Beiträge von 33er

    Elektroautos: Produktion boomt plötzlich – doch in Deutschland will sie keiner

    https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/elektroautos-produktion-boomt-pl%C3%B6tzlich-doch-in-deutschland-will-sie-keiner/ar-AA1vAnYt?ocid=entnewsntp&pc=EE19&cvid=dd79fb2a4eb0450d9e1aea163b8675b3&ei=13



    Insgesamt wurden in den ersten elf Monaten des Jahres 2024 mit 1,1 Millionen Einheiten fünf Prozent mehr Elektrofahrzeuge als im Vorjahr produziert.

    Die Nachbarn kaufen also ganz gerne deutsche E-Autos, nur der Michl schmollt seitdem die E-Auto Förderung gestrichen wurde.


    Die letzten Jahre wurde alles, was irgendwie zu Lasten der Arbeitnehmer ging, im Aufsichtsrat vom Land Niedersachsen und der Arbeitnehmerseite verhindert.

    Bei der IGM und der Arbeitnehmervetretung ist das natürlich in Ordnung, beim Anteilseigner Niedersachsen ist das aber bedenklich.


    Daß der VW-Vorstand da gravierende Fehler gemacht hat , weil man in den guten Jahren den Weg des geringsten Widerstands gegangen ist und nicht umstrukturiert hat, ist offensichtlich.

    Dazu hätte aber gehört, daß man Personal und Werke reduziert und auch die Dividenden zusammenstreicht um Geld für die Umstrukturierung zu haben.

    Das wollte auch keiner und deswegen ist die Lage heute wie sie ist.


    Ich verstehe jeden VW Mitarbeiter, der jetzt um seine Zukunft bangt.

    Aber noch schlimmer wirds wahrscheinlich , wenn man die notwendigen Werksschließungen jetzt weiter aufschiebt.


    Der Automarkt ist im Umbruch und man kann die alten Zeiten nicht wieder herbeiwünschen.


    Deswegen finde ich es beschämend das jetzt zu versuchen auf den Rücken der Beschäftigten austragen zu wollen. Noch schlimmer finde ich das von der Führungsetage überhaupt keine Selbstkritik an der Firmen und Produktpolitik zu hören ist.

    VW hat einfach 1 bis 3 Werke in Deutschland zu viel. Und sie verkaufen zu wenig Autos, weil die Chinesen mittlerweile lieber chinesische Autos kaufen. Neue Absatzmärkte für teure in DE produzierte VWs gibt es nicht und die bisherigen schwächeln.

    Jetzt kann man natürlich warten, bis alle Boomer in Rente sind und so den Personalbestand reduzieren, an der Überkapazität an Produktionsanlagen ändert das. Ein Werk hat einfach imense FIxkosten, selbst wenn die Belegschaft reduziert wurde.


    Das Schlimme wird sein, daß die topmodernen Werke in Emden und Sachsen wahrscheinlich daran glauben müssen, weil die nicht unter dem Schutz der Niedersächsischen Regierung stehen.

    Man kann in DE gewinnbringend Autos produzieren und verkaufen.

    Dafür muß man aber im Premiumsegment wie BMW und Mercedes sein.


    Ein Markensammler wie Stellantis, der in der Hauptsache Marken hat, die mit Ford, Renault und VW konkurrieren, hat ganz andere Margen. Das geht in Ländern mit hohen Energiekosten und Lohnkosten wie DE und IT kaum noch.


    Umsonst werden die preiswerteren Autos aus dem VW Konzern nicht in der Slowakei gebaut.

    Und Dacia trägt 15% zum Konzerngewinn von Renault bei.

    Wollen und fordern, kann man leicht was.


    Die Probleme sind die gleichen wie bei VW.

    Zu viele Werke

    Zu wenig Nachfrage

    Zu hohe Kosten

    Zu spät auf E-Mobilität gesetzt


    Letzten Endes hat Stellantis gegen die Chinesen keine Chance, wenn sie nicht in Polen, Marokko und Serbien produzieren


    Hinzu kommen die zu hohen Energiekosten weil Italien, immer noch zur Stromerzeugung hauptsächlich auf Gas und Importe setzt. (Trotz ewig langer Küstenlinie nur 11,3 GW Windkraftanlagen und nur 22 GW PV hat, obwohl die Sonne dort viel besser scheint als bei uns ).


    Wie es besser geht zeigen Spanien und Portugal, dort entstehen auch die neuen Werke.

    VW hat Probleme, weil:

    1) Sie seit Jahren in DE zuviel und zu teueres Personal haben

    2) Sie mindestens 1 Werk zuviel haben

    3) eine Veränderung nicht möglich war, weil IGM und das Land Niedersachsen, alles verhindert haben, was irgendwie die Arbeitnehmerseite belastet hätte.

    4) Sie keinen E-Volkswagen für den Europäischen Markt haben.

    5) Sie gemeint haben, sie können nach China weiterhin jede Menge Verbrenner verkaufen und die Trends in ihrem größen Absatzmarkt verschlafen haben.

    6) Die Familien Piech und Porsche jedes Jahr Milliarden an Dividenden aus dem Konzern ziehen - Geld das eigentlich dringend für den Umbau erforderlich wäre


    Das sind alles Probleme die lösbar sind, aber u.U. nicht in der erforderlichen Kürze der Zeit.

    Das ändert sich mit zunehmendem Alter.

    Man hört zwar schlechter, aber Lärm (auch Motorengeräusche) gehen einem eher auf den Nerv.


    Mein Nachbar mit seinem dämlichen Klappenauspuff, kann ein Lied über die "Reaktionen" singen.

    Da gehen ein paar Sachen durcheinander.

    Der Alfa75 war zusammen mit dem 33er, der letzte echte Alfa.

    Beide stammen noch aus der Zeit vor der Übernahme durch FIAT.


    Nachfolger vom 75er war der 155er, der sich mit dem FIat Tipo die gleiche Plattform teilte.


    Der 147 war ein Kompaktklasse Fzg. und nicht der Nachfolger des Mittelklassewagens 156 .

    Der Gutachter hat heute angerufen und hat mir die Markwerte für den 33 Imola, die Classic Data ermittelt hat, mitgeteilt.

    Im Zustand 1 würde der Wagen 12.000€ bringen.

    Aber das gibts praktisch nicht (Raus aus dem Auto-Haushaus Showroom. Versiegeln und ab in die klimatisierte Garage und keinen km fahren)


    Zustand 2 (Neuaufgebaut) 6400€

    Zustand 3 (Guter, gebrauchter Allgemeinzustand mit alterstypischen Gebrauchsspuren) 2700€


    Da hab ich dann erstmal geschluckt, weil er ja ursprünglich nur einen Dreier vergeben wollte.

    Es hat mir dann aber mitgeteilt, daß der Wagen eine 3+ erhält, weil er ja weniger als 80.000 km gefahren wurde.

    Der Markwert liegt damit bei 4500€, Wiederbeschaffung läge bei 20% + also bei 5400€.


    Damit kann ich jetzt zur ADAC Oldtimerversicherung wechseln, hab 6000 km mehr und ca. 100€ weniger als bei der HUK24 mit SF29.

    Hauptproblem von einem Markensammler wie Stellantis ist die geringe Markenbindung der Käufer.

    Wer früher ein Citroenfahrer oder Opelfahrer oder Alfista war, ist heute ein Stellantis-Kunde, der egal was er kauft, ein Produkt bekommt das zu min 80% aus dem Teileregal von Stellantis zusammengesteckt wurde.


    Die Identifikation mit der Marke und daher auch die Markentreue geht stark zurück.

    Es könnte auch sein, daß jemand der heute einen Junior hat, sich denkt: "Das ist eh kein richtiger Alfa mehr, dann kauf ich mir doch einen Opel oder Peugeot, der die gleiche Technik hat aber billiger ist."


    Und wenn die Markentreue mal weg ist, ist auch der Schritt zum konzernfremden Produkt wie einem Geely oder MG oder BYD nicht mehr weit.


    Da hilft dann eigentlich nur noch mit gutem Service und Händlernetz und hervorragender Ersatzteilversorgung dagegen zu halten.

    Aber da sieht es ja bei Stellantis auch nicht so rosig aus.


    MG ist das mahnende Beispiel für eine unwürdige Verwendung eines altehrwürdigen Markennames durch ein geschichtsloses chinesisches Unternehmen. Muss man nicht schlimm finden, ich finde es traurig. Und würde (beachte: Konjunktiv) so ein Schicksal meine Herzensmarke Alfa Romeo ereilen, wäre ich sehr traurig.

    That's the point.

    Bei Volvo und Geely klappt es aber ganz gut und der MG5 ist auch eigentlich ein gutes Auto (Besser als jeder MG der jemals in England gebaut wurde ;)

    Das war ja vor dem Ausbau nur ein kleiner Riss aber innen hat das ausgesehen wie eine Kraterlandschaft, so zerklüftet.

    Beim Ausbau ist dann die ganze Muffe zerbröselt.

    Das Problem an der Konstruktion ist, daß da in der Muffe immer Benzin drin steht, weil sie ja an der unteren Hälfte vom Tank angesetzt ist.

    Daß das überhaupt 30 Jahre lang gehalten hat ist mir ein Rätsel.

    Der Tank war schon ziemlich leer und ich hab den Wagen an der Linken hinteren Wagenheberaufnahme hochgebockt, dann ist der Sprit nach rechts gelaufen und man konnte die Muffe in ca. 1 Stunde austauschen.


    - Links hinten aufbocken.

    - Rad Links hinten abmontieren

    - HANDSCHUHE ANZIEHEN, man kriegt den Benzingestank nicht mehr von den Händen.

    -Schellen aufschrauben und in die Mitte der Muffe schieben

    - Muffe abziehen.


    Bei der Montage der neuen am besten erst mal gut mit einem Fön warmmachen und an der Steite vom Einfüllstutzen beginnen.


    Die alte Muffe hat richtig schlimm ausgesehen.

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    Hab jetzt extra einen 2 m langen Benzinschlauch organisiert und wollte damit den Tank ablassen.

    Also Klappe im Einfüllstutzen zurückgedrückt und den Schlauch eingeführt.

    Ging anfänglich auch ganz gut, nur nach ca. 1 l war Schluß.

    Man bekam den Schlauch auch nicht tiefer in den Tank rein.

    Ist da irgendein Syphon in dem Tank, damit der nicht ganz leer läuft, wenn irgendwas undicht ist?

    Das muß man relativieren.


    Der Akku vom Ibrida hat nur eine Bruttokapazität von 890Wh, wenn da wirklich 21 kW rausgezogen werden , wäre der theoretisch in 2,54 Minuten leer.

    Die benutzbare Kapazität ist aber nur 420Wh, also stehen die 21 kW maximal 1,2 Minuten zur Verfügung.


    Aus so einem kleinen Akku 48V kann man aber nicht so einfach und v.a. nicht minutenlang 440A Strom ziehen,damit man auf die 21kW kommt.

    D.h. die meiste Zeit wird das BMS den Strom abregeln, daß der Akku nicht überlastet wird.


    Hybrid ist leider irgendwie das schlechteste aus beiden Welten.

    Bei Alfa Junior steht in den Technischen Daten unter Systemleistung (PS) 138 + 28

    https://www.alfaromeo.de/konfigurator/#/junior/junior-ibrida/ibrida/

    das wären dann 166PS (121 kW ) gesamt.


    https://www.alfaromeo.de/content/dam/alfa/de/download-center/2024/Junior_Preisliste.pdf

    Hier stehen aus S.22 als max.Drehmoment Verbrenner 230Nm und max. Drehmoment Elektromotor 55Nm


    Wenn man den e-Boost aktiviert müsste das dann irgendwas zwischen 230Nm und 285 Nm ergeben, je nachdem wie effektiv die Kombination zusammenarbeitet.


    Mir kommen die 230Nm für einen 1,2 l Motor etwas viel vor.

    Mir ist bewusst, dass 136 PS heutzutage nicht viel sind. Mir ging es eher darum zu verstehen, ob im "Normal Modus" die volle Leistung zur Verfügung steht, oder ggf. der Verkäufer mit seiner Annahme falsch lag.


    "

    DYNAMIC“ MODUS

    Dieser Modus ist für eine verbesserte

    Leistung und ein besseres Fahrgefühl

    optimiert.

    Pedalkennlinie: Sport-Modus

    Lenken: Sport-Modus

    ibrida Version: Für ein dynamischeres

    Fahrerlebnis durchAnpassungen der

    Servolenkung, derGaspedalreaktion,

    der Gangwechselund der Anzeige

    der dynamischenEinstellungen

    des Fahrzeugs aufdem digitalen

    Kombiinstrument (jenach Ausführung).

    Durch die Auswahl des Dynamic-Modus

    werden die Funktionen des Stop-Start/e-

    Auto-Modus deaktiviert"


    Hier steht auch noch was zum E-Automodus des ibrida


    "

    e-Boost

    Diese Funktion ermöglicht

    den gleichzeitigen Betrieb des

    Verbrennungsmotors und des

    Elektromotors in Kombination mit dem

    Automatikgetriebe.

    Durch vollständigesDurchtreten des

    Gaspedals („Kick-Down“-Funktion)

    ist es bei vollständiggeladener

    Antriebsbatterie möglich, durch

    das zusätzliche Drehmoment des

    Elektromotors das Drehmoment

    des Verbrennungsmotors allein zu

    übertreffen."


    Jetzt ist halt die Frage, ob die angegebenen 230 Nm maximales Drehmoment vom Verbrenner kommen oder ob das in Kombination mit dem E-Motor gemessen wurde .