Beiträge von Chrisd79

    Schau dir mal meinen Beitrag #44 in nachfolgendem Thread an, ev. trifft diese Problematik auch bei deinem GT zu, unwahrscheinlich ist es nicht. Ich hatte auch Jahrelang schon am Spider gelegentlich dieses Thema und zuletzt keine Chance mehr zu starten, nachdem ich nun die korrodierten Steckerbuchsen der Ringantenne ersetzt habe, einwandfrei.



    Grüße

    Chris

    Bei den Klopfsensoren hab ich damals keine Original Bosch mehr bekommen. Musste mich dann umsehen was passen könnte, es gibt im Prinzip einige die optisch identisch aussehen, jedoch mit unterschiedlicher Kabellänge und daher gibt es auch bei deinem 24V zwei Teilenummern, die Sensoren selbst sind aber immer identisch.


    Einfach Kabellänge nach dem Ausbau abmessen und schauen was am Markt von Qualitätsherstellern angeboten wird. Ich hab mir welche mit passender länge bestellt, aber der zweite war doch etwas knapp, kommt drauf an ob der Hersteller nur die Länge inkl. oder ohne Stecker gemessen hat, diese Angabe fehlt leider. Lieber einen Sensor bestellen der 2-3cm länger angegeben wird oder mehrere und die unpassenden zurücksenden.


    Nachtrag, und verlasse dich nicht auf die Teilenummern, Aftermarket wurden bei mir damals unterschiedlichste Längen bei Sensoren bei einer ET Nummer angegeben, die zwar passen sollten, aber tatsächlich um viele cm zu kurz waren um die auch angeschlossen zu bringen..

    Sein Hybrid fährt ja automatisch mit dem E-Motor an, keine Ahnung ob man hier bewusst auch im Stillstand den Motor selbst starten kann?


    Wenn möglich, könnte man den Motor ~15 Sekunden laufen lassen, dann abstellen und nun erst wie gewohnt mit dem Hybrid System raus fahren, taucht dann das ruckeln nicht mehr auf, wird es wohl das beschriebene Multiair ruckeln sein, welches dann wohl auch beim 1.5 auftreten kann.

    Hat dieser Motor auch eine Multiaireinheit (Ventilsteuerung)? Gibt auch Suchbegriff "Multiair ruckeln" für google...


    Ich kenne so ein ruckeln von meiner Giulietta mit dem 1.4 Multiair die ich damals mit nur 7000km gekauft habe (im Sommer mehr als im Winter). Die Ventilsteuerung der Einlassseite erfolgt hier per hydraulischen Aktuator, der aber selbst für den Druckaufbau von der Nockenwelle betätigt wird und somit die Öffnungszeiten Variabel oder teilweise sogar zweimal pro Takt geöffnet werden können. Sytem eigentlich genial...


    Das System zumindest des 1.4 ist aber leider nicht perfekt, selbst nach einer Standzeit von nur wenigen Stunden scheint etwas Öl aus dem Hydraulikkreis minimal abzulaufen und dann hast du im ersten Moment etwas Luft im System mit Folge von nicht identisch/sauberen Öffnungszeiten der Einlassventile und daher das Ruckeln. Im Leerlauf läuft er sogar recht normal, aber sobald man minimal Gas gibt beim Anfahren, dann ruckelt es seeeehr unangenehm.


    Im Winter zeigt es sich so, über Nacht steht bei mir das Fahrzeug in einer sehr kalten Garage (Freistehend), kein Problem, in der Arbeit stehe ich Tagsüber in der Tiefgarage und da ist es nie richtig kalt und da hab ich sogar im Winter dieses ruckeln, im Sommer ist es durch das noch dünnere Öl noch deutlicher.


    Ich starte daher das Fahrzeug und lasse den mal 10-15 Sekunden im Leerlauf laufen, dann hat man dies nicht mehr weil die Luft aus dem System gepumpt wurde, auf Garantie wird da kaum was gemacht, ist leider technisch nicht perfekt, so zumindest beim 1.4


    Ich hab viel nachgelesen, das ganze scheint bei den älteren Multiair Fahrzeugen Euro5 mit dickerem Öl 5W40 weniger vorhanden zu sein als bei den neueren Euro6 mit 0W30 beim 1.4 Motor, das wäre technisch logisch.


    Als nächstes ist bekannt, wenn Fahrzeuge mehrere Wochen stehen, dann startet es nicht mehr, so wie auch bei meinem der nach 6 Wochen Standzeit keine Ventile mehr betätigen kann da wohl das Öl zu stark abgelaufen ist, wenn man nun 30-60 Sekunden startet, dann pumpt er es wieder in die Multiiaireinheit, da aber die ganze Zeit Benzin vor die noch geschlossenen Einlassventile gespritzt wurde, sind dann die Kerzen beim ersten Öffnen Nass und beim anspringen Qualmt und stinkt es mehrere Minuten...


    Da mein Fahrzeug öfters mal lange steht, ziehe ich seither immer die Sicherung der Benzinpumpe und starte dann mehrfach für 5-10 Sekunden, hinterher mit Sicherung startet auch das Fahrzeug einwandfrei und man zerstört sich nicht den Kat durch unverbrannten Kraftstoff.


    Es gibt aber auch Fahrzeugbesitzer die trotz längerer Standzeit absolut kein Problem haben. Ich hab dazu eine technische Vermutung, unter dem Einfüllstutzen befindet sich beim 1.4 eine federbetätigte Kugel über die man theoretisch die Multiaireinheit etwas mit Öl vorbefüllen kann und bei manchen Fahrzeugen ist diese wohl nicht 100% dicht und somit kann das Öl ablaufen, denn bei einem oben 100% geschlossenen System wurde das Öl nicht in wenigen Stunden über die Ölpumpe in die Ölwanne etwas ablaufen.


    Sollte dein 1.5 ebenfalls Multiair Ventilsteuerung haben, könnte hier eventuell identische Problematik gegeben sein. Wenn ich mit meiner gleich losfahren würde, hätte ich auch 100m dieses ruckeln und andere würden denken, ist der zu doof zum anfahren oder liegt hier ein defekt vor ;-)


    Grüße

    Chris

    Ich möchte hier noch eines korrigieren, ich hatte nur zum Teil mit meiner Aussage Recht bzw. wohl nicht ganz korrekt in Erinnerung. Bei gelegentlichen Arbeiten an meinen Fahrzeugen konnte ich auch bei AUS ein einrasten mit gestecktem Schlüssel feststellen und dies ist auch weiterhin so, nur ist dies nicht ganz korrekt auf den normalen Fahrbetrieb übertragbar wie ich im Test feststellen konnte.


    1. Steckt man beim einsteigen nur den Schlüssel und dreht dann am Lenkrad, dann sperrt tatsächlich das Lenkrad mit gestecktem Schlüssel, bei Arbeiten am Fahrzeug stecke ich gerne den Schlüssel, drehe aber nicht auf Zündung und konnte daher das erwähne Verhalten sehr wohl schon öfters feststellen...


    2. Aber, sobald man einmalig nach dem NEU stecken den Schlüssel auf Zündung dreht oder startet und dann diesen auf AUS zurück stellt, dann löst keine Sperreinrichtung aus, somit scheint bei dir tatsächlich ein defekt vorzuliegen wenn dies bei dir vom zurückdrehen aus der Zündungsposition vorhanden ist.


    Dennoch, bei mir hat in 27 Jahren noch nie jemand bewusst dies geprüft, da ich immer anwesend bin. Auch wird aus Sicherheitsgründen dies mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Zündungsposition mechanisch nicht möglich sein und während der Fahrt sollte man wohl kaum auf AUS stellen.


    Zumindest bei einem 166 Zündschloss was ich hier liegen habe, sieht man wie der Zylinder vom Schloss ziemlich sicher nur durch einen Sicherungsstift fixiert wird, den man per Durchschlag wohl entfernen müsste. Ich würde mir an deiner Stelle von einem Schlachter ein Zündschloss wenn möglich besorgen und dieses versuchen zu zerlegen, vermutlich ich nicht der Zylinder selbst, sondern nur ein Anbauteil defekt was man so auf dein Zündschloss ev. nur umbauen müsste/könnte.


    Grüße Chris

    Wie schon erwähnt, ohne es selbst bei seinem Fahrzeug zu testen, wird es schwer. Ich kann nur dies schreiben, was meint er mit Stellung 0?


    Wenn man den Schlüssel auf "aus" und somit die Zündung ausschaltet, dann sperrt bei jedem meiner Fahrzeuge das Lenkradschloss sobald man das Lenkrad etwas aus der Mittenposition dreht, bei aktiver Zündung MAR sperrt natürlich nichts. Nachdem der TE wohl weiterhin sein Fahrzeug nützt und bei aktiver Zündung wohl kaum dieses einrasten würde, sonst hätte er schon einen Unfall produziert, stellt sich mir die Frage was nun tatsächlich nicht OK sein sollte? In Stellung aus rastet das Lenkrad natürlich nur an einer einzigen Stelle ein, wenn man somit deutlichen Lenkeinschlag hat, ist es klar weshalb es da nicht rastet, für mich ist die ganze Frage etwas unklar...


    Einzig wenn man den Schlüssel zwischen Aus und MAR stellt, geht die Zündung gerade noch nicht an und das Schloss rastet nicht mehr ein doer kann entsperrt werden, dies ist aber eigentlich keine normale definierte Schlüsselposition, somit so what

    Hauptsache ist, das Teil bleibt entsperrt im laufenden Betrieb, alles andere ist doch nicht nachprüfbar was da behauptet wird, spielt aber auch keine große Rolle, das Lenkradschloss rastet doch kaum jemand im täglichen Betrieb ein und wenn dann logischerweise bei abgezogenem Schlüssel und da scheint es ja bei dir zu funktionieren, somit spielt des für den TÜV keine Rolle.


    Soetwas hat mit gestecktem Schlüssel noch nie jemand bei mir getestet, macht auch keinen Sinn, denn wenn dann sollte es nur eine Sicherheitseinrichtung für abgesperrte Fahrzeuge mit abgezogenem Schlüssel darstellen und hast dazu überhaupt mal ausreichend am Lenkrad gedreht, denn durch Schlüssel drehen oder abziehen wird ja logischerweise nichts automatisch eingerastet...

    Du hättest auch nochmals in deinem anderen identischen Thread etwas schreiben können, warum ein unnötiger zweiter, denk mal etwas nach, das macht es so für alle nur unübersichtlicher und dann bist auch noch angefressen weil ich zurecht darauf verweise, komischer Typ ;-)


    Ich kann dir hier nicht helfen, denn deine Aussagen sind nicht vernünftig glaubwürdig oder nachprüfbar, somit sorry! Hier sind keine bezahlten Schreiber, ich helfe hier oft und gerne freiwillig anderen, aber es gibt auch Forenregeln, hast du die mal gelesen, kann doch nicht so schwer sein oder. Ist ja nicht böse gemeint ;-)

    Okay, bei mir ist es der 24 Ventiler. D.h. ich muss prüfen wo die Klopfsensoren da liegen und ggfs. diese mittauschen. Das Wasserrohr verläuft zwischen den zwei Zylinderbänken und neue Dichtungen kommen da ran, also vermutlich wird man es dann auch kurz rausziehen können, der Motor kommt eh raus.


    Ich schau mal obs die noch original gibt.

    Normalerweise würde ich sagen, die werden auch nur unterhalb des Rohrs am Block festgeschraubt sein und daher ebenfalls eine Stelle an die man so nicht einfach ran kommt. Hersteller wenn möglich die bekannten Hersteller wie Bosch usw., wenn noch zu bekommen und sonst einen der für brauchbare Qualität bekannt ist...

    Ich würde nur Sachen tauschen wo man wirklich nicht mehr ran kommt, das andere ist unnötig und baust dir nur ev. Nachbaumüll ein. Was aber ganz wichtig ist, zumindest beim V6 12V Spider verläuft das Wasserrohr zwischen den zwei Zylinderköpfen, das Wasserrohr bekommt man im eingebauten Zustand des Motors nicht raus, darunter am Block befinden sich zwei Klopfsensoren die bei meinem 1997 Spider schon 2019 völlig zerbröselt waren (Kunststoffgehäuse) und daher die Kabel ohne Isolierung völlig frei gelegen haben.


    Keine Ahnung wie es beim 24V aussieht, aber auch ohne Wasserrohr wird man da ohne viel Abbau kaum ran kommen.

    Ich werde die alten mit Sicherheit NICHT wegwerfen. Leider ist das Kautschuk aber nach 27 Jahren unter den Schellen "schlapp" geworden und die Einohrschellen lassen sich ja nicht "nachstellen". Oder habt ihr schon mal versucht, die noch weiter "zuzudrücken" ?

    DANN könnte ich mir den ganzen Austausch evtl. auch sparen.

    Schraubschellen hab ich kaum noch im Einsatz, schneiden sich gerne in den Gummi und sollte man wenn möglich vermeiden. Inzwischen hab ich unterschiedlichste Einohrschellen im Sortiment und da findet man dann das passende. Natürlich wäre ein neuer Schlauch besser, aber bei der Qualität würde ich vorerst neue Schelle verwenden und testen. Man sieht eh sofort ob es etwas nässt wenn man die Zündung aktiviert und da passiert ja nichts, und wenn wenige Tropfen mal verdampfen dann riecht man es, dann weis man was zu tun ist.


    Mit den erwähnten PTFE Schläuchen hab ich keine Erfahrungen, aber könntest mal googeln ob dies ev. für Benzin passt und ein haltbarerer Ersatz für den heutzutage billigen NBR Müll wäre ;-)

    Hm, ich hab mal gesucht und welchen mit "Geflechtummantelung" gefunden.

    Bei 8mm innen hat der einen Biegeradius von 100mm. Das wäre an den Verbindungsstellen der Rails (wofür ich den neuen Schlauch ja brauche) kaum machbar.

    Ich habe gerade vor 10min ummantelten NBE Schlauch und die passenden Einohr Schellen bestellt

    Heutzutage leider ein schwieriges Thema, in der Regel wird nur noch so viel Müll bei den normalen Benzinschläuchen angeboten der nach 3-5 Jahren deutlich Rissig ist, während die Originalen mit knapp 30 Jahren großteils OK sind. Wenn die alten nach dem klemmen noch dicht sind, einfach weiternehmen, wenn nicht bleibt dir eh nur Ersatz über

    Moin,

    ich habe ein “selbstgedengeltes“ Blech hier liegen. Allerdings noch ohne das Halteblech für die ABS Sensorleitung. Wird nicht mehr gebraucht, weil unser 147er verschrottet wird. Über die genaue Passform kann ich auch nichts sagen.

    Ich schicke nachher mal Bilder.

    das wird bei älteren Fahrzeugen leider zum Thema, hab 2021 für meinen 166 Neuaufbau auch welche benötigt, aber auch diese hat es schon Jahrelang nicht mehr gegeben oder ebenfalls nur stark vergammelt inkl. Achsschenkel recht teuer, somit sinnlos...


    Hab mir dann für den Scheibendurchmesser optisch passende vom 147 GTA besorgt, die zwar auch schon recht teuer als Orig. waren und diese dann an kleineren Stellen umgegendelt bzw. Loch für ABS Sensor ausgebohrt. Zwei der drei Befestigungslöcher haben sogar gepasst. Gelegentlich hab ich aber hinterher ganze Achsschenkel aus Spanien oder Litauen gesehen, die kein Salz gesehen haben und somit OK waren.


    Dem TE kann man somit nur weitersuchen oder selbst umdengeln bei annähernd identischem Teil als Lösung anbieten ;-)

    Völlig egal, vergiss die feinen Details, aber es gibt eben Relais die notwendig sind, unabhängig der WFS. Wie schon geschreiben , bin mir da nicht 100% sicher, da es schon etwas zurück liegt aber eines stimmt nicht, die ECU hat zu 100% keinen Masterkey im alten Code 1 System V6 12V Bosch 0261203510 ECU M3.7.1, du kannst es glauben oder nicht, ich hab selbst hier drei gebrauchte ECUs für den 12V und habe alle bei mir im Test auf Funktion länger gefahren, der Schlüsselcode wird beim alten Code1 System nur im WFS Modul geprüft und wenn dieses der ECU durch den korrekten Schlüssel ein GO übermittelt, dann lässt sich der Motor starten. Vergiss die schönen Bilder usw. die laut technischer Übersicht dir dies so vermitteln wollen, die kenne ich natürlich auch ;-)


    Neuere Motortypen/Ausführungen mit einem anderen Bosch Motorsteuergerät als Code 2 können dies durchaus anders gelöst haben, so wie du beschrieben hast und es bei neueren Fahrzeugtypen umgesetzt wurde ;-) Durch zahlreiche Tätigkeiten hab ich selbst schon falsche Kabelfarben/Belegungen oder Beschreibungen festgestellt, die technischen Unterlagen sind natürlich sehr hilfreich, aber es stimmt auch nicht alles was da drinnen steht....



    Man muss die komplette WFS nicht ausbauen, weil man die Platine einfach aus dem gelben Gehäuse herausziehen kann, nachdem der "Deckel" geöffnet ist.

    DAS habe ich bei Johan Schepers (Holland) beobachtet, als ich bei ihm war, um mir einen neuen Masterschlüssel anfertigen und den "Code" auslesen zu lassen. Die Platine hat er an seinen Computer angeschlossen und den Code ausgelesen.

    An deinem Foto kann man aber zumindest die zwei Schrauben erkennen, da kommt man mit nichts ran um die zu lösen ;-)

    Super (das mit dem Relais für die Motor ECU wusste ich auch noch nicht, da im WHB nicht erwähnt, auch wenn die Funktionsbeschreibung dort eigentlich SEHR ausführlich ist).

    Zum Ausbau der WFS hätte ich noch diese Ergänzung:


    Man muss die komplette WFS nicht ausbauen, weil man die Platine einfach aus dem gelben Gehäuse herausziehen kann, nachdem der "Deckel" geöffnet ist.

    DAS habe ich bei Johan Schepers (Holland) beobachtet, als ich bei ihm war, um mir einen neuen Masterschlüssel anfertigen und den "Code" auslesen zu lassen. Die Platine hat er an seinen Computer angeschlossen und den Code ausgelesen.

    Das ganze liegt schon zwei Jahre zurück, es gibt zumindest ein Haupt und Nebenrelais (ECU Steuerung) sowie einige andere, ob dieses zwingend von dem CodeSystem geschaltet wird, kann ich daher nicht mehr 100% bestätigen, aber es gibt zumindest den Zusammenhang dieser zwei Releais mit Hauptversorgung ECU und div. Nebensysteme und wenn es da etwas fehlerhaftes gibt, hast du auch ein Problem.


    Da gibt es technische Dokumentationen aufgezeigt bei der Motronic ECU, in den einzelnen Dokumentationen werden natürlich nur spezifische Schaltpläne genau dieses einen Systems aufgelistet und nicht das Gesamtkonstrukt aller Fahrzeugsysteme.


    Du hast vermutlich einen ab 98, denn meiner hat am schwarzen Metallhalter für das WFS Modul noch vier Relaishalter + Relais verbaut, somit deutlich weniger Platz dahinter, aber gut zu wissen dass sich da an der Oberseite des Moduls der Deckel abhebeln und die Platine nicht verklebt oder so raus ziehen lässt, sollte es mal notwendig werden ;-) Ich nehme an, das gesamte Teil bekommt man nur ohne Armaturenbrett sonst abgebaut.


    WFS und div. Relais.jpg

    Sollte jemand mal wieder von dem Thema betroffen sein, dann hier einige nützliche Infos!


    Bei mir macht die Wegfahrsperre auch seit Jahren selten mal seine Probleme, normalerweise reicht es ein zweites mal die Zündung zu aktivieren. Nachdem man bisher nie dauerhaft das Fehlerbild hatte, konnte man schlecht etwas testen sowie das Prozedere des Notstarts mal testen ;-) Heute hingegen ist das Problem dauerhaft vorhanden geblieben und somit konnte ich dem Thema auf den Grund gehen.


    Testweise wurde früher mal das Relais und auch ein Zweitschlüssel eingesetzt, Problem dennoch selten erneut aufgetreten. Vor 2 Jahren hab ich daher mal links hinter dem Tacho den Stecker der Ringantenne vom gelben WFS Modul gezogen und mit Kontaktspray eingesprüht, zumindest in der letzten Saison hatte ich kein Problem mehr.


    Heute früh 15min gespielt bis ich endlich zur Arbeit fahren konnte, das mit der Notfallprozedur hat nicht funktioniert, aber nur weil man zu ungenau die Beschreibung versucht hat zu verstehen, also falsch durchgeführt, dann kann es nicht gehen! In der Firma angekommen hab ich mir die Beschreibung nochmals genau durchgelesen und nun korrekt den Code eingegeben, konnte man problemlos das Fahrzeug Notstarten, somit auch das WFS Modul einwandfrei, daher kann es nur noch an einer kalten Lötstelle im WFS Modul oder defekten Ringantenne liegen.


    Bei mir handelt es sich um einen Spider Prod. Datum 11/97 mit 3.0 V6 12V Serie 0 mit Code1 Wegfahrsperre. Das gelbe WFS Modul prüft auf korrekten Schlüsselcode und schaltet dann die Stromversorgung des Motorsteuergeräts per Relais frei, im Motorsteuergerät selbst gibt es bei diesen Ausführungen noch keinen Code der zusätzlich abgeprüft wird, auch wenn andere dies nicht glauben wollen, und somit kann man hier problemlos baugleiche ECUs verbauen, hab selbst hier zwei zusätzliche mal im Fahrzeug getestet.


    Aber nun zurück zur Lösung, nachdem das Kontaktproblem ohnehin bekannt ist hab ich heute die Verkleidung der Lenksäule abgebaut und dann lässt sich relativ einfach die Ringantenne ausbauen, die nur an einigen Stellen geklipst ist und am WFS Modul hinter der linken Schaltereinheit gesteckt ist.


    Durchgemessen scheint diese zwar OK zu sein, aber nachdem ich die Kontakte vom Kunststoffstecker ausgelöst habe, kann man einige Oxidationen schon erkennen die man so bei verbauten Buchsenkontakt nicht sehen konnte, auch sind die Kupferkabel an der Klemmstelle schon etwas dunkel (leicht schwarz), hab daher die Buchsenkontakte abgezwickt und neu abisoliert, hier waren die Kabel noch OK, diese dann um ~ 7cm Zentimeter verlängert da das Kabel sehr knapp bemessen ist und mit neuen AMP Superseal Buchsenkontakten (identisch zum Original) neu gecrimpft.


    Das WFS Modul lässt sich leider zur Kontrolle so nicht ausbauen oder hab nicht gesehen wie, aber die Kontakte sahen durch die kleine Öffnung ganz gut aus, vorsorglich noch mit Kontaktspray die neuen Buchsen eingesprüht und mehrfach am Modul aus/eingesteckt, damit am Modul ev. vorhandene Oxidationen gelöst werden. Hier noch zwei Fotos mit den alten Buchsen und Symbolfotos...


    Die Code Lampe geht nun wieder einwandfrei aus :)


    Nachtrag: den zweiten größeren Stecker am WFS Modul hab ich natürlich auch gelöst und zur Sicherheit mit Kontaktspray eingesprüht..


    Grüße Chris


    Orig. Alt 1.jpgOrig. Alt.jpgAMP Superseal Buchsenkontakt.pngRingantenne.pngWFS Modul.png

    Was soll man da sagen, für viele ist ein Auto TOP wenn man nicht auf Anhieb überall Gammel sieht und er bisher sein Pickerl bekommen hat, weshalb auch immer, dies kann auch an einem etwas gnädigeren Prüfer in den letzten Jahren gelegen haben!


    Dieser Gammel kommt nicht von heute auf morgen, der ist schon länger vorhanden. Ich seh dies doch schon am Parkplatz der Firma, da gibt es Personen die fahren jahrelang mit anfangendem Gammel am Radhaus oder Schweller, wenn man da frühzeitig dies beseitigt, dann sind absolut keine Blecharbeiten (Blech raustrennen) notwendig, aber viele sind der Meinung, ach halb so wild, das würde ja etwas kosten und warten bis man eine Baustelle hat und jammern dann, es wäre plötzlich so schlimm, hab ja zuvor das Pickerl auch noch bekommen ;-)


    Serviceheft ist doch nur für normale Servicetätigkeiten von Interesse, sagt aber wenig über den Allgemeinen Zustand aus, ob der Motor zu tode gerockt (Ölfresser) wurde oder andere Tätigkeiten berücksichtigt wurden. Auch muss man sagen, das Fahrzeug ist doch schon ~20 Jahre alt, was erwartet man wenn das Fahrzeug nicht gerade bei einem leidenschaftlichen Hobbieschrauber war...


    Gebrauchtkauf immer auf der Bühne so gut es geht auch an den wichtigen Stellen prüfen, frühzeitig versiegeln und gelegentlich nachprüfen, dann hat man am Ende deutlich weniger Kosten und Ärger, aber für viele ist es eben nur ein Gebrauchsgegenstand und dann kann es nach 15-20 Jahren noch deutlich schlimmer aussehen.


    Ich wünsche dennoch viel Erfolg!

    Hallo Udo!
    Danke für die Info, oder besser für das Bestätigen meiner Befürchtung! :cry:
    Für diesen Zeitpunkt hatte ich mir bereist vor Jahren eine gebrauchte ECU besorgt und auf Halde gelegt. Jetzt muss ich die nur noch finden und hoffen, das die noch funktioniert.

    Dann werde ich mal abwarten was André mir dazu mitteilt....

    Wenn du wegen der ECU sicher sein möchtest, brauchst ja nur das andere gebrauchte anstecken, dann wird zwar die Code Lampe leuchten und du kannst nicht starten, aber der Rest wird normal aussehen/funktionieren, sollte es sich aber ebenfalls so verhalten, liegt ein anderes Problem vor. So kannst du zumindest etwas vorprüfen..

    Ich nehme nur Conti oder Gates und hatte da am 166 2x nach nicht mal einer Tankfüllung schon Rippenriemen die starke Geräusche gemacht haben. Die Beschichtung an neuen Riemen ist an der Oberfläche etwas aufgeraut damit dieser nicht rutschen und Geräusche machen kann, diese bleibt auch bei höheren Laufleistungen teilweise erhalten.


    Bei mir wurde diese zweimal nach sehr zurzer Zeit abgerubbelt/abgefressen. Damals wurde der 166 nur im Winter bewegt und die Riemenscheibe der Lichtmaschine hat in der feuchten Garage über die Sommermonate gut gammeln können und die einzelnen Rillen hatten an der Oberfläche deutlichen Lochfraß, der Riemen konnte somit unter starker Ladeleistung etwas Durchrutschen und wurde somit abgeschält, ev. gibt es bei dir ähnliches Problem.


    Nach dem Tausch der Lichtmaschinen Freilaufriemenscheibe gab es seither kein Problem mehr.

    Also soetwas nennt man Fachwerkstatt! Und dann tauscht man dieses und jenes noch dazu und am Ende sagt man, schmeiß weg den Dreck, da kann man nichts mehr machen.


    Manmanman, hauptsache gutes Geld dem Kunden aus der Tasche gezogen ohne Erfolg, als Fachwerkstätte sollte man prüfen was defekt ist und nicht erst hinterher nochmals das Aggregat zu zerlegen.... Also ich würde da an anderer Stelle eine zweite hoffentlich fachkundigere Meinung /Prüfung einholen und keine Tauschorgie von einen offensichtlich nicht Fachmann nochmals durchführen zu lassen.