Zandvoort lohnt sich für jeden Alfista. Ich weiß, hier sind eher modernere Alfas am Start. Aber da hat man auch Gelegenheit sich mal geile alte Autos anzuschauen. Ich restauriere ja gerade einen 102 Spider von 1959. Dr hat einen Aluzylinderkopf mit zwei obenligenden Nockenwellen und fünf Vorwärtsgänge. Da mussten Opelfahrer bis in die 90er für warten. Wer soll diese Autos denn mal fahren, wenn wir Alten tot sind, wenn nicht Ihr! Und zum rumstehen sind sie zu schade, das sind Fahrzeuge und keine Stehzeuge und machen einfach Spaß. Wenn er fertig ist komme ich damit mal zu einem ARP Treffen.
Beiträge von Alfamann62
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Hi Steve
Vielen Dank für deinen ausführlichen und ehrlichen Beitrag ,das hilft mir wirklich weiter!
Ich habe bisher noch keine Erfahrung auf der Rennstrecke gesammelt, das wäre meine erste Teilnahme überhaupt.
Genau deshalb bin ich auch etwas hin und hergerissen.
Einerseits reizt es mich total, die Atmosphäre zu erleben, Gleichgesinnte kennenzulernen und mal legal Gas zu geben.
Andererseits habe ich eben auch Respekt davor ,vor allem, weil ich weiß, dass das Auto auf der Strecke nicht versichert ist.
Ja wäre schön wenn jemand Erfahrung mit dieser Veranstaltung hat und bisschen was berichten könnte.
Speziell mit dieser Veranstaltung habe ich zwar keine Erfahrung, aber ich kann mich noch gut an meinen ersten Trackday (vor ca. 15 Jahren) erinnern. Mir ging es wie dir. Allerdings war mein 75 damals einfach eine alte Möhre und somit kein ernstes finanzielles Risiko. Aber es kommt mehr auf die Gemeinschaft an. Ich denke, dass es, vor allem was man auch von Pista und Piloti so hört, stets ein gutes Miteinander war. Egal welche Veranstaltung. Man nimmt Rücksicht aufeinander, macht Schnelleren Platz und ist selbst beim Überholen etwas vorsichtig. Blinken ist immer gut, dann weiß der Hintere immer, wo du Platz machen willst.
Wenn du nach den ersten Runden langsam schneller wirst, wirst du merken wie es sich als Überholender anfühlt. Da ist man froh, wenn es keine Missverständnisse gibt. Glaube mir, Nach ein paar Runden hast du nur noch Spaß. Es gibt ja keinen Blumentopf zu gewinnen, da will jeder sein Auto heil nach Hause bringen. Da bist du nicht alleine.
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Wird sowas nicht in montiertem Zustand gebohrt (wie bei den Kurbelwellen)? Wenn man welche von einem anderen Kopf nimmt, wäre das meiner Meinung nach nicht ohne weiteres möglich. Aber vielleicht kennt sich da jemand besser aus.
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Hallo Steve,
ich hatte dieses Jahr auch schon etwas Arbeit bei meinem 75. Nachdem ich den Motor gemacht habe und er heute das erste mal wieder lief, ist es jetzt auch die Bremse. Sattel hinten rechts an einem Kolben undicht. nur gut, dass ich noch einen Dichtsatz da habe. Ende Mai haben wir Treffen vom 2000/2600 Club. Da wird der Motor eingefahren. Danach Kopf nachziehen. Dann sollte paar gemeinsame Runden in Zandvoort nichts mehr im Wege stehen. Man sieht sich.
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Das ist ja witzig, unser Sohn sagt auch immer Alfaristi. Aber der will mich damit ärgern.
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Ich meine, das sieht bei meinem 75 TS ähnlich aus. Wenn die Schläuche hart werden, kann es schon sein, dass sich einer mit Dichtmasse behilft
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Zum 40. Geburtstag des 75 bin ich mit einem ebensolchen dabei. Zum Fahren ist es mir allerdings schlicht zu teuer. In Zandvoort könnte ich für das Geld grobe 8 Stunden unterwegs sein. Wenn ich dort 4 Sessions buche muss mir das reichen. Beim Bilster Berg habe ich leider keine Zeit.
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Super, Nachwuchs ist immer willkommen.
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Wir haben an dem Termin Treffen vom 2000/2600 Club. Ansonsten hätte ich den Weg mal auf mich genommen. Auch wenn ich Spa noch nachtrauere.
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Grüße aus der Kurpfalz in die Kurpfalz. Hattest du schon mal einen 156, bzw. kennst die Schwächen? Die Limousine der ersten Serie ist für mich immer noch einer der schönsten Alfas der neueren Zeit. Ein großer Schwachpunkt sind übrigens die hinteren Federbeine. Der untere Federteller rostet ab und wird von der Feder direkt auf den Reifen gedrückt, wo das Profil abgeraspelt wird. Wenn du einen Tipp für eine Werkstatt brauchst, melde dich. Wir haben einen Stammtisch in Neulussheim und Oggersheim. Da hat auch einer eine Werkstatt.
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Wie gesagt Leute. Einzelne Maßnahmen helfen nix. Man muss einfach überall ran. Wenn man ein klein wenig Verantwortungsgefühl gegenüber kommenden Generationen empfindet, dann müssen wir was ändern. Kopf in den Sand stecken hilft nicht, das macht das Problem nur größer und später entsprechend noch teurer. Daher gebe ich Herrn Lindner sogar Recht, was die Verschuldung betrifft. Aber bei dem Investitionsbedarf in Klima, Brücken, Schulen etc. könnte man meiner Meinung nach ruhig bei den Millionären ansetzen.
Letztens habe ich ein Zitat von Tolstoi gelesen: Die Menschen gehen lieber zugrunde, als ihre Gewohnheiten zu ändern.
Klar ist das am bequemsten, aber immerhin sind Menschen ja recht intelligent und können ein paar Schritte voraus denken, sie müssen nur wollen.
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Es sollte klar sein, dass der Klimawandel nicht nur durch E-Autos (die ja meist noch produziert werden müssen) aufzuhalten ist. Speziell auch nicht, wenn der Strom aus Braunkohlekraftwerken kommt. Meine Nachbarn haben sich aber gerade ein E-Auto gekauft und wollen dieses Jahr nach Dubai in den Urlaub fliegen. Es sei Ihnen gegönnt!
Da hast du völlig recht. E Autos sind ja nur ein kleines Puzzlestück. Es bedarf aller Maßnahmen die möglich, bzw. vertretbar sind und das natürlich weltweit. Deine Nachbarn haben sich das E Auto sich aus den anderen Gründen gekauft, die dafür sprechen. Dazu müssen die ja keine besonderen Umweltschützer sein.
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Klimawandel ist sicher nichts was irgendjemand vorschiebt um irgendwelche Dinge zu Begründen. Klimawandel ist ein Fakt und keine Glaubenssache. Wir stehen erst am Anfang und letzt waren ja die Zahlen der Münchner Rück (heißen jetzt Munick re), was das jährlich kostet. Ich weiß auch nicht, warum immer so getan wird, als ob Deutschland das einzige Land, das Anstrengungen zur Eindämmung der Erderwärmung unternimmt. Das Pariser Klimaabkommen haben 195 Länder unterschrieben. Klar kann man sich Negativbeispiele rauspicken, muss man aber nicht.
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Ich kenne einige E Autofahrer. Da geht es darum , um von A nach B zu kommen. Von denen möchte keiner mehr einen Verbrenner. Bei Emotionen wie bei Porsche sieht es wohl anders aus. Aber wenn man was gegen den Klimawandel tun will, geht es um die Millionen Pendler, die täglich auch einfach nur von A nach B wollen, nicht um die aussterbenden Freaks wie uns. Im Alltag fahren wir seit 7 Jahren und 90.000 km E-Golf und das tierisch günstig zu 70% Strom vom eigenen Dach.
Anttriebsmäßig war da noch nie was kaputt. Wartungskosten auch sehr niedrig. Geht an der Ampel los wie Hölle. Müll sieht bei mir anders aus.
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Ich hatte mir meinen ersten 75 TS 1994 gebraucht für den Alltag gekauft. Bis auf ein paar Jahre in den 0er Jahren bin ich seither immer 75 gefahren. Nach der Pause halt nicht mehr im Alltag. Ich fand ihn anfangs auch häßlich, aber man gewöhnt sich dran und irgendwann ist er, zumindest aussen, schon recht annehmbar. Innen bleibt er für mich immer noch häßlich. Aber z.B. ein Audi 80 aus der Zeit war auch nicht viel ansprechender.
Ich fand halt den Motor geil. Andere haben 16 Ventiler gebaut, die nur bei hohen Drehzahlen richtig los legten und auch viel Sprit verbrauchten, während der TS den Sprit einfach viel besser ausnutzt. Von Transaxle wusste ich damals gar nix. Heute bin ich mit einem TS auch auf Track Days unterwegs und weiß die Transaxle Strassenlage zu schätzen.
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Naja, die EU setzt ja nicht alleine auf Elektro. Auch wenn es in China (ähnlichess Luftproblem wie in Indien) kein Verbrennerverbot gibt, werden die Leute zu Elektroautos gedrängt. Ich habe mal einen Bericht gesehen. Da werden wohl Lizenzen für Autozulassungen vergeben. Wenn du keine Lizenz für einen Verbrenner kriegst, musst du einfach Elektro fahren. Macht Sinn, in Städten mit schlechter Luft nur noch Elektro, auf dem Land mit weiten Entfernungen noch Verbrenner. In China sind sie halt gewohnt das zu tun, was der Staat will. Weil da mittlerweile 50 oder 60% der Neuzulassungen elektrisch sind, hat VW ja so große Probleme. Das liegt ja nicht an dem kleinen Markt Deutschland. Aber nach Unterstützung vom Staat kann man ja trotzdem mal schreien. Ist nie ein Fehler.
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Auf Grund des Wirkungsgrades sind ja auch nicht die E-Fuels die Alternative für Länder mit schlechtem Stromnetz sondern Wasserstoff.
In jedem Fall sollten wir uns nicht noch einmal von irgendwelchen Ländern abhängig machen. Die USA zeigen, dass es sehr schnell gehen kann, dass aus stabilen Ländern unberechenbare Partner werden.
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Dann hoffen wir das Beste
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Ich habe dieses Teil und damit auch schon ummantelte Stahlleitungen angestückelt:
Bördelgerät für Bremsleitungen, semiprofifür übliche Anschluss-Bördel F, E und D für Leitungsquerschnitte 4.75 / 3/16" , 6.35mm / 1/4", 7.94mm / 5/16" und größerwww.korrosionsschutz-depot.deHast du schon mal versucht was zu unterlegen (ich würde es einfach mal mit dünnem Schmirgelpapier versuchen)
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Na Steve, irgendwie kriegen haben wir ja gemeinsames noch Fahren nicht hingekriegt. Sieht man sich nächstes Jahr wieder in Zandvoort? Termin letztes Juniwochenende ist raus. Und mit den zwei Steilkurven ist es noch geiler.
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Ehre wem Ehre gebührt. Steve hat das Ganze angeleiert

Hatte heute die Ehre und das Vergnügen in dem 75er einen turn mitfahren zu dürfen. Er weiß schon wie das geht. Leider bin ich etwas zu groß mit Helm für so Autos. Die Sitzposition war etwas suboptimal, aber Spaß hat es trotzdem gemacht

Dann hat Steve ein Schiebedach? Da bin ich mit dem Helm auf holpriger Strecke (z.B. Ausfahrt in Hockenheim beim Akademischen) auch immer angeschlagen. Beim Nachfolger (der mit Schiebedach ist Einfahrt Motodrom in der Mauer gelandet) ohne Schiebedach ist das kein Problem mehr.
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Das letzte Mal hatte ich meinen 17 Jahre alten 156 mit 402.000 km und Zahnriemen fällig abgewrackt. Wir hatten dann den E-Golf gekauft, aber die Prämie hätte es genauso für einen Tuareg oder sonst einen Spritfresser gegeben. Dieses Mal würde sie ja an ein Elektroauto gekoppelt werden, aber es nützt nix, wenn die Leute dann einen billigen Chinesen kaufen. Mich nervt auch, dass alle immer nach der Politik, bzw. dem Staat rufen, die Manager sollen lieber ihre Hausaufgaben machen. Man darf ja nicht vergessen: Wenn ich es recht mitgekriegt habe, hat VW einen Gewinneinbruch von 14%. Also noch weit von roten Zahlen entfernt. Aber so ist Kapitalismus. Erst Lobbyarbeit ohne Ende um den Verbrenner hier künstlich ein paar Jahre zu verlängern und sich dann wundern, dass sie auf dem größten Markt in China den Anschluß verlieren. Als erstes sollte im Management gespart werden. Aber das müssten ja die Manager selber entscheiden.
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So viel Wasser im Haus ist ne Katastrophe, wenn es dann noch ein paar Tage drin steht, wars das.
Erst recht, wenn ein paar Öltanks überflutet wurden und die Wände entsprechend kontaminiert sind. An der Ahr mussten alleine aus diesem Grund Häuser abgerissen werden. Ansonsten reicht Putz abklopfen und das Mauerwerk trocknen lassen. Wir waren im Sommer im Ahrtal. Wenn überhaupt das Haus noch steht, muss man heutzutage fast froh sein. Dort stehen heute jede Menge Tiny Houses. Wenn man den Bach im Normalzustand sieht, ist das sowieso alles kaum zu glauben. Und das alles bei 100 bis 200 l/qm, In Griechenland sollen es ja unvorstellbare 600l/qm gewesen sein. War das nicht erst im Frühjahr? Bei alle zwei Wochen ein Hochwasser stumpft man leider ab.
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Wenn wir bei Thema Elektroautos bleiben, Quelle Faktencheck Tagesschau:
"Eingeteilt in Wirtschaftsbereiche hat dementsprechend die Energiewirtschaft den mit Abstand größten Anteil an C02-Emissionen. 2017 lag er bei 38,6 Prozent, was einer Menge von 308 Millionen Tonnen Kohlendioxid entspricht. Dahinter liegen mit 22,7 Prozent der Bereich Verarbeitendes Gewerbe/Industrie, Straßenverkehr/übriger Verkehr (20,8 Prozent) und Haushalte/Kleinverbraucher mit 17,1 Prozent. In beinahe allen diesen Bereichen konnte der Ausstoß von CO2 seit 1990 reduziert werden - außer im Verkehr. Zuletzt lag er dort sogar leicht über dem Wert von 1990."
Klar kann man immer sagen, eine einzelne Maßnahme nützt nichts. Ein Kohlekraftwerk macht an der weltweiten CO2 Emission einen verschwindend geringen Anteil aus. Erst recht ein E-Auto anstelle eines Verbrenners. Es ist die Summe aller Maßnahmen. Gebäude, Industrie, Karftwerke..... Und natürlich weltweit. Oft wird so getan, als ob Deutschland die einzigen wären, die CO2 Maßnahmen einleiten. Aber ich gehe davon aus, dass jeder schon was vom Pariser Klimaabkommen gehört hat. Keine Frage, dass da zuviel geredet und zu wenig beschlossen und umgesetzt wird. Aber der Großteil der Welt hat das Problem erkannt. Leider sind viele Populisten mit Halbwahrheiten unterwegs. (von richtigen Lügen der Rechtspopulisten jetzt mal abgesehen)
Jedenfalls trägt meiner Meinung nach jedes E-Auto, das anstatt eines Verbrenners läuft und für das es keine Alternative gibt, ein wenig zum Kampf gegen den Klimawandel bei. Allerdings gibt es natürlich viele Alternativen. Ich wohne in einem 2300 Einwohner Dorf. Ich sehe jeden Tag, wie die Leute weinge 100 m mit dem Verbrenner fahren. Die armen Autos. Manche werden wahrscheinlich nur einmal im Monat warm gefahren. Geschweige denn, dass ein Diesel dazu kommt, den Rußpartikelfilter zu reinigen. Verbrenner sind heutzutage ja auch viel zu kompliziert. Diese ganzen Systeme sind doch kaum noch zu durchblicken. Wenn du in die Werkstatt kommst und der Fehlerspeicher ist unklar, bleiben nur noch die Autodoktoren (meine Lieblinge sonntags auf VOX). Eine normale Werkstatt ist da oft chancenlos und zum Schluß bist du ein kleines Vermögen los. Wie günstig dagegen ein E-Auto ist habe ich ja schon beschrieben. Da ist einfach fast nix dran, was kaputt gehen kann.