Starker Wassereintritt Spider Beifahrerseite - aber wie/wo?

  • Fehlt an der "B" Säule das gebogene Dichtgummi? Oder bin ich Blind und das Foto täuscht mich?

    In den Haken ist normal eine Schiene und das Dichtgummi.

    Ja, das schwarze Loch sieht tatsächlich so aus, als ob die fehle - sie ist aber noch da. Allerdings ist das Dichtgummi weniger gebogen als auf der trockenen Fahrerseite. Aber ob das für literweise Wassereinbruch sorgen kann? Das ist, glaube ich, ein komplettes Teil zum Austauschen (also die komplette äußere Fensterdichtung, die dann über dieses genannte Dichtgummi um die Tür herum geht)?

  • Wie sieht dann die dicke Dichtung oberhalb hinter der A-Säule zwischen Verdeck und Verdeckklappe aus? Kann man ja gut erkennen wenn der hintere Verdeckbogen hochklappt...

    Werde beim el. Verdeck mal im halb geöffneten Zustand die Fahrer- und Beifahrerseite vergleichen. Danke!

  • wie alt ist das Dach (die Dachhaut) ? Auch was nach 20 Jahren und mehr noch eingermaßen aussieht, kann im Inneren sprüde und rissig sein. Das Dach hat 3 Schichten. Die äussere sichtbare, darunter eine wasserundurchlässige PE Schicht und dann noch eine Lage Stoff innen beim Dachhimmel. Die PE Schicht wird im Alter durchlässig... vielleicht tropft es bei Regen durch das Dach direkt nach innen. Hatte ich bei beim roten 115er Spider, der nun auch ein neues Dach bekommen hat.

    Das ist vermutlich noch das erste Dach, der Spider stand aber die meiste Zeit in der Garage. Und der Innenstoff ist furztrocken. Auf dem Fahrersitz ist es auch nur wenig naß geworden; es ist mir auch zum ersten Mal überhaupt aufgefallen. Hinter dem Sitz stand das Wasser aber vorher auch schon mal so extrem. Ich glaube, es liegt an einem Durchlass an der B-Säule. Werde jetzt mal an dem Zapfen zur festeren Türschließung experimentieren.

  • Ich habe mir hier alles noch mal von oben nach unten durchgelesen.

    Dichtung hier nicht mehr so toll oder da das Loch.

    Aber: Du beschreibst erst Wasser hier, dann Wasser da und noch Wasser Jacke.

    Habe ich nicht dann gedacht, aber langsam glaube ich auch schon an das Verdeck.

    Du könntest doch mal ohne Druck gezielt das Wasser von oben auf das Dach fallen lassen.

    Vorher zum Beispiel Klinex oder Zewa Tücher im Auto auslegen so eine Rolle.

    Denke dann wirst du fündig.

    Dann könnte man schauen ob man das Dach nach Imprägniert.

    Weil so viel Wasser hier und da ist schon komisch.

    Habe schon Gedanken gehabt ob jemand bei Regen vergessen hat das Verdeck zu schlissen.

  • Imprägnieren geht bei 20 oder mehr Jahre älteren Dächern, aber taugt nur kurzweilig etwas. Ich habe beim 115 das Dach von 2005 auch gerade erneuern müssen, weil der Stoff eben altert. Es kam trotz Imprägnierung tröpfenweise bei einem Starkregen von 15 Minuten Wasser an vielen Stellen durch. Nicht im Schwall, aber eben kontinuierlich. Wenn das so eine ganze Nacht geregnet hätte, wäre die Gummilippe auch total nass von innen. Beim 916 habe ich es vor 2 Jahren machen lassen. Beides ist ein Segen und sieht auch vieeeel besser aus als das Geschrumpel am Heck mit dem ollen "Reissverschluss" des Original-Daches vom 916. Haben nun ein einteiliges mit grösserer Heckscheibe.


    Neue Dächer nicht imprägnieren - sagt jeder Sattler. Durch die 3 Lagen sind die Wasserdicht und durch eine Imprägnierung wird Staub und Schmutz im Stoff eher festgehalten und scheuert beim Öffnen. Ja, ich kenne die Frage, ob ich dann erst das Dach öffne, wenn es sauber ist, weil ja auch so Staub etc drauf ist. Die Antwort ist JA. Zur Not wasche ich den Wagen komplett...

  • Also, wenn es von oben herab tropft kann die Lösung simpel sein, vielleicht hat jemand mal das Dach strammer gestellt, in dem die Verschlusshaken oben am Scheibenrahmen fester gezogen wurden. Das kann man übertreiben, dann sind die Ablauflöcher oben an der A-Säule versperrt und/oder die Abläufe gequetscht. Das Dach muss nur relativ leicht vorgespannt werden, weniger als man denkt.

    Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch!

  • Jau, genau da. Und dann läuft es auch an den von dir genannten Stellen raus. Die Haken der Verriegelung lassen sich nach lösen einer kleinen Inbusschraube an der Seite verdrehen, sind mit einem Gewinde im Dachrahmen. Löse die ein wenig, also links rausdrehen. Die Verriegelung darf nicht zu stramm sein. Das Gummi an der Seitenscheibe ist gleichzeitig auch der Ablauf vom oberen Scheibenrahmen. Kannst mal schauen ob das verstopft ist. Bei meinem habe ich letztendlich sogar einen Schlauch in das Dichtungsgummi eingezogen, seitdem ist er auch Waschanlagenfest. Aufgrund der Alterung kann es sein, dass das Gummi von der Seitenscheibe so gequetscht wird, das sich das Wasser staut statt abzulaufen.

    Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch!

  • Schlauch ist seit einem Jahr drin - hatte ich schon erwähnt. bei mir wurde der Ablauf A-Säule oben beim Schliessen der Türen zusammen gequetscht. Die Haken habe ich schon zigfach versuchsweise leicht verstellt. Kenne die Inbusschraube. Aber final gehe ich die Tage vor der Mille Miglia noch einmal dran. Bei mir sind es eher die fehlenden kleinen Überlappungen an den Ecken der A-Säule oben.. ich hatte ja etwas händisch angebracht mit einem Gummi aus der Tube, dass sich echt nach Gummi anfühlt (ist mit Naturkautschuk und fühlt sich nicht wie getrocknetes Silikon an). Es hält auch auf der alten Dichtung.. es kommt nur noch gering an den Ecken rein, wenn man mit dem Hochdruckreiniger bei einer SB Waschbox auf die Ecke zielt. Aber : Meine Spiegel sind nun schon mal dicht.


    Das lag an der wohl leicht geschrumpften Gummidichtung darunter. Wir haben die 3 Haltestege mit Innengewinde 1-2 mm gekürzt, sodass nun die Schrauben den Spiegel bei der Montage dichter an die Ecke ziehen. Hatte ich irgendwo hier gelesen.. funktioniert - zumindest sicherlich 3-4 Jahre oder so.

  • Gibt es news ?

    Nein, war beruflich viel unterwegs und hatte kaum Zeit, mich drum zu kümmern, weil ich den Spider auch etwas weiter weg untergestellt hatte. Bin vorher nochmal durch die Waschstraße gefahren, da gab es vorne einen kleinen Wassereinbruch (siehe Bild), aber an der Stelle schließt die Tür eigentlich dicht mit dem Fensterrahmen. Komme da nicht weiter, werde ihn jetzt mal in die Werkstatt bringen. Da können sie sich dann gleich auch dem nervigen Benzingestank widmen.

    Werde auf jeden Fall die Lösung posten (wenn es endlich eine geben sollte ;-) )

  • die Spiegel habe ich bei mir separat abdichten lassen. Man kürzt die 3 Gewindestangen (Innengewinde) um 1-2 mm und erzielt damit einen höheren Anpressdruck der Spiegel auf die alten (meist geschrumpften) Gummidichtungen. Seither ist es bei mir dort dicht.