Ich verstehe ehrlich nicht, warum hier immer diese Schrott-„Artikel" von Clubalfa angeschleppt werden. Die Plattform ist nicht ohne Grund in italienischen Foren gesperrt, die haben keinerlei journalistische Standards. Der oben verlinkte basiert einzig und allein auf Gedankenspielen einer Analystin und nicht auf Stellantis-Aussagen/-Interna.
Dass Alfa derzeit so einen niedrigen Marktanteil hat, liegt nicht an den SUVs, sondern daran, dass von FCA kaum in Alfa investiert wurde und es leider nur noch wenige Interessenten für die klassischen Giorgio-Alfas gibt. Dazu sind die Autos deutlich hochpreisiger positioniert als vor den Giorgios, was endlich Gewinn abwirft aber natürlich nicht zum großen Volumen führt. Es gibt ja die Giulia.
Stellantis hat 2021 erstmals ein langfristiges Konzept für die Alfa-Wiederbelebung und Modellpalette entwickelt und das erste 100 % Stellantis-Resultat werden wir im Sommer mit dem Stelvio sehen. Mit der neuen Giulia und einem C-Segment aus Pomigliano scheint es weiterhin auch klassische Autos zu geben. Bloß für Cabrios/Roadster ist der Markt aktuell leider ziemlich tot.
Bzgl. Clubalfa stimme ich Dir zu. Ansonsten lässt sich das Problem doch ganz klar benennen - es ist der Alfa Romeo Tonale! Dieser hat nie hohe Verkaufszahlen erreicht und ist jetzt nicht mehr in den TOP 50 in Italien zu finden. Heißt auch im Februar 2025 ist er dort nicht zu finden. Das ist verdammt beängstigend, denn prinzipiell ist der Tonale nicht sonderlich alt (im Gegensatz zu Giulia und Stelvio, die zudem in einem höheren Segment unterwegs sind).
Der andere, absolut neue SUV ist der Junior, diesen findet man in Italien im Februar auf Platz 27 mit 1.362 Zulassungen - ein schwaches Ergebnis. Also irgendwie sieht das doch so aus, dass es mit den neueren SUV etwas zu tun hat (zumindest auf dem Heimatmarkt Italien, der eigentlich der wichtigste Markt für Alfa Romeo ist).
So und nicht anders ist die derzeitige Faktenlage.