Naja, die Werte sind halt nicht stabil, schwanken. Das Multimeter ist zwar nur ein (billiges) Uni-T, aber die angezeigten Werte passen so weit. Die kalibrierten Messmittel auf Arbeit zeigen nix anderes, wenn ich es mal mitnehme und dort vergleiche. Die wackeligen Werte sind vor allem im Leerlauf, wenn ich vor dem Auto stehe. EIn zweiter Man zum Gas antippen und über 1000 giri halten ist aktuell nicht verfügbar. Dass im Leerlauf noch keine stabilen 14,4V kommen, ist mir völlig klar. Es ging bei dem Versuch um die Tendenz, ob der Regler von 12,6 (gesehen am Zigarettenanzünderladegerät) höher kommt, wenn er kalt wird bzw nicht mehr heiß ist.
Die 12,5V bei der OBD-Aktion waren am Zigerettenanzünder gemessen, während ich im Auto saß. Ein einfaches Ladegerät hing derweile an der Batterie, weil die ja vorher gerade leer war und der Anlasser nur noch klapperte.
Dass die Batterie wohl nicht mehr die Beste ist, steht fest. Kaputt in dem Sinne ist sie aber noch nicht. Ich lade sie aktuell regelmäßig mit einem externen Ladegerät nach, auf 14,4V hatte ich sie bisher noch nie bekommen, selbst wenn der Lader mal 10h dran hing. Die Leistung zum anlassen bringt sie locker, wenn sie denn geladen ist. Die Kapazität ist offenbar noch da.
Wie weiter vorn schon angedeutet habe ich den LiMaRegler in Verdacht, dass der ein Hitzeproblem hat. Evtl auch als Folgeschaden. Denn die 0,8V, die da von den 13,6 zu den 14,4V, mit denen die Lichtmaschine beworben wird, sind ziemlich genau ein PN-Übergang einer Leistungsdiode.
PS: Die niedrige Bordspannung hat ja das Problem, dass die Batterie nicht mehr geladen wird. 12,5V sind ja die Leerlaufruhespannung einer Bleibatterie. Wenn die Kiste dann eine Stunde auf der BAB bei dieser Spannung rödelt, lädt die Batterie nicht mehr, bzw wird im schlimmsten Fall sogar entladen während der Fahrt.