Alfa Romeo GT 1300 Junior - erstes Restaurations Projekt?

  • Liebe ARP Community,

    ich habe die Möglichkeit für ca. 10k an einen Alfa Romeo GT 1300 Junior in passablem Zustand zu kommen. Ich bin ein mega Automobil und insbesondere Young & Oldtimer Freak, doch bin gerade mal 21 Jahre alt und habe keine Schrauber Erfahrung. Ich habe einige Kontakte von Freunden und Familie durch die ich Hilfe und Werkzeug grösstenteils organisiert kriege, doch bin mir unsicher ob dies ein gutes erstes Schraub und Restaurations Projekt wär.

    Was meint ihr? Soll ich es angehen oder doch lieber die Finger davon lassen? Habe natürlich Sorge, dass es zu einem Fass ohne Boden werden könnte.

    Vielen Dank für hilfreiche Antworten.

  • Hier noch die Bilder zu dem speziellen Alfa um den es geht.

  • kommt auf den allgemeinzustand an

    versteckter rost / durchrostungen

    technik motor fahrwerk getriebe hinterachse

    und in welchen zustand du ihn bringen willst

    teileversorgung ist eigentlich problemlos mal abgesehen von den zierleisten

    im scheibengummi

    Stau ist nur Hinten blöd vorne macht er Spass

  • Aller Anfang ist schwer aber man wächst mit seinen Aufgaben.


    Wenn du die Zeit, den Platz und das nötige Kleingeld hast warum nicht!?


    Fehlschläge wird es immer geben und irgendwas wird immer zu machen sein ;)

  • Sev2299

    Servus und willkommen im ARP zunächst einmal!
    Eventuell magst du auch noch im Vorstellungsbereich kurz auf deine Person eingehen? - Link weiter unten...
    Ist in weiterer Folge auch sicher hilfreich, was Unterstützung aus dem Forum in deiner Nähe betrifft. ;)


    Nun zu deiner eigentlichen Frage:
    Gehen tut alles und hat mit dem Alter wenig zu tun, auf die notwendige Leidenschaft kommt es draufan, denn bei so einem Projekt wirst du zwangsläufig mit Rückschlägen rechnen müssen.
    Wie Tobi bereits angemerkt hat, ist im Vorfeld zu überlegen, ob du einen geeigneten Platz (überdacht, evtl. sogar beheizt) und die nötigen Kohlen zur Verfügung hast, denn du wirst dir die Schrauberei ja nicht unnötig zur Qual machen wollen und die Ersatzteile für ältere Modelle wollen oft gut bezahlt werden.
    Es lässt sich aber nur anhand der Fotos schlecht abschätzen, was und wieviel zu investieren wäre...

    Wichtig ist aber mal die Substanz und da ist dem Thema Rost einmal primär die Aufmerksamkeit zu widmen.
    Unterboden generell, Schweller, Kofferraum und alle Fenstereinfassungen sind solche neuralgischen Stellen.
    Nachdem noch Kennzeichen montiert sind, nehm ich mal an, dass die Bella läuft, was schonmal einen wesentlichen Vorteil bedeuten würde.
    Wie ist dann der Zustand von Motor/Getriebe...läuft rund, schaltet sauber, Flüssigkeitsverlust, wann war die letzte technische (vorgegebene) Wartung usw?


    Wenn du gar keine Ahnung hast, würde ich auf die äußerst kompetente Unterstützung aus dem Forum zurückgreifen, daher der Hinweis mit dem Vorstellungsbereich KLICK MICH und der Angabe, wo du her bist, bzw wo der Bertone zu besichtigen wäre, dann lässt sich auch realistisch abschätzen, was du dir da u.U. antust.


    Sofern Substanz und der Wille da ist, das anzugehen, dann schlag zu!
    Einen Bertone in brauchbarem Zustand für 10K findest du normalerweise nicht an jeder Ecke.


    Gruß Didi

  • Hab mal länger darüber nachgedacht... ein Bertone als Anfangsprojekt geht nur, wenn die Karosserie weitgehend in Ordnung ist, ansonsten kommt man schnell in den Wald... geht dann nur, wenn man einen guten Karosseriebauer als Freund hat... Technik ist, wie schon erwähnt, eher kein Problem. Motor ist ohnehin gut, am Fahrwerk muss man sich neben den Verschleissteilen nur um das Reaktionsdreieck kümmern. Wie immer bei alten Autos ist das Interieur am kritischsten. Fehlen Teile oder sind sie sehr defekt, muss man improvisieren, nachbauen (lassen) und in jedem Falle auf Originalität verzichten...

    Für mich trotz des verhältnismässig unkomplizierten Autos kein Anfängerprojekt...