Pressemitteilung von gestern aus dem Hause Alfa Romeo :
75 Jahre Allradantrieb bei Alfa Romeo:
Optimale Traktion für überlegene Fahrleistungen
- Der im Jahr 1951 präsentierte Geländewagen 1900 M begründete die 4x4-Tradition bei Alfa Romeo.
- Heute sorgt Vierradantrieb in allen Baureihen von Alfa Romeo für ein sicheres und sportliches Fahrerlebnis.
- Die Technologie AlfaTM Q4 garantiert bei den leistungsstarken Versionen der Alfa Romeo Modelle Junior, Tonale, Giulia und Stelvio die optimale Traktion.
- Je nach Modell arbeitet das Q4-System mechanisch oder in einer Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor.
- Mit einem Anteil von 26 Prozent an den weltweiten Verkäufen im Jahr 2025 ist der Allradantrieb ein wichtiger Baustein der Strategie von Alfa Romeo.
Rüsselsheim, 11. März 2026 – Für Alfa Romeo steht der Allradantrieb für maximale Sportlichkeit und beste Traktion, selbst unter anspruchsvollsten Haftungsbedingungen. Gleichzeitig gewährleistet die heute AlfaTM Q4 genannte Technologie die dynamische Präzision, die zu den Merkmalen jedes Modells der italienischen Traditionsmarke zählt. Allrad kommt in allen Modellen von Alfa Romeo in zwei unterschiedlichen Varianten zum Einsatz: Als ausschließlich mechanisch arbeitendes System bei der Hochleistungslimousine Giulia und beim Premium-SUV Stelvio. Bei bestimmten elektrifizierten Versionen von Alfa Romeo Junior und Alfa Romeo Tonale wird der Q4-Antrieb mithilfe eines Elektromotors an der Hinterachse realisiert.
Der Vierradantrieb hat bei Alfa Romeo eine lange Tradition. Bereits in den 1920er Jahren experimentierten die Ingenieure bei Prototypen mit dieser Technologie. Das erste Serienfahrzeug von Alfa Romeo mit Allradantrieb war der Geländewagen 1900 M, der vor genau 75 Jahren präsentiert wurde. Aufgrund seiner beeindruckenden Fähigkeiten erhielt er den Spitznamen „Matta” (Verrückter). In den 1980er Jahren rückte diese Technologie auch bei Pkw in den Fokus. Ab 1984 setzte der Alfa Romeo 33 4x4 auf Allradantrieb. Zunächst im Kombi, dann auch in der Limousine, übertrug eine elektromagnetische Kupplung die Antriebskraft auch auf die Hinterräder.
Das Jahr 1991 stellte für Alfa Romeo einen Wendepunkt für diese Technologie dar. Das Konzeptfahrzeug Protéo verfügte erstmals über permanenten 4x4-Antrieb mit moderner Visco-Kupplung. Praktisch zeitgleich führte Alfa Romeo dieses System im Serienmodell 33 Permanent 4 ein. Ab 1992 trugen alle Allradversionen von Alfa Romeo den Namenszusatz Q4, zunächst in den Baureihen 33, 155 und 164.
Die Leistungsfähigkeit dieser Technologie bewies Alfa Romeo auch im Motorsport. Rennwagen auf Basis des Alfa Romeo 155 Q4 gewannen 1992 die italienische Superturismo-Meisterschaft und 1993 die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft DTM.
In den folgenden Jahren wurde die Technologie weiterentwickelt und ausgebaut. Beim Alfa Romeo 156 entstand daraus die spezielle Modellversion Crosswagon, während bei den Baureihen 159 und Brera der Allradantrieb für die gesamte Palette verfügbar war. Zum ersten Mal bot Alfa Romeo außerdem das Cabriolet-Modell Spider mit Allradantrieb an.
Im Zuge der Elektrifizierung steht AlfaTM Q4 bei Alfa Romeo heute auch für eine neue technologische Generation. Bei den Hybrid-Versionen Alfa Romeo Junior Ibrida Q4 und Alfa Romeo Tonale Ibrida Plug-in Q4 [Energieverbrauchüberträgt ein Verbrennungsmotor seine Leistung auf die Vorderachse, während die Hinterachse elektrisch angetrieben wird. Da beide Achsen nicht mechanisch miteinander verbunden sind, spricht das 4x4-System schneller an und das Gewicht wird reduziert.
Alfa Romeo Giulia und Alfa Romeo Stelvio setzen auf mechanischen Vierradantrieb. Ihr Q4-System verfügt über ein Active Transfer Case (ATC), das beide Achsen verbindet und das Motordrehmoment in Echtzeit verteilt. Unter normalen Straßenbedingungen überwiegt der Hinterradantrieb, was für eine hohe Präzision beim Einlenken sorgt. Bei Bedarf wird das Motordrehmoment progressiv und stufenlos an die Vorderachse übertragen. Diese Auslegung sorgt für überlegene Traktion sowie hohe Fahrstabilität und Kontrolle. Die Technologie AlfaTM Q4 setzt in den Segmenten von Alfa Romeo Giulia und Alfa Romeo Stelvio Maßstäbe bei der Fahrdynamik.
Das Q4-System von Alfa Romeo garantiert maximale Traktion ohne Einbußen bei der Sportlichkeit, ein neutrales und kontrollierbares Fahrverhalten sowie Sicherheit unter allen Straßenbedingungen. Die Wertschätzung des Allradantriebs durch die Kundinnen und Kunden zeigt sich deutlich in den Verkaufszahlen: Im Jahr 2025 machten die Q4-Versionen weltweit einen Anteil von 26 Prozent am Modellmix aus. Deutlich höhere Zahlen registrierte Alfa Romeo bei den Modellen Stelvio (90 %) und Giulia (52 %). Beim Alfa Romeo Tonale betrug der Anteil der 4x4-Versionen 28 Prozent, der Alfa Romeo Junior kam auf 6 Prozent.
Für Alfa Romeo war der Allradantrieb nie nur eine beliebige Technologie, sondern immer ein wichtiger Bestandteil bei der Realisierung von größtmöglichem Fahrvergnügen. Die Modelle mit Q4-Antrieb erfreuen sich hoher Beliebtheit besonders bei Personen, die Wintersport betreiben oder in ihrem Alltag mit Straßen mit geringer Bodenhaftung und anspruchsvollen Wetterbedingungen konfrontiert werden.
Quelle : Stellantis Media