Beiträge von OliBo

    Gehen wir mal davon aus, dass alles besser ist, als nichts zu machen...

    Ich hab dort, wo ich den Rost zunächst mechanisch entfernt habe, mit Fertan behandelt, dann Unterbodenschutzwachs.

    Fluidfilm in Hohlräume, wo keine Umwelteinflüsse wie Steinchen etc. ran kommen.


    Bis jetzt ok, in ein paar Jahren gibt’s eh keine Ersatzteile mehr, da nütz einem die beste Rostvorsorge nix ;-)

    Oder mal zum ATU (oder zu nem anderen Teiletauscher) fahren und nen Tester ranhalten lassen.

    Der musst dann, wie weit die Spannung bei Belastung sinkt, ermittelt den Innenwiderstand und sagt schließlich „gut“ oder „schlecht“.

    Die Leerlaufspannung einer Batterie ist nämlich ebenso wenig aussagekräftig wie die Spannung während der Ladung.

    Die Kofferraumklappe von innen würde ich noch empfehlen.

    Da hat meiner von den Schnittkanten her unten um die Kante herum angefangen zu blühen.


    Das Hängen/Festsitzen der Beläge kann bei den Festsattelbremsen auch daher kommen, dass es unter den Führungsplatten korridiert und die Platten dadurch hoch kommen.

    Dann passt der Abstand nicht mehr und die Beläge hängen fest ;)

    Die Führungsbleche gibt’s beim 159 ti nicht. Da sitzen die Beläge einfach im Alu-Sattel.

    Aber das Klemmen durch die Korrosion unter den Blechen kenne ich von den hinteren Bremsen, die Bauart hatte der 147 (der 156 also wahrscheinlich auch), und vom 159.

    Weil viele Schrauber viel Kraft aufwenden. Statt mit links / rechts und kleinem Drehmoment die Bolzen erst einmal loszubrechen.

    Die Bolzen brechen, ohne dass jemand daran anfängt zu schrauben.

    Die brechen einfach aufgrund der Biegebeanspruchung, die sich einstellt, wenn der Krümmer sich z.B. bei Regenerationen deutlich mehr ausdehnt als der wassergekühlte Zylinderkopf.

    Das geht ein paar hundert mal gut, aber irgendwann knackt‘s.

    Moin,


    als erstes den langen Riemen runter: dazu hinter dem rechten Vorderrad (Beifahrerseite!) die Abdeckung zur Riemenscheibe abnehmen und mit einem 32er Schlüssel den Riemenspanner entspannen. Evtl. kommst Du jetzt auch von vorn dran.


    Dann muss der kleine Riemen runter: vom Klimakompressor die untere und die mittlere Schraube rausdrehen, die obere lösen. Klimakomp. verdrehen und so den kleinen Riemen entspannen. Evtl dazu auch die Lichtmaschine (zwei Schrauben, eine oben eine unten) lösen und nach unten schwenken.


    Dann Servopumpe vom Halter trennen, Schläuche können dran bleiben.


    Wenn alle drei Aggregate vom Träger gelöst sind, kommst Du an alle Befestigungsschrauben dran.

    Ich sage nicht „die sind raus“, ich gebe lediglich einen Tip ab.

    In sich verdrehen dürfen die einzelnen Lager sich schon, dafür ist der Motor ja an drei Punkten befestigt.

    Im Video sieht's so aus, dass der Motor „schön“ um die beiden seitlichen Lager kippt, als Drehpunkt quasi.

    Deshalb wäre die Drehmomentstütze meine erste Verdächtige. Dazu lässt sie sich als einzige ohne Ausbau prüfen und einfach ersetzen.

    Nur der Unterfahrschutz muss ab, einseitig hochbocken und mit langem Arm tauschen.

    Oder Du hast Glück und ne Grube oder Hebebühne zur Hand, dann ist es ganz easy.


    Und ja, ich finde, der Motor kippt zu sehr.

    Ich würde auf die untere Drehmomentstütze (zwischen Ölwanne und Fahrschemel) tippen.

    Die anderen beiden Lager (Zahnriemenseitig unter dem Servobehälter und Getriebseitig unter dem Batteriehalter) sind durch das Triebwerksgewicht derart vorgespannt, dass sich da mit wenig Kraftaufwand nichts bewegen sollte.

    Das Getriebe wird ausgangsseitig gesperrt, richtig.

    Da das Getriebe aber fest mit dem Motor verbunden ist, geht das Drehmoment von den Rädern direkt auf die Motor-Getriebe-Einheit.


    Sollte eine Drehmomentstütze kaputt sein, kannst Du das damit feststellen. Bei dem großen Lager zahnriemenseitig wahrscheinlich nicht, weil da das ganze Motorgewicht drauf lastet.

    Aber einen Versuch ist's wert.

    Ist das Automatikgetriebe auch nochmal gelagert?

    Habe insgesamt 3 Lager gefunden, das große unter dem Servoreservoir, und die beiden länglichen! Keins war locker, keins war optisch beschädigt! Mit nem Knebel gucken wie hart sie sind konnte ich noch nicht


    Ach Du hast ein Automatikgetriebe?

    Parke doch mal in der Ebene und schalte auf "P", aber ohne die Handbremse zu ziehen.

    Öffne die Motorhaube und stell Dich vor das Auto und schiebe kräftig vor und zurück und beobachte dabei, ob und wie viel der Motor vor und zurück kippt.


    Das wäre eine erste Möglichkeit, die Motorlager zu prüfen, ohne auszubauen oder von unten dran zu müssen.

    Erstbesteigung, 17000 km, 16 Jahre alt...

    Hat wahrscheinlich 15 Jahre irgendwo rumgestanden.

    Na ja, für Sammler vielleicht, aber bei 80k sind die Wertzuwächse der nächsten 20 Jahre wohl schon eingerechnet.

    Wenn Du das „am Samstag“ fertig bekommst, bis Du mein Held ;-)

    Ich hab zwei Wochenenden gebraucht, in der Woche dazwischen bisschen Rostvorsorge betrieben und Öl-und Filterwechsel gemacht.


    Hast Du das mit dem „Torx-Ausdreher“ auf dem Schirm? Mit neuem 3 mm Bohrer mittig ein Loch in den Bolzen und mit einem eingeschlagenen Torx-Bit herausdrehen.

    Funktioniert prima, weil die Bolzen ja nicht festgebacken sind.

    ...

    Der Arzt im Krankenhaus hat dann mit 4 Stichen genäht. Aber einer wäre noch mehr nötig gewesen. Sieht an meiner rechten Hand ein bisschen gepfuscht aus :ueberzeug:

    Das machen die extra, damit Du Dich täglich dran erinnerst, besser aufzupassen ;-)

    So hast Du als Opa eine bebilderte Geschichte mehr im Köcher.


    Ich hab in der Esstischschublade meine Dynamische Hüftkopfschraube (DHS) gelagert, die ich 18 Monate in mir herumgetragen habe.

    Hin und wieder hole ich die beim Familienkaffeetrinken raus :D

    Stimmt zwar nicht ganz (dass die alten Motoren in der Hinsicht keine Probleme machen), aber bei den anderen Motoren hat man's einigermaßen selbst in der Hand.

    Mein ex-147 1,9jtdm (09/2005, kein DPF, keine Regeneration) hatte auch gerissene Bolzen, der hat aber auch öfters über längere Stecken Vollgas bekommen.

    Dabei übersteigen die Temperaturen die der Regeneration nochmals.


    Das mit den auf Scherung belasteten Bolzen unterschreibe ich sofort. Die Krümmer haben ja auch deshalb Langlöcher bekommen. Aber die wechselnde Biegebeanspruchung lässt eben irgendwann den Bolzen brechen.


    Das Verziehen des Krümmers ist dabei zweitrangig.

    Die kalten Krümmer sind liegen in der Mitte auf, an Zylinder 1 und 5 haben sie auf der Richtplatte mal gerne 2mm Luft.

    Bei Erwärmung legen sie sich aber an (werden ja auch dicht, das Gekreische hört auf).

    Ich habe den kalten Krümmer auf einen Spanntisch einer Fräsmaschine geschraubt. Bereits bei 5 Nm lag der Krümmer an allen Flanschen plan auf.


    Bei mir wurde nix geplant, weil (zumindest bei den 2mm Luft die bei mir waren) witzlos.

    ….Im Moment liege ich bei AP, ST, oder KW soll wohl eh alles der gleiche Mischmasch sein?!?! (Vielleicht hat schon jemand Fahrerfahrungen???)

    ...

    Das war doch Deine Frage, und darauf hast Du den link auf genau die Marken- und Marktanalyse bekommen.

    Nach Erfahrungen, was die Fahreigenschaften angeht, hast Du ja nicht gefragt ;-)


    Der Rest, der hier läuft, ist - wie Eddy schon sagt - normal, eigentlich noch eher harmlos. Üblicherweise kommen hier ziemlich schnell Kochrezepte, Hundefotos, Ernährungsberatung und Urlaubsfilme...


    Also, ruhig weiter (konkret) fragen, dann gibt's auch Antworten. Was das stark unterschiedliche Fahrverhalten von 159 und Brera anbelangt, kann ich dann aber nix weiter beitragen, außer Mutmaßungen alá "beides Dickschiffe".