Es stimmt, daß dem Staat die fossilen Steuereinnahmen (Energiesteuer) zukünftig wegbrechen, könnten ( - momentan ja eher nicht weil die Spritpreise so steigen)
Man darf aber die andere Seite der Medaille nicht vergessen: Wir sparen uns künftig rund 80 Milliarden Euro pro Jahr an Kaufkraft, die aktuell bar an das Ausland für Öl und Gas überwiesen wird.
Dieses Geld bleibt im Land, kurbelt die heimische Wirtschaft an und erzeugt dort neue Steuern (MwSt., Einkommensteuer).Die große politische Kunst der nächsten Jahre wird es sein, diese im Land verbleibende Kaufkraft so zu besteuern, dass der Staat seine Infrastruktur finanzieren kann, ohne die Bürger und die ohnehin belastete Industrie über den Strompreis abzuwürgen.
Das könnte bspw. durch eine Maut auf jeden gefahrenen Kilometer machen, der immer am Tag der HU mit dem FInanzamt abgeglichen wird.
Dann könnte man sogar auch tatsächlich eine Maut für Ausländer für jeden gefahrenen km einführen ohne mit dem EuGH Ärger zu bekommen.