Hier geht es ja im Kern gar nicht darum, ob man SUVs mag oder nicht. Wer vorschnell vor dem Hintergrund seiner persönlichen Abneigung abgestimmt hat, ist in die Falle gegangen, wo eine Minderheit anderen vorschreiben kann, wie man zu leben hat. Und das kann - weil solche Abstimmungen ja offenbar trotz geringer Teilnahme - Erfolg haben können, ganz schnell auch in andere ökoliberale Bereiche übertragen werden, die einem selbst weh tun. Zweit- oder Spaßautos nur zum Rumgondeln in der Natur? Igitt. Autos generell mit mehr als 100PS, wozu? Fahren mit Autos is in die Innenstadt? Geht auch mit Öffis. Am Ende sind wir beim Grillfleisch an jedem Sommertag? Muss ja auch nicht sein. Fast alles könnte eine verbotswillige Minderheit mit dem Argument Schutz der Menschen und der Umwelt begründen.
Ich bin sowieso dafür, dass alles verboten wird, was ich:
- nicht habe
- nicht mag
- nicht kann
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