstet du bist.

    Und ohne Hebebühne oder Grube, liegend unter dem Auto kann man nicht vernünftig arbeiten.


    Beim Gewindeausbohren besteht immer die Gefahr, dass der Bohrer verläuft, wenn man "freihand" eine Schraube ausbohrt.

    Festsitzende Schrauben bekommt man oft auch dann nicht raus, wenn man sauber zentrisch gebohrt hat und einen Linksausdreher ansetzen kann.

    Ich habe da schon Linksausdreher zerbrochen.


    Beim Lösen von Schrauben gehe ich normalerweise wie folgt vor:

    Gutes Werkzeug exakt passender Schlüssel/Nuss/Torx ...., passender Hebelarm.

    Wenn das nicht geht:

    Drehmomentschlüssel, da der einen längeren Hebel hat als die Knarre aus dem Kasten, ausserdem kann ich dann feststellen wie fest die Schraube zu ist.

    Wenn das nicht geht:

    Mechanischer Schlagschrauber (also die Dinger auf die man wirklich mit dem Hammer haut).

    Dazu muss man aber gut an die Schraube hin kommen.

    Wenn das nicht geht:

    Rundum die Schraube erhitzen, auf die Schraube mit Kältespray und dann zügig versuchen de Schraube zu öffnen.

    Erst wenn das nicht geht komme ich mit dem Ausbohrer.

    Ich habe auch schon auf abgerissene Schrauben oder misslungene Ausbohrversuche eine "Ersatzmutter" aufgeschweißt.

    Das aber nur, wenn gar nichts anderes mehr geht.


    Bisher bin ich so noch immer irgendwie zum Ziel gekommen.


    Viel Glück!

    Ich freue mich sehr auf die Tour.

    Ich bin dort schon mit "extremen" Fahrzeugen unterwegs gewesen.

    Vor ca. 30 Jahren mit meiner NSU MAX mit 250 ccm und 17 PS.

    Mit Zelt, Schlafsack und Gepäck sind wir so ziemlich jeden Pass gefahren.

    Und in der "Neuzeit" mit einem ALVIS 12/70 von 1939, der allerdings ein wenig gepimpt ist.

    Mit ca. 100 PS und 850 kg läßt es sich schon flott fahren.

    Die Tour mit dem Spider ist da schon bequemer Luxus. ^^


    Das Bild ist vom Mendelpass.

    Ich werde gerade von einem Freund im Bentley überholt, aber der hat halt mehrt als den doppelten Hubraum.Bild_03.jpg

    Ich bin (gestern) eine ca. 250 Kilometer weite Strecke mit dem "Blauen" auf Landsträßchen im Altmühltal und der Oberpfalz gefahren.

    Mit neuem Öl, neuen Kerzen, neuem Luftfilter, neuem Thermostat läuft er jetzt so, dass ich zufrieden bin.

    Werde mich dann demnächst solchen Kleinigkeiten wie Klimaanlage, verbogenen Schwellerfalzen (wegen unsachgemäßem Aufbocken durch "Spezialisten") und kaputter Motorantenne - und was ich sonst noch alles finde - widmen.


    Ende des Monats will ich dann über:

    Augsburg

    Landsberg

    Schongau

    Ötztal

    Timmelsjoch

    Passeier

    nach Meran fahren.

    Stimmt da steht daNm

    Der Wert ist mir trotzdem bei einer SW19 unbegreiflich.

    Das Gewinde ist ja dann vermutlich M12, bestenfalls M14.

    Da reicht doch selbst Festigkeit 12.9 nicht.


    Ich finde das seltsam.


    Also das packt mein "Baumarkt-Schlagscharuber" nicht

    Danke euch.


    Okay und 34 Nm - 37,8 Nm klingt auch vernünftiger.

    Da ist im abgelegten Handbuch wohl ein Komma verloren gegangen. :/


    Ich glaube bei dem Drehmoment riskiere ich es mit dem Schlagschrauber, und hoffe, dass die Trägheit des Kurbeltriebs reicht, dass sich die Schraube löst.

    Ich habe allerdings heute früh schon heftig versucht in die falsche Richtung zu drehen. :rolleyes:

    Hallo zusammen,


    Ich bekomme die 19-er Schraube in der Riemenscheibe der Kurbelwelle nicht gelöst.

    Hat jemand da vielleicht einen Tipp für mich?


    Zunächst das Wichtigste: Ist das Links- oder Rechts-Gewinde?


    Ist die Bohrung um einen Sperrbolzen ein zu setzen?

    In welcher Position muss die Scheibe dann stehen?


    Kann ich da mit dem Druckluft-Schlagschrauber drauf oder ist das nicht gut für die Kurbelwelle


    Grüße aus dem Ölsumpf

    Christopher


    :AlfaFahne:

    Reparatur abgeschlossen.


    An der ausgebauten Klappe war es einfach die jeweils 3 Nieten der "Schließriegelhalter" aus zu bohren.

    Die verbogenen und teilweise (an-)gebrochenen Halter habe ich gerichtet und sorgfältig entfettet.

    Dann großzügig mit J-B WELD geklebt/verstärkt (teilweise mit zweifachem Auftragen)

    Jeweils im Ofen bei ca. max. 80°C ausgehärtet, das verkürzt die Abbindezeit enorm.

    Statt mit Nieten habe ich die Halter dann mit M3 Schrauben befestigt.


    Mal gespannt wie lange es hält.

    So wahnsinnig groß sind die Kräfte ja nicht.

    Es sei denn jemand will die Klappe in Schließstellung aufreißen.

    Aber das halten die normalen Schließer auch nicht aus, wie man an meiner ruinierten Klappe gesehen hat.

    Super, Danke!

    Das hilft mir sehr weiter.


    Wenn ich an die Einzelteile ran komme, finde ich schon eine Lösung.


    Ergänzung, nachdem ich eben am Auto war:

    Da ist an noch ein Federbügel, der die Klappe nach oben drückt.

    Ich glaube, zur Befestigung des Federbügels, eine Schraube ertastet zu haben, die man wohl vom Verdeckkasten her raus schrauben kann.

    Kann das Verdeck gerade nicht öffnen, weil es klatsch nass ist.

    Ich mache weiter, wenn es trocken ist.

    So langsam arbeite ich an Dingen, die ich mal Kleinigkeiten nenne.

    Im Moment beschäftige ich mich mit der Klappe zum Batteriefach.


    Die Spritz-Gussteile (ich halte es zumindest für Spritzguss), die die Schließstifte und das "Schloss" tragen sind mehrfach gebrochen.

    Hat da jemand einen Reparaturvorschlag?


    Wie kann ich diese Klappe ausbauen?

    An der Klappe selbst sind die Scharniere angeschweißt.


    Wie ist das Ganze am Boden des Verdeckkastens befestigt??

    Auch geschweißt?

    Wegen Mistwetter habe ich meine Arbeiten eben mal unterbrochen.


    Grüße

    Christopher

    Ja, früher lief auch nur die Uhr mit, wenn eine drin war :joint:

    Im 230GEmit rein mechanische K-Jetronic läuft nur die Uhr, und im Auto ist eine 100Ah-Batterie drin, die hält eine Weile :)


    Im RR ist eine mechanische Uhr mit 7-Tage Laufwerk.

    Das ist fast länger als die Batteriestandzeit in einem Auto mit zig saugenden Steuergeräten. ^^

    Da ist viel Wahres dran.

    Den 156-er habe ich abgemeldet, als ich den Spider zugelassen habe.

    Gestern wollte ich ihn umparken - natürlich die Batterie leer.


    Meine Autos ohne Steuergeräte kann ich monatelang stehen lassen, ohne dass die Batterie leer ist.

    Und wenn sie mal leer ist hat die Karre auch nicht ihre komplette Programmierung vergessen.

    "Mercedes z.B. geht einen Sonderweg mit Klassikabteilung sowie einem eigenen Gebrauchtteilemarkt und dort darf man ein wenig glauben, dass man alte Modelle mag,"


    Dies Ansicht scheint mir ein wenig zu "romantisch".


    Bei einem Blick in meinen Bekanntenkreis glaube ich, dass bei Mercedes der Anteil der Kunden, die alte Modelle als Oldi und neue Modelle als Alltagsauto fahren sehr hoch ist.

    Da ist es nur logisch, dass man diese Klientel möglichst zufrieden stellen und bei der Marke halten will.


    Ich habe z.B. mit einem neuen Alfa gar nichts am Hut.

    Meine MY69 hat das auch nicht :like:


    Habe aber auch direkte gut dosierbare Bowdenzug Verbindung zwischen Gaspedal und Doppel-Vergaser :joint:


    Ein Bowdenzug ist nun mal so ziemlich die direkteste Verbindung. ;-)


    Schöne neue Welt.

    Obwohl ich fast 30 Jahre Entwickler bei BOSCH war (allerdings im Bereich Komponentenentwicklung, nicht Applikation)

    rollen sich bei mir die Fußnägel, wenn ich was von - sanftere Programmierung des Gaspedals - höre.


    Wahrscheinlich habe ich als Ausgleich zu meinem Beruf schon immer alte oder sogar sehr alte Fahrzeuge gefahren.


    Aber im ernst.

    Das "Nachruckeln" darf nicht sein, und wenn eine Werkstatt das als normal verkaufen will, sollte man sie nach Möglichkeit wechseln.

    Gehe ich nach deiner Beschreibung, ist das Auto:

    - für einen Schrauber zu teuer

    - ungeeignet für jemanden, der ein Auto zum sofort los fahren sucht.


    Für deine Preisvorstellung muss das Auto fahrbereit sein.


    Du musst mit dem Preis runter,

    oder dafür sorgen, dass das Auto läuft (und das nicht nur im Notlauf)

    Dass es keinen Händler mehr direkt in der Nähe gibt stört mich nicht wirklich.

    Einen neuen Alfa werde ich nicht kaufen, und an meinen (alten) Autos kann ich (fast) alles selbst machen, bzw. habe eine sehr gute freie Werkstätte 200 Meter weit weg.

    Stören tut mich die Ersatzteilversorgung für meinen 916 und auch 156.

    Von meinem Fastback-Spider war ich gewohnt, dass es alles gibt (zumindest als ich das Auto noch hatte - ist 5 Jahre her - weiß nicht, wie es heute ist)