Beiträge von Roland 0815

    Großer grüner ARGL-Anfall!!!


    Heute die Kiddies nach einem schönen Wochenende wieder zur Mama gefahren, beim dritten Angasen: <beeeeeep> "VDC-nicht verfügbar"...

    Kam dann beim Bremsen und Anfahren im Laufe der Tour sporadisch wieder, garniert mit "Hillholder nicht verfügbar" etc. Meistens beim Ausrollen oder nach Stillstand.


    Könnt' kotzen. :knirsch:


    Dann habe ich abends mal die Kiste mit laufendem Motor vor die Garage gepackt und mal versucht mit Eisspray an die Lima zu kommen. Im Leerlauf: 12,6..13V wild tanzendes Multimeter an der Batterie. Da ich etwas Spundus vorm Kühlerlüfter hatte, habe ich dann die Kiste ausgemacht, den Regler und die Plastekappe der Lima mal gepflegt eingesprüht und wieder gestartet: 13,6V wie angenagelt. Danach ist er langsam wieder runter Richtung 13,2..13 mit unruhiger Anzeige im Leerlauf warm. Nachdem der Lüfter kurz an war und ich gesehen habe dass ich da nurmalerweise nicht ran komme, habe ich die laufende Maschine noch mal den Regler gekühlt -> schien etwas stabiler geworden zu sein. Sobald ich aufs Gas ging, war er wieder bei 13,6V.

    ich bin der Meinung, dass der Metallkörper der LiMa keine Kälte abbekommen haben müsste. Thermisch motivierten Windungschluss würde ich da erst mal ausschließen wollen.


    Da ich die Kiste kurz aus hatte, bin ich mir jetzt nicht sicher, ob der Bodycomputer da nicht doch ein paar Minuten über die Klemme "W" reinregelt. Die 13,6V waren auf jeden Fall die 30s kaltlaufregelung, wo der Leerlauf erhöht ist.

    Ich werde die Aktion nach der nächsten längeren Tour wiederholen ohne den Motor aus zu machen.


    Eine weitere Idee ist mir bei der Aktion gekommen: Wenn der im Leerlauf die Spannung so weit runter knallt, nicht dass der Gierratensensor dann einfach kurz aus geht und noch beim booten ist, wenn ich von der Kreuzung wegstarte. Dann kommen ja auch keine Daten beim ABS-Steuergerät an.

    Bei der Nummer mit der entleerten Batterie kam nämlich auch das Airbag-Steuergerät mit Unterspannungswarnungen und Verweigerung der Fehlerlöschen über die OBD, obwohl 12,5V an der Batterie an lagen.

    Was ich bisher gesehen habe, wird der Regler wohl seitlich in die Lima eingesteckt, also quasi in Bewegungsrichtung der Kohlen. Praktisch kann das aber kein Hexenwerk sein, denn irgendwie müssen die das am Band im Akkord ja auch hinbekommen. Die ganze LiMa zu tauschen wird größerer Sackgang. Denn was ich gesehen habe reicht der Platz vor der Riemenscheibe richtung Innenkotflügel wohl nicht, um die Befestigungsschrauben der Lima zu ziehen. Die sind eklig lang. Da muss noch mehr weggebaut werden...


    So weit bin ich aber aktuell noch nicht. Einen passenden Regler kriege ich beim örtlichen Boschdienst, der Preis ist völlig OK und entspricht etwa dem der Onlinehändler+Porto.


    Nächsten Sonntag ist wieder Kiddies weg bringen, danach ist der Hobel richtig wam und dann wird die Lima mal mit Eisspray "behandelt", ob das Auswirkungen auf die Bordspannung hat. Danach sehe ich weiter.


    Eine interessantere Frage ist für mich aber: Sind das lösbare Schellen, oder müssen die dann neu? Denn um an die LiMa zu kommen muss auch die Stütze der Ansaugbrücke weg. Die ist genau hinter der Lima und versperrt den Weg.

    Den Quatsch kann man zwar abschalten, aber leider nicht dauerhaft. Beim nächsten Start steht alles wieder auf "Grundstellung" und die ist so, wie der Hersteller das für richtig hält.

    Zum Glück ließ sich der ganze "Assistenten Scheiß" bei meinem 2014er Daily Driver (Toyo RAV4) noch abwählen (bei der Bestellung).

    Ich habe also NULL Assistenten Quatsch eingebaut und trotzdem ein "modernes" Auto.

    Nein, nicht die Hersteller. Die EU will das so. (Nagut, auf Einflüsterung von irgend jemandem...)


    Einer DER Gründe, warum mein nächstes Auto vom Baujahr nicht später als 2010 sein wird...

    Genau. Einfach mal machen. Mit Kabelbindern ist ja schon fast Luxus. Ich habe bei den ersten Versuchen Kreide genommen.


    Ich gehe nur noch zum Teilekaufen zum Fahrradladen. Der Rest passiert hinter der Garage. Die Werkzeuge habe ich seit Jahren alle da.

    Hab seit zwei Jahren sogar so einen preiswerten Montageständer für Fahrräder. Der reicht fürs Meiste aus...


    Was ich mir nicht ohne Weiteres zutrauen würde ist selber komplett einspeichen. Wird aber mittelfristig auch kommen, wenn ich die blöde Kettenschaltung gegen eine Nabenschaltung rausblitze...

    Der Werkstattleiter von Fiat hat gestern einige Kabel abgeklemmt und daran gerüttelt. An der Anzeige änderte sich nichts. Habe langsam das Gefühl, dass es sich einfach um ein Bug des Uconnect handelt. Dass der einfach Blödsinn anzeigt.

    *Das* ist natürlich auch möglich. Normalerweise müssten ja alle Sensoren über OBD auslesbar sein, d.h. mit der OBD müsste man diese Temperatur auch sehen. Wenn nicht, zeigt das Spielzeug Hausnummern, weil der Wert/Register so wohl nicht existiert.

    So, heute mal mit etwas Zeit wieder ans Auto gestellt. Jede Menge Unterspannungsfehler in nahezu allen Steuergeräten. War zu erwarten. Aber bisher keine Fehler mehr vom ESP.


    Ich hatte während der Basteleien mal wieder mein Ladegerät ans Auto gehängt. Batterie war bei 12,5V, ging dann mit Ladestrom recht zügig auf 13. Was mich erschreckt hat: Als ich den Zündschlüssel reingesteckt haabe, erwacht ja auch mein USB-Lader im Zigarettenanzünder. Der ist recht schnell von 12,5 auf 12V abgesackt, trotz anliegendem Ladegerät 8-O. Meine fresse, zieht die Karre viel Strom, noch bevor der Anlasser kurbelt. Die Batterie hatte ich im Oktober '19 reingestellt.


    Ich habe auch noch mal geschaut, wie ich an den Laderegler komme, da muss wohl die Ansaugbrücke mit samt ihren zig Einwegschellen ab?!? Da ist so eine blöde Blechstütze dran, die genau vor dem Laderegler verläuft und das Abziehen wohl wirksam verhindert.


    Achja:

    Hier: https://www.mikrocontroller.net/topic/569164#7696825 hat mal einer etwas Licht ins Dunkel des Steuergerätes gebracht. mal sehen wann ich Lust und Zeit habe mich mit meinem Alten zu beschäftigen.

    Das mit dem wilden Teilemix am Motor kenne ich von meinem 146er auch. Nach FIN ein Motor des Modelljahrs 97 (Plastedeckel). Hatte aber noch den Aludeckel. Thermostat war dann aber schon das Neue dran. Für Motoren mit Klima. Hatte aber keine... Hat die Werkstatt völlig zur Verzweiflung getrieben.


    Der Turbo dürfte sich nur oben raus etwas bemerkbar gemacht haben, wenn die Maximalförderung eng wurde. Wobei aber auch viel über die VTG-Steuerung kompensiert werden kann. Müsste ja an der Ladedruckanzeige zu sehen gewesen sein, dass die im Drehzahldach abfällt...


    Mit etwas Pech geht der jetzt unten raus etwas träger zur Sache, weil der Turbo größer/träger wird...

    Ohne Anwalt wirst du da wohl nichts wiederbekommen. Der Punkt "ordnungsgemäße Prüfung" wäre ja anfechtbar, da der prüfer es ja nachweislich falsch gemacht hat...

    Ich habe aus gg Anlass diesen Samstag mal die Batterie mit einem externen Ladegerät bis über 13,8V "vollgeknallt". So schnell und willig wie heute morgen ist der Hobel noch nie angeprungen. Gefühlt nach einer halben Kurbelwellenumdrehung, fast wie ich es vom TS gewohnt war. Sonst hat er immer drei Runden georgelt, bis was kam...


    Interessantes Funfact: Am Freitag, nach dem aushauchen der Batterie beim Startversuch hat bei angeklemmtem Ladegerät und Messgerät bei etwa 12,5V an der Batterie das Airbag-Steuergerät gemeldet, dass die Batteriespannung zu niedrig sei. Wenn die Kiddies nächsten Sonntag wieder bei der Mama sind, muss ich mal das OBD wieder ans Auto hängen und mal auslesen was da jetzt alles so anliegt...


    Heute abend, nach der Tagestour in den Berliner Tierpark (sehr schön dort) und zurück, hab ich den nach einer sehr reichlichen Stunde McD-Pause hier in Dessau[1] wieder angekurbelt und mal aufs Digitalmultimeter in der Mittelkonsole geschaut: Kurz mal 13,4V, dann wieder richtung 13... Ich habe den Verdacht, der LiMa-Regler ist im Dutt und macht warm komische Sachen. Vom Bodycomputer wird der ja wimre nicht geregelt. Zumindest habe ich da noch keine Leitung gesehen.


    Worauf muss ich achten, wenn ich einen neuen Laderegler in die Lichtmaschine verpflanzen will? hat das schon mal jemand gemacht? Was muss da alles raus?


    [1]Was immer ihr tut, geht niemals zu dem McD in DE-Mildensee. Absoluter Sauhaufen, die Bude. Das war mir heute eine Lehre. Mit zwei kleinen übermüdeten Kindern ne dreiviertel Stunde aufs Essen gewartet. Katastrophe...

    Hatte ich nur durch einen eingesteckten Bluetooth obd Stecker mal gehabt. Der hat sogar ohne Zündung munter dauerhaft weitergearbeitet. Oder halt irgendeinen Verbraucher der Spannung zieht. Kann man ja messen.


    Habe noch nie schlechte Erfahrungen mit Marken Batterien gemacht. Halten beim Diesel 5 bis 6 Jahre.

    5..6 Jahre ?!? Im 146er hatte ich die letzte Batterie über 10 Jahre drin. War ne Banner PowerBull, die eine tschechische Werkstatt über Nacht besorgen musste, weil er die "blöde Größe" (Zitat) nicht da hatte... So was in der Art schwebt mir eigentlich wieder vor. 5..6 Jahre wäre ja für die Aktuelle schon fast rum. Die ist 2019 oder 2020 rein gekommen. Muss noch mal drauf schauen, ich schreibe mir das immer auf die Batterie...


    OBD-Stecker habe ich nicht, ich habe noch ein gutes altes USB-kabel. Und Nachrüstschnulli ist bisher noch keiner drin in der Kiste. Das Problem ist halt, diese StandBy-Verbraucher zu messen. Multimeter einschleifen ist kagge, weil das Auto nur bei Zündung an schon mehr als 10A zieht. Und Zangenamperemeter im für mich bezahlbaren Bereich messen unterhalb von 50mA nur noch Hausnummern.

    Nachdem die Kiste am Freitag nicht angesprungen ist, weil die Batterie runter war, hab ich mal das Ladegerät einen halben Tag dran gehängt. Wird wohl vor dem Winter auf eine neue Batterie hinauslaufen. Kennt einer eine gute Quelle, wo ich als Privater eine trockene und Säure kaufen kann? Ich werde den Verdacht nicht los, dass die Batterien im Handel schon totgestanden sind...


    OK, ich schließe das Auto in der Garage nie ab, aber das kann doch nicht angehen, dass der Hobel die Batterie innerhalb von zwei Wochen so weit runter rubelt, dass es nur noch für ne halbe Umdrehung der Kurbelwelle reicht?!?

    Prinzipiell muss man feststellen, dass ein alten Auto halten immer billiger bleibt, wie (regelmäßig) ein Neues kaufen. Man muss halt ehrlich zu sich selbst sein und jedes Jahr ein Budget Geld weglegen, welches einer Abschreibung für eine neue Karre entspräche. Aus diesem Geld werden dann solche grundlegenden Reparaturen bezahlt. Macht halt keiner...


    Wenn die Schweller morsch sind, ist das in den meisten Fälle übel. Mit viel Eigenleistung (Innenraum ausräumen etc) kommt man da evtl noch unter 2k weg. Man muss sich dann halt sicher sein, dass man das Auto auch die nächsten 4..8 Jahre weiter fahren will, und muss natürlich auch gewahr sein, dass das lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Motor/Getriebe halten nicht ewig...

    ...

    Welcher von Euren Wägen fährt mit weniger als 4 Liter Diesel bzw. 3,93l Benzin auf 100km?


    ....

    Der Firmenaudi A4 TDI meines Bruders schafft das bei vernünftiger Fahrweise.


    Praktisch, über die Erzeugungskette betrachtet ist ein BEV gar nicht so viel besser, wie ein (aktueller) Verbrenner. Wenn man die Kisten dann noch entmüllen würde, so dass eine Kompaktklasse wieder <1to käme, wären die Verbräuche der Verbrenner durch die Bank ökonomischer, als die der BEVs.


    Ein BEV hat nur im Stadtverkehr einen ökonomischen Vorteil, weil die kinetische Energie beim bremsen zu großen Teilen zurückgewonnen wird. Sobald es auf die landstraße oder gar Autobahn geht, sind die BEVs im Nachteil.

    Kabel für die EInspritzdüsen vertauscht, oder der Geber für den OT macht irgend welchen Käse. Denn:


    Es klingt für mich, als wenn er zum falschen Zeitpunkt einspritzt. Es ist Sprit im Ansaugtrakt, vermutlich tropft der durchs Ansaugventil und nässt die Kerze, ist aber kein Zündfähiges Gemisch.


    Oder: Es ist viel zu wenig...

    Ohne Luftmassenmesser läuft er trotzdem. Halt im Notlauf.


    PS: Du kannst mal testweise beim orgeln Startpilot verwenden. Hustet er dann und versucht zu laufen, ist die Zündung und Auspuff OK. Dann kriegt er keinen Sprit (oder zum falschen Zeitpunkt)...

    Wobei es ja nicht nur Probleme in China zu geben scheint. E-Autos stellen offensichtlich zunehmend ein Problem für die europäischen Hersteller dar.


    "Wirtschaftsprofessor Gunther Schnabl (Uni Leipzig) geht davon aus, dass noch mehr Jobs gestrichen werden – nicht nur bei VW. Dafür macht er auch die Europäische Union verantwortlich, die dem Verbrenner den Kampf angesagt hat und die Elektro-Wende erzwingen wollte."


    Schreibt die BIld-Zeitung

    Die EU kann wenig dafür, dass die Hersteller versuchen bei den E-Autos die Kunden abzuziehen. Gut, der technische Firlefanz, der unbedingt heute in die Autos rein muss ist von der EU definiert. Wenn man da auf das wirklich notwendige zurück gehen würde, könnten 5tEuro Killefick aus den Autos raus, außer der Kunde möcht es.


    Die deutschen Autohersteller adressieren seit etwa 20 Jahren entweder Flottenkunden oder die finanzielle Oberklasse. Ein E-Auto ist in der Erzeugung inzwischen deutlich billiger, als ein vergleichbarer Verbrenner. Es gibt eigentlich keinen Grund mehr das teurer zu verkaufen, außer dass der Hersteller etwas von dem "Sprintgeldsparkuchen" mit absahnen möchte. Dazu kam noch der Griff in die Steuerkasse mit irgend welchen Kaufprämien. Das das nicht ewig so weiter geht, war eigentlich jedem vernünfig denkendem Mensch klar.


    Aber Dacia beweist ja, dass ein E-Auto für unter 25tEuro auch in der EU geht, wenn man will.

    Da Flottenkunden aktuell einen großen Bogen um Stromer machen, bleibt da nicht mehr viel für die dt. Hersteller übrig.


    Eigentlich sollten die jetzigen besitzer und Fahrer eines E-Autos froh über diese Entwicklung sein. Denn wenn genug Verbrenner gegen E-Autos eingetauscht wurden, werden ganz schnell Privilegien wie KFZ-Steuer 0,- usw weg fallen. Auch beim Ladestrom wird früher oder später eine Abgabe kommen. >>1,-/Liter Kraftstoff Einnahmen lässt sich der Fiskus nicht entgehen...