Beiträge von Doc Tom

    Kann nicht für das 2,0 Mariechen sprechen, keine Erfahrung mit dem 4-Zyl.... und ansonsten mit so modernem Zeugs... obwohl, scheint ein nettes Mädel zu sein...


    Hatte kürzlich im Rahmen der "Modellpflege" meiner GTA (Drosselklappe, Ansaugrohre, Gummis, Ansaugbrücken, Zündkerzen, Motorkabelbaumüberholung, weitere Kosmetik...) nach dem Zusammenbau Zündaussetzer. Dachte ich mir, toller Schrauber... :fail: im MES waren Fehlzündungen verschiedener Zylinder hinterlegt. Und obwohl ich die Zündspulen wirklich mit Samthandschuhen rausgenommen hatte, waren die dann defekt... und zwar nicht an den Steckkontakten oder innerlich, sondern die Zündspulen der vorderen Zylinderbank hatten allesamt Isolationsdefekte am Übergang vom Zündspulenkörper zum Kontaktfuss. Durchgescheuert/ - korrodiert (vorne im V6 steht immer ein klein wenig Wasser). Bei laufendem Motor konnte man den Funkenüberschlag gut sehen, auf dem Bild sieht man die Brandspuren durch den Funkenüberschlag. Zündspulen ersetzt (mit doppelt gefütterten Samthandschuhen ;)), läuft.


    Also: ECU auslesen, Zündspulen inspizieren, evtl. tauschen. Fehler der Injektoren würden auch angezeigt, glaube ich aber nicht dran. Benzinversorgung auch nicht, hopp oder topp. ECU könnte auch eine Macke haben, hoffen wir mal nicht...


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    Guten Morgen,


    bitte um Entschuldigung. Vor allem für meinen unglücklichen Vergleich mit Supraleitern. Ist mir schon klar, dass das nicht leitende Silizium erst dotiert werden muss, um überhaupt zum Halbleiter werden zu können, und dass es Elektronenfluss in der Sperrschicht geben muss, damit Halbleiter überhaupt leitend werden können.

    Was ich mit meinte, erläutert Claus´Graphik wieder mal am besten: Ich meinte, dass mit zunnehmender Temperatur die in der ECU sicher an der Grenze arbeitenden Transistoren an die Grenze des Halbleitereffektes kommen und in die Sättigung gehen (ich glaube, das nennt man ungünstigen Arbeitspunkt...), und dass das durch kühlere Bauteile vermieden wird....


    Ich hätte dieses Fass nicht aufmachen sollen... ;)


    Schönen Tag Euch, Grüsse, Thomas

    SelespeedDriver definitiv nicht richtig, Halbleiter kommen wegen der grösseren van der Waal´schen Molekularbewegung schneller in die Sättigung.

    Umgekehrt: Supraleiter haben am absoluten Nullpunkt keinen Widerstand mehr, deswegen kann mehr Strom fliessen bzw. es entsteht keine Verlustleistung


    dksp Die Prozessoren liefern Einsen und Nullen, richtig, aber die Endtransistoren sind ganz normale analoge Dinger...

    Kühlere Luft kann mehr Benzin anreichern, das ist klar. Deswegen gibt es Ladeluftkühler, und deswegen sind Vergaseransaugrichter im Motorraum Quatsch, weil die nur warme Luft ansaugen... hat aber mit gekühlter Elektronik nix zu tun...

    Und die subjektive Seite... klar, das Spielzeug macht Spass, nur der Fuss steht oft und gerne, eigentlich immer ;) auf dem Pedal :AlfaFahne:standardisierte Bedingungen quasi, immer gleich :joint:

    Bin heute mit der GTA und ausgelagerter ECU mal ein bisschen rumgetourt, BAB, Stadt, Landstrasse. Bei Aussentemp. von 14 Grad ECU-Temperatur bei 22 Grad, nach Abstellen max. 35 Grad. Das tut der Elektronik, glaube ich, schon ganz gut. Und Ihr könnt mich schlagen, vielleicht bilde ich es mir wirklich nur ein, aber ich finde, das Auto läuft geringfügig sauberer und hängt (noch) besser am Gas. Die Rationale dafür wäre, dass die Stromlieferfähigkeit der Endtransistoren bei kühleren Temperaturen definitiv höher ist als im heissen Zustand. Weiss da jemand was dazu? Erfahrungen mit externen, programmierbaren Steuergeräten?


    Schönen Abend, Thomas

    Ist zwar off topic hier mit dem Zweitaktöl, darf aber meinen Senf dazu geben (nicht als Schmiermittel... ;))


    Zweitaktöl ist tatsächlich ein probates Mittel für die alten Stempeleinspritzpumpen, egal ob Bosch, Kugelfischer oder Spica.


    Für die neueren Pumpen und Injektoren ist regelmässiges Fahren, mitunter mit ordentlich Raildruck, und gutes Benzin meiner Erfahrung nach am besten... wenn die Mühle nicht mehr gut läuft, bekommt man alle Teile der Einspritzanlage sehr gut mit Lambda Tank Otto oder Diesel hin. Nach 500-100km ist alles wieder gut.

    Meine das Relais für die gesamte Einspritzung, beim 156 J10, trägt den Namen Hauptrelais. Versorgt ja die gesamte Motorelektronik. Könnte mir vorstellen, dass bei Defekt die ganze Karre in die Knie geht...?

    Dreht der Anlasser immer richtig kräftig durch?

    Wie ist es, wenn das Auto stehenbleibt? Schlagartig, ohne Vorwarnung, oder wird das Auto immer zäher? Gehen dann simultan die anderen Stromkreise in die Knie oder ist das unabhängig?

    Was mir gerade noch einfällt: Beziehen sich die Stromausfälle immer auf bestimmte Kreise oder ist die ganze Kiste lahm?

    Hattest Du den Sicherungskasten samt Sicherungen getauscht oder nur den Kasten? Grossicherungen geprüft? Ich habe kürzlich von einer 147 GTA gehört, bei der das Auto von Zeit zu Zeit nicht ansprang oder einfach ausging. Die Ursache war eine teildurchgebrannte Sicherung, die quasi am seidenen Faden hing und mal Durchgang hatte, mal nicht....

    Lichtmaschinen (-regler)? Kabel von Lima zu Batterie? Versuchsweise mal ein Voltmeter in den Zigarettenanzünder und nach Spannungsschwankungen Ausschau halten (setzt voraus, dass die Masseverbindung zum Anzünder okay ist...;)). Batteriezustand?

    Wäre doch auch traurig, wenn man gar nix mehr machen müsste, ich sag nur Elektromobilität.... nur noch Steckdose putzen... :kopfkratz:


    Aber jetzt mal ernsthaft: hygroskopische Flüssigkeiten nach Messung oder regelmässig tauschen? Ölzustand kann man ja auch messen, Stichwort Ölcheck? Wie macht Ihr das?