Beiträge von Alfamann62

    Kapitel 2: Karosserie



    Ursprünglich wollte ich die Karosseriearbeiten ja selbst machen. Ich hatte dazu die Kurse bei der Fahrzeugakademie Schweinfurt besucht. Bei dem Kurs habe ich tatsächlich eine perfekte Viertelkugel aus einem flachen Blech gehämmert. Als ich das Jahre später für die Reparatur einer Reserveradwanne bei einem Alfa 75 wieder brauchte, war von dieser Fähigkeit nichts mehr übrig. Mein Talent liegt eindeutig nicht in der Blechbearbeitung. Fertige Reparaturbleche sind natürlich nicht erhältlich. Alles muss selbst gefertigt werden. Ich sah ein, dass ich diese Arbeiten einem Profi überlassen musste. Hinzu kam, dass die „neue“ Karosserie einen vergrößerten Getriebetunnel hatte.

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    Anscheinend hatte in den USA mal jemand versucht einen anderen Motor einzubauen. Leider hatte ich das beim Kauf in einer schlecht beleuchteten Tiefgarage nicht bemerkt.

    Vom Club 2000/2600 wurde mir ein Karosseriebauer in Göttingen empfohlen, der schon viele dieser Autos gemacht hat, bzw. macht und auch Clubmitglied ist. Als ich mir den Laden anschaute, waren auch gerade zwei 2,6er Spider in Arbeit und das Ganze hörte sich, auch finanziell, gut an.

    Nach dem Strahlen war von der „Herrlichkeit“ der Karosserie allerdings nicht mehr viel übrig. Fast alle Bleche der unteren 20cm mussten ersetzt werden. Hier eine Auswahl an Bildern.

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    Das Ganze dauerte rund zwei Jahre und bei der Abholung sah alles gut aus. Den Unterboden, Motor- und Kofferraum hatte ich gleich schwarz lackieren lassen, der Rest wurde weiß grundiert. Leider war ich mit den Achsen noch nicht so weit. (warum, siehe spätere Kapitel). Bis ich also die Karosserie das erste Mal auf der Bühne hatte, vergingen noch mal rund zwei Jahre. Hierbei zeigte sich leider so mancher Pfusch. Zunächst waren es Kleinigkeiten. Wie kann es sein, dass an einer Ecke im Unterboden ein Loch zwischen den Blechen ist, so groß, dass ich den kleinen Finger durchstecken kann? Die größte „Kleinigkeit“ war, dass die Konsole der Kofferraumbetätigung so außermittig angeschweißt war, dass der Hebel innen vom Knopf außen nicht „getroffen“ wurde.


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    Da war ich dann doch etwas verärgert kontaktierte einen bekannten Oldtimeranwalt in Heidelberg. Dort erfuhr ich, dass die Garantie abgelaufen ist und der Karosseriebauer dort schon sehr bekannt ist.


    Endgültig die Schnauze voll hatte ich dann später nach der Überholung des Motors. Beim Einbau der Motor-Getriebe Einheit brauchte ich eine Holzlatte als Hebel um das Getriebe unten zur Seite zu hebeln, um es einfädeln zu können. Es stellte sich heraus, dass der neue Getriebetunnel auch der rechten Seite schlicht zu schmal geraten ist. Leider kann man das durch den schwarzen Unterboden auf dem Foto schlecht erkennen.


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    Mit dem Herrn aus Göttingen wollte ich nichts mehr zu tun haben, die Suche nach einem neuen Karosseriebauer war schwieriger als gedacht. Nach ca. einem halben Jahr kam der entscheidende Tipp von Rolf und so ging die Reise ins Saarland. Die zwei Jungs haben für die Änderung natürlich Auspuff und Getriebe ausbauen müssen. Irgendwann kam ein Anruf: Du, aus deinem Auspuffkrümmer tropft Wasser. Ich war Rückschläge schon gewohnt, mehr davon später im Kapitel Motor. Ansonsten war ich sehr zufrieden. Später bei der erneuten Montage der Motorhaube war ich mit dem Übergang zum Blech vor der Windschutzscheibe nicht 100% zufrieden, so dass ich noch einmal für einen Tag mit dem Hänger hingefahren bin. Auch das haben sie gut hingekriegt.

    Prolog


    Ich wurde hier und in einem anderen Forum gebeten was zu dieser Restaurierung zu schreiben. Ich befinde mich im Endstadium der Restaurierung und arbeite das kapitelweise nach.

    Hier sind eventuell einige, die das Modell, das ich da restauriere nicht so recht kennen. Das ist nicht despektierlich gemeint, viele alte Alfisti haben das Auto nicht so recht auf dem Schirm. Oft wird er mit Giulietta bzw. Giulia Spider verwechselt.


    Nach dem Krieg hat Alfa ab 1950 mit dem 1900 den Weg von der Manufaktur von Fahrgestellen, die dann von Karosserieherstellern eingekleidet wurden, zum Serienhersteller eingeschlagen.


    Nach dem 1900 kam 1954 auch die erste Giulietta, die auch schon höhere Stückzahlen erreichte. Nachfolger vom 1900 war dann die 2000er Serie, aus der ich den Spider restauriere. Technisch basiert der 2000 weitgehend auf dem 1900. Die Stückzahlen hielten sich in Grenzen:


    Berlina: 2799


    Spider: 3443


    Sprint (kam erst später): 704


    Die Autos waren relativ teuer, technisch ihrer Zeit allerdings auch weit voraus, bzw. aufwendig. Während Brot und Butter Autos noch mit 3 Gängen und unten liegender Nockenwelle rumfuhren, hatte der Alfa schon 5 Gänge und 2 oben liegende Nockenwellen.


    Am häufigsten erhalten ist sicher, wie so oft, der Spider. Berlinas sind schon recht selten, einen 2000 Sprint habe ich noch nie gesehen. Schon 1973 gründete sich in Deutschland ein Club für diese Autos, da die Ersatzteillage seitens Alfa schon sehr problematisch wurde. Der Club hat heute rund 100 Mitglieder, teils aus dem Ausland. Auch wenn manche mehrere Autos (2000 und Nachfolger 2600) haben, gibt das einen Anhaltspunkt, wie viele dieser Autos noch auf der Straße sind. Für den 2000 Spider schätze ich die Stückzahl in Deutschland auf ca. 25 bis 30.


    Kapitel 1: Geschichte


    Ich hatte 1985 einen Fastback Spider Bj. 71 gekauft. Der TÜV war neu und gefakt. Die Karosserie schon mal lackiert, so dass er einigermaßen gut aussah. Ich war jung, hatte keine Ahnung und bin einem Blender aufgesessen. Ich hatte ihn dann zwei Jahre während der Technikerschule mehr schlecht als recht restauriert. So was sollte mir nicht noch mal passieren und beschloss als nächstes gleich ein Restaurierungsobjekt zu kaufen. Noch dazu reizte mich der Gedanke, ein Wrack wiederauferstehen zu lassen und so die Alfawelt zu bereichern.


    Der 102 gefiel mir rein optisch. Die Entscheidung war schnell gefallen. So ein Auto sollte es werden. Es war ja eine Vision für die ferne Zukunft, wenn ich einmal die Möglichkeit in Form einer Werkstatt hätte und wer weiß, wann sowas überhaupt mal angeboten wird (in Zeiten ohne Internet). Es kam schneller als gedacht.


    Kurz gesagt: Ein halbes Jahr (1995!) später wurde ein „Auto“ in der Oldtimer Markt angeboten. Jemand machte aus zwei Autos eines und ich kaufte die Reste.




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    Für´s erste konnte ich ihn bei einem Freund in der Wellblechgarage unterstellen, später in einer Halle meines Arbeitgebers. Die Karosserie war nicht nur stark verrostet (obwohl 1972 letztmalig angemeldet) sondern hatte hinten links auch einen Unfallschaden. Ende der 90er mietete ich dann eine kleine Werkstatt mit Garage. Leider war die relativ teuer und 35 km entfernt. Ein anderes Schrauberdomizil sollte gekauft werden, da mir Miete zahlen zuwider war. Es fand sich eine Scheune mit Haus Bj. 1899 mit Renovierungsstau. Also flossen wieder ein paar Jahre in andere Arbeiten als in den Spider.


    Im Jahre 2006 sah ich die Anzeige einer weiteren Karosserie.


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    Ich hatte mittlerweile eingesehen, dass das Projekt zu viel Zeit brauchen wird und mit einer besseren Karosserie könnte ich mir viel Zeit sparen. Ich musste mich ja natürlich auch um die anderen Autos (verschiedene Alfa 75, 33, Mini und auch meinen Fastback) kümmern, wo auch nicht immer alles reibungslos lief. Es waren wieder ein paar Kisten mit Teilen dabei. Parallel kaufte ich seit 1995 schon so ziemlich alle Teile, die irgendwo auf dem Markt angeboten wurden. Dank ebay dann auch einiges international, da viele Autos ja auch in den USA liefen. 2013 konnte ich dann das Nachbargrundstück erwerben und eine schöne, große Garage bauen und meine Platzprobleme endgültig lösen. 2017 war es endlich soweit. Ich nahm das Projekt ernsthaft in Angriff.

    Na dann kann ich mich ja kaum noch verweigern. Aber hetzt mich nicht, kann etwas dauern. Wenn es nur Copy and paste wäre, ginge es ja schnell. Aber die Bilder einfügen ist das. was etwas Zeit in Anspruch nimmt.

    Ich hatte hier ja auch schon an anderer Stelle geschrieben, dass die Leute hier eigentlich die Klientel von morgen für die alten Alfas sein müssten. Sonst stehen solche Autos irgendwann nur noch rum, wo sie doch so gerne bewegt werden.

    Hi Manfred, magst du nicht in dem Bereich : Alfa Romeo uns dein Projekt näher vorstellen ? Da geht das nicht so unter und man kann dann die einzelnen Schritte schön mitverfolgen ;)

    Ich find das voll spannend, besonders bei so alten Schätzchen.


    Abgesehen von dem wunderschönen Spider gefällt mir die alte Leuchtreklame und die Einsäulenhebebühne echt gut. Das wäre vielleicht eine Lösung für meine Garage.

    Ich mache das im Classic Club Forum. Ich hatte bisher das Gefühl, dass hier mehr neuere Alfas unterwegs sind und das vielleicht weniger interessiert.

    Ich mache die Doku in Word auch mehr für den Nachbesitzer irgendwann. Ich hatte mich da von Rolf (kennst du ja auch, ich bin ja auch im Transaxle Forum, habe zwei 75er) etwas breit schlagen, bzw. auf die Idee bringen lassen. Ich verfasse da sozusagen im Nachhinein Kapitelweise die Themen (Karosserie, Motor, Achsen...) Im Moment bin ich mehr am Schrauben als am Scheiben. Mal schauen, wenn die Fuhre beim Sattler ist, habe ich wieder mehr Zeit. Vielleicht kopiere ich dann alles rüber.

    Eben wollte ich eigentlich das Radlager wechseln nach Gehör die falsche Diagnose gemacht Kommando zurück Schwellenmanschette bestellt

    Meinst du Gelenkwellenmanschette? Wenn das Gelenk schon Geräusche macht, ist es mit der Manschette nicht getan. Wenn ich deinen Fuhrpark so sehe, hast du wohl genug Erfahrung, das zu wissen. Also ist es bestimmt nicht schlecht, das Lager im Ragal liegen zu haben. Wenn es doch das Gelenk ist, wird es teurer.

    Macht aber Hoffnung, dass das Teil tatsächlich aus itaienischer Produktion kommt und nicht aus China. In Italien sind im August traditionell Werksferien und das Land rund um den 15. 8. total runtergefahren. Die wissen halt nicht, ob sie das vor den Ferien noch fertigkriegen. Ich habe lange bei der deutschen Niederlassung einer italienischen Firma gearbeitet. Ich kenne das Chaos vor den Ferien.

    Ich gehe eher davon aus, dass der Motor wegen der Schwergängigkeit zu viel Strom zieht. Heutzutage gibt es eine Sicherheitsschaltung. Der Klassiker früher war, dass ein Kind den Kopf aus dem Fenster steckt und mit dem Knie den Fensterheber betätigt. Da konnte man mit dem Fenster eine Gurke schneiden. Heute bleibt die Gurke (und der Hals des Kindes) heile, da der Widerstand über die Stromaufnahme "gefühlt" wird und der Fensterheber wieder runterfährt.

    Wenn man nachfüllen muss, ist schon was faul. Durch Verschleiß der Beläge fällt der Stand normalerweise nicht unter Minimum. Wenn man nachgefüllt hat und dann die Kolben für neue Beläge zurückdrückt, läuft oben die Soße raus. Das macht nicht nur Sauerei, sondern ist auch aggressiv und greift Lack an.

    Klar, wenn man vorher dran denkt, kann man am Behälter absaugen. Aber Murphy sagt was anderes.

    Ich drücke dir die Daumen. Bei den älteren Kisten ist es umgekehrt, da kommt man a´besser an den Nehmerzylinder ran. Aber wenn ich deine Alfaliste sehe, weißt du das ja.

    So, heute noch Bilder. Mein Junior müßte die gleiche "Rückbank" haben wie der Rundheck. Klar ist das nicht wie serienmäßig, aber taugt gut. Für die Rolle unten muss man für den schrägen bzw. waagerechten Einbau eine Kugel aus der Gurtmechanik ausbauen, Kann die der Typ von "Oldtimergurte" erklären. Ansonsten würde er nur bei senkrechtem Einbau abrollen.

    Ein Clubkollege hat das mit dieser Strebe (rote Gurte) gemacht. War mir jetzt nicht so sympatisch.

    Die bisher eingebaute Gurtführung taugt nix, das äußere Teil ist nur eingeclipst und geht dauernd ab. Ich werde auf die Ausführung des späteren 2000er umrüsten

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    Ich habe einen der ersten Fastbacks, der original mit statischen Gurten ausgerüstet war. Befestigung unten am Schweller, an der B-Säule und am Mitteltunnel. Zum einen ist das höchst gefährlich, da bei offenem Verdeck der Gurt von der B-Säule unten um das Verdeck herumgeführt wird. Bei einem Unfall würde die Wucht deines Gewichts sozusagen das Verdeck schließen. Zum anderen muss ma natürlich immer den Gurt verstellen wenn man mal geschlossen fährt und dauernd nachstellen, wenn sich der Gurt lockert.

    Daher habe ich auch umgerüstet und eine Umlenkung auf der "Rücksitzbank" angeschweißt. Morgen kann ich mal Fotos machen. Man sucht im Moment leider noch immer nach dem Gurt. Aber ich habe in Zandvoort Lösungen gesehen und werde mal schauen, ob das bei mit auch zu befestigen ist.

    Pasende Kopfstützen braucht man dann aber auch, sonst bricht man sich beim "Zurückfedern" das Genick. Bei mir waren die Originalen viel zu tief. Ein Aufsatz kann helfen, oder, wenn gar keine vorhanden sind, ein kompletter Aufsatz, wie ich sie bei meinem 102er Spider mache.

    Dass alle jemals gebauten Typen da waren, war dieses Jahr leider nicht so. Letztes Jahr war mehr los, speziell bei den Alten, die mich nun besonders interessieren. Lag bestimmt an der vorhergesagten Hitze. Stattdessen gab es am Samstag Gewitterschauer, die sich glücklicherweise in Grenzen hielten. Die Ideallinie war fast immer trocken. Am Sonntag war dann schönes Wetter und angenehm temperiert. Seit 2015 fahre ich jedes Jahr hin und ich habe die Reise noch kein einziges mal bereut. Und das, obwohl eine Anreise bei 35°C im schwarzen 75 (natürlich ohne Klima, Steve wird das Gefühl bestätigen) nicht vergügungssteuerpflichtig ist. Noch dazu war der Kofferraum voll mit den Semislicks, wagenheber, Werkzeug und Co. Mit dem Gepäck zusätzlich auf der Rücksitzbank sind wir entsprechend bei den Schwellen im Zandvoorter Wohngebiet dauernd aufgesetzt. Das alles hat der 75 weggesteckt und wir auch und die Veranstaltung ist alle Mühe wert.

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    Tja, schwarzer 75 ohne Klimaanlage kommt mir bekannt vor. Wir sind ja gestern schon angereist und in Holland waren es unterwegs auch 35°C.

    Nach der Ankunft gleich in die Nordsee gesprungen. Ich glaube so warm (19°C) war das Wasser im Juni noch nie. Hat schön erfrischt. Hätte wärmer nicht sein sollen.

    Gestern versucht beim Mini den Teppich zu reinigen kann man vergessen ist g fertig also beides ich in den sauren Apfel und kaufe einen neuen originalen bei limors kostet zwar 400€ aber um ihn nahezu perfekt zu bekommen bleibt mir halt nichts anderes übrig der Wagen soll halt auch ein adäquates Wertgutachten bekommen

    Wobei Limora auch eine Apotheke ist. Vergleiche beim nächsten Mal mit Minimania. Aber da eurer wohl nie im Alltag gelaufen ist, dürte sich die Investition rentieren. Die Dinger sind die letzten Jahre im Preis gestiegen wie die Sau.

    gestern unseren klassischen mini vom lackierer abgeholt ( es wurden spätfolgen des hagelschadens behoben microrisse im lack bis runter aufs blech )

    von daher musste die motorhaube der rechte kotflügel und das dach neu lackiert werden im dem zuge bekan er auch gleich eine gebrauchte von mir general überholte neue fahrertür die wurde natürlich auch neu lackiert das ganze für 2800€ finde ich ok

    jetzt ist zusammenbau angesagt

    :schrauber:

    Was für´n Mini habt ihr denn? Unser SPI, Bj. 94 hat originale 62.000 km und den haben wir seit 2015, davor stand er 7 Jahre in der Nachbarschaft in einer Garage


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    Auf Grund dieser Problematik habe ich Mitte der 00er Jahre schon mehrere 75 geschlachtet, nachdem ich beschlossen hatte, meinen 75 am Leben zu erhalten. Klar ist an heutigen Autos mehr dran und so kann auch mehr kaputt gehen. So ein Diff ist auch komplizierter als vor 30 Jahren. Mein "Nutzfahrzeug" ist ein Octavia Combi Bj. 2006 und wenn der hinüber geht kommt mir auch nix neueres ins Haus. Den ganzen neumodischen Schnickschnack brauche ich eh nicht und Fahrspaß habe ich mit meinen alten Alfas genug.

    Das kommt bei Alfa schon mal vor. Wenn man 40 Jahre Alfa fährt, so wie ich, wundert man sich darüber nicht. Da hilft auch keine Klage, steckt ja keine Mutwilligkeit dahinter, nur italienische Lebensart. Jedenfalls geht es dadurch nicht schneller. Da hilft nur Leihwagen und versuchen, die Kosten abzuwälzen.

    Auch von der anderen Seite des Rheins (Sinsheim, Rhein-Neckar Kreis) ein herzliches Willkommen.

    Ich habe zwar einen Fastback, aber der soll noch so lange fahren, wie ich es mir altersbedingt zutraue (so 20 Jahre sollten mindestens noch zusammenkommen und ich bin grobe 5 Jahre jünger als du). Einzelne gute Karosserien sind selten, Weil ein Spider ja nicht an der Mechanik stirbt, sondern an der Karosserie.