Nachtrag zum Laden mit eigener PV: auf den Screenshots meiner Anlage kann man sehen, wie groß die Einspeisung gestern und vorgestern war: 13 bzw. 23 kWh. Nur die stünden zum Laden innerhalb von 24 Stunden (zur Sonnenscheinzeit) zur Verfügung. Selbst bei einem 40 kWh Speicher im Auto braucht's zwei Tage zur Vollladung. Nachts kämen ggf. die 3,5 überschüssigen kWh aus der Batterie dazu.
Soll es schneller oder zu anderen Zeiten gehen, kostet es 33,2 cent pro kWh aus dem Netz.
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Bei Unterschreiten des minimalen Ladestroms aus der PV würde die Ladung unterbrochen. Das ist schädlich für die Lebensdauer der Autobatterie, da jede Batterie nur eine begrenzte Zahl von Ladungszyklen hat.
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Du musst nur nachladen, was du verfahren hast.
Der Durchschnittsdeutsche fährt 35km pro Tag, das sind um die 6 kWh pro Tag, die nachgeladen werden müssen.
Bei 10A einphasig sind das ca. 2,6 h bis die Kiste wieder voll ist
Bei 6A dreiphasig knappe 1,5 h.
Eine Batterie hat sog. Vollzyklen - meist um die zwischen 2000-3000 (NCA/NMC) bzw 3000-5000 (LFP)
Ein kompletter Vollzyklus entspricht einer Lademenge von insgesamt 0 auf 100 Prozent.
Meistens hält man aber den Akku zwischen 20 und 80%.
Wenn man jetzt die verbleibenden 60% zwei mal nachgeladen hat, hat man aber nicht 2 Vollzyklen, sondern nur 1,2.
Läd man von 60% auf 80% nach, weil man die Kiste immer gleich nach dem Fahren ansteckt, braucht man 5 solche Ladevorgänge um einen Vollzyklus zu "verbrauchen".
Man kann also bedenkenlos, beliebig oft einen Ladevorgang starten, schadet dem Akku nicht und ist sogar ganz gut, wenn man ihn meistens mit geringer Leistung läd und ihn nicht bis 100% volldonnert.
Bei LFP ist das ein bisschen anders, den kann man auch gerne einmal die Woche auf 100% aufladen.