Beiträge von Doc Tom

    Wieso das denn? So n Stelvio ist doch ein schicker Laster für die ganze Familie... alles Verhandlungssache... jedenfalls besser als so ein 0815 VAG Teil...

    Christopher,

    das stimmt aber nur für die „Superklassiker“ Spider, Bertone und Giulia. Technik ist auch weitgehend unproblematisch, aber alles andere ist bei den anderen älteren Baureihen auch schwierig.

    Bei den Fiats ist es allerdings eine Katastrophe...

    steht doch da, die Frequenz ändert sich .


    Wobei das bei den ersten ABS Generationen auch egal war .... denn das ABS bremst bis Rad stillsteht und lässt erst bei Blockadeerkennung wieder los , scheint also nur den Unterschied zu erkennen ob das RAd dreht oder nicht.

    Ja, das war ja meine Vermutung in Analogie zu anderen ähnlichen Elektroniken. Wenn aber die passiven Sensoren durch ein Magnetfeld und eine Spule auch ohne angelegte Spannung eine Wechselspannung erzeugen, dann wäre auch eine Messung der Amplitude als Mass für die Raddrehzahl möglich. In jedem Fall scheint die Amplitude wichtig zu sein, da das Steuergerät eine gewisse Amplitude benötigt (das dürfte der Grund sein, weswegen ABS mit passiven Sensoren niedrige Raddrehzahlen nicht mehr erkennen, die induzierte Spannung wird zu niedrig). Daher meine Frage, wie das Steuergerät die Wechselspannung verarbeitet. Klingt akademisch, wäre aber für einen Ersatz der Sensoren durch einen mit anderem Innenwiderstand bedeutsam. Wahrscheinlich hilft nur rumprobieren...

    Isofix braucht man doch nicht unbedingt, Kindersitze halten doch auch mit Dreipunktgurt bombenfest... jedenfalls sind unsere 3 Kids gesund und munter... ;)

    Hi Chris,

    guten Abend!

    Wenn der Zahnring magnetisch ist, induziert er in der Spule natürlich auch ohne angelegte Spannung einen Stromfluss, dann lässt sich auch eine Spannung in Abhängigkeit von der Raddrehzahl messen. Dennoch muss das Signal weiter aufbereitet werden, damit die Pulse gezählt werden können.

    Die aktiven Sensoren haben einen Halbleiter als Fühler. Widerstandsmessungen sollten daran nicht funktionieren, aber mit einem genügend hochohmigen Multimeter geht auch nichts kaputt. Soweit mein Kenntnisstand, bin aber auch keine ABS- oder Sensoren-Spezialist...

    Nein, dies ist keine Lösung, weil wenn man den Widerstandwert verdreifacht, dann wird das Spannungssignal deutlich reduziert und dann glaubt das Steuergerät dass sich die Hinterräder deutlich langsamer drehen. Auch wenn unsere alten Fahrzeuge noch kein ASR und ESP haben, wird dadurch das Regelverhalten vom ABS im Eingriff deutlich verändert. Ich denke keiner möchte eine unterschiedliche Regelung an der Hinter-Vorderachse beim ABS Eingriff in einer Kurve....

    Hallo, ich denke, es gibt hier ein Mißverständnis. Passive Drehzahlsensoren arbeiten induktiv, das heisst, es ist eine kleine Spule (die den gemessenen Widerstand des Sensors bestimmt) im Sensor verbaut und die vorbeilaufenden Zähne erzeugen bei angelegter Spannung eine Spannungsschwankung. Es wird aber nicht diese absolute Spannungschwankung als Maß für die Raddrehzahl gemessen (da wäre die Kalibration des Gesamtsystemes viel zu schwierig), sondern die Spannungsschwankungen gezählt. Das funktioniert üblicherweise über einen Spannungsteiler und einen nachgeschalteten Komparator (Operationsverstärker), der das Signal quasi digitalisiert.

    Damit der Arbeitsbereich des Spannungsteilers stimmt, muss der Gesamtwiderstand im Spannungsteiler stimmen, daher die Idee mit dem Zusatzwiderstand zum Spulenwiderstand. Natürlich wird der Strom durch den Gesamtwiderstand gedrittelt, aber das ist genau der richtige Strom, der durch den Spannungsteiler fliessen muss (wie durch den ursprünglichen Sensor mit den ca. 1500 Ohm Innenwiderstand), damit der Komparator richtig arbeiten kann. Ein Versuch mit dem Zusatzwiderstand ist gefahrlos möglich!