Beiträge von Fabri

    Man kann, aber... Du musst dazu die Hochdruckpumpe fixieren (Treibrad am Zahnriemen) und erst ausbauen, sonst bekommst Du die Ansaugbrücke nicht runter. Also ein richtig 'kleiner' Aufwand. Solltest Du das machen empfehle ich gleich die Drallklappen zu entfernen, die machen auch immer Ärger.

    Das Hochdruckpumpenrad zu fixieren ist sehr gewagt. Beim kleinsten Fehler korrigiert der ZR-Spanner. Das kann im nachhinein zu einem locker sitzenden Zahnriemen führen. Denn selbst wenn du diese mit einer Schraube fixierst, hast du immer noch ein gewissen Abstand zum Halter.

    Wie genau hast du dir das mit dem fixieren vorgestellt? Da musst du wenn ins Detail gehen. Sonst tut der Herr sich mehr Schaden zufügen als mit ner Verrußten Brücke rum zu tuckern.

    Wann wäre der ZR denn fällig?

    Ja war zu erwarten bei den Injektorwerten.

    IMG_0252.jpg


    Wenn es so aussehen sollte dann wirst du viel Spaß haben. Und falls du daran denken solltest Ansaugbrückenreiniger oder gleichartigen Müll zu benutzen hab ich dir als kleine Hilfe das Bild oben dazu gemacht. Der Tischtennisgroße Rußball (links unten) der sich in der geschlossenen Ansaugbrücke befand wird dich hoffentlich davon abhalten.

    Reicht das nicht das Teil komplett lahmzulegen indem man den Stecker zieht? Oder motzt dann der BC?

    Dann springt dein Motor nicht mehr an.


    Ich sagte ja weiter oben dass ich bei Kälte diese Probleme hatte, jetzt ist es wärmer, der Fehler ist weg. Ich habe mal im eLearn wg. Aus/Einbau geschaut, scheint nix schwieriges zu sein das Lenkradschloss auszubauen. Allerdings gibt´s da ne Schwelle. Lt. eLearn mussen die Sicherungsschrauben der Sperrschlaufe mit Hammer und Meißel rausgekloppt werden. :fail: Dann müssen die ja beim Rückbau mit neuen Schrauben ersetzt werden.

    Und wo krieg ich nur auf die Schnelle diese Sicherheitsschrauben her???

    Original Alfa oder normale M6 er Schrauben verwenden.

    Aber Schreib noch 2x und dann kannst du dir das file von mir auf der Filebase herunterladen. Dort steht alles drinne.

    Weis nicht ob deine Frage beantwortet wurde. Das Wärmeleitblech wegzulassen bringt genau das einzugrenzen was dir widerfahren ist. Das Stehbolzen oder Krümmer reißen. Die Ursprüngliche Aufgabe des Wärmeleitbleches war wohl die nebenliegenden Komponenten vor zu hoher Hitze zu schützen. Was aber wirtschaftlich gesehen nach hinten losgegangen ist. Denn als ergebnis bei z.B DPF Reinigungen waren das Krümmer und Stehbolzen in den Hitzetod getrieben wurden da die enorm entstandene Hitze nicht schnell genug vom Krümmer geleitet wurdet. Von verzogenen Krümmern über gerissene/geschwächte Stehbolzen und Rissen im Krümmer alles schon gesehen.

    Und noch ne Anmerkung dazu

    Micky


    Besser könnte man es nicht erklären. Und ja du hast was vergessen. Kühlwasser. Kein Leitungswasser verwenden sondern destilliertes Wasser. Und egal bei welcher Fahrweise Motor 1 Minute vor dem Fahrtantritt im Leerlauf laufen lassen. Kämmt euch die Haare in dieser Minute, wählt Musik aus oder whatever. Beim warmfahren des Motors nicht über 2250giri und Ladedruck möglichst nicht über 0.8 bar kommen lassen.

    Bei Fahrtende egal wie schnell langsam ihr gefahren seid Motor ebenfalls mindestens 1 Minute im Leerlauf laufen lassen und erst dann abstellen. Wenn man das zusätzlich zu dem von Micky beherzigt dankt das eurer Motor mit viel Spaß am Fahren.

    Bezüglich des Destilliertem Wasser. Natürlich nicht reines destilliertes Wasser verwenden sonder logischerweise in verbindung mit geeignetem Frostschutz. In unserm Fall das rote.

    Wenn es Softwaretechnisch im originalzustand ist, dann kommen die hohen Trübungswerte entweder durch ein defekt im Abgasreinigungssystem (Vorkat, Hauptkat, DPF) oder durch einen Fehler in der Gemischaufbereitung.


    Zusätzlich zu den oben genannten Messpunkten sind auch noch die Injektorkorrekturwerte aller Zylinder interessant. Vorgehensweise ist 1 Minute mit Betriebswarmen Motor im Leerlauf laufen lassen. Am besten ein Video machen wo alle Injektorwerte sichtbar sind.

    Ladedruck scheint in Ordnung zu sein, laut Armaturenanzeige geht der Ladedruck bis 1,4 / 1,5 bar hoch (bei Vollpin auf der AB), dann schwankt er dort ein wenig hin und her (muss das? <- Ihr merkt: Bin aktuell ein wenig verunsichert)

    Soll- und Ist kann ich aber auch via AlfaOBD auslesen bzw. während der Fahrt plotten lassen, dann kann man das gut abgleichen

    Andre

    mal sehen ob wir gleicher Meinung sind. Aber dieses Wellenförmige geschwenkere kommt mir seeeehr bekannt vor.


    Im Serienzustand ist definitiv kein Wellenförmiges schwanken vorhanden. Schau mal nach ob das AGR stillgelegt ist. Wenn du nichts von einer Software weist Sicherheitshalber bei Alfa vorfahren und Alfa Software einprogrammieren lassen.

    Denn selbst auslesen dürfte ohne interface schwierig werden. Mit AlfaOBD kommst du da nicht weit.


    Es kann aber auch eine total zugesüffte Ansaugbrücke sein. Am einfachsten mal Ladedrucksensor abschrauben und dort mal rein schauen.

    Wie komm ich beim 2.4er am besten an den Wärmetauscher & welches Materialien benötige ich zum verschließen?

    fast untergegangen. Nicht den Wärmetauscher selbst stilllegen sondern zum einen die Platikschraube an der Ausgangsseite durch eine M6er ersetzen. Verschlossen soll der AGR Kühler da dieser im Kühlsystem mit einbegriffen ist. Dort reicht es aus den Eingangsschlauch und den Ausgangsschlauch an dem AGR Kühler mittels geeignetem Verbindungsrohr zu verbinden.

    Die Synchronisation der beiden Nockenwellen musst du mit dem Spezialwerkzeug überprüfen.

    Du hast doch glaub ich eine Rechnung über die Kopfmontage. War doch was mit 8000€ oder so. Hoffe beim richtigen Auto zu sein ?

    Was steht denn da drauf was alles gemacht wurde.

    Dieselhead

    Die Geschichte mit dem Turbo da hat Micky recht. Der Turbolader dichtet sich alleine durch den Druckausgleich von Ansaug- und Abgasgegendruck aus. Liegt sowohl am Antriebs- als auch am Verdichterrad keine Druckausgleich von 1:1 an, wird dieser verschleißen. Hast du einen erhöhten Abgasgegendruck, drückt sich die Welle richtung Verdichterrad. Sprich es gelangt Öl in die Abgasanlage. Ist der Abgasgegendruck zu gering dann ist es genau anderstrum und das Öl drückt sich in den Ansaugbereich. Dies geschieht weil die Welle des Turboladers allein durch das Motoröl schwimmend gelagert ist.


    Dies geschieht ebenfalls durch das entfernen des Vorkatalysators. Denn der DPF im 2.4er ist nicht nur der alleinige Filter. Im DPF sitzt der Hauptkat des Fahrzeugs.




    Weiter klingt es für mich zum einen Neu zum anderen sehr abwegig, dass ein Turbo durch zu geringen Gegendruck Schaden nehmen würde. Dies würde ja bedeuten, dass der Turbo in allen Betriebssituationen in dem wenig Abgasmenge produziert wird, Öl verlieren würde?! Sprich z.B. im Leerlauf und im Schubbetrieb. Da in den meisten Autos ein Turbolader auf Radialverdichterbasis verbaut ist, müssen diese auf Belastung sowohl auf Radialer- als auch Axialer richtung ausgelegt sein.

    Stimmt nicht. In dem Moment wo der Turbolader wenig Abgasmenge produziert wird zeitgleich auch die Ansaugmenge reduziert.


    In den meisten Fällen, bzw. auch beim Alfa trifft das Abgas seitlich auf das Turbinenrad und treibt dieses an. Durch die Form des Rades wird das Abgas verlangsamt und im fast 90° Winkel über den Auspuff abgeführt. Ist hier der Gegendruck zu gering, würde sich die selbe Situation einstellen, wie auf der Verdichterseite. Dort strömt die Frischluft im 90° auf das Schaufelrad und wird durch dieses nach außen "geschleudert" und dadurch verdichtet. Hier gibt es keinen Gegendruck, Ausnahme wäre ein Ram-Air system oder ein Stufenturbolader. Da beide auf einer Welle sitzen und der Abgasgegendruck somit die einzige Komponente in Axialrichtung ist, ist es doch gerade der Gegendruck der, wenn er zu hoch wird, schädlich ist.

    Einziger Nachteil der entstehen könnte bei fast keinem Gegendruck sind drehzahltechnische Dynamiken der gesamten Turboladerwelle die sich dann durch Ladedrucküberschwinger äußern würden.

    Bin da aber offen für Neues, nur wie gesagt erscheint mir genanntes sehr unwahrscheinlich.

    im Ansaugbereich hast du keinen Druck. Der Druck wird aber aufgebaut und drückt das Verdichterrad inkl. Welle gegen das Antriebsrad im Abgasbereich wenn dort weniger Druck anliegt. Sprich verschleiß auf dem Abgasseitigem Antriebsrades. Sobald dann Öl entweder in den Ansaugbereich oder in den Abgasbereich gedrückt wird, vermindert sich das schwimmende "Lager" der Turboladerantriebswelle und auch die Welle selbst beginnt zu verschleißen.



    Hoffentlich verständlich erklärt. Kann das selten gut. :fail:

    Micky


    Besser könnte man es nicht erklären. Und ja du hast was vergessen. Kühlwasser. Kein Leitungswasser verwenden sondern destilliertes Wasser. Und egal bei welcher Fahrweise Motor 1 Minute vor dem Fahrtantritt im Leerlauf laufen lassen. Kämmt euch die Haare in dieser Minute, wählt Musik aus oder whatever. Beim warmfahren des Motors nicht über 2250giri und Ladedruck möglichst nicht über 0.8 bar kommen lassen.

    Bei Fahrtende egal wie schnell langsam ihr gefahren seid Motor ebenfalls mindestens 1 Minute im Leerlauf laufen lassen und erst dann abstellen. Wenn man das zusätzlich zu dem von Micky beherzigt dankt das eurer Motor mit viel Spaß am Fahren.

    Das Problem mit den elektronischen Lenkradschlössern ist, das diese nicht so robust gebaut sind wie die rein mechanischen. Man soll beim herausziehen des Schlüssels das Lenkrad so stehen haben, das die Sperre problemlos das Lenkrad blockieren und entriegeln kann (Sperre aktiviert aber nicht eingerastet/blockiert). Aber oftmals passiert es (nicht absichtlich) das man beim Aus oder Einsteigen am Lenkrad „hängen“ bleibt, dieses sich dreht und dann der Schieber das Lenkrad mechanisch blockiert. Jetzt wirkt natürlich eine gewisse Kraft auf die Mechanik. Wer noch Fahrzeuge ohne diesen modernen Quatsch gefahren hat, weis bestimmt noch wie schwer es ist ein mechanisch blockiertes Lenkrad per richtigem Schlüssel zu entriegeln. Dies klappte meist nur wenn eine leichte Drehbewegung am Lenkrad durchgeführt wurde um die Sperre zu entlasten. Dies passiert bei der elektrischen Variante nicht und es wird der Fehler Fahrzeugschutzsystem gesetzt. Da wir in einer geizigen ich spare mir jeden kleinen Cent und Teiletauscher Wirtschaft leben, werden günstige Materialien verwendet. Sprich Verzahnung der Schnecke für das Lenkradschloss Ausbau Plastik und am Elektromotor Metall. Was nun bei blockiertem eingerasteten Lenkradschloss das Metallzahnrad mit dem Plastikzahnrad auf Dauer macht muss ich ja nicht extra erwähnen. Und voila wir haben den Salat.

    Es gibt mehrere Tests die "viel" vom Fahrzeug abverlangt wird. Da würden sich bei manchen Autobesitzern die Haare hochstellen. Aber nur so kommt man zu einem vernünftigen Ergebniss.


    Dafür ist das Forum da. Und das Biertrinken kann man bestimmt mal bei dem ein oder anderen Treffen nachholen. Und außerdem bringt es nichts als Frust wenn man mit Leuten die hier im Forum nicht respektvoll umgehen würde. Man darf/kann/soll Kritik äußern aber darf nicht persönlich dabei werden.


    :AlfaFahne: