EU regelt die CO2 Emission für PKW bis 2030 - Das Ende des Verbrennungsmotors?

  • Die EU hat am vergangenen Mittwoch in einem Parlamentsbeschluss neue Grenzwerte für den CO2 Ausstoß von Autos festgelegt.

    Dieser Beschluss wurde medial wenig beachtet.


    Bis zum Jahre 2021 liegt der Grenzwert für den C02 Ausstoß bei 95 Gramm pro gefahrenem Kilometer.

    In der Folgezeit werden keine absoluten Grenzen mehr definiert, es wird eine prozentuale

    Verminderung der Abgaswerte festgelegt.


    Nach dem Parlamentsbeschluss vom Mittwoch muss für Neuwagen bis zum Jahre 2030

    der CO2 Ausstoß um 37,50 % gegenüber dem Wert von 2021 vermindert werden.


    Da bedeutet in Zahlen: 95 – 0,95*37,5 = 59,40 Gramm CO2 pro gefahrenem Km.


    Wenn ich richtig informiert bin, beträgt der durchschnittliche C02 Ausstoß aller PKW

    in Europa aktuell ca. 120 Gramm pro Km.


    Diese neu festgelegte Grenze dürfte von einem Verbrennungsmotor kaum zu

    erreichen sein.


    Daher vermutet man, dass mit dieser Festlegung das Ende des Verbrennungsmotors

    endgültig gekommen ist.


    Mich erinnert dieser sehr "einseitige Klimaschutz, selektive Klimaschutz"

    an eine geschichtliche Begebenheit.


    Zwischen dem Anfang des 15. Jahrhunderts und bis in das 18. Jahrhundert gab

    eine kleine Eiszeit. Diese ist in der Zwischenzeit weltweit wissenschaftlich nachweisbar.


    Geprägt war diese Zeit von sehr kurzen feuchten Sommern und sehr langen kalten

    Wintern.


    In der Folge dieses Klimawechsels kam es zu einer Agrarkrise durch Missernten,

    daraus resultierten Hunger, Not, soziale Spannungen und Verfolgung von Minderheiten.


    Autofahrer gab es zu dieser Zeit nicht, aber es gab vermeintliche Hexen.

    Diese Zeit war der Beginn der Hexenverfolgung. Einer muss ja "schuld" sein.

    Diese Zusammenhänge sind geschichtlich belegt.


    Daher frage ich mich warum wird, z.B. nicht der Flugverkehr kritisch betrachtet ?

    Hier ist man über jede Wachstumsrate, Anstieg der Flugpassagiere, Starts- und Landungen

    usw. sehr erfreut. Ist eben Wachstum.
    Und Menschen wie Langstrecken-Luisa geben Freitags bei "Fridays for Future" ihr Bestes.


    Es ist eigentlich sehr durchsichtig und daher kann man sich auch vorstellen was kommen wird.

    Was auf die Industrie zukommen wird können wir jetzt konkret abschätzen.

    Gespannt darf man sein, was bis 2030 dem Halter eines Bestands-PKW abverlangt wird.

    Vielleicht eine CO2 Steuer, eine CO2 Abgabe?


    Die Frage, WEM NÜTZT ES, ist heute wichtiger denn je.

  • wir können heute schon CO2 neutral oder sogar mit positiver Bilanz CO2 neutral fahren. Ökostrom, Wasser und CO2 als Rohstoff = Wasserstoff, synthetisches Erdgas, synthetisches Benzin, je nach Energieeinsatz. Damit wäre jeder Benzin und Gasbrenner Umweltfreundlicher als der Akkuscheiß. Problem an der Sache. die KWh kostet umgerechnet 10-20mal mehr als wenn der Mist aus dem Boden kommt.

  • Die Schifffahrtsmagnaten, Fluglinien etc. bestimmen über ihre Lobbyisten die Umweltauflagen doch selbst.


    Die Regierung darf sich, mit Rücksicht auf die Autoindustrie natürlich, ein ganz klein wenig austoben.

  • Betreffen die Grenzwerte nicht die komplette Flotte der jeweiligen Hersteller? Ich meine so etwas mal gelesen zu haben.

    Das ist richtig, ab einem gewissen Grenzwert wird es auch für die Flotte ambitioniert. Wenn ich richtig informiert bin, bedeutet dieser Grenzwert einen Verbrauch von ca. 2.5 Liter Kraftstoff pro 100 km. Da dieser Verbrauch mit einem Verbrennungsmotor kaum zu erreichen sein wird, müssten ca. 40 % z.B. der Flotte mit E-Autos abgedeckt werden. Damit diese dann nicht nur auf dem Papier stehen müssen diese auch gekauft werden. Dazu muss der Verbrennungsmotor unattraktiv gemacht werden. Z.B durch Fahrverbote, zusätzliche Abgaben. Der E-Motor hingegen wird attraktiv gemacht. Siehe hier z.B. den Vorschlag von unserem Bundesverkehrsminister, private Ladestationen durch Subventionen (Steuergelder) zu fördern.

  • Der Flottenverbrauch ist der einzige Grund für die Autobauer, dass sie E-Autos bauen (haben die letztens sogar zugegeben)

    Jeder weiß, dass E-Autos nicht die Lösung sein können.

    Das ganze Verkehrskonzept muss sich ändern, mehr Öffis, weniger oder am besten kaum Individualverkehr.

    "You can't be a true petrolhead until you've owned an Alfa Romeo"

    Jeremy Clarkson

  • Genau wegen diesem System werden ab 2020 nur noch E- Smart gebaut, gehören ja zu Mercedes und fallen dann in die Berechnung. Smart geht aber zu 50% an die Chinesen, wo die Dinger dann gebaut werden. Aber ich bezweifle das der Schachzug funktioniert . Glaub nicht das viele einen E-Smart kaufen werden, so auch die Tendenz laut Smart Forum.

  • Es ist ohne Zweifel richtig, dass es eine klimatische Veränderung gibt. Diese Veränderungen sind seit dem Bestehen der Erde in immer wiederkehrenden Intervallen festzustellen, da reicht ein Blick in die Geschichtsbücher. Der Unterschied, dieser ist allerdings gravierend, besteht darin, dass in der Gegenwart durch technische und mediale Entwicklungen diese Szenarien einem breiten Publikum unterbreitet werden können und so ein Horrorszenario vermittelt wird. Das fängt, wie aktuell zu sehen ist, mit der Warnung des Weltuntergangs an und endet mit der dann daraus resultierenden Vorschlagsreihe mit dem Titel: "Sind Paare mit Kindern noch verantwortungsvoll?". Diese These vertritt sinnigerweise eine Lehrerin aus, ich glaube, Regensburg.


    https://www.hna.de/welt/verena…asuende-onl-12003442.html

    :bäh:Gruß Christof :uw1:

  • Es ist ohne Zweifel richtig, dass es eine klimatische Veränderung gibt. Diese Veränderungen sind seit dem Bestehen der Erde in immer wiederkehrenden Intervallen festzustellen, da reicht ein Blick in die Geschichtsbücher. Der Unterschied, dieser ist allerdings gravierend, besteht darin, dass in der Gegenwart durch technische und mediale Entwicklungen diese Szenarien einem breiten Publikum unterbreitet werden können und so ein Horrorszenario vermittelt wird. Das fängt, wie aktuell zu sehen ist, mit der Warnung des Weltuntergangs an und endet mit der dann daraus resultierenden Vorschlagsreihe mit dem Titel: "Sind Paare mit Kindern noch verantwortungsvoll?". Diese These vertritt sinnigerweise eine Lehrerin aus, ich glaube, Regensburg.


    https://www.hna.de/welt/verena…asuende-onl-12003442.html

    Gutes Beispiel für Schwarz-Weiß-Denken.
    Darf man das aus politischer Korrektheit noch sagen?

    Politisch Korrekt heißt es jetzt wohl, Alles oder Nichts denken.

    Aber sie bleibt sich wenigstens selbst treu und ein Buch möchte man

    auch verkaufen.


    Wie oft fehlt auch hier die Verhältnismäßigkeit, die umfassende Betrachtung.

  • ich sag dazu nur. wenn's der Kuh zu Wohl ist geht sie aufs Eis.

    wir nehmen uns alle viel zu wichtig.

    dabei sollte man auch Bedenken: Handel ist auch Krieg mit anderen Mitteln.

    Warum sollte gerade Deutschland die Welt retten?


    Die Pest, Cholera und Syphilys, von den franzosen erfunden, daher franz. Krankheit,

    und letztlich HIV alles sollte die Menschheit ausrotten.

    Und was hats gebracht?

    wir werden immer älter und immer mehr People on the Globe.


    Wir werden den Hype überleben. Versprochen.

  • Letztendlich ist und bleibt der Mensch der Zerstörer der Welten.


    Oppenheimer hatte das schon vor 74 Jahren erkannt.

  • Ach ja , kann man nicht mehr hören diesen ganzen dummen Kram . Benzin wird es immer geben wenn nicht

    einfach Kerosin am Flughafen klauen . Das ist HOCHPROZENTIG genug !=O

  • edit

    Auch schwarz weiss !?:joint:

    Elektro ist auf sicher der FALSCHE Weg . Da kommt noch mehr Mist auf den Weg . Da frag mal meinen Vater . Energiegeräteelektroniker Meister

    seit 1961 ! Der hält dann mal nen Vortrag zum WACH werden .

    Unsere Politik versagt hier völlig . Und nicht vergessen , wir sind ALLE Umweltverschmutzer !!!!!!

    Ändert ALLE erstmal was bei euch im Alltag mit vielen Sachen !

    Mehr möchte ich dazu nicht schreiben .:AlfaFahne: