So etwas wie;
- "Guten Tag Herr/Frau Verkaufsberaterin! Ich möchte eine Giulia Luna Rossa haben.
- ...
- Alle schon ausverkauft? Ist ja toll! Dann packen sie bitte einen Junior ein. Den nehm ich gleich mit."




PS: Ist natürlich ironisch gemeint.
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Ja aber da ist eine prise Realität dabei.
Ich kann jedem mal empfehlen, egal ob man drauf steht oder nicht, in einen Rolexladen zu gehen und einfach zu sagen: Ich hätte gerne die Sky Dweller die vorne im Schaukasten steht.
Unter Garantie wird die nicht an jemanden verkauft, der damit seine erste Rolex erstehen möchte.
Aber! Für ein bestimmtes Klientel ist das eine magische Anziehung. "Nene, die Luna Rosso gibts nicht einfach so, wie viele Alfas haben Sie denn schon?" Dann bekommt die Frau einen Stelvio, die Tochter einen E-Junior, man selbst genehmigt sich eine "normale" giulia qv für den Alltag. Ich garantiere von den 10 Modellen sind 9 in den USA schon verkauft. Ferrari fuhr damit jahrzehntelang die höchsten gewinnmargen pro verkauftem Auto ein, Porsche macht es aktuell liebend gern bei allen ihren vielen dutzend dummen sondermodellen, Rolex hat's erfunden mit ihren Uhren.
Für Normalverdiener und Menschen die auch einfach so aus Sinnhaftigkeit aufs geld schauen ist das natürlich Humbug, aber es spricht eine Schicht an Kunden an, denen geld einfach _egal_ ist. Einer von denen ist 10 von uns wert, weil die kaufen was ihnen jetzt direkt im Moment gefällt, die denken nicht drüber nach ob der Hobel dann in 10 Jahren noch ihr geschmack trifft oder wie lange die Gewährleistungsperiode ist.