Meine Erfahrung im VW und Opel Bereich sieht vorne eher so aus, dass nach einem Belagsatz die Scheiben meistens noch soeben die min- Dicke haben .
D.h ... eine ursprünlich 22mm dicke Scheibe ist nach einem Belagsatz bei etwas über 20mm angekommen , eine 30mm Scheibe bei gut 27mm .
Haust Du nun noch einen Belag auf die Scheibe , ist das Unterschreiten der vorgeschriebenen Mindesstärke der Scheibe garantiert ..... nach Milchmädchenrechnung wird die ursprüngliche 30mm Scheibe gegen Ende des 2. Satzes nur noch 24mm sein ..... aus Erfahrung verschleist die Scheibe aber mit abnehmender Dicke noch schneller ...... solche Teile sehe ich dann immer wieder in der GTÜ-Prüfstelle .
Weil eben eine Menge MAterial an der Scheibe abgenutzt wiurde, ist die thermische Belastbarkeit der Scheibe schlechter .... weniger MAterial kann weniger Wärme speichern, wird also noch heißer .... und das führt zu noch schnellerem Verschleiß.
Aber vielleicht fährt Alfa da eine andere Schiene als VW und Opel und nutzt evtl. weichere Beläge , sie sanfter zu den Scheiben sind und sich selbst schneller opfern .... ist gut möglich.... das war in den 80ern auch bei VW/Audi noch so .....
Hinten ist es dann noch anders, ... durch ständige Unterforderung der Scheibenbremse entsteht Rost auf diesen und das Tragbild wird katastrophal .... es bremst oft nur noch ein kleiner Teil der Fläche , der Rest ist verrottet . DAs dann oft schon bevor ein Belag wirklich verbraucht ist ..... das lässt sich dann auch nicht mehr frei bremsen .
Noch schlimmer mit staubarmen Bremsbelägen .... die haben eine so miserable Selbstreinigung , das auch vorder Bremsen vergammeln und nicht verschleißen .
Opel Vectra Kombi Neuwagen : nach 53000km hinten Scheiben und Beläge Opel Original , bei 104000 kam wieder hinten Scheiben und Klötze, diesmal von Zimmermann rein , nun bei gut 70000 und sieht noch gut aus .... Soviel zur Qualität von Originalteilen 
Vorn haben Klötze und Scheiben 140000 gehalten, seit dem auch Zimmermann drin .....