Beiträge von Christopher

    Bei Prof. Indra geht bei mir, ehrlich gesagt, eine rote Lampe an.


    Ich habe durchaus Respekt vor seiner langjährigen Arbeit, aber:


    Sein Leben waren Verbrennungsmotoren.

    Er ist meiner Meinung leider nicht (mehr) zu einer objektiven Betrachtungsweise fähig.

    Es ist vieles noch verbesserungswürdig, aber auch verbesserungsfähig.

    Von der Gewinnung und Menge der Rohstoffe bis hin zur Ladeinfrastruktur.


    Es gibt sicher jetzt schon sinnvolle Anwendungen für Endnutzer.

    In meinem Bekanntenkreis sind einige, die einen Stromer für den Weg zur Arbeit und andere Kurzstrecken nutzen.

    Geladen wird nur zu Hause oder sehr günstig beim Arbeitgeber.


    Bei ALLEN ist der Stromer min. das DRITT-Auto!


    E-Mobilität hat für bestimmte Anwendungen sicher ihre Berechtigung, aber:

    Trotz aller möglichen Verbesserungen, bin ich skeptisch, dass E-Mobilität das einzig selig machende sein kann.

    Die Symptome, die Du beschreibst, hatte ich bei meinem Spider, als das Ausrücklager kaputt war.

    Zudem hat man beim Treten der Kupplung gemerkt, dass da was mit Widerstand und hakelig trennt und einkuppelt.


    Wie dem auch sei.

    Besonders wenn es deine langjährige Werkstatt ist, wird sie den Fehler ja wohl auf Kulanz beseitigen.


    Ich habe den Kupplungswechsel bei der freien Werkstatt 200 Meter entfernt machen lassen, und ich habe zeitweise bei der Arbeit zugesehen.

    Die Werkstatt ist auf keine Marke spezialisiert.

    Die Arbeit wurde zu meiner vollsten Zufriedenheit durchgeführt.


    Die Kupplung und ihre Funktion ist zur Zeit das Beste an meinem Spider. :)

    Ich muss zugeben, dass ich die Technik der 1,4 l tb-Motoren nicht kenne.

    Ich bin davon ausgegangen, dass es ein Benzin-Direkteinspritzer ist.


    Wenn ich es jetzt richtig gelesen habe, ist das aber noch ein Saugrohr-Einspritzer.

    Dann fällt der Punkt, dass der Sprühnebel des Einspritzventils die Kerze ungünstig trifft natürlich flach.


    Mit der Gemischaufbereitung könnte natürlich trotzdem etwas nicht stimmen, wenn bevorzugt Zylinder 1 betroffen ist.

    Valeo sollte okay sein.



    Im Prinzip kann man einen Kupplungswechsel schon selber machen.

    Bei meinen Alvis (Vorkriegsauto Bj. 1938) habe ich es schon selbst gemacht.


    Trotzdem bin ich mit meinem Spider in die nahegelegene Werkstatt zum Kupplungswechsel.

    Es muss doch einiges weg gebaut werden, man braucht eine vernünftige Vorrichtung, um das Getriebe beim Ausbau zu stützen und beim Einbau möglichst exakt zu positionieren.

    Außerdem fühle ich mich für diese Art Arbeiten langsam zu alt ;-)


    Deine handwerklichen Fähigkeiten und deine Ausrüstung kannst du am besten beurteilen.


    Ich war - wie gesagt - in der nahegelegenen, freien Werkstatt.


    Einen Kupplungswechsel bei einem Fronttriebler sollte eigentlich jeder normale Meisterbetrieb zu einem vernünftigen Preis hin bekommen, das muss kein Alfa Romeo Spezialist sein.

    Allgemein sind die Zündkerzen in den modernen hubraumreduzierten Motoren mit den hohen Literleistungen hohen Belastungen ausgesetzt.

    Wenn das Problem allerdings verstärkt nur auf einem Zylinder auftritt, liegt die Vermutung nahe, dass besonders mit dem Zylinder etwas nicht stimmt.


    Eventuell sprüht in dem Zylinder das Einspritzventil die Zündkerze "ungeschickt" an und/oder das Ventil ist verkokt.


    Als einfache Maßnahme könntest du es mal mit einem Benzinzusatz gegen Verkokung probieren.


    Untertouriges Fahren, viel Stadtverkehr, kaum auf Betriebstemperatur kommender Motor kann das Problem auch begünstigen.

    Ich vermute mal, dass der CEO "weich gefallen" ist.


    Kurz vor meinem Ausstieg bei BOSCH haben wir in meinem Bereich ein Bauteil mit der größten Wertschöpfung nach China ausgelagert.

    Wieviel Cent wir damit gespart haben kann ich aus der Erinnerung nicht mehr sagen.

    Die Chinesen haben die neuesten Maschinen bekommen und alles Wissen, das jahrelang erarbeitet wurde.

    Dutzende Chinesen waren monatelang zur Einarbeitung bei uns im Werk.

    Zugegebener Weise war die Qualität aus China von Anfang an sehr gut.


    Industriespionage war gestern, wir geben alles freiwillig raus und irgendein "Großkopferter" haut sich für einen Kurzzeiterfolg auf die Schulter.

    Ich vermute 2009 ist ein Schreibfehler für die WaPu und du meinst 2019?!

    Sonst sollte die WaPu unbedingt getauscht werden.


    Ich hatte an meinem Spider im Sommer einen Motorschaden, weil die WaPu fest gegangen ist und der Zahnriemen übergesprungen ist.

    Das Resultat war ein schrottreifer Zylinderkopf mit krummen Ventilen.

    Der Zahnriemen ist dabei noch nicht einmal gerissen.


    Obwohl ich ja eher der Sparfuchs bin:

    Wenn man schon alles auseinander gebaut hat um den Zahnriemen zu wechseln, sollte man die WaPu immer mit wechseln.

    Man sieht ihr nicht an, ob sie demnächst den Geist auf gibt.

    Ich bin ja eher jemand, der der Meinung ist, dass um das Thema Öl zu viel Gedöns gemacht wird, und es auch auf das Fahrprofil ankommt wie oft man wechseln muss und mit welcher Spezifikation.

    Meiner Meinung wichtiger für eine lange Motorlebensdauer ist, dass überhaupt immer genug Öl drin ist, der Motor richtig warm gefahren wird, der Wärmehauhalt des Motors stimmt, und das Öl durch zu fettes Gemisch oder viel Kurzstrecke nicht übermäßig strapaziert/verdünnt wird.


    Trotzdem in deinem Fall:

    Ja, da würde ich auch wechseln.

    Mit 10W60 machst du sicher nichts verkehrt.


    Von dir nicht erwähnt:

    Wie alt sind WaPu und Zahn-Riemen?

    Verbrenner werden überhaupt nicht zu "Exoten" wenn eFuels (forciert durch Porsche und Siemens) und H2 Motoren (Deutz, Toyota haben schon serienreife Motoren) den "Batterie-Antrieb" endgültig in den ja auch offiziell (ok, hinter vorgehaltener Hand) Status der "Übergangs-Technologie" verdrängt haben.

    Du hast aber eine tolle Glaskugel. ;-)

    Meine sagt etwas anderes.

    Die Zeit wird es zeigen.