ein Flüssiggastank ist sicherer als ein Plastikbenzintank.
Im Falle eines Unfalles wird bei einem Motorstillstand oder ausgeschalteter Zündung das elektromagnetische Entnahmeventil am Behälter automatisch geschlossen, so dass über die Gasleitungen kein Flüssiggas entweichen kann.
An der Luft ist Flüssiggas weniger Zündfähig als Benzin.
Im Vergleich zu ortsfesten Behältern sind die Prüfdrücke der Behälter in Kraftfahrzeugen um das Doppelte höher und die zulässigen Füllmengen geringer.
Bei Fahrzeugbränden steigt der Druck im Behälter zunächst durch die Erwärmung an. Bei Erreichen des Ansprechdruckes des Sicherheitsventils öffnet dieses schlagartig, wobei das austretende Gas gezündet wird und in einer Stichflamme abbrennt. Unter Umständen fällt durch die schlagartige Verdampfung des Flüssiggases und der damit verbundenen Abkühlung des Behälters der Behälterinnendruck unterhalb des Ansprechdruckes des Sicherheitsventiles, so dass das Sicherheitsventil wieder schließt. Das Sicherheitsventil öffnet sich erneut, wenn durch die Erwärmung der Behälterdruck wieder auf den Ansprechdruck des Sicherheitsventils angestiegen ist. Ein Bersten des Tanks im Brandfall wird bei den in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen durch ein Sicherheitsventil mit einer ausreichenden Ausflussrate verhindert. Bevor das aber passiert ist der Karren inklusive Benzin fast komplett ausgebrannt.
Ich fahre seit 1999 LPG und hab netto 30.000€ gespart. Es steht und fällt mit der Umrüstung. Aber Deutschland hat ja schon mit E10 Angst, weil die Putzfrau von BMW gesagt hat, dass das schlecht ist.
Wenn mein Subaru plötzlich das zeitliche segnen sollte (ich hoffe er fährt noch lang) und ich neu kaufen würde, dann würde ich aktuell einen Tipo 1.4T-Jet mit LPG kaufen oder einen Seat Leon ST CNG. Sicher, günstig und sauber wenn man von einer Laufleistung von mind. 8 Jahren und 160.000km ausgeht.