Beiträge von PeeriX

    Vielen Dank auch für deine Rückmeldung! Werde ich als Anregung an den Meister weitergeben.

    Wenn das Geräusch dann immer noch vorhanden ist, kann es nur noch die Wapu oder der Zahnriemen selber sein.

    Wie alt, und von welchem Hersteller ist der??

    Zahnriemen und Wapu waren auch bei der Werkstatt im Verdacht und wurden im Zuge dessen gewechselt. (Der routinemäßige Wechsel wäre damals ohnehin bald fällig gewesen.) Geräusch blieb unverändert.

    Auch Keilrippenriemen wurden geprüft, ohne Resultat.


    Tippe auf ein sterbendes Nebenaggregat...deren Position im Motorraum würde ja auch zur Beifahrerseite passen.

    Entweder Du besorgst dir diesen Akustik-Set um den Fehler einzukreisen, oder Du demontierst nacheinander mit viel Aufwand die Treibriemen der Nebenaggregate.

    Hm, das Aggregat hätte dann aber seit 20tkm und 1,5 Jahren keinerlei Einschränkung in der Funktion - nur das nervige Geräusch.


    Der Meister meinte allerdings auch, dass er sich sehr tief eingraben müsste, um alles prüfen zu können. Irgendwo muss es ja herkommen.

    Da er so schon viel Zeit investiert hat (und mir supernetterweise nur einen Teil davon in Rechnung gestellt hat :)) und sagte, alles geprüft zu haben, was im Fahrbetrieb fatale Auswirkungen haben könnte (wie ein Zahnriemenriss...), empfahl er, weiterzufahren und das Geräusch auf Veränderung zu beobachten.

    Prüfung "bis in den letzten Winkel" sei unverhältmäßig aufwendig / teuer.

    Daher mein Gedanke, hier im Forum nach Ideen zu fragen :)


    Aber nach dem was ihr schreibt, müsste man dann wohl oder übel den aufwendigen Weg beschreiten.

    Morgen Abend bringe ich meine Bella in die Werkstatt. Werde dem Meister den Tipp mit den Nebenaggregaten, die in der Nähe des Beifahrer-Fußraums liegen, weitergeben.

    Vielleicht ergibt sich so ja der große Durchbruch und ich kann wieder den ungestörten kernigen Klang des Fünfzylinders genießen. Klar, er ist kein Arese-V6, aber für einen Diesel klingt der 2.4 Jtdm schon gut :AlfaFahne:

    Also eine Tonaufnahme wäre gut.


    Annahme 1) Motorlager?

    Annahme 2) So wie es bei meinem 159-iger war: Resonanzschwingungen der Klimaleitungen (merkt man bei Klima an/aus). Ist leider nicht wirklich zu beheben, außer man nimmt sie alle raus und verlegt sie neu. Das gleich Phänomen schleicht sich langsam bei meinem Brera ein.

    Ok, werde sehen, dass ich heute Abend eine Aufnahme mache :)


    Und das mit den Resonanzschwingungen kam mir auch in den Sinn. Ich wüsste nur einfach nicht woher... Rein aus dem Bauch heraus irgendeine Verkleidung / Verschalung zum Innenraum? :kopfkratz:

    Klima ist es wohl nicht, Geräusch ist auch da, wenn sie ausgeschaltet ist und die Leitungen wurden geprüft. Aber Danke für den Tipp, ich werden den Meister darauf ansprechen, vielleicht hat er ja da was übersehen.

    evtl. ein Turboschaden im Anflug....:kopfkratz:

    Ist das Geräusch mit dem Gasfuß beeinflussbar, bzw. irgendwie lastabhängig??


    Es gibt einen Set für die akustische Fehlersuche mit mehreren Schallaufnehmern, (für nen schmalen Euro, so um die 70 - 80€ beim großen A)

    Der Jürgen hat damit schon mal ganz erfolgreich gearbeitet.:like:

    Geräusch ist nur Drehzahl- aber nicht Last-abhängig, im Leerlauf genauso so zu hören wie bei Vollgas im sechsten Gang.


    Danke für den Tipp mit den Schallaufnehmner, im Falle des Falles müsste ich Anschaffung erwägen...

    Ich nehme an, das Geräusch ist auch unabhängig von einer Kupplungsbetätigung, Ausrücklager wäre ja ein Standardgeräusch. Lässt sich das Geräusch denn aufnehmen, es ist schwierig, sich etwas darunter vorzustellen? Und wenn es unabhängig ist vom Antriebsstrang und von Klimaanlage/ Lüftung, was soll es sonst sein... ein defekter CD-Spieler? Defekte Benzinpumpe?

    Ja, ist auch unabhängig von der Kupplungsbetätigung. CD-Spieler ist es auch nicht.

    Benzinpumpe bin ich mir jetzt nicht sicher, ob das geprüft wurde. Werde ich mal weitergeben.


    Ok, werde versuchen, eine Audio-Aufnahme zu machen und dann hier einstellen.


    Genauso ratlos ist auch der Werkstattchef. Nachdem er trotz langer Suche nichts gefunden hat, hatte er darauf gesetzt, dass sich das Geräusch ändert und sich so ein neuer Ansatzpunkt ergibt - leider Pustekuchen.


    Meine neueste Idee ins Blaue ist, dass eine Verkleidung in der Nähe zum Beifahrerraum schuld ist, indem sie durch Vibrationen des Motors (?) in Schwingung gerät und so das Heulen / Jaulen verursacht. Z.B. Innenkotflügel? Aber dann müsste man das ja eigentlich auch von außen hören.... :kopfkratz:

    Läuft der Lüftermotor w.g. defekter Elektronik ständig mit ? Das würde das verstärkte Geräusch auf der Beifahrerseite erklären.


    Schalte die Klima mal auf Manuell... läßt sich die Drehzahl des Lüftermotors stufenlos verändern ?

    Ja, auf manuell lassen sich alle Lüfter-Stufen problemlos einstellen. (Das meintest du, oder?)

    Und das Geräusch ist auch dann unverändert, wenn ich die Lüftung komplett ausschalte.

    Moin Moin zusammen,


    seit circa 18 Monaten / 20tkm gibt mein Liebling ein heulendes / jaulendes Geräusch von sich. Tonhöhe würde ich im oberen Bereich einordnen, es ist also definitiv nicht tieftönig.


    Am lautestes ist das Geräusch im Drehzahlbereich von 2.500 – 3.000 U/min, aber auch darunter und darüber ist es deutlich zu hören.

    Unabhängig davon, ob das Fahrzeug fährt oder im Leerlauf steht. Und egal ob der Motor kalt oder warm ist.

    Im Innenraum ist es sehr präsent, während es bemerkenswerterweise außerhalb des Autos, auch direkt am Motor stehend, so gut wie gar nicht zu hören ist.

    Auf der Beifahrerseite ist das Geräusch lauter als auf der Fahrerseite.


    Außer der akustischen Belästigung gibt es keinerlei Einschränkungen, d.h. das Fahrzeug läuft ansonsten super.


    Es haben sich bereits drei Alfa-Werkstattmeister an der Ursachenforschung versucht - ohne Befund.


    Der Alfa-Meister meines Vertrauens hat sich sogar mehrere Stunden damit beschäftigt und schließt folgende Ursachen aus:

    - Lüftungsleitungen sind alle OK, Klimaleitungen ebenfalls

    - Auch die Abgasanlage inkl. aller Rohre / Schläuche schließt er aus

    - Zahnriemen und Keilriemen inkl. Rollen scheiden ebenfalls aus


    Der Meister kennt sich sehr gut mit dem 159er und dem 2,4 Jtdm aus. Ihm ist kein vergleichbarer Fall bekannt, ein „Standardproblem“ ist es also offensichtlich nicht.

    Ich gebe meinen Liebling am Donnerstag zur Routine-Inspektion und würde die Werkstatt bei der Gelegenheit gerne nochmal auf die Ursachenforschung ansetzen.


    Habt Ihr Anregungen, wonach man noch schauen könnte?


    Mein Fahrzeug:

    Alfa Romeo 159 2.4 Jtdm (209 PS), Turismo, EZ Mai 2010, 255tkm, scheckheftgepflegt. Und meine Bella hat vor zwei Jahren eine Kur bei André genossen (Stage 1 inkl. AGR off).


    Beste Grüße

    Peer

    Wow, dann solltest du dir deine Freundin unbedingt warmhalten, sie hat einen guten Geschmack: Alfa Romeo und Gordon Shumway :thumbup:

    Und kreativ ist sie auch noch.


    Ja, die Ferrari-Folge finde ich auch eine der besten. "Ich weiß auch nicht, ich hab nur kurz den Motor angelassen und ehe ich es richtig begriffen hatte, war ich schon auf irgendeiner Autobahn."

    Null Problemo, kann passieren 8)


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    Gibt es noch Meinungen zum eigentlichen Thema ? :kopfkratz:

    Von Norden nach Süden nimmt die Wahrscheinlichkeit leider ab, dass zurückgegrüßt wird.

    In Flensburg wird (fast) immer gegrüßt, im Schwabenländle dagegen nur selten.


    Vermutlich liegt es daran: im Norden sind Alfas noch seltener als im Süden, da freut man sich ganz besonders und das Ärmchen hebt sich ganz von alleine zum freundlichen Gruß.


    Schön, dass du dich mit deinem Stelvio zu uns gesellst.

    Forza Alfa! :AlfaFahne:

    Hier sehe ich leider auch ein „kreatives“ Rechtsverständnis. Anders ausgedrückt: „Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“

    Und ich möchte diejenigen hier, die von „drakonischen Strafen“ und „Eingriff in die Handlungsfreiheit“ sprechen, mal bitte ihre Aussagen nochmal sorgfältig zu reflektieren.

    Ok, wenn du meinst: Reflektiert und für richtig befunden.

    Deine Bemerkung "kreatives Rechtsverständnis": reflektiert und für polemisch befunden. "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht": nette Binsenweisheit, ich habe auch nichts Gegenteiliges behauptet.

    Lass uns doch bitte sachlich bleiben.

    Auf der einen Seite steht eine abstrakte Gefährdung (Geschwindigkeitsübertretung) auf der anderen ein konkreter Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit (Fahrverbot).

    Um nun so drakonisch zu sanktionieren, bedarf es einer sehr guten Begründung. Ein Gefühl wie "wirkt bisher ja nicht genug" ist es nicht. Darüber hinaus teile ich dieses Gefühl nicht. Vielmehr sehe ich , dass unsere Unfallstatisken gut aussehen im EU-weiten Vergleich - "obwohl" Deutschland vergleichsweise maßvoll ist bei der Sanktionierung von Geschwindigkeitsübertretungen.


    Und: auch bei der aktuell gültigen Regelung droht ab 26 km/h Überschreitung ein Fahrverbot, wenn eine solche Überschreitung mehr als einmal innerhalb eines Jahres festgestellt wird.

    Für eine drastische Strafandrohung für Wiederholungstäter ist also schon ausreichend gesorgt.


    Geschwindigkeitsübertretungen sind zu sanktionieren, da sind wir uns einig.

    Ein Fahrverbot ist ein massiver Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit.

    Solche Eingriffe müssen gut begründet sein

    (Auch) deshalb die Verpflichtung des Gesetzgebers zur Verhältnismäßigkeit.

    In meinem Beispiel (siehe oben) rechtfertigt die abstrake Gefahr, die von meiner Geschwindigkeitsübertretung ausging, mMn keinen solchen massiven Eingriff.


    Denken wir weiter, wie es ohne Verhältnismäßigkeitsgebot in unserer Gesetzgebung aussehen würde, wenn nur der Abschreckungsgedanke relevant wäre.

    In der guten alten Zeit gab es für kleinere Delikte drakonische Strafen.

    Ich denke aber nicht, dass man einem Delinquenten, der einen Laden-Diebstahl begangen hat, die Hand abschlagen sollte.

    Obwohl man wohl ziemlich sicher sein kann, dass er nie wieder einen Diebstahl begehen wird (eine Hand hätte er ja noch dafür).


    Das ist auf die Spitze getrieben, zeigt aber die Wichtigkeit, dass Strafen in einem Rechtsstaat verhältnismäßig sein müssen.

    Darum geht es im Wesentlichen im politischen Streit um die Neuregulierung des "Bußgeldkatalogs" (neben den üblichen parteipolitischen Scharmützeln etc).

    Meine Sympathien haben diejenigen, die es hinsichtlich der Fahrverbote bei der ausgewogenen bisherigen Regelung belassen wollen. Mit der Erhöhung der Bußgelder kann ich leben.

    Ich bin kürzlich mit 96 km/h (nach Abzug der Messtoleranz) auf einer leeren Bundesstraße in Sachsen-Anhalt geblitzt worden.

    Kurz zuvor stand ein Schild, das die Geschwindigkeit auf 70 km/h reduzierte.

    Das hatte ich übersehen.

    Ein "Raser" bin ich damit sicher nicht.
    Dass ich nun über 100.- € all inclusive zahlen muss und einen Punkt in Flensburg erhalte, darüber beschwere ich mich nicht.

    Strafe muss sein, erzieherischer Effekt erzielt.


    Nach der drakonischen neuen Regelung wäre ich meinen Führerschein für 1 Monat los und hätte ein saftiges Bußgeld zahlen müssen.

    Während ich eine Erhöhung des Bußgeldes noch verstehen könnte, wäre ein Fahrverbot meiner Überzeugung nach überhart.

    Ein Fahrverbot hat gravierende Konsequenzen, insbesondere für Berufspendler und kann im schlimmsten Fall die wirtschaftliche Existenz bedrohen.


    Daher ist eine besonders sorgfältige Abwägung bei der gesetzgeberischen Anordnung eines Fahrverbotes angezeigt.

    Eine Strafe muss verhältnismäßig sein.

    Für die von mir begangene Ordnungswidrigkeit wäre ein Fahrverbot sicher nicht verhältnismäßig.