Japp, das sind 100€ 
Florian1241 - eine Grundregel von mir ist du muss irgendwas können bevor du stumpf drauf los legst. Du musst entweder die Motortechnik, das Schweißen oder das professionell sauber machen lernen. Unten links im Bild ist bereits das erste Nagernest. Die Inneneinrichtung ist dementsprechend mit Mäuseurin evtl. verunreinigt und weiter geht das Spiel.
Du brauchst für diesen Wagen 3 Berufe - einen Detailierer, einen Mechaniker und einen Karosseriebauer.
Sehr schön auf den Punkt gebracht. 
Auch wenn der Sohnemann einen der erwähnten Berufe erlernt, wissen wir noch nicht was der Papa alles auf dem Kasten hat. 
Da ich ein großer Fan von dem V 6 bin, aber selber keinen 24 V habe, hab ich kurz mal recherchiert. Wie vermutet ist es Baujahr bedingt und jetzt mit Foto gut zu erkennender V6 24 V.
Mit Einführung des Modelljahrs 1993 wurden die Super-Modelle eingeführt. Neben einem gründlichen Facelift -außen und innen- wurden hiermit die neuen 24V-Motoren eingeführt. Es handelt sich hierbei um eine auf den SOHC V6 basierende Motorvariante mit vier Ventilen je Zylinder und zwei obenliegenden Nockenwellen je Zylinderreihe. Die Leistung betrug 210 PS.
Ein paar Infos zu dem V6, Stärken und Schwächen :
Da die Nockenwellensteuerung mit einem Zahnriemen erfolgt, ist hier ein wartungsmäßiger Schwachpunkt. Der Zahnriemen sollte alle 60.000 km gewechselt werden. Auch wenn in den offiziellen Werkstattunterlagen Zahlen von 80.000 - 120.000 km genannt werden, ist ein früher Wechsel billiger als ein kapitaler Motorschaden durch Zahnriemenriß. Im Zweifelsfall sollte man bei einem Fahrzeug ohne die entsprechenden Nachweise gleich einen Werkstattermin zum Zahnriemenwechsel vereinbaren.
Bei allen V6-Motoren kann es auch schon mal vorkommen, daß die Dichtringe der Zündkerzenlöcher undicht werden. Dann steht das von der Ventilsteuerung im Zylinderkopf hochgewirbelte Öl in den Zünkerzenlöchern. Neue Ventildeckeldichtungen und neue Dichtringe schaffen hier schnell Abhilfe. Wobei sich die Dichtungen der vorderen Zylinderbank - aufbaubedingt - um einiges schneller tauschen lassen als die der hinteren.
Allgemeines zu den Motoren
Wie bei allen Autos mit quereingebautem Frontmotor hat auch der Alfa 164 konstruktionsbedingte Schwachpunkte, die zwar hier sehr gut gelöst sind, aber trotzdem Anlass zu so manchem Ärgernis sein können. Zum einen verschleissen die Gummis der Motorabstützungen in Folge von Lastwechseln und der damit verbundenen Bewegungen des Motors in Fahrzeuglänsgachse. Zum anderen leiden die sogenannten "Flexrohre" der Auspuffrohre unter diesen Bewegungen. An der oberen Motorabstützung verschleissen in der Regel nur die Gummilager. Diese sind relativ einfach zu ersetzen. Anders sieht es mit den Flexrohren aus. Hier muß immer das ganze Hosenrohr vom Krümmer bis zum Katalysator ausgetauscht werden. Da die Verbindungsschrauben zum Katalysator hin meistens extrem festgerostet sind, hilft nur ordentlich Rostlöser oder auch mal "heißmachen" mit dem Schweißbrenner.
Ein generelles Problem aller Alfa Romeo-Motoren mit direkt gesteuerten Ventilen sind die Nockenwellen und die Tassenstößel. Diese laufen mit der Zeit ein und das Nockenprofil wird "spitz". Dadurch kann der Motor nicht mehr seine volle Leistung entfalten. Sollte bei der Arbeit an der Ventileinstellung ein übermäßiger Verschleiß festgestellt werden, sollte man die Nockenwellen mitsamt den Tassenstößeln gleich mit austauschen. Man bezahlt die Arbeit dann nur einmal.
Ab 1993 haben alle V6-Motoren sogenannte Hydrostößel. Hier übernimmt ein vom Motoröldruck aufgebautes Ölpolster den Spielausgleich zwischen Ventil und Nockenwelle. Das Ventilspiel ist damit quasi "wartungsfrei". Allerdings kann auch hier ein Defekt vorliegen - der sich durch klappernde Ventile bei warmem Motor bemerkbar macht. Dann ist wahrscheinlich einer der Hydrostössel defekt. Kurzes Ventilklappern bei kaltem Motor ist dagegen normal, da in den Stösseln erst der nötige Druck aufgebaut werden muß.
Auch die von Alfa Romeo verwendeten Kolben des Zulieferers Borgo können bei höheren Laufleistungen nicht gerade überzeugen. Zwar sind die Fertigungsqualitäten mit den Jahren immer besser geworden, aber Fachleute sprechen davon, die Kolben und Büchsen nach 60.000 km auszutauschen, da diese dann verschlissen wären.
Quelle : classicalfisti.net
Meiner Meinung nach ein klasse Motor, aber etwas Erfahrung sollte man da schon haben, wenn man da ran geht.