Teststrecke...

  • Ja, mit Blitz geht es besser. Ich hatte es mit einer 50W LED Baustrahler versucht, hatte dabei allerdings wandernde Balken auf dem Sensor. Und bei 1/ 3200 sec. noch Bewegungsunschärfen.


    Das Bild ist bei f/ 22 mit einem 70mm Sigma Makro entstanden. Die Schärfentiefe sitzt zwar noch nicht, aber es wird besser.

    Das Motiv zeigt einen Wassertropfen, der eine Säule nach oben zurückbildet und dabei von einem 2. Tropfen getroffen wird.


    pasted-from-clipboard.png



  • Wasser ist einfach ein faszinierender Stoff…

    Du könntest auch einmal versuchen, das Motiv freizustellen, das heißt gegen unendlichen Hintergrund, dann sieht es eventuell noch besser aus…

  • Wasser ist einfach ein faszinierender Stoff…

    Du könntest auch einmal versuchen, das Motiv freizustellen, das heißt gegen unendlichen Hintergrund, dann sieht es eventuell noch besser aus…

    Das ist gar keine schlechte Idee... :like:

    Mal schauen, ob im am Abend Zeit für so eine >Laubsägearbeit< finde. ;)



  • Das ist gar keine schlechte Idee... :like:

    Mal schauen, ob im am Abend Zeit für so eine >Laubsägearbeit< finde. ;)

    Wieso Laubsägearbeit?

    Einfach einen tiefen Teller randvoll machen, die Oberflächenspannung reicht aus, um eine Wasserfläche etwas oberhalb des Tellerrandes zu ermöglichen, und dann gegen ein Fenster knipsen, natürlich mit Aufhellblitz.

  • Wieso Laubsägearbeit?

    Einfach einen tiefen Teller randvoll machen, die Oberflächenspannung reicht aus, um eine Wasserfläche etwas oberhalb des Tellerrandes zu ermöglichen, und dann gegen ein Fenster knipsen, natürlich mit Aufhellblitz.

    Ahh... das war ein Missverständnis.

    Ich hatte >freistellen< mit Photoshop assoziiert. ;)

    Die (Glas-) Schüssel mit Wasser war randvoll, durch das nachfallende Wasser bleibt das auch so. Zunächst war es ein schwarzer Karton als Hintergrund. Ich habe dann eine größere, weiße Kunststoffkiste dahinter gestellt und dort hineingeblitz. Leider sieht man den Rand recht deutlich.

    Ich überlege gerade, ob dein Vorschlag das umgehen kann... im Zweifelsfall ausprobieren. :like:



  • Ahh... das war ein Missverständnis.

    Ich hatte >freistellen< mit Photoshop assoziiert. ;)

    Die (Glas-) Schüssel mit Wasser war randvoll, durch das nachfallende Wasser bleibt das auch so. Zunächst war es ein schwarzer Karton als Hintergrund. Ich habe dann eine größere, weiße Kunststoffkiste dahinter gestellt und dort hineingeblitz. Leider sieht man den Rand recht deutlich.

    Ich überlege gerade, ob dein Vorschlag das umgehen kann... im Zweifelsfall ausprobieren. :like:

    Ach ja, dieses junge Gemüse, nichts mehr als daddeln im Kopf… ;)

    Die Schärfentiefe so einstellen, dass die Ränder in jedem Fall unscharf werden… das sollte mit dem Balgengerät und manueller Blende doch gut gehen. Oder wie fotografierst Du?

  • Ach ja, dieses junge Gemüse, nichts mehr als daddeln im Kopf… ;)

    ' tschuldigung... ! :uw1:

    Die Schärfentiefe so einstellen, dass die Ränder in jedem Fall unscharf werden… das sollte mit dem Balgengerät und manueller Blende doch gut gehen. Oder wie fotografierst Du?

    Oh ja, das geht gut… sogar viel zu gut. ;)


    Aber ernsthaft. Ich hatte es zunächst mit einer 250er Raynox Macrolinse probiert. Da wird der Tiefenschärfe- Bereich so schmal, dass ich das Balgengerät erst gar nicht versucht habe. Und bei solchen, sich schnelle bewegenden Motiven, kommt Stacking nicht infrage… jedenfalls nicht bei meinen finanziellen Möglichkeiten.


    Nur mit dem 70mm Makro, mehr Abstand und Blende 22 konnte man das Motiv als solches erkennen. So weit wäre ich also schon mal gekommen. Es stört jetzt mehr das >Umfeld<, wobei die Bewegung des Wassers erhalten bleiben sollte.


    Bislang habe ich mich an die Vorgaben eines Tutorials gehalten, aber dein Vorschlag hat mich auf eine Idee gebracht. :like:

    Ich habe noch recht große, weiße Auflaufformen. Die sind eckig und da ist Platz genug... ohne Rand.


    Nur ist mein Low- Budget- Studio auch gleichzeitig mein Büro. Mal schauen, ob sich da nicht eine Ecke abzweigen lässt… :/



  • Wenn ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen aus der Makro- und Tabletop-Fotografie noch anmerken darf, dass es wahrscheinlich erfolgversprechender ist, einen größeren Abbildungsmassstab zu verwenden und sich damit auf einen sehr geringen Schärfentiefenbereich zu konzentrieren, weil ansonsten auf dem Bild zu viele (unkalkulierbare) Unschärfen entstehen.

    In jedem Falle ist Geduld gefragt (die ging mir irgendwann verloren…)

  • Sodele... es hat ein wenig gedauert.

    Leider hat mein Mecablitz, den ich günstig in den Kleinanzeigen gefunden hatte, den Dienst quittiert. Das war dann doch nicht mein bester Einfall... :wand1:

    Es konnte eine Ecke im Büro gefunden werden, wo ich den Aufbau stehen lassen kann. Und das Gespräch mit dem Thomas hat in die richtige Richtung gezeigt. :like:

    Eine weiße, große Schale und kein Rand mehr.

    Die Grundlagen scheinen zu passen.


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  • Das sieht doch schon ganz gut aus, der Reif im ersten Bild ist wunderschön…

    Als unermüdlicher Kritikaster bleibt nun noch zu sagen, dass noch mehr Konzentration auf das Objekt und bessere Ausleuchtung notwendig sind… geht natürlich auch per Photoshop… ;)

  • Das sieht doch schon ganz gut aus, der Reif im ersten Bild ist wunderschön…

    Als unermüdlicher Kritikaster bleibt nun noch zu sagen, dass noch mehr Konzentration auf das Objekt und bessere Ausleuchtung notwendig sind… geht natürlich auch per Photoshop… ;)

    Bleibt nur zu hoffen, dass du der Kritik nicht müde wirst. Ich würde es mir wünschen. ;)

    Ja, am Licht muss ich was tun. Mit dem neuen Blitz bin ich noch nicht so unbedingt per DU... aber das ist kein Argument. Im Zweifelsfall finde ich sicher einen Studioblitz, bei Rollei in der B- Ware.


    Bei der Konzentration auf das Motiv wird es allerdings schwieriger. Das ist eigentlich die größtmögliche Nähe, bei ausreichendem Schärfebereich. Da müsste ich tatsächlich einen Ausschnitt anfertigen... in Photoshop. ;)



  • Bleibt nur zu hoffen, dass du der Kritik nicht müde wirst. Ich würde es mir wünschen. ;)

    Ja, am Licht muss ich was tun. Mit dem neuen Blitz bin ich noch nicht so unbedingt per DU... aber das ist kein Argument. Im Zweifelsfall finde ich sicher einen Studioblitz, bei Rollei in der B- Ware.


    Bei der Konzentration auf das Motiv wird es allerdings schwieriger. Das ist eigentlich die größtmögliche Nähe, bei ausreichendem Schärfebereich. Da müsste ich tatsächlich einen Ausschnitt anfertigen... in Photoshop. ;)

    Kritik? Ich? Gerne! 😉

    Bildausschnitt ist noch zu optimieren, das Hauptmotiv muss in die obere Bildhälfte.

    Da Du ja derzeit „in die Wanne“ fotografierst, hast Du natürlich kein Gegenlicht, das die Sache spannend macht, sondern nur Auf- oder bestenfalls Streiflicht. Das „einzige“, was also Lichter erzeugt, sind die Reflexe vom Wasser, der Hintergrund wirkt matt. Daher fiele mir nur eine „Erleuchtung der Wanne“ ein., gebastelt aus ein paar wasserfest eingepackten LEDs. Der Weißabgleich ist dann aber zu beachten.

    Alternativ würde eine Fotografie plan zur Wasseroberfläche (wie schon erwähnt) gegen einen hellen Hintergrund das Bild beleben. Dann wäre man auch besser zum synchronen Blitzen in der Lage. Ausprobieren.

  • Ein Zwischenbericht von der Teststrecke.

    Der entfesselte Blitz, etwas rechts unten, der gegen eine Reflektionsfläche hinter dem Aufbau gerichtet ist, hat die besten Ergebnisse geliefert. Der Blitz von oben erschien mir zu kontrastarm.


    Eine größere Distanz zum Motiv, verhalf mir zu einem ebenfalls größeren Schärfebereich.

    Im Gegenzug geht es dann nicht mehr ohne eine Ausschnittsvergrößerung.


    Das mit der >Poolbeleuchtung< muss ich noch in Angriff nehmen und die beiden Goldfische >Goldie< und >Hawn< sind bestellt. ;)


    ooc:


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    ooPhotoshop... eigentlich benutze ich Capture One. ;)


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