Beiträge von Doc Tom

    Na ja, Alfred, als Initiator der Kabelbäume muss ich da schon genau sein und sehen, dass meine „Kunden“ nicht alles durcheinanderbringen...;)

    Freut mich auf jeden Fall, dass Du jetzt auch im Portal mitmischst!

    ...und temperaturmäßig was macht das aus?

    Gewaltig viel: Am Plenum während der Fahrt 50-60 Grad, im Stau und nach dem Abstellen des Motors über einige Stunden 80-100 Grad, über dem Radhaus während der Fahrt 25 Grad, nach dem Abstellen max. 40 Grad (bedingt durch den Servoölkühler)

    Ach du bist das..ja sieh mal einer an die Welt ist klein:wink:

    Wo hast du denn dein Steuergerät hingesetzt?

    Über das linke vordere Radhaus, unter die schwarze Abdeckung. Geht halt nur ohne Selespeed. Für Selespeed könnte man die ECU in die Nähe der Alarmanlage packen. Ein anderes Forumsmitglied ist dabei, die ECU (mit einem anders konfigurierten Kabelbaum von mir) in den Innenraum unter das Armaturenbrett zu verlagern, habe ich aber noch nichts Neues davon gehört...

    vergiss das reduzier stück das bekommst du gar nicht in den schlauch rein die einzelnen schichten im schlauch sind nicht miteinander verbunden und wenn du versuchst den anschluss rein zu stecken schiebt sich der teflon teil zurück

    Das stimmt schon, das Reduzierstück muss gerade so reinpassen, und die Schlauchschelle macht dann schon den Rest. Die Teflonseele muss jedenfalls heile bleiben.

    Die Idee hatte ich auch vor langer Zeit und dann ein Hitzeschutzblech drüber, aber dafür scheinen die Kabel zu kurz zu sein.

    Hitzeschutzblech... Du meinst wohl Hitzeeinträger... man bekommt das Steuergerät nicht thermisch isoliert, ich habs doch nachgemessen...

    aber egal ob Hitze oder Vibrationen, die ECU muss da weg...

    Hallo Alfred,

    die ECU ist im linken Kotflügel... ;)

    ansonsten willkommen hier! :AlfaFahne:

    Nun, ein Nordmotor mit 108000km ist üblicherweise noch weitgehend (bis auf Ventilschaftdichtungen) in Ordnung, mit 208000 wäre er aber sicher komplett überholungsbedürftig. Ich würde also mal eher davon ausgehen, dass eine Totalrevision ansteht. Sind aber nur Erfahrungswerte, der Einzelfall kann natürlich abweichen.

    Hab mal länger darüber nachgedacht... ein Bertone als Anfangsprojekt geht nur, wenn die Karosserie weitgehend in Ordnung ist, ansonsten kommt man schnell in den Wald... geht dann nur, wenn man einen guten Karosseriebauer als Freund hat... Technik ist, wie schon erwähnt, eher kein Problem. Motor ist ohnehin gut, am Fahrwerk muss man sich neben den Verschleissteilen nur um das Reaktionsdreieck kümmern. Wie immer bei alten Autos ist das Interieur am kritischsten. Fehlen Teile oder sind sie sehr defekt, muss man improvisieren, nachbauen (lassen) und in jedem Falle auf Originalität verzichten...

    Für mich trotz des verhältnismässig unkomplizierten Autos kein Anfängerprojekt...

    Doc Tom : Prügelst Du Deine Bella so, dass Du Sorge hast, die Scheiben könnten kapitulieren?

    Ich frag aus Interesse, weil ich solche Indikatoren bislang nicht gesehen habe .....

    Die Frage ist interessanter, als Du sie vielleicht gemeint hast.... tatsächlich habe ich die Indikatoren vorher auch nicht gekannt, habe ich gesehen und juxweise mitbestellt... bei kein "Prügler", fahre eher materialschonend, aber schon gerne zügig, dies vorweg.


    Bei genauerer Betrachtung machen die Indikatoren aber doch Sinn: Habe des öfteren in Forenbeiträgen gelesen, dass man sich über rubbelnde oder verzogene Bremsscheiben mokiert, und das, obwohl die meisten ihre Fahrzeuge wohl nicht im Rennbetrieb bewegen... verschiedene Ursachen kommen dafür in Betracht: 1) Falsche Bremstechnik, d.h. zu langes auf der Bremse stehen, z.B. bei langen Bergabfahrten, damit bekommt man jede Bremse platt, dabei können die auch ins Glühen kommen. 2) Schlechte Bremsbelüftung. Belüftung ist bei Bremsen immer ein Problem, diesem wird aber beim Design von "zivilen" Fahrzeugen üblicherweise keine besondere Beachtung geschenkt. Besonders bei Fahrten mit hoher Bremsbeanspruchung und geringen Geschwindigkeiten, also wenig Fahrtwind (sind wir wieder bei Passfahrten bergab...) kann das zu einem besonderen Problem werden. 3) Schlechtes Material.


    Damit zum konkreten Fall: Bei meiner GTA kommen da einige Punkte zusammen: Sie hat einen wunderbaren Motor und eine gute Lenkung, der Rest ist aber sehr zivil, der Fiat-Abkömmling ist einfach kein Rennwagen: Mässig steife Karosserie trotz Domstreben, mässiges Serienfahrwerk, mässige Bremsanlage, Frontantrieb... bin wie gesagt, kein Rennfahrer, aber den Unterschied bemerke ich jeden Tag am allerbesten, wenn ich mich in meinen alten 911 G WTL mit dem Turbo-Fahrwerk setze, das sind Welten... Bremsen aus dem 917... bin auch schon modernere 911er gefahren, die Konzeption und Solidität ist ganz anders auf sportliche Belange abgestellt... kostet natürlich auch mehr.

    Nun mag ich meine GTA aber sehr, hat schon das Zeug zu einem agilen Fahrzeug, das man flott bewegen kann, nicht nur geradeaus auf der Autobahn... daher habe ich ihr ein KW V3 Fahrwerk spendiert, das macht die Sache schon mal viel besser, aber die Bremse ist nun umso mehr eine Katastrophe, daher jetzt die Tarox. Und die Indikatoren machen bei einem Nicht-Rennwagen dann umso mehr Sinn, zumal ich sehr gerne Pässe fahre. Der grüne schlägt bei 430 Grad um, der orange bei 560 und der rote bei 610, wie schon bemerkt. Ich möchte eher sichergehen, dass die Bremsen nicht in diese Temperaturbereich kommen... ansonsten müsste man die Belüftung schon im zivilen Betrieb verbessern.

    So, genug gebabbelt....