Beiträge von holger333

    Moin Oliver,


    Glückwunsch zum Alfa 6 und Willkommen hier.


    Die Planung und Präsentation habe ich in meinen aktiven Alfa Romeo Jahren im Vertrieb mit erlebt.


    Ursprungsidee war ein Alfa Romeo, der oberhalb der Alfetta angesiedelt werden sollte.

    Auch der Staat in Italien wünschte ein luxuriöses Auto, als Regierungsfahrzeug.

    Selbst der Papst fuhr einen Alfa 6.


    Ja, der Alfa 6 kam in einer ungünstigen Zeit.... war schon Herbst 1973 fertig, aber dann begann die massive Ölkrise.

    So verschob man die Produktion und Einführung auf das Frühjahr 1979.

    DAS war eine der Schwierigkeiten, denn das Design war in den langen 6 Jahren schon leicht ins Altern gekommen.

    Der zweite Punkt waren die 6 Einzelvergaser...


    Einer der Besten meiner damaligen Händler war Papa Hähn in Mannheim.

    Für ihn war es eine Freude, mit seinem blauen (nie sauberen) Kittel und den umgehängten Stehoscope und bewaffnet mit einem

    langen Schraubendreher ging er auf die Vergaser los.

    Keiner konnte es so gut wie Hähn.


    Auch die Nachwirkungen der Ölkrise mit den hohen Benzinpreisen hemmte sportlich, luxuriöse Autos.


    Bis 1983 blieb die erste Serie in Produktion.

    Sie ist besonders typisch und hat die schönen Alfa Romeo Doppelscheinwerfer.


    Die 2. Serie kam dann mit Breitbandscheinwerfer, die aber gegenüber den ersten Modellen optisch verloren.


    Der Alfa 6 war erheblich länger als die Alfetta, daher verzichtete man auf die Transaxle Bauweise;

    jedoch erhielt der Alfa 6 eine sehr hochwertige Fahrwerkskonstruktion.

    Vorn Doppelquerlenkerradaufhängung und hinten eine De-Dion Achse mit innenliegenden Bremsscheiben.

    Sowie eine Differentialsperre von 25%.

    Zur Fahrzeuglänge kam aber hinzu, das er relativ schmal gebaut wurde.

    Dieses Design war eben nach den 6 Wartejahren schon (leicht) veraltet.


    Insgesamt wurden etwas über 12.000 Fahrzeuge gebaut, die 1. Serie alleine über 6300.

    In Deutschland trafen wir auf einen starken Wettbewerb mit mercedes 280E und bmw 528i

    die jedoch optisch moderner, weil jünger, waren.

    Zudem wurden in D. nur sehr wenige Importautos in dieser Klasse verkauft.


    Umso schöner, wenn Du Deinen Alfa 6 in Würde altern lässt und ich wünsche Dir viel Fahrfreude mit dem Langen.

    Auf Bilder freuen wir uns sicher alle.


    Gruß

    Holger




    Leasing...

    dann warte mal auf den Ablauf Deines Leasingvertrages...


    und dem Restwert


    dann erfolgt das bittere Schlucken des Nachzahlens :fail:


    wie kann man nur so unbedarft nach einer Leasingrate entscheiden...

    dazu gehört die komplette Übersicht


    und ein Restwert wird nur als Kalkulationsbasis angenommen...


    der Marktwert bei der Rückgabe und der Zustand entscheidet :wand:


    Gruß

    Holger


    Ps.: für MICH galt schon immer: erst die Flocken zusammen haben - dann kaufen

    keine Finazierung und erst recht: kein Leasing für Privatkunden

    Dennoch will Mercedes vor allem den Kunden die Wahl lassen und plant weiterhin alle Antriebskombinationen relevant zu halten. BMW hält an der Technologieoffenheit fest und setzt auf Wasserstoff. Aktuell scheint es so, als könnte das geplante Aus für Verbrennungsmotoren im Jahr 2035 gekippt werden.


    https://www.chip.de/news/Mercedes-Chef-orientiert-sich-an-Kundennachfrage-und-will-weiterhin-Verbrenner-anbieten_185234686.html?utm_medium=Social&utm_source=Facebook#Echobox=1713349335

    es ist eine Freude, all die Kommentare in italienischen Foren und Facebook Gruppen zu lesen...


    über 90% der Kommentare sind vernichtent für diese Kiste und die Mannen um Stellantis.


    Schade nur, um den weiteren Abgesang der glorreichen Marke Alfa Romeo

    wie viel Km hat er gelaufen?

    alle Inspektionen und Scheckheft dabei?


    nur das Alfa Romeo Herz würde ich wieder in Chrom haben wollen... aber ist reine Geschmacksfrage.


    Gruß

    Holger

    Meloni streitet mit Stellantis-Chef über Fiat-Fabriken
    Die italienische Rechtsregierung fürchtet um die Zukunft der italienischen Automobilindustrie: Seit Fiat-Chrysler 2021 mit PSA zum Stellantis-Konzern…
    www.rnd.de


    Die italienische Regierung fürchtet um die Zukunft der italienischen Automobilindustrie: Seit Fiat-Chrysler 2021 mit PSA zum Stellantis-Konzern fusioniert wurde, geht es bergab. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will dem Niedergang nicht mehr tatenlos zusehen.


    Der schleichende Niedergang der italienischen Automobilindustrie hat nicht erst im Januar 2021 mit der Fusion von Fiat-Chrysler (FCA) mit dem französischen PSA-Konzern zu Stellantis eingesetzt – aber er hat sich seither deutlich akzentuiert.


    Das lässt sich auch am Personalbestand in den insgesamt sechs italienischen Produktionsstätten ablesen: Hatte der Stellantis-Konzern im Jahr der Fusion in Italien noch 51.000 Beschäftigte in Italien, sind es heute noch 43.000 – und die meisten von ihnen leisten Kurzarbeit.


    Regierungschefin Giorgia Meloni will dem stillen Rückzug von Stellantis aus Italien nun nicht mehr tatenlos zusehen. Sie befindet sich seit Längerem in einem heftigen Streit mit Stellantis-Konzernchef Carlos Tavares, der bei der Fusion noch versichert hatte, dass es in Italien zu keinem Jobabbau kommen werde. „Wenn man ein Auto auf dem Weltmarkt als ein italienisches Juwel verkaufen will, dann muss dieses Auto in Italien hergestellt worden sein“,


    Im Visier der Regierungschefin befindet sich aber auch John Elkann, Enkel des früheren Fiat-Patrons Gianni Agnelli. Elkanns Familien-Holding Exor ist mit 14,3 Prozent größte Einzelaktionärin von Stellantis. Meloni wirft Elkann vor, in eine „Scheinfusion“ eingewilligt zu haben, die nichts anderes gewesen sei als eine Übernahme von FCA durch die französische PSA. Tatsächlich befindet sich die Stellantis-Konzernzentrale in Paris.



    Gruß

    Holger

    Moin,


    daher ja auch die Aussagen von Meloni und anderen.


    Man muss, solche richtigen und wichtigen Aussagen, nicht immer mit der Parteizugehörigkeit schmälern.

    Mir gefallen die Rechten auch nicht-in keinem Land der Erde.


    Aber es gibt unter den aktuellen Politikern in Italien mehr mit Sachwissen,

    als bei den Typen in unserem Land.


    Soll nicht politisch abdriften...


    aber die Sorge, das durch die weitere Übernahme von Renault, Stellantis immer mehr den Fokus in Frankreich hat

    und die Produktionen der Fabrikate wild umher streut...dort wo es billig ist und es Zuschüsse vom Staat gibt.


    Wir sind nicht mehr weit davon entfernt, das außer den schönen, historischen Alfa Romeo Emblemen

    kaum noch was italienisches bleibt.


    Gruß

    Holger

    42104579110_11d415faed_c.jpg42104579110_11d415faed_c.jpg13581-autoprospekt-alfa-romeo-alfasud-junior.jpg mein Freund und Kollege Peter Pier hatte die Idee mit dem Koffersatz. Es waren tolle Taschen/Koffer aus Fallschirmseide. Federleicht und leer ganz klein zusammen legbar. Damit wollten wir auch das Volumen des großen Kofferraum`s aufzeigen... 2 dieser Taschen habe ich heute noch im Einsatz. unverwüstlich.

    Gruß

    Holger13581-autoprospekt-alfa-romeo-alfasud-junior.jpg

    sicher nicht alleine...aber verstärkend sicher...


    denn:


    aus: https://www.auto-motor-und-spo…-milano-wird-alfa-junior/

    Das Gesetz auf das sich der italienische Industrieminister Adolfo Urso bezieht, wurde 2003 in Italien unter dem damaligen Regierungschef Silvio Berlusconi verabschiedet. Es besagt, dass "italienisch klingende" Produkte auch in Italien hergestellt werden müssen. Sei dies nicht der Fall, würden sie fälschlicherweise behaupten, italienisch zu sein. So wie beispielsweise "Parmesan"-Käse, der gar nicht aus dem südeuropäischen Land in Stiefelform kommt. Oder Pasta, Fleisch und Wurst oder Wein sowie Prosecco, wenn ihre Produktbezeichnung zwar suggeriere, aus Italien zu stammen, sie aber in Wahrheit aus anderen Ländern in die Welt versandt werden.

    Milano ist eine "irreführende Angabe"

    In erster Linie zielt das Gesetz auf Lebensmittel und andere, meist landwirtschaftlich erzeugte Produkte ab. Doch Urso zufolge lässt es sich auch auf Autos wie den Alfa Romeo Milano anwenden, schließlich wird der Milano im polnischen Werk in Tychy gebaut.

    "Dieses Gesetz besagt, dass man keine Angaben machen darf, die den Verbraucher in die Irre führen. Ein Auto mit dem Namen Milano muss also in Italien hergestellt werden", argumentiert der Minister, dessen Ressort offiziell "Ministerium für Unternehmen und Made in Italy" heißt. Andernfalls handele es sich um eine irreführende Angabe, die nach italienischem Recht nicht zulässig sei. :AlfaFahne:



    Moin,


    wenn man die sehr vielen Beiträge und Kommentare, allein in den zahlreichen Facebook Gruppen ansieht...

    und den Unmut und die Äußerungen über dieses Auto ließt...


    wo auch sehr viele Menschen sich über diese Kiste aufregen...


    die eben KEIN Alfa Romeo ist, sondern ein Peugeot-Citroen Plattauto...sorry...PLATTformauto...


    das oben drauf noch den wertvollen Namen einer historischen Stadt MILANO trägt... aber in Polen gebaut wird...


    DAS hat sicherlich zu den richtigen Reaktionen seitens der Politik geführt.


    Es ist ja nicht alleine meine Meinung und mein Kommentar - sondern es sind Hunderte, die das mit ähnlichen oder gleichen Worten geschrieben haben.

    auch Polski Fiat gab es ja beim Fiat 125 Linzensbau in Polen...


    so also: Polski Alfa :joint::joint::joint:


    so zeigt sich das Gesicht der Stellantis Gruppe... reine Investoren und Geldhaie

    aber selbst für eine Namensfindung eines Autos keine Ahnung.


    und wie albern und lächerlich...das Verteilen von Alfa Zeichen im gesamten Innenraum :wand::wand1: des Alfa Juniors :kopfkratz:


    und nochmal: der Alfa Romeo Kursiv Schriftzug gehört niemals neben einem Alfa Romeo Zeichen...


    und am Ende die Verunstaltung des Alfa Romeo Scudetto.... :fail:



    Zitat

    Alfa: "Dieser Moment wird in die Geschichte eingehen"Auf Grund dieser Regel rudert Alfa, sicher einzigartig in der Welt der Automobilindustrie zurück, und benennt sein erst am 10.4.2024 präsentierten Kompakt-SUV um. Aus Milano wird Junior.


    Quelle :

    Aus Alfa Milano wird Alfa Junior
    Alfa benennt den Alfa Milano in Alfa Junior um. Ein italienischer Regierungsbeamter erklärte, die Modellbezeichnung Milano sei gesetzlich untersagt. Obwohl…
    www.auto-motor-und-sport.de



    Moin,


    ICH finde es vollkommen richtig, das die Italiener gehandelt haben! :AlfaFahne:


    Nach wie vor schreibe ich, das ist KEIN Alfa, dieses Peugeot-Citroen PLATTformauto...mit den Alfa Romeo Emblemen...die sowieso nach den ersten 2 Jahren

    sich von ihren Kleberesten lösen werden ! Diese Kiste wird zudem in Polen gebaut... können sie ja Warschau nennen oder Warszawa...

    dieser Name sollte wieder frei sein :joint:


    Die wunderschöne, historische Stadt Milano wird zudem mehr wie beleidigt, wenn man diesen Namen mit diesem Vehikel verbinden will.


    Somit feier ich den Erfolg der Namensänderung mit einem Glas Prosecco neben meinem Alfa 164. :joint:


    Gute Nacht, ich schlafe heute gut und zufrieden...

    Holger

    QUESTA non è un'Alfa Romeo e NON è un'auto italiana. Una vergogna per l'incantevole città di Milano. una Peugeot-Citroen costruita in Polonia


    DAS ist kein Alfa Romeo und KEIN italienisches Auto. Eine Schande für die bezaubernde Stadt Milano. ein Peugeot-Citroen gebaut in Polen